Corona-Blog - Erfahrungen und Tipps von Eltern für Eltern

Hier finden Sie Erfahrungsberichte und Ideen unserer Mitglieder aus der Corona-Quarantäne.

Gerne nehmen wir Ihre Erfahrungen, Anregungen und Wünsche entgegen. Schreiben Sie uns einfach unter dem Betreff "Corona" an info@bev.de.

Übersicht der Beiträge

03.04.2020

Massenhaft Schwierigkeiten

Problem #1:

  • Organisation: 4 verschiedene Plattformen, unterschiedliche Tage, an denen Material geliefert wird --> da ist auch ein gut organisierter Mensch überfordert
  • Plattform Elternportal kann nur von uns Eltern bedient werden
  • Mebis war zeitweise nicht mehr aufrufbar

Problem #2:

  • Mengen völlig überschätzt
  • Unkonkrete Angaben, langwieriger Prozess (via Elternportal), um Rückfragen zu stellen
  • nur 1x in 3 Wochen wurde 1 Stunde mit der Klasse die Möglichkeit zum Online-Meeting genutzt
  • sogar in Religion und Kunst wurden ohne Übertreibung mehrere Seiten an Aufgaben übermittelt --> m.E. sollte in solchen Phasen tatsächlich der Fokus auf ganz klar strukturierte Inhalte gelegt werden: Was muss das Kind nach Ostern können, um keinen Nachteil zu haben/ keine Lücke aufzuweisen? Alles andere darf auch zurückgestellt werden

Problem #3:

  • Kind ist leichter Asperger Autist: Selbstorganisation ist sehr schwierig. Inklusion findet nur statt, indem wir Eltern für manche Fächer eine Sonderlösung mit den Lehrkräften vereinbaren - bei 11 Fächern (ohne Sport) eine große Aufgabe - und wir haben noch mehr Kinder und das Homeoffice nicht zu vergessen...
  • bergeweise Arbeitsaufträge mit offenen Fragestellungen --> Kind überfordert schon allein mit dem Nachdenken, was eventuell mit der Frage gemeint sein könnte/ natürlich können wir Eltern helfen - aber ein 16jähriges Kind möchte es eigentlich verständlicherweise alleine können
  • keine Podcasts/ wenig Videomaterial/ nur vereinzelt gut aufbereitete Präsentationen als Unterrichtsersatz --> damit würde unser Kind sehr gut vorankommen --> Feedback an Lehrer gegeben --> Woche 2+3 keinerlei Änderungen in den Arbeitsaufträgen: Schade

Fazit: Für dieses Kind eine schwierige Aufgabe. Wir nehmen in der Tat einiges an Stoff mit in die Osterferien hinein.
In den Kernfächern und wichtigen Nebenfächern werden wir unterstützen, dass nach und nach der Stoff bestmöglich aufgeholt wird. Unseres Erachtens wäre das ja kein Problem, wenn nicht alles erledigt ist. Nur leider sieht die Schule das weniger entspannt.
Das Telefonat mit dem Klassenleiter ergab nur, dass unser Kind für alle Abgaben, die vor den Osterferien fertig hätten sein sollen, zwei Wochen extra Zeit bekommt.

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03.04.2020

Oft am Limit

Als Mutter von zwei Schulkindern bin ich oft am Limit mit der Schule zuhause. Mein Mann arbeitet Vollzeit und ich den Vormittag in Teilzeit. Die Kinder versuchen am Vormittag, ihre Schularbeiten alleine zu meistern. Sie sind stets bemüht, dies auch ordentlich zu tun. Jedoch fallen natürlich trotzdem immer wieder Fragen an, welche ich ihnen dann am Nachmittag beantworten muß. Dazu kommt das Kontrollieren der Aufgaben. Nachmittags sitze ich dann pro Kind im Schnitt normal 1,5h, um das mit ihnen aufzuarbeiten und evtl. die Aufgaben für den nächsten Tag schon mal zu besprechen.

Jetzt heißt es, dass man sich nicht stressen soll, Eltern sind kein Lehrerersatz. Aber ganz ehrlich, soll ich zu meinen Kinder sagen, dass ich nichts erkläre und sie warten müssen, bis die Schule wieder los geht? Damit sie dann am nächsten Tag noch mehr Fragen haben und sich noch mehr anstaut? Ich glaube, jeder der seine Kinder liebt, weiß, dass man das nicht machen kann.

Das Ganze in Verbindung mit Arbeit, Haushalt, Einkauf und Kochen ist wirklich eine nervenaufreibende Situation. Wir sind genervt, gestresst und teilweise auch wirklich überfordert. Ich persönlich habe mich noch nie so auf Ferien gefreut wie nach diesen drei Wochen.

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03.04.2020

Lernvideos zur Unterstützung

Es ist schon sehr anstrengend. Man soll mit den Kindern zum Start eines Tages erst mal die neuen Inhalte erarbeiten, bevor die Kinder selbstständig weiterarbeiten können. Und das am Vormittag - so wird es von der Lehrerin empfohlen. Gleichzeitig sollen die Eltern vormittags auch arbeiten. Da wären Lernvideos eine gute Unterstützung.

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03.04.2020

Mühsam bis unmöglich

Selbst arbeitend unmöglich! Wenn man Zeit und selbst nicht arbeiten muss, wäre es möglich, meist jedoch mühsam und begleitet von Auseinandersetzungen.

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03.04.2020

Teilweise war es viel

Ich bin echt froh, dass unsere Lehrerin so gut und menschlich ist. Teilweise war es viel, was ich mit mein Kind gemacht habe, aber vieles war auch freiwillig. Sie war so bemüht, hat meinen Sohn sogar angerufen und ihm mitgeteilt, dass er die Kinder sehr vermisst hat?. Ich schätze es sehr.

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03.04.2020

Sehr gute Erfahrungen

Sehr gute Erfahrungen. Lösungen werden auch zur Kontrolle übermittelt. Bedürftige Kinder/ Eltern erhalten Hilfe bei den Aufgaben bzw. beim Druck. Sehr gute Kommunikation mit der Schule. Auf Sportübungen werden übermittelt.

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03.04.2020

Nichts zu Meckern

Das Gymnasium meiner Tochter hat super informiert, die Lehrer haben sehr gute Materialien bereitgestellt und sofort auf Fragen geantwortet. Es wurden digitale Angebote geprüft, aber in der 5. Jahrgangsstufe fast nur für Mathe (mathegym) genutzt, was ich gut finde. Ich kann einem 11 jährigen Kind nicht einfach so den PC/ das Tablet überlassen. Es war eine Herausforderung, mein Kind zum Arbeiten zu motivieren, aber die gestellten Aufgaben konnten selbständig erledigt werden und waren super aufbereitet. Zum Teil wurde Rückmeldung erwartet, zum Teil wurden Lösungen angeboten. Tolle, engagierte Lehrer, wir haben nichts zu meckern.

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03.04.2020

Hausstundenplan und interaktiver Unterricht

Positives: Es war toll, dass sich fast alle Lehrer im Laufe der Zeit mit Aufgaben beteiligt haben und gut aufgeklärt wurde. Das war aber dann schon alles.

Empfehlungen/Negatives:

  1. Mebis geht bis heute nicht flüssig. Bildungslogin für die Bücher läuft gar nicht. Es muss sich über die einzelnen Verlage, auch mit Mühe, eingeloggt werden.
  2. Jeder Lehrer hat unabgestimmt, seine Aufträge eingestellt, der/die Eine sofort, manche in der ersten Woche, manche in der dritten Woche. Ein Lehrer für drei Wochen, ein Lehrer entsprechend den Stunden in der Woche, andere wieder mit Einzelaufträgen- völlig verwirrend. Nur einzelne Lehrer geben dienstliche Emailadressen frei oder haben gar keine.
  3. Interaktives Arbeiten über mebis wurde gar nicht angeboten. Ich konnte zumindest nur die zwischen den Schülern lesen.
  4. Eine Abfrage, wer über PC/Laptop/Drucker verfügt, wurde überhaupt nicht vorgenommen-ein großer Fehler. Die Aufgabenerstellung erfolgte unter diesen Voraussetzungen. Frage: Was machen Familien ohne oder nicht ausreichende Anzahl von PCs/Drucker.
  5. Die Erfassung und Ordnung, Ausdruck von Aufgaben kostete mich täglich anfänglich mindestens eine Stunde für ein Kind ! im Gymnasium, dazu kommen Zwillinge in der Grundschule 2. Klasse - die Grundschule hat's übrigens besser gemacht.
  6. Bei der Menge der Lernstoffverteilung wurde nicht berücksichtigt, dass Eltern vielleicht nicht über pädagogisches methodisches Verständnis verfügen, den Lernstoff beizubringen und das rein schriftliche Arbeiten und das eigene Erarbeiten neuen Lernstoffes 1. in der 5. Klasse durch Eltern begleitet werden muss und 2. die Konzentration dabei sehr gefordert wird, da die Lehrerarbeit zwischendurch fehlt. Für solche Fälle wie jetzt, müsste ein pädagogisches Konzept zur Vermittlung von Lernstoff rein schriftlich erarbeitet werden. Ein Schüler der 5. Klasse, der mit einem Mal in eine "Studentenrolle" gedrängt wird, kann dies noch nicht begreifen.
  7. Den Eltern wäre sehr geholfen, wenn nach Abstimmung der Lehrer mit ihren Lehraufträgen, ein Hausstundenplan von der Schule gestellt worden wäre, in dem die Aufträge erledigt werden sollen. So musste man diesen selbst erstellen und je nach Lernstoffeingang immer wieder ändern, um Ordnung und Regeln in den Hausschulunterricht zu bringen. Ohne Regeln, klarer Einteilung funktionierte, zumindest bei uns nichts.
  8. Sekundäre Fächer sind wichtig, aber ohne Abstimmung in der Lehrauftragsvergabe sollte die Auftragsvergabe gemäßigt ausgelegt sein.
  9. Wunsch: Sollten wir mal technisch dazu in der Lage sein, sollte realer interaktiver Unterricht nach Stundenplan mit Pausen stattfinden. So sind die Kinder gezwungen, aktiv am Unterricht teilzunehmen und sich durch nichts ablenkten zu lassen. Die techn. Voraussetzungen müssen dazu natürlich vorhanden sein, PC/Webcam/Drucker.
  10. Es muss auch ein Bewusstsein am Gymnasium dafür entstehen, dass die Unterstufe hier eher belastet wird, dass nicht alle gleiche Verhältnisse zu Hause in puncto Technik, Betreuung haben und das Kinder, die keine guten Verhältnisse zum Lernen zu Hause hatten, nicht hinten herunterfallen. Die jetzige Situation zeigt deutlich, wie weit Deutschland und auch die Schulen, den technisch möglichen Bedingungen hinterher hinken. Hier sehe ich extremen Nachholbedarf.

