Sachgebiet Teilleistungsstörungen

Das Sachgebiet Teilleistungsschwächen des BEV kümmert sich um Familien, deren Kinder eine sog. Teilleistungsschwäche haben. Das sind Dyskalkulie, Legasthenie, AD(H)S, Autismus, Hochbegabung usw.

Im Gegensatz zur Legasthenie gibt es für die anderen Teilleistungsschwächen weder Notenschutz noch Nachteilsausgleich. Auch Kinder mit Legasthenie haben es im bayerischen Schulsystem nach wie vor schwer, eine Schule zu besuchen, die ihren Begabungen entspricht.

Wir haben daher Petitionen abgefasst, um die Situation unserer Kinder in den Schulen zu verbessern.

Unsere Petitionen sind zu finden unter

-> Unsere Petition zu AD(H)S ist bis zum 31.12.2019 online, bitte tragen Sie sich ein!

Die Petition zu Dyskalkulie wurde Anfang 2018 im Petitionsausschuss des bayerischen Landtags behandelt. Da wir die Einrichtung zusätzlicher Beratungsstellen für nicht ausreichend halten, haben wir einen Brief entwickelt, der heruntergeladen und von Ihnen angepasst werden kann. Bitte schicken Sie diesen an den bayerischen Kultusminister Prof. Dr. Piazolo. Helfen Sie mit, dass sich die Situation unserer Kinder an den bayerischen Schulen verbessert! Ein Antrag der AFD wurde Mitte Oktober im Bildungssausschuss abgelehnt. Auch unsere Petition zu Legasthenie wurde inzwischen abgelehnt.

Mit unseren Petitionen wollen wir zeigen, wie viele Menschen in Bayern von einer sog. Teilleistungsschwäche betroffen sind. Es darf nicht passieren, dass diese Kinder in Schulen aussortiert werden, wo sie nicht ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend lernen können. Ein Kind mit Dyskalkulie darf nicht auf der Förderschule landen. Vielleicht ist es ja sprachbegabt und könnte einen hervorragenden Simultandolmetscher abgeben!

Sollte Ihr Kind eine andere sog. Teilleistungsschwäche haben, unterstützen wir Sie gerne bei der Ausarbeitung einer entsprechenden Petition.

Petitionen, Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit sind jedoch nur ein Teil unserer Arbeit, um das Thema Teilleistungsstörungen in den Schulen, in der Bevölkerung und im Kultusministerium zu platzieren und Verbesserungen für unsere Kinder zu bewirken. Wir stehen Ihnen als betroffene Eltern auch gerne persönlich für einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung, denn wir wissen wie schwierig es ist, einem Kind in dieser besonderen Situation unterstützend und positiv zur Seite zu stehen.