Mir ist bewusst, dass die sich überschlagenden Ereignisse und Maßnahmen Lehrer, Schüler und Eltern vor bisher nicht gekannte Herausforderungen stellen und ich möchte diesbezüglich niemandem einen Vorwurf machen. Jede/r hat sein Bestes gegeben, um diese Situation zu überstehen. Wir sollten aber daraus lernen und konkrete Punkte festhalten, wo es Nachholbedarf gibt. So eine Chance wird so schnell nicht wieder kommen, hier eine genaue Analyse vorzunehmen.

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03.04.2020

Komplett selbständig

Meine Tochter arbeitet ihren Stoff komplett alleine durch und motiviert sich auch, das in der vorgegebenen Zeit zu erledigen bzw. sich hinzusetzen. Sie zieht den Unterricht in der Schule vor. Habe großen Respekt davor.

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03.04.2020

Nur schwer umsetzbar

Wenn beide Eltern voll berufstätig sind, ist Homeschooling in den unteren Jahrgangstufen nur schwer umsetzbar und mit vielen Einschränkungen verbunden. Es wäre schön, wenn Lehrer*innen auf die berufliche Situation der Eltern in dieser außergewöhnlich Situation mehr Rücksicht nehmen würden.

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03.04.2020

Keine klaren Strukturen

Es gibt leider sehr unterschiedliche Herangehensweisen der unterschiedlichen Lehrer und Fächer.
Teilweise erfolgen die Aufgaben über WhatsApp (Rufnummern wurden ungefragt weitergegeben), dann über Teams und/oder auch via WebUntis. Unübersichtlich und zu keinen festen Zeiten.
Für uns ist dies sehr belastend, da auch unser Arbeitsalltag nicht entsprechend geplant werden kann. Es gibt keine klaren erkennbaren Strukturen. Dies ist selbst innerhalb der Schule sehr unterschiedlich, je nach Klassenlehrer.

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03.04.2020

Nicht ein einziges Mal persönlicher Kontakt

Ich finde es unmöglich, dass in der ganzen Zeit nicht 1x eine der 2 Lehrerinnen angerufen hat oder sich persönlich gemeldet hätte. Es gibt keine Möglichkeit, direkt in Kontakt mit den Lehrerinnen zu treten, es geht alles über den Elternbeirat! Gerade für die kleinen Kinder in der Grundschulalter eine persönliche Beziehung zum Lehrer sehr wichtig u die Kinder fühlen sich allein gelassen.

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03.04.2020

Wichtig, die verunsicherten Schüler an die Hand zu nehmen

Unsere Grundschullehrerin ist noch sehr jung/ neu im Job und ging mit der Situation nicht souverän um. Alles blieb an den Eltern hängen, so dass ganz klar die Kinder im Vorteil sind, deren Eltern Zeit hatten, sich zu kümmern, anzuleiten, zu korrigieren. Eine entsprechende Kritik des Klassenelternsprechers wurde empört zurückgewiesen. Alleine das Ausdrucken von Material kostete viel Zeit und war nervig. Oft war eigentlich ein Farbdruck nötig. Erst nach 2 Wochen wurden nette Worte an die Kinder gerichtet, dabei wäre es in der Anfangszeit so wichtig gewesen, die verunsicherten Schüler an die Hand zu nehmen. Mann im Büro, ich Job im Home Office, ein Gymnasiast, ein Grundschulkind, ein Kindergarten- und ein Krippenkind. Ich bin sehr belastbar, aber ich hätte mir viel mehr Unterstützung gewünscht, weil ich fürchte, dass besonders die Kinder einen Vorteil haben, wo sich ein Elternteil oder sogar beide stundenlang Zeit nehmen konnten und wo evtl. sogar Langeweile herrschte. Ich finde, gerade für die Grundschüler war es prima, ein simples Arbeitsblatt zu erhalten, in einer Situation, wo alles neu ist, müssen nicht noch neue Medien eingeführt werden. Aber mal ein Telefonat mit der Lehrerin, wie es läuft oder eine persönliche Email, wäre nett gewesen. Wir hatten sozusagen einfach Pech mit einer Lehrerin, die keinen Bock hatte, sich um die Kinder mehr als nötig zu kümmern. Der Stoff wurde aber vermittelt und meine Tochter konnte alles erledigen.

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03.04.2020

Luft nach oben

Durch die Überlastung der verschiedenen Online-Portale waren die ersten Tage sehr durch Organisieren, Abgleichen und Sortieren geprägt und für Kinder und Eltern sehr nervenaufreibend. Die Arbeitsaufträge kamen z.T. erst zur Wochenmitte, was die zeitliche Planung fast unmöglich machte.

Der zeitliche Aufwand, sich neuen Stoff selbst zu erarbeiten, wurde von den Lehrkräften - glaube ich- unterschätzt. Es bestand auch eine Hemmschwelle von Seiten des Kindes, bei Unklarheiten direkt bei den Lehrern nachzufragen. Insgesamt war die Menge des Stoffes zu umfangreich. Arbeitsaufträge aus Nebenfächern wie Kunst, Musik, Religion wurden eher als Beschäftigungsmaßnahme wahrgenommen, da der Umfang in den anderen Fächern schon groß war. Die Disziplin, zu lernen und dranzubleiben, ist zu Hause sehr schwer einzufordern und die Nutzung des Computers erschwert das teilweise noch. Es endete darin, dass jetzt Aufgaben Seiten meines Kindes für die Ferien aufgehoben wurden.

Einige Lehrer haben die Möglichkeiten über Mebis sehr gut genutzt, einige sind wegen der anfänglichen Probleme auf den Schulserver ausgewichen. Wenige haben Arbeitsaufträge leider so gestellt, dass man nicht das Gefühl hatte, der Stoff wäre an die veränderte Situation des Homeschoolings angepasst worden. Wenn ein Lehrer aufgrund eigener Krankheit am Abend des vorletzten Schultages noch Arbeitsaufträge für die verpassten zwei Wochen einstellt mit dem Hinweis, dass das leider in den Ferien zu erledigen sei, wird das nicht nur von den Schülern als Dreistigkeit empfunden.

Die Tage waren deutlich zu voll und für gut gemeinte Angebote aus Mediatheken oder Ideen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung in der Familie war gar keine Zeit.

Fazit: Manches lief gegen Ende schon gut, es gibt aber noch viel Luft nach oben.

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03.04.2020

Mehr Einblick in den Schulalltag

Meine Erfahrung in dieser Zeit ist, dass mein Kind sich nur schwer motivieren lässt, seine Wochenaufgaben zu erledigen. Was sicher auch mit meinen Schichten zu tun hat und es keinen festen Tagesrhythmus dadurch gibt. Beim Erledigen bin ich zu 90ig % dabei, um Unterstützung zu geben. Toll finde ich aber, dass ich selbst mehr Einblick in den Schulalltag habe und wie ich meinen Sohn in Punkt - Information über Medien zu sammeln, helfen und zeigen kann.

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03.04.2020

Teuer für uns

Der persönliche Unterricht ist nicht ersetzbar, digital nicht möglich und es fehlt das kollegiale partnerschaftliche Lernen und das Soziale. Wissensaneignung geht nur über persönliche Beziehung. Sonst ist es nur einseitiges Pauken. Es ist so teuer für uns. Druckerpatronen und Papier, Laptop usw.

Aber Lehrer leisten im Moment Übermenschliches und niemand sieht es!

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03.04.2020

Anruf der Lehrkraft wünschenswert

In Anbetracht der Situation und der Tatsache geschuldet, dass das auch für die Lehrer ein Novum ist, läuft es ok. Leider wird erwartet, dass die Eltern ständig greifbar sind, was Arbeit im Homeoffice oder im Büro unmöglich macht.

Einen Anruf der Lehrer um persönlich mit den Kids zu reden, wäre wünschenswert gewesen.

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03.04.2020

Einteilung erleichtern

Schwierig gerade für jüngere Schüler ist nicht nur die zeitliche Strukturierung des Tagesablaufs, sondern v.a. die Organisation der Fülle des Materials und Medien (ohne dabei den Überblick zu verlieren):

  • Parallel muss man oft mehrere Medien gleichzeitig verwenden: Computer (Arbeitsaufträge, Hörtexte, Videos...), Buch, Heft, Vokabelheft, Workbook, Arbeitsblätter..., man benötigt also eine gute Disziplin, um da nicht unterzugehen. Viele Arbeitsblätter für verschiedene Fächer müssen erst mal ausgedruckt (oder am Computer bearbeitet) werden. Wir haben glücklicherweise ausreichend Laptops zu Hause, an denen die Kinder jederzeit arbeiten konnten. Schwierig ist es aber, wenn z.B. Computer / Drucker nicht vorhanden, veraltet oder defekt sind bzw. die Computer von Eltern im Homeoffice selbst belegt sind und der Schüler dann keine Möglichkeit hat, die Aufträge wie angefordert am Computer zu erledigen - noch schwieriger ist es dann, wenn Lehrer zu bestimmten Zeiten erwarten, dass Schüler zu einer bestimmten Zeit online sind (oder mit bestimmten Programmen arbeiten).
  • Der Abgleich mit den Lösungen (die teilweise erst einige Tage später geschickt werden) benötigt relativ viel Zeit durch die versch. benötigten Medien.
  • Eine Fülle von (sich teilweise ergänzenden) Arbeitsanweisungen über verschiedene Kanäle (lange Mails, Mebis, Arbeitsblatt) müssen befolgt werden. Schwierig ist dabei das vollständige Verstehen und schrittweise Befolgen der verschiedenen Arbeitsanweisungen sowie das Finden/Zuordnen der erwähnten Materialien. Nicht immer sind alle Arbeitsaufträge ganz eindeutig formuliert (auch wenn die Lehrer sich wirklich Mühe gegeben haben), weshalb man als Eltern immer wieder Hilfestellung leisten muss.

Ab und zu gab es den Auftrag, eine Aufgabe bearbeitet zurückzuschicken, ein zusätzlicher Aufwand, der technisch teilweise nur mit Elternhilfe zu erfüllen war, z.B. weil etwas fotografiert werden sollte, um es dann per Mail zu verschicken (oder in der Fülle der Aufgaben einfach unterging, auch wenn die Aufgabe durchaus gemacht war...).
Aus der Beobachtung meiner beiden Kinder (11 und 13) geht etwa 1/3 der aufgewendeten Zeit an Organisation und Lösungsabgleich drauf, der Rest ist eigentliche Arbeitszeit für Übungen. Dadurch, dass die Kinder grundsätzlich eigenständig und (meist) konzentriert arbeiten, sehr viel lesen und schreiben müssen, brauchen sie immer wieder Pausen. Gerade die jüngere der beiden hat immer wieder Hilfe gebraucht (technisch oder v.a. fachlich, z.B. in Englisch oder Mathe) - was schwierig und mitunter nervenaufreibend ist, wenn man als Elternteil selbst konzentriert am Arbeiten ist und immer wieder unterbrochen wird (wobei natürlich etliche Kinder auch ganz auf sich allein gestellt sind, keine Fragen stellen können und sich selbst organisieren und motivieren müssen...).

Es ist hilfreich, wenn die Aufträge als Wochenplan zu Wochenbeginn oder noch besser am Wochenende geschickt werden, das erleichtert die Einteilung. Riesige Stoffberge zum selbst Einteilen sind eher kontraproduktiv und bewirken ein Verschieben der Aufgaben. Ab und zu ein (Lern)Video oder eine kreative Aufgabe bringen Abwechslung und Entspannung. Die meisten Lehrer haben sich insgesamt sehr bemüht, passende und anschauliche Aufgaben zu stellen und in Kontakt mit den Schülern zu bleiben (per Mail). Eigentliche Lernzeit von erlerntem Stoff (wie z.B. Vokabeln, Grammatik, Fachbegriffe) müsste zusätzlich noch eingeplant werden, damit das erarbeitete Wissen auch im Kopf bleibt.

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03.04.2020

Mehr Interaktion

Mehr Interaktion zwischen Lehrkraft und Schülern (Skypen, Telkos o.Ä.), die Kinder vermissen sich...

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03.04.2020

Zwischendurch sehr überlastet

Da ich noch nebenbei, zwar im Homeoffice, aber trotzdem voll berufstätig bin, war ich zwischendurch sehr überlastet. Haushalt, Unterhaltung usw. kam auch dazu. Für mich als Alleinerziehende war schon eine Herausforderung . Anderseits war schön, so viel Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Wir werden später viele witzige Geschichten zu erzählen.

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03.04.2020

Schub für Digitalisierung erwünscht

An unserer Schule gab es seitens der Leitung immer Widerstand zur Implementierung ESIS. Das rächt sich nun in der Kommunikation mit den Eltern. Es ist unklar, wann Elternbriefe über die Homepage der Schule eingestellt werden. Kompliment an mebis, das zunächst nicht vorbereitet war auf die vielen Zugriffe und das schnell gelöst wurde. Es ist natürlich für alle eine Sondersituation. Würde mir in Folge einen Schub der Digitalisierung von Schulen wünschen. Bisher war das bei uns ein schwerfälliges Thema. Dann wünschte ich mir in der derzeitigen Situation abgesehen der Vermittlung von Arbeitsaufträgen an die Schüler mehr persönlich Kontakt mit den Lehrern, interaktiver Unterricht. So denkbar über Onlinekonferenztools.

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03.04.2020

Interaktive Kommunikation

Mehr digitalen Unterricht. YouTube Videos statt Schulstunden. Interaktive Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern...

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03.04.2020

„Oben“ immer schwieriger

Umso höher die Jahrgangsstufe des Kindes, umso schwieriger zu helfen!!!

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03.04.2020

Hohe Erwartungen auch an Ausstattung

Die Schule / das Gymnasium erwartet, dass der Schüler ein eigenes Notebook hat. Tagsüber finden Lerneinheiten online statt, zeitgleich müssen die Eltern aber im Homeoffice am Notebook eigentlich arbeiten. Es ist selbstverständlich, dass ein Drucker mit Scanner im Haushalt verfügbar ist. Es wird viel neuer Lernstoff gefordert, obwohl es zeitlich durch die Eltern nicht erklärt werden kann, weil diese arbeiten müssen. Der Unterrichtsstoff, vor allem der neu zu lernende, ist zu viel. Die Kinder können sich in diesem Alter noch nicht vollständig allein strukturieren und sind auf Hilfe der Eltern angewiesen.

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03.04.2020

Verbesserungsbedürftig

Das Online-Lernen meines Kindes in den letzten drei Wochen weckt bei mir ein ganz trauriges Gefühl. Die Schule hat anfangs keine Informationen bzw. Anleitungen zum Online-Lernen gegeben, bis auf einen dürftigen Zettel für den Zugang zum Mebis. Mebis ist leider auch oft überlastet. Die Lernaufgaben, die mein Kind erhalten hat, wurden praktisch nur per E-Mail geschickt. Kaum richtige Kommunikation besteht zwischen Schüler und Lehrer und auch unter Schülern. Kinder können auch wegen Ausgangssperre außer Zocken nicht mehr miteinander spielen. Das Isolationsgefühl ist umso stärker. Eine Schule bzw. Klasse kennt man aber ganz anderes. Die Rückmeldungen kriegt mein Kind auch nur sehr sporadisch. Manche Lehrer schicken auf einmal das Lernpensum für die ganzen drei Wochen, was sicherlich für so ein Online-Lernen für Kinder didaktisch und pädagogisch fehlgeschlagen ist. Es besteht heutzutage so viele technische Möglichkeiten zum digitalen Unterricht. Wieso verwendet man das nicht?!
Ich wünsche mir beim richtigen Online-Lernen die folgenden Punkte:

  1. digitalen Live-Unterricht 1-2 mal pro Wochen in wichtigen Fächern durchzuführen;
  2. Zusammenarbeit unter Kindern zu organisieren, z.B. für Referate, Projekte, Sprachübungen, etc.;
  3. ein gewisses Gefühl für eine bestehende Klassengemeinschaft zu reaktivieren;
  4. regelmäßige Rückmeldungen zu den schulischen Aufgaben zu geben, individuell oder gemeinschaftlich;
  5. die Lernaufgaben strukturell und didaktisch zu optimieren, dass die gezielten Lernergebnisse gesichert werden;
  6. jahrgangsspezifische Bücherliste erstellen und Kinder zum Lesen aufzufordern.

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03.04.2020

Hardwareprobleme

Ein Onlinetest durch die Lehrerin in der 1. Klasse ist wenig sinnvoll, wenn ein Kind über die Tastatur Wörter schreiben soll. Teilweise auch nur außerhalb der Arbeitszeit der Eltern machbar, denn wir benutzen aufgrund beruflicher Vorgaben das private Notebook für das Homeoffice, ich arbeite in der Bankenbranche. Aufgrund der Massen an Papier zu drucken, hatten wir aufgrund Lieferzeiten Probleme, an neue Tonerkartuschen zu kommen. Es ist auch nicht selbstverständlich, dass jeder private Haushalt einen Drucker mit Scanner hat.

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03.04.2020

Direkten Kontakt zur Lehrkraft

  • es fehlt die pädagogische Vermittlung der Lerninhalte im Unterricht.
  • viele Erklärungen muss man als Eltern vornehmen
  • Unterrichtsmöglichkeiten per Skype oder Teams wären einen Versuch wert, um einen direkten Kontakt zur Lehrkraft zu erhalten
  • wir haben die Infrastruktur (neuer Rechner, Drucker mit Scanner) stark ausgebaut, um unserem Sohn alle notwendigen Möglichkeiten zu bieten. Hier haben sozial schwächere Elternhäuser erhebliche Nachteile
  • insgesamt lief die Home School gut, aber die Belastung Vollzeitjob zuhause + Koordinierung der Schulaufgaben war erheblich

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03.04.2020

Kinder benötigen andere Kinder

Eltern sind keine Pädagogen. Dazu kommt, das die Kinder Kritik und Anweisungen der Eltern schlechter annehmen. Meine Tochter ist absolut nicht motiviert und hat keine Lust, da der kleine Bruder eben nicht lernen und schreiben muss. Dazu wird sie durch ihn ständig abgelenkt. Jeden Tag ist somit Streit vorprogrammiert. Kinder benötigen andere Kinder.

Neben Homeoffice Kinder zu betreuen und auch zusätzlich etwas zu vermitteln, ist sehr schwer. Wenn der Lehrer jeden Tag anrufen würde und deutliche Ansagen machen würde, wäre es besser. Aber nach 3 Wochen ohne Schule hat meine Tochter heute, am letzten Schultag 3 Minuten mit der Lehrerin telefoniert...

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03.04.2020

Sehr schwierig

Ich arbeite 2 ganze Tage im Homeoffice mit einem 5jährigen Kind und einem Schulkind. Diese Tage sind grenzwertig und für mich eine echte Belastung. Unser Drittklässler ist sehr ehrgeizig und fleißig bei seinen Arbeiten, dennoch hat er natürlich viele Fragen und ich kann ihm gerade an den Arbeitstagen nur bedingt Zeit geben. Das ist sehr schwierig alles unter den Hut zu bringen.

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03.04.2020

Lehrer sucht keinen Kontakt

Das Unterrichtsmaterial wurde am letzten Schultag übergeben und zwei Wochen später gab es die Lösungen. Kontakt erfolgt nur über die Elternsprecher. Der Lehrer sucht keinen Kontakt zu den einzelnen Schülern. Finde ich überhaupt nicht gut. Andere Schulen machen dies besser.

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03.04.2020

Letztlich den ganzen Tag gebraucht

Unser Sohn geht nicht gerne in die Schule, deshalb ist er über diese außergewöhnliche Situation sehr glücklich. Er ist ein Kind, das sehr gerne draußen ist, Tiere liebt, aber auch gerne Hörgeschichten hört usw. Da sein "Freiheitsdrang" recht groß ist, ist es wirklich schwierig, ihn allzu lange zum Arbeiten an schulischen Inhalten zu "zwingen". So arbeiten wir eher kürzere Einheiten von einer halben Stunde an Themen und machen dann immer wieder Pausen.

Insgesamt nimmt dann aber das Thema Lernen letztendlich den ganzen Tag ein. Es handelt sich um ein intelligentes Kind, das schnell lernt. Alles, was ihn interessiert, merkt er sich sehr schnell...

Mit jeder Woche stieg nun der Druck, da wir die mit Zeitlimit versehenen Aufgabenlisten in Mathe, Deutsch, Französisch und Englisch nicht erfüllen konnten. Es kam also Woche 2 und dann Woche 3 und wir "schleppten" Aufgaben aus der jeweilig letzten Woche noch mit.

Dazu ist sicher anzumerken, dass wir nicht oberflächlich über den Stoff geflogen sind, sondern das zu Lernende so erarbeitet haben, dass es tatsächlich gelernt wurde. Es wurden in den Sprachen ja immer mehr Vokabeln verlangt, die wiederholt und eintrainiert werden müssen.

Daneben gibt es Arbeitsaufträge in Biologie, Erdkunde, IT und Geschichte, die bis zum Ende der Ferien erledigt werden sollen und bisher liegen geblieben sind. Ich bin davon überzeugt, dass in der gleichen Zeit nicht diese Fülle an Material in der Schule erarbeitet worden wäre! Es ist unser drittes Kind, das wir durch die Schulzeit begleiten. Wir haben also ein gewisses Maß an Erfahrung in diesen Punkten. Wir werden jedenfalls durch die gesamten Ferien hindurch uns mit fast allen Fächern weiterbeschäftigen müssen, um nach und nach die gestellten Aufgaben alle abzuarbeiten.

Zudem sind wir ein privilegierter Haushalt, haben Zeit für unser Kind und keine Not. Ich fürchte es findet eine weitere Trennung statt, in dem Sinne, dass die Kluft zwischen Menschen in ärmeren und schwierigeren Verhältnissen und anderen größer wird und die Chancen der Kinder auf Bildung sich verschlechtern.

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03.04.2020

Bereicherung

Für mich als Mutter ist es eine Bereicherung, so tiefen Einblick in den Schulstoff und Schulalltag meiner Kinder zubekommen. Ich genieße trotz der geforderten Disziplin und des doch erhöhten Zeitaufwands (so manches bleibt im Haushalt und auch beruflich liegen) die intensive Zeit mit meinen Kindern.

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03.04.2020

Kraftakt

Mein Sohn lässt sich schlecht motivieren und hat sowieso schon große Probleme beim Lesen und Schreiben. Ist für mich ein Kraftakt, dass er alle gestellten Aufgaben an einem Tag in kleinen Portionen schafft. Gerade mit kleineren Kindern nebenbei, die dich sich beschäftigen müssen.

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03.04.2020

Extreme Unterschiede bei Lehrkräften

Arbeitsumfang, Qualität der Unterlagen, Art der Fragestellungen und Aufgaben, Umfang, usw. sind extrem unterschiedlich und von den einzelnen Lehrkräften abhängig. Ein Teil der Lehrkräfte hat keinerlei Probleme mit der Situation, andere scheinen keinerlei Erfahrungen und Wissen im Umgang mit digitalen Medien, Möglichkeiten, usw. zu haben.

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03.04.2020

Strukturierende Unterstützung nötig

Unser Kind kam mit dem vielen Stoff zwar zu Recht, konnte sich aber nicht allein strukturieren. Unsere Unterstützung war notwendig, damit die Aufgaben bis zu Ende erledigt wurden.

Die beiden anderen Schulkinder brauchten auch regelmäßige Unterstützung, einfach um einen Rahmen zu bekommen, eine in der 6.Kl, eine in der 1.Klasse.
Parallel hatte ein Elternteil Home Office, der Andere war abwesend, das hieß für eine Person immer zwei Sachen gleichzeitig steuern, ohne das Haushalt zu erwähnen.... Die Kleine, die noch nicht schulpflichtig ist, hat sich auch sehr gelangweilt, nachdem sie mit Puzzles und andere Beschäftigungen fertig war. Es war für uns eine unheimliche stressige Zeit.

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03.04.2020

Zu viele unterschiedliche Medien

  • die Aufgaben werden in zu vielen unterschiedlichen Medien/Formen geliefert (WhatsApp, word-Dokument, pdf-Dokument, jpg-Bild)
  • keine durchgängig einheitliche Plattform
  • OneDrive erfüllt nicht meinen gewünschten Datenschutz-Status, da hier die Lehrkräfte auch vermutlich nicht sorgfältig genug vorbereitet werden konnten bzw. sind.

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03.04.2020

Zu schaffen

Da wir beide Ärzte sind und unser Kind in die Notbetreuung ist und dort ja verständlicher Weise nicht gelehrt werden darf, kommen wir kaum zum Lernen, eigentlich nur am Wochenende... Da wir als Lernmaterial nur 4 Arbeitsblätter pro Woche bekommen haben - ist dies zu schaffen.

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03.04.2020

Entspannt durch analoge Arbeit

Wir haben es als sehr entspannend erlebt, dass alle Materialien analog unserem Kind bereits am 13.3. mitgegeben wurden und wir uns selbst einen Plan erstellen konnten, wann was gemacht wird - in der weiterführenden Schule unseres anderen Kindes musste man jeden Tag online nach neuen Materialien suchen, was mit der Zeit sehr aufwändig und anstrengend wurde.
Es war auch sehr angenehm, dass keine digitalen Medien zur Bearbeitung der Arbeitsmaterialien benötigt wurden!

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03.04.2020

Mehr Interaktion und einheitliches Medium

Mehr Interaktion mit den Lehrern, Lernvideos, Unterricht... zusätzlich zeitnäheres Feedback. Einheitliche Kommunikation über ein Medium.

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03.04.2020

Unübersichtliche Cloud

Die Unübersichtlichkeit der Online-Cloud, auf der die Materialien hochgeladen werden konnten, hat uns mit der Zeit an unsere Grenzen gebracht. Man wusste nicht mehr, was man schon ausgedruckt hatte bzw. wo man nach neuen Materialien suchen sollte.

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03.04.2020

Keinerlei Hilfestellung

Meine Tochter ist damit überfordert, sich selbst zu organisieren, und es gibt keinerlei Hilfestellung wie Wochenplan oder Herangehensweisen, lediglich die Arbeitsaufträge und -blätter werden übermittelt. Weil sie eine Aufgabe nicht in der gestellten Zeit erledigen konnte, weigerte sich die Lehrerin, sie zu korrigieren. Ich habe den Eindruck, dass die komplette Organisation von uns Eltern erwartet wird, was in unserer Situation - beide berufstätig, mehrere Kinder, davon ein Kindergartenkind - nicht zu leisten ist. Zudem müssen wir für die jüngste Tochter den Überblick behalten, was gefordert ist, alle Arbeitsaufträge und -blätter ausdrucken und anschließend wieder scannen und den jeweiligen Lehrern mailen.

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03.04.2020

Völlig unübersichtlich

Die Übermittlung von Aufgaben erfolgt auf verschiedenen Kanälen und ist völlig unübersichtlich. In einem Fall wusste die Lehrerin selbst nicht mehr, welche Aufgaben verlangt waren, und hat die Antworten bemängelt.

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03.04.2020

Super gelöst

Die Grundschullehrerin gibt den Kindern einen wöchentlichen Arbeitsplan mit genauen Vorgaben, an welchem Tag welche Aufgaben zu bearbeiten sind. Das Kind hakt dann die einzelnen Aufgaben ab. Dies ist für einen Drittklässler wirklich super gelöst, da mein Sohn allein vermutlich nicht in der Lage wäre, ein Wochenpensum selbst in "Lernportionen" einzuteilen.

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03.04.2020

Heimunterricht immer ermöglichen

Es wäre eine Überlegung wert, auch zukünftig die Möglichkeit zu haben, Heimunterricht anzubieten und dieses veraltete Schulsystem zu überdenken.

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03.04.2020

Ganz gut

In der Jahrgangsstufe 11 geht es ganz gut.

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03.04.2020

Nicht einheitlich

Insgesamt empfinde ich die Lehrer als bemüht, die Kinder zu unterstützen. Sehr unangenehm ist die Tatsache, dass Unterricht gearbeitet wird in unserem Fall über WhatsApp, Email und Zoom, von anderen Eltern höre ich das auch: warum können die Lehrer einer Schule nicht alle das gleiche Medium benutzen?

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03.04.2020

An Online-Unterricht gewöhnt

Mein Kind ist seit drei Jahren in einer Tablet-Klasse, die deutschlandweit zu einer führenden Schule gehört. Damit ist für mich die jetzige Situation entspannt. Unterricht findet zwar ohne Lehrer statt, aber das Kind ist dies gewöhnt. Dialog kann stattfinden, wenn es vom Kind oder dem Lehrer gewünscht ist. Leider hat das MEBIS Portal die erste Woche nicht funktioniert. Aber vielleicht war es auch gut so.

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03.04.2020

Eher mehr Aufgaben als gewohnt

Bei uns ist alles gut von der Schule organisiert. Am 1. Tag gab es bislang technische Probleme, danach alles super. Wir haben kein so schnelles Internet daheim, aber unter dem Unterricht gibt es keine Internet Probleme oder sonstiges. Einige Kinder beklagen, dass es jetzt eher mehr Aufgaben sind und die Schulzeit länger ist als sonst. Schule daheim findet meine Tochter ganz gut, jetzt nicht für immer aber 2 Tage online Schule in der Woche wär ganz schön. Technisch ist unsere Schule sehr gut aufgestellt und machen des alles super.

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03.04.2020

Aufwand sehr hoch

Vor allem für unseren Sohn in der ersten Klasse war der Aufwand sehr hoch. Es mussten auch viele neue Aufgabengebiete bearbeitet werden. Obendrein kam von der Lehrkraft der Hinweis, dass Aufgaben zur Not in den Ferien fertiggestellt werden müssen.

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03.04.2020

Gut zurecht gekommen

Wir sind trotz Homeoffice und ein Kindergartenkind gut mit der Schule-daheim zurecht gekommen.

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03.04.2020

Nachlassende Motivation

Es wurde kein neuer Stoff erarbeitet, daher war der eigentliche Aufwand zur Unterstützung der Kinder gering. Schwieriger war es, die Kinder für die Aufgaben zu motivieren. Obwohl meine beiden Kinder relativ gut in der Schule sind, sank von Tag zu Tag die Motivation, die klar strukturierten Aufgaben zu erledigen. Da fehlte wahrscheinlich trotz allem das gemeinsame Lernen mit den Gleichaltrigen.

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03.04.2020

Sehr gute Arbeit

Die Lehrer machen eine sehr gute Arbeit.

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03.04.2020

Reichlich spät

Am Anfang der Schulschließung bekamen wir per Mail eine 3-Wochen-Übersicht, was bis wann zu schaffen sei. Davon z.B. in Deutsch ausschließlich neuer Lernstoff (also in der 1. Klasse neue Buchstaben). Erst nach 2,5 Wochen meldete sich die Lehrkraft per E-Mail, ob das Pensum denn zu schaffen sei und ob es mit dem Lernen gut ginge - leider empfand ich das als reichlich spät: Da war die Zeit vor den Osterferien doch schon fast rum! Ob das Pensum zu schaffen sei, wäre ich gerne einmal früher gefragt worden. Und eine Antwort darauf, wie man ein streikendes Kind noch irgendwie motivieren könne, bekam ich leider auch nicht. Ich mag die Lehrerin eigentlich sehr und war enttäuscht, dass sie sich bisher so wenig für unsere Situation (die ich mit Homeoffice sehr belastend empfinde) interessiert hat.

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03.04.2020

Großes Lob an die Lehrkräfte

Ich fand, für die kurze Vorbereitungszeit, wurde das sehr schnell und effizient umgesetzt. Großes Lob an die Lehrkräfte.

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03.04.2020

Kinder vermissen Schule

Unsere Klassenlehrerin hat alles bestens organisiert, die Kinder vermissen aber die Schule und die Klassenkameraden. Der Kleinkrieg zu Hause entsteht vor allem durch Frust auf Seiten der Kinder weil sie die Schule und das Umfeld vermissen. Positiv ist, dass wir hier später aufstehen können, was unserem Rhythmus zugutekommt.

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03.04.2020

Positive Erfahrung

Das Lernen zu Hause funktioniert bei uns sehr gut und ohne Probleme. Der Lernstoff bietet gute Ansatzpunkte für weitere vertiefende Gespräche zu dem Thema in der Familie. So haben wir z.B. gemeinsam vertiefende Recherchen zu dem Thema betrieben (z.B. gemeinsam Lernvideos vom Pflanzenwachstum im Zeitraffer angesehen usw.). Allerdings ist unser Kind erst in der Grundschule und ist von sich aus (weitestgehend) motiviert, den Stoff durchzuarbeiten. Daher ist es für uns keinerlei Herausforderung den Stoff zu absolvieren. Generell ist die ganze Situation für alle in der Familie eine positive Erfahrung, welche den Zusammenhalt in der Familie stärkt.

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03.04.2020

Schlägt auf die Stimmung

Es ist schon eine große Belastung, da wir diese Aufgabe neben unser beiden Vollzeitjobs erledigen. Auch sind wir beide keine Pädagogen und kommen in den Lerninhalten, die dem Kind nicht so Spaß machen, sehr an unsere Grenzen. Auch die Vorschrift, Schulrhythmus beizubehalten, ist nur extrem schwer neben der Arbeit einzuhalten. Das alles schlägt auf die Familienstimmung, da das Kind die gesamte Situation noch nicht verstehen kann.

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03.04.2020

Keine Motivation

Unserem Kind fällt es schwer, zu Hause ohne seine Freunde und seine vertraute Lehrerin die Unterrichtsmaterialien zu bearbeiten. Unser Kind ist ein guter Schüler in seiner Klasse, doch ohne den üblichen Alltag, des in die Schule Gehens, fehlt ihm die Motivation, die von der Lehrerin übermittelten Unterrichtsmaterialien zu bearbeiten. Dabei liegt es nicht daran, dass es zu unverständlich oder zu schwierig wäre.

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03.04.2020

Lerngemeinschaft fehlt

Das Lernen zu Hause fällt meinem Kind v.a. dadurch schwer, dass es "Alleinkämpfer" ist, ihm fehlt die Lerngemeinschaft als Klasse. Und natürlich der Umstand, dass das jüngere Geschwister keinen Schulstoff machen muss.  Aus diesem Grund muss ich oft dabei sitzen, weil es sich sonst nicht konzentriert und gar nicht voran kommt.

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03.04.2020

Hut ab vor so viel Engagement!

Schule daheim war für uns erst eine riesige Herausforderung, insbesondere da unser Kind bei vielen Themen noch Anleitungen und Unterstützung benötigt. Aber die Lehrkraft/Klassleiterin hat sich so unglaublich bemüht! Täglich erhielten wir allgemeine Tipps zum Lernen per Email plus Zusatzaufgaben für besonders flinke Kinder. Weiter gab es persönliche Emails mit individuell auf jedes Kind zurecht geschnittene Aufgaben. Dann gab es auch die Möglichkeiten, immer Kontakt mit der Lehrkraft aufzunehmen, und als besonderes Highlight wurden die Kinder auch mehrmals persönlich kontaktiert (telefonisch und per Email) und nach ihrem Befinden befragt. In der letzten Woche wurden Arbeitsblätter und weiteres Schulmaterial auch noch persönlich von der Lehrerin ausgefahren, da wohl einige Eltern Schwierigkeiten beim Drucken hatten.

Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir diese Situation alleine durchstehen müssen. Frau P. hat gezeigt, dass sie diesen Job auch in der Coronakrise mit Leidenschaft ausübt und für jedes einzelne Kind (und auch die Eltern) auch außerhalb der normalen Unterrichtszeiten da ist. Und das war sicherlich nicht einfach! Hut ab vor so viel Engagement!

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03.04.2020

Hilfreiche Lernplattformen

Ein großes Lob an die Lehrkraft, die Übungen aus folgenden interaktiven Plattformen empfohlen und freigeschaltet hat:
Anton.app, Sofatutor.com, https://grundschuldiagnose.westermann.de/
Diese Plattformen sind sehr leicht zu bedienen und unverzichtbar, um neues Stoff zu lernen sowie für Wiederholungen.

Kind im Alter von 8 Jahren in der 3. Klasse blieb maximal pro Tag 2,5 Stunden konzentriert - mit Aufsicht! Als Mutter musste ich pro Tag diese 2,5 Stunden 'opfern', wo ich im Home Office nicht arbeiten oder den Haushalt machen konnte. Es hat uns eine Stunde jeden Tag gefehlt, um das ganzen Wochenplan zu schaffen. Ich mache jetzt in den Osterferien Urlaub, um den Lernstoff in den Ferien nachzuholen.

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03.04.2020

Entspannt

Die erste Woche lief sehr gut, meine Tochter hatte täglich online Unterricht, zudem hatte sie Hausaufgaben zu erledigen. Seit der zweiten Woche wäre meine Tochter im Praktikum, deshalb gibt es nun keinen Online-Unterricht mehr. Meine Tochter übt deshalb selbstständig Englisch und erledigt einige Arbeitsaufträge. Sie hat aktuell viel Freizeit. Sie hat begonnen zu backen und für die Familie zu kochen.
Mein Mann und ich haben aktuell Homeoffice. Wir haben mit unseren Kindern einen klaren Tagesablauf vereinbart, mit Mittagessen, eine Stunde Frischluft und abends einen Film. Das hilft meiner Tochter, damit sie nicht so viel Zeit am Handy verbringt. Die gesamte Situation finde ich sehr entspannt.

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03.04.2020

Super

Die Lehrer machen eine super Arbeit.

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03.04.2020

Durcheinander

Leider habe ich nach drei Wochen erfahren, dass die Lehrer

  1. auf privates Equipment zurückgreifen müssen, damit Unterricht überhaupt funktionieren kann. Wenn Fragen an das KM von Lehrern gestellt werden, wie z. B.: "Wo finde ich geeignetes Material" werden sie alleine gelassen. Auch Lehrer müssen selbst recherchieren.
  2. Es gibt keinen IT Beauftragten an Schulen, der Lehrer unterstützt. Wenn es also gut läuft, so hat die Schule Glück, dass manche Lehrer sich auskennen.
  3. MEBIS gibt es zwar an vielen Schulen, kann jedoch nicht von Lehrern und Schülern sinnvoll bedient werden.
  4. Dateien lassen sich nicht öffnen, da jeder anderes Material in die EDV stellt und die Betriebssysteme unterschiedlich sind
  5. Jeder Lehrer macht sein eigenes Ding. Es läuft nicht über den Klasslehrer und dann über den Klassen Emailverteiler oder postalisch. So kam erst spät in den Klassen Struktur auf.
  6. Diese Struktur wurde von Eltern den Lehrern gegeben und entstand nicht von der Schule aus
  7. Lehrer mailten oft zusätzlich, dass dies bewertet wird, was unnötig Druck auf Schüler und Eltern ausgeübt hat
  8. Große Panikmache, obwohl bekannt ist, dass der Lehrstoff 6 Wochen Luft beinhaltet
  9. Schüler sind eigentlich erst ab der 7. Klasse evtl. fähig, mit EDV Unterricht umzugehen, da es an Schulen nicht gelehrt wird. Um dies dann umsetzen zu können, sind die Eltern die Lehrer.
  10. Lernvideos sind nicht immer hilfreich (YouTube). Besser wäre ein Discort, oder Skype Unterricht 2 Std. pro Tag (kann auch ohne Bild sein).
  11. Vielleicht kann man ja zukünftig für jede Jahrgangsstufe, für unterschiedliche Schulsysteme Unterricht anbieten im Internet oder Fernsehen, der dann abgerufen werden kann, wenn er benötigt wird. (Krisensituation.)

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03.04.2020

Chancengleichheit fehlt

Mein Sohn braucht Anleitung bei seinen Aufgaben. Wenn ich nicht arbeiten würde, wäre das kein Problem, dann würde ich jeden Morgen 3 Stunden mit ihm Schule machen. Für Familien, in denen beide Eltern arbeite müssen, ist die Situation sehr belastend. Und jetzt jammere ich hier noch auf hohem Niveau, weil ich zum einen nur Teilzeit arbeite und zum anderen zumindest kognitiv in der Lage bin, meinem Kind die Aufgaben gut zu erklären. Bei uns ist das nur ein zeitliches Problem. Die Chancengleichheit gegenüber Kindern aus niedrigschichtigeren Familien sehe ich hier absolut nicht gegeben.

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03.04.2020

Videounterricht nötig

Meine Tochter gehört zu den wenigen Schülern, die aufgrund einer Hochbegabung sehr wenig für die Schule tun muss. Sie tut sich mit allen Lerninhalten sehr leicht. Aber selbst Sie versteht die Aufgaben zum Teil nicht. Ich möchte gerade kein Kind haben, das sich schwer tut. Weder zeitlich noch inhaltlich wäre es mir möglich, hier gute Hilfestellung zu geben.

Sollte die Schulschließung noch länger andauern, ist es meiner Meinung nach nötig, dass die Lehrer wirklich Unterricht über Videounterricht anbieten und nicht nur Lerninhalte weitergeben.

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03.04.2020

Bitte nicht nur Wiederholungen

Also wenn mein Sohn noch länger zu Hause bleiben sollte, wäre es schön, wenn er Aufgaben bekommen könnte, die ihn weiter bringen und nicht nur Wiederholungen.

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03.04.2020

Geborgen und glücklich

Kind fühlt sich geborgen und ist glücklich, dass die Mama ihm den Unterricht macht.

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03.04.2020

Weichen jetzt stellen!

Nichte und Neffe gehen in Neuseeland zur Schule. Dort ist es gang und gebe, dass Kinder bereits in der Grundschule mit Tablet und Computer arbeiten. Deutschland ist da ein Entwicklungsland.

Es gibt in unserer Schule noch nicht mal eine Eltern-App für Elternbriefe, Termine oder sonstige Infos. Wir bekommen bei zwei Kindern alles doppelt. Wir sprechen hier vom Nachwuchs einer Industrienation, die leider den digitalen Anschluss komplett verpasst. Hier müssen dringend Gelder zur Verfügung gestellt, Lehrer geschult und Lehrpläne an die Digitalisierung angepasst werden.

Unsere Kinder haben in der Grundschule in Mathe und Deutsch pro Fach 4 Hefte und bekommen trotzdem jeden Tag noch einige Arbeitsblätter. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. In der Erwachsenenbildung wird so viel mit Webinars und Onlineseminaren geschult, davon sollten doch auch die Schulen profitieren. Ich hoffe, dass diese Krise dazu führt, das hier entscheidende Weichen gestellt werden.

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03.04.2020

Muss immer daneben sitzen

Kind 3 kann nicht arbeiten, ohne dass ich daneben sitze und die Aufgabenstellung erkläre bzw. darauf achte, dass ordentlich geschrieben wird. Zum Glück muss Kind 3 nur 0,5 - 1h am Tag arbeiten.

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03.04.2020

Unmöglich noch länger

Als alleinerziehende Mutter ohne weitere Hilfe finde ich es wahnsinnig anstrengend, mit dieser Situation umzugehen. Ich bin gebildet, aber ich muss täglich meiner Arbeit Vollzeit weiter nachgehen, und wenn dies nicht funktioniert, verliere ich meine Arbeit. Das Kind sitzt oft bis abends an den Hausaufgaben, da ich es nicht allein daheim lassen, wenn ich beruflich unterwegs bin. Ich fände es sehr unterstützend, wenn für Alleinerziehende auch die Notbetreuung greift. Ansonsten sehe ich keine Möglichkeit, dies noch länger so durchzuziehen. Das ist unmöglich.

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03.04.2020

Gut eingespielt

Die ersten Tage hat es noch nicht so gut geklappt und ich bin meiner Tochter mit meinem ständigen Nachfragen, ob sie schon etwas für die Schule gemacht hat, auf die Nerven gegangen. Ich habe mich dann zurückgehalten mit meinen Fragen, aber wir haben einen klaren Tagesablauf vereinbart mit Mittagessen, eine Stunde Frischluft und abends einen Film. Von Vorteil ist sicher, dass meine Tochter ein eigenes Zimmer zum Lernen hat. Nach den ersten Tagen hat meine Tochter dann alles selbstständig erledigt, zum Teil hat sie mit Freundinnen per Telefon gelernt. Ich habe lediglich die Arbeitsblätter ausgedruckt.

Ich finde die Situation aktuell viel entspannter als während der Schulzeit. Ich arbeite gerade im Homeoffice, mein Mann auch. Bis auf die festen Zeiten, an denen wir als Familie zusammen kommen, arbeitet jeder für sich. Meine Tochter ist viel entspannter als zu Schulzeiten (Ganztagsschule von 7.55-16.05 Uhr) und bastelt jetzt auch wieder sehr viel. Dazu hatte sie sonst kaum Zeit.

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03.04.2020

Der Vormittag genügt

Bei Kind 2 hält sich der Aufwand in Grenzen, da die Arbeitsaufträge für jeden Tag kommen und somit klar ist, was abzuarbeiten ist. Außerdem beträgt die Dauer nicht mehr als max. 3,5 h, d.h. Kind 2 wird immer vormittags fertig.

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03.04.2020

Feste Struktur hilft

Die Tochter geht auf eine Realschule, die bereits mebis und iPad - Klassen hat. Somit könnte sie bereits selbstständig Ihre Arbeitsaufträge bearbeiten und benötigte nur ab & zu Hilfestellung bei der Software.

Der Sohn geht auf ein Gymnasium, hatte bereits ein Login bei mebis, jedoch keine Erfahrungen. Hier Mehrarbeit bei der Unterstützung. Des Weiteren kommen Arbeitsaufgaben via Mail und mebis. Sollen zum Teil hochgeladen werden oder nur bis zu einem bestimmten Termin bearbeitet werden. Hier gab es auch gr. Anlaufschwierigkeiten, die Aufgaben zu bekommen. Info via Elternbeirat: Es werden erst die oberen Klassen versorgt und dann sukzessive die unteren.

Schlecht bei beiden Klassen ist, dass viele Arbeitsaufträge nicht digital bearbeitet werden können. Hier muss ausgedruckt, handschriftlich ausgefüllt und abfotografiert und hochgeladen werden.

Eine feste Struktur hat uns allen von Anbeginn geholfen das Homeschooling erfolgreich zu meistern. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es um 8 Uhr an die Laptops/Tablet und es wurden fast die normalen Pausen eingehalten. Wichtig war es auch, rauszugehen und mit aktiven Pausenspielen die Kinder zur Bewegung zu verhelfen. Neben meinem Home-Office ist es jedoch schlecht und schwierig ,den Kindern neuen Lernstoff zu vermitteln. Es könnten meist nur Anreize zum Selbststudium gegeben und bei Kleinigkeiten Hilfestellungen geleistet werden. Insgesamt bin ich auch sehr positiv überrascht, wie schnell die Kinder selbstständig wurden. Toll! Ihnen fehlt jedoch das Zusammenleben mit Ihren Freunden bzw. Klassenkameraden/innen.

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03.04.2020

Haben wir genug geübt?

Ich unterrichte meine beiden Kinder zuhause. Mein Mann und ich sind beide berufstätig, ich im Schichtdienst. Ich habe Angst , dass meine Kinder mit Beginn der Schule nicht mehr so gut im Unterricht mitkommen. Haben wir als Eltern genug mit meinen Kindern gelernt und geübt??

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03.04.2020

Spitze!

So wie es die Lehrerinnen an den Schulen meiner Kinder gemacht haben, war Spitze!!!!

Per Elternbrief auf die Situation vorbereitet, per Email und per Telefon kommuniziert. Aufgabenplan, Bücher, bzw. Aufgabenblätter für die Woche(n) gegeben, so dass Kinder jeden Tag 2-3 Std. früh (Bin auf Arbeit) die Arbeit selbständig erledigt haben. Der Austausch per Email war super!

Wenn ich von anderen Eltern gehört habe, wie lange deren Kinder tägl. sitzen an Aufgaben und über Facebook (Datenschutz?) was machen sollten.... Bzw.im Laufe des Tages ständig mit Aufgaben voll bombardiert worden sind. Bin ich froh, dass es bei uns so gehandhabt wird und für Kinder erträglich ist. Mir ist es wichtig, nicht immer nur Corona zu hören. Wir haben Garten gemacht, Holzfestung gebaut, Picknick alleine in der freien Natur. Kinder vermissen trotz allem Freunde. Es war und ist für alle eine große Herausforderung und jeder gibt sein Bestes.

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03.04.2020

Fühlen uns wohl

Wir kommen gut zurecht und es ist sehr strukturiert. Kinder und ich fühlen uns wohl.

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03.04.2020

Müssen uns nicht kümmern

Unsere Kinder sind schon immer sehr selbständig und recht gut in der Schule. Ich muss mich auch jetzt nicht um den Lernfortschritt kümmern und vertraue darauf, dass sie ihre Aufgaben erledigen. Im Gespräch beim gemeinsamen Essen habe ich das Gefühl, dass es sehr gut läuft. Beide Kinder erzählen, dass sie ihren Klassenkameraden bei Fragen weiterhelfen.

Anfangs funktionierte Mebis nicht und es kamen viele Arbeitsaufträge über Mail an die Eltern, diese haben wir ausgedruckt und den Kindern gegeben, ansonsten müssen wir uns nicht kümmern. Als Mebis noch nicht zuverlässig funktionierte, haben die Kinder, die Zugang zu Mebis hatten, die Arbeitsaufträge abfotografiert und über WhatsApp an die Klassengruppe geschickt. Ich finde Kinder und Lehrer geben sich sehr viel Mühe. Es könnte auch etwas weniger sein, das Lernpensum ist etwas zu viel. Das wäre für Lehrer und Kinder besser.

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03.04.2020

Bessere Anleitung

Da mein Sohn sich in der 10. Klasse befindet und somit dieses Jahr Abschlussprüfung schreibt, würde ich mir eine bessere Kommunikation wünschen, wie alles gehandhabt werden soll. In seiner Schule wird alles über mebis vermittelt, was technisch mal mehr mal weniger gut funktioniert. Ich habe von vielen anderen Schule gehört, welche virtuellen Unterricht anbieten, was hervorragend funktioniert. Ich habe Bedenken, dass durch die unterschiedlichen Methoden für einige Schüler Nachteile entstehen und somit die Prüfungsvoraussetzungen nicht die Gleichen sind.

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03.04.2020

Der Druck, Schritt halten zu müssen, fällt weg

Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit, das Schulpensum plötzlich zuhause zu bearbeiten, klappt das überraschenderweise hervorragend. Auch ich musste mich daran gewöhnen und mich daran erinnern, dass es jetzt länger dauern darf. Mein Kind ist total entspannt und gut gelaunt. Der Druck, Schritt halten zu müssen, fällt weg und auch der ständige Lärm, der in der Schule herrschte. Die Leistung hat sich sogar total verbessert.

Was ich nicht so gut fand war, dass wir erst per Mail Aufgaben (Mathe und Physik) bekamen, dann für 2 Wochen Mathe, Deutsch und Physik per Post, dann wieder per Mail (Religion und Werken), dann kam plötzlich Anton dazu (Mathe, Physik, Geschichte), dann wieder Post (Geschichte, Deutsch). Im ganzen fand ich es extrem mathelastig. Für Englisch kam gar nichts.

Ich persönlich kann sagen, dass das Arbeiten am Laptop am meisten Spaß machte. Mein Kind hofft, dass er noch sehr lange Zuhause arbeiten kann. Nur die Freunde zum persönlichem Spielen und Abhängen fehlen..... die gibt es halt dann auch nur elektronisch.

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03.04.2020

Technologie nützen!

Schulen hier in München und Umgebung müssen sich weiter digitalisieren! Privat Schulen haben während die Schließungen Online-Sessions ermittelt, warum nicht die Staatlichen Schulen auch? Es ist 2020, die Technology ist da, warum sie nicht benützen?!!!

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03.04.2020

Gedrückte Stimmung

Wenn mein Sohn zu lange für die Bearbeitung der Aufgaben benötigt und ich merke, dass er sich nicht mehr konzentrieren kann, lasse ich ihn zum Ende kommen und schiebe dann eine Extra-Stunde am Wochenende ein. Das viele Lesen über das Tablet steigert zusätzlich seine Unkonzentriertheit.
Da man auch als Mutter mal diese Lehrer-Strenge rausholen muss, trägt das natürlich sehr zur gedrückten Stimmung daheim bei.

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03.04.2020

Schulen schnell wieder öffnen

Mit 4 Kindern (davon 2 Schulkinder) ist die Situation „Schule daheim“ nicht zu stemmen. Morgens wird man überflutet von Emails und langschweifigen Anweisungen der Lehrer. Als Mutter rennt man anschließend nur von Zimmer zu Zimmer und kontrolliert die zu erledigenden, als auch die erledigten Aufgaben oder beruhigt, motiviert oder tröstet die Kinder. Eigentlich müsste ich parallel Homeoffice machen, um mir als Selbstständige in diesen Zeiten irgendwie zu versuchen, die Existenz zu sichern.

Ich appelliere an alle Entscheidungsträger, diese Situation so schnell wie möglich zu ändern und die Schulen wieder zu öffnen! Mein Mann und ich fühlen uns vom Staat allein gelassen!

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03.04.2020

Schule kann nicht ersetzt werden

Die Schule kann nicht ersetzt werden. Wer meint, dass die meisten Kinder "brav" lernen und arbeiten, täuscht sich bzw. hat diese Erfahrung nicht gemacht. Der Stoff ist auch zu viel. Es wird fast überall so viel Lernen erwartet wie in der Schule. Das geht nicht.

Wenn ich in den Arbeitsaufträgen schon lese: viel Spaß, euch ist bestimmt langweilig etc. -> es ist eine extreme Situation und das, obwohl wir Eltern den Stoff beherrschen.

Dass in manchen Schulen jetzt auch noch Übungen für die Ferien "freiwillig" kommen...

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03.04.2020

Manche Kinder benachteiligt

Leider sind Kinder im Alter meiner Tochter klar benachteiligt, wenn Eltern aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, die Kinder zu Hause zu unterrichten oder teure Kurse oder Lernplattformen zu finanzieren. Das war bereits vor der Schulschließung mein Eindruck und hat sich in der Situation gefestigt. Die von Schulseite erwünschte WhatsApp Gruppe empfand ich als sehr belastend, weil viele Mütter sie genutzt haben, um sich in der Darstellung ihrer Fähigkeiten als Lehrerinnen und der ihrer fleißigen Kinder zu überbieten.

Ich als alleinerziehende Mutter mit Vollzeitjob, zum Glück situationsbedingt Großteiles in Homeoffice, hatte große Mühe, die Lernaufträge, die über 4 verschiedene Kanäle ankamen zu organisieren. Die Lehrer haben sehr gut mit den Eltern kommuniziert und auch mit den Kindern. Allerdings war die Masse der Arbeitsaufträge, nach meinem Eindruck, im Kollegenkreis nicht besprochen und abgestimmt aufeinander. Auch hätten wir im Grunde genommen 3 Laptops benötigt, weil bereits bei meinem Grundschulkind teilweise digital gearbeitet werden sollte. Diese Voraussetzung werde ich auch zukünftig aus finanziellen Gründen nicht bieten können. Meine eigene Arbeit habe ich schlussendlich abends und bis in die Nacht hinein erledigt, weil ich tagsüber nicht dazu kam, obwohl ich behaupte, meine Kinder sind für ihr Alter wirklich selbständig und beide auch gute Schüler.

Fazit: In der besonderen Situation wird deutlich, was ohnehin schon längst offensichtlich war- die besseren Chancen haben schulisch in Deutschland die Kinder, die im Elternhaus am meisten gefördert werden. Kinder von berufstätigen Eltern sind klar im Nachteil. Und auch, wenn Lehrerverbände versichern, sie erwarten nicht, dass Kinder zu Hause unterrichtet werden, sind am Ende doch die Leistungen der überzüchteten Helikopterkinder das Maß aller Dinge!

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03.04.2020

Verlangt uns viel ab

Es ist nicht leicht, als arbeitende Eltern die Schulhausaufgaben mit den Kids zu erledigen! Sie benötigen zeitweise volle Unterstützung und somit wird es an manchen Tagen recht spät, bis die Kinder fertig damit sind. Gerade unser Sohn hat bisher in der Grundschule nichts lernen müssen, und dies sieht im Gymnasium anders aus. Das Lernen erst noch zu lernen ist natürlich schwer, vor allem wenn die Eltern die Personen sind, die einem dies vermitteln sollen! Er weiß, was seine Arbeitsaufträge für den Tag sind, und doch ist er leider nicht in der Lage, alle zu erledigen! Das hab ich vergessen, so hört man es oft - obwohl es sogar schriftlich festgehalten wird. Hier stoßen wir zeitweise schon an unsere Grenzen - obwohl wir dies von ihm bisher gar nicht kannten! Dann kommt man nach einen arbeitsreichen Tag heim und dann geht es mit den Hausaufgaben weiter. Zwar teilen mein Mann und ich uns die Betreuung der Kinder - wir haben abwechselnd Kurzarbeit - aber ich als Mutter bin da doch mehr gefordert als mein Mann.

Uns ist bewusst, dass es im Moment notwendig ist, die Schulen geschlossen zu halten, aber es verlangt auch uns Eltern viel ab und man hofft, dass es den Kindern dann auch nachgesehen wird, wenn wir den Stoff - zeitweise neuer Stoff in Mathe und Englisch geht - inclusive. Grammatik, dass wir zeitweise nicht in der Lage/Verfassung sind, unserem Kind dies überhaupt richtig zu vermitteln - gerade in der Fremdsprache tun wir uns etwas schwer.  Aber da viele andere Eltern auch in dieser Situation sind, sehen wir es so, dass wir nicht die einzigen sind, die sich darüber Gedanken machen, sondern es vielen womöglich auch so geht. Nichts desto trotz sehen wir dies auch als kleine Chance , als Familie noch mehr zusammen zu wachsen, und zu sehen, dass wir auch in solch einer Ausnahmesituation lernen, sich auf die Familie verlassen zu können - auch wenn es gar nicht ihr Aufgabenbereich ist, "Lehrer zu sein".

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03.04.2020

Zufriedenstellend

Nach Anlaufschwierigkeiten / technischen Schwierigkeiten lief die 3. Woche jetzt zufriedenstellend bis gut.

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03.04.2020

Hilfreicher Videounterricht

Zwei Lehrer haben auch Unterricht in Videoform aufgenommen und übermittelt, das fand meine Tochter sehr hilfreich!

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03.04.2020

Alles in Allem enttäuscht

Ich finde es sehr schade, dass sich keiner der Lehrer Zeit nimmt für eine Videosprechstunde o.ä. oder neues Wissen auf diese Art und Weise vermittelt. Auch die Übermittlung der Aufträge war trotz einem Cloud Link für die Klasse höchst different. Manche Lehrer konnten oder wollten diese einheitliche Plattform nicht nutzen. Bis diese Plattform eingerichtet war, ging alles drunter und drüber: per WhatsApp an einzelne Kinder, die das weiterverteilen sollten, per Email an Eltern, die die Mail weiterverteilen sollten etc. Da es keinerlei Rückkopplung zwischen Schüler und Lehrer gab, kann keiner der Lehrer sehen, wo es Probleme gab, wer was erledigt hat und ob das, was geübt wurde, so korrekt ist. Man hat sich einfach auf die Eltern verlassen. Außerdem war die Menge des Materials sehr unterschiedlich: z.T. riesige Aufträge, z.T. sehr wenig, oder gar nichts, oft nur ein paar Alibiaufgaben. Alles in Allem bin ich vom Gymnasium L. und seinem Umgang, dem Engagement der Lehrer sehr enttäuscht.

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03.04.2020

Pensum unrealistisch

Unbedingt notwendig ist die Digitalisierung des Unterrichts! In unserem persönlichen Fall wäre schon eine engagierte Lehrkraft bzw. Direktorin schon toll, selbst auf Nachfragen kommen keine Telefonate zustande, geschweige denn Videokonferenzen o.ä.. Das auferlegte Arbeitspensum ist in keiner Weise adäquat (1-2 Stunden sind von der Lehrkraft täglich vorgesehen, das Pensum ist aber selbst bei 5 Stunden täglich nicht absolvierbar), da wäre eine realistische Einschätzung sinnvoll.

Für die Erstklässler hätte ich mir gewünscht, dass sie in der Zeit den vergangenen Schulstoff spielerisch wiederholen dürfen (z.B. Kuchenrezepte vorlesen, Einkaufsliste schreiben und beim Backen dann zusammenrechnen) statt stur Seiten abarbeiten zu müssen.

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03.04.2020

Anschaulicher Unterricht per Video gefragt

Gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern wäre mehr Unterstützung der Lehrer gefragt.. In Mathematik bekommt mein Kind nur Aufgaben und Lösungen, da wäre mal anschaulicher Unterricht per Video gefragt!

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03.04.2020

Freiwilliges Homeschooling einführen

Es wäre schön, wenn Eltern auch in Zukunft die Möglichkeit hätten, Kinder 1-3 Wochen im Schuljahr freiwillig im Homeschooling zu unterrichten. Das könnte längere Auslandsaufenthalte o.ä. Dinge fördern.

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03.04.2020

Kind lernt besser im echten Unterricht

Schule zuhause funktioniert bei uns aufgrund des fehlenden Feedbacks der Lehrkraft nicht. Kind versteht nicht, warum es zuhause lernen soll, wenn Lehrkraft das Gelernte nicht abfragt, oder korrigiert. Kind lernt besser im Unterricht mit einer Lehrkraft anstatt Arbeitsblätter den ganzen Tag zu bearbeiten.

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03.04.2020

Persönlicher Kontakt freut unsere Tochter

Für unsere Tochter ist es schwierig, sich ohne die Gesellschaft ihrer Klasse zu motivieren und dran zu bleiben. Auch, dass Mama und Papa quasi in Lehrerrolle verbessern und kritisieren (und damit nicht meinen, dass sie an ihr als Person herum meckern), war anfangs schwierig zu verstehen. Mittlerweile haben wir aber eine Art Tagesplan, der gut funktioniert. Nachdem gerade Uhrzeiten gelernt werden, kann sie da immer gut erkennen, wann was dran ist und auch, wann Pause ist. Das lässt sie teils selbständiger werden.

Schön finde ich, dass die Klassenlehrerin zum Lernstoff - der täglich per mail kommt - immer ein kleines Anschreiben direkt an die Kinder richtet. Außerdem können die Kinder über Antolin persönlich mit ihr Kontakt halten. Das ist sehr persönlich und freut unsere Tochter immer besonders.

Insgesamt kommen wir ganz gut über die Runden. Trotzdem sind wir froh, wenn wir den Lehrerjob wieder in professionelle Hände abgeben dürfen.

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03.04.2020

Druck durch Eltern-WhatsApp-Gruppe

Von Schulseite habe ich in der Situation keinen Druck verspürt, die Arbeiten waren so aufgebaut und strukturiert, dass sie von meinem Grundschulkind weitestgehend selbst zu erledigen waren. Die allgemeine Voraussetzung der technischen Möglichkeiten finde ich persönlich nicht gut, da Kinder aus Familien mit geringerem Einkommen benachteiligt sind.

Unter Druck gesetzt fühle ich mich durch die leider zur Kommunikation notwendige Eltern WhatsApp Gruppe, die Vollzeit-Helikoptermütter nutzen, sich gegenseitig in der Darstellung ihrer tollen Kinder und dem Vorschlagen der 10000sten Lernplattform zu überbieten. Das spiegelt nämlich ganz klar, wie unser Schulsystem funktioniert. Auch wenn von Schulseite nicht der Wunsch besteht, Kinder zu Hause zu unterrichten, wird am Ende doch an den hoch geförderten Kindern und den Arbeiten, die eigentlich die dazugehörigen Mütter gemacht haben und nicht die Kinder selbst, die Messlatte angelegt. Das macht Eltern enormen Druck, die gleiches nicht leisten können. Daher wäre eine verpflichtende Ganztagsschule notwendig und gerecht!

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03.04.2020

Geht für eine gewisse Zeit

Ganz klar, Unterricht über Mebis o.ä. ist nicht wie Schulunterricht. Es geht aber - für eine gewisse Zeit. Mebis ist vermutlich für alle Beteiligten eher neu, ebenso wie die Form des 'Unterrichtes' damit.

Kind 1, 6. Kl. Gymnasium: Einige Lehrer haben ihre Aufgabe sehr gut gelöst: Ein Blatt mit Fach, Datum und einzelnen Tagen mit dem jeweiligen Tagesprogramm. Lösung gleich auf einem Blatt extra dabei. - super übersichtlich, strukturiert, wiederzufinden. Alles auszudrucken als pdf oder Worddatei. Andere waren leider nicht so strukturiert. Z.B. schrieben einige ihre Aufgaben etc. nicht, wie die Mehrzahl und wie es m.E. sinnvoll wäre, in die Rubrik "Schreibtisch", sondern woanders hin. Findet man auch, machte es aber schwieriger und unübersichtlicher. Und mühsam ist es schon genug. Manche schickten die Anweisungen auch nicht als pdf oder sonst zum Ausdrucken, sodass wir es abschreiben mussten. Geht, ist aber aufwendig. Es wurde auch nicht immer gebündelt, sondern auf unnötig viele Seiten verteilt. Gern auch ohne Datum. Seltsam, so was sollten Lehrer können. Insgesamt lief es gut. Ohne meinen persönlichen Einsatz und Mithilfe (und sei es nur dabei, bei Mebis alles zu finden, auszudrucken, zusammenzustellen und den Überblick zu behalten) wäre das aber eher nichts geworden. Und Selbstkontrolle per Lösung ist ganz gut, hilft aber nur bedingt. Denn natürlich weiß das Kind, dass das eine oder andere falsch ist, aber nicht unbedingt, warum, und wo der Fehler ist. Der wird ja so nicht erläutert. Dazu wäre Interaktion notwendig, die aber quasi nicht stattfindet/nicht angeboten. Teilweise wurde aber angeboten, dass man sich melden könne. Gemeint war vermutlich per E-Mail.

Kind 2, 4. Klasse Grundschule: ähnlich wie Kind 1, Kind 2 braucht mehr Hilfe, ist ja auch jünger. Die Übermittlung der Aufgaben erfolgte über die Webseite der Schule. Klappte prima, wurde mit prima Wochenplänen übermittelt. Dazu Arbeitsblätter, die natürlich ausgedruckt werden mussten. Alles somit sehr strukturiert. Das Kind konnte ganz leicht sehen, was es an welchen Tagen zu tun hatte. Dazu zwei gut gemachte kl. Lernvideos der Lehrerin in Mathe für etwas ganz neues. Ohne Elternhilfe dürfte das allein aber nicht reichen.

Ohne Computer und Drucker hätte es nicht geklappt. Nun hat aber nicht jeder sowas. Allerdings kann m. E. erwartet werden, dass Eltern sich dann an Mitschüler des Kindes bzw. dessen Eltern wenden, und um Hilfe bitten. Ich drucke z.B. etwas für ein Migrantenkind aus. Dessen Eltern musste ich auch erst auf die wöchentlich zu erledigenden Aufgaben aufmerksam machen, obwohl es eine gute Information per Elternbrief gegeben hatte. Die Familie ist da etwas schwierig. (aus Indien, mind. 4 Jahre in Deutschland)

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03.04.2020

Interaktiver Unterricht wäre besser

Interaktiver Unterricht wäre auf jeden Fall besser und wünschenswert. Über Skype, Zoom, Goto-Meeting oder ähnlichen Tools. Die Erledigung von schriftlichen und mündlichen Aufgaben klappt einigermaßen, aber die Vermittlung von neuen Lerninhalten ist mitunter schwer. Es ist viel Anleitung und Erklärung von den Eltern gefragt.

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03.04.2020

Urlaubstage opfern?

Wenn dieser Zustand noch länger andauert, dann werden die Urlaubstage nicht ausreichen, um mein Kind weiterhin bei "Schule zu Hause" ohne finanzielle Einbußen zu unterstützen.

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03.04.2020

Funktioniert fabelhaft

Ich habe 2 Kinder, 7. Klasse Realschule und 4. Klasse Grundschule. Die Kommunikation mit beiden Schulen bzw. den Lehrern funktioniert fabelhaft. Die Kinder haben tolle Aufgaben zum Erledigen bekommen und kommen auch sehr gut zurecht. Für alle ist es eine große Umstellung, aber auch ein großer Gewinn im Umgang mit der Technik. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen bedanken, die dies möglich machen.

Ich sehe es so, dass auch alle Angestellten des öffentlichen Dienstes Familien haben und trotzdem ihr aller aller Bestes geben, um Schule daheim möglichst perfekt umzusetzen! D A N K E!

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03.04.2020

Großes Lob

Unsere (Eltern und Kind) Erfahrungen bisher: sind sehr zufrieden mit Art und Inhalt der Kommunikation mit den Lehrkräften! großes Lob von uns!

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03.04.2020

Funktioniert sehr gut

Ich habe drei Kinder im Alter von 8, 10 und 11 Jahren. Der Unterricht zuhause funktioniert sehr gut. Die Aufgaben sind abwechslungsreich gut umzusetzen. Für die 4. Klasse etwas zu viel, an einem Tag kaum machbar. Man wird von den Lehrern auch nicht mit Überflüssigen belastet. Von vielen anderen Stellen leider schon. Es ist zwar gut gemeint und die Mails lassen sich auch schnell löschen , aber die vielen Vorschläge, um die Zeit totzuschlagen, müssen erst mal von Wichtigem getrennt werden. Das braucht Zeit, die ich jetzt gerade nicht habe. Außerdem stresst es, wenn ich zusätzlich angehalten werde, mit den Kindern Sport zu treiben, zu basteln, zu backen, Briefe zu schreiben ....Machen wir eh, aber in unserem eigenen Rhythmus.

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03.04.2020

Fragen im Klassenchat

Wenn Fragen aufkommen, müssen diese größtenteils in einem Gruppen-/ oder Klassenchat gestellt werden und somit nicht individuell beantwortet. Und der Lehrer kann sich eine Frage eines Schülers zwar anhören bzw. durchlesen, aber steht nicht direkt vor dem Schüler und erkennt so häufig das Problem erst nach langem hin und her schreiben.

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03.04.2020

Lehrer droht mit Konsequenzen

Das Lernen zu Hause hat sehr viele Nachteile für die, die keinen Drucker, PC etc. haben. Die Kinder müssen die Sachen auf ein Blatt abschreiben und dann per Foto an den Lehrer schicken. Nur mit Smartphone ist das ein ewiges Gefummle, zudem geben die Lehrer so viel Hausaufgaben auf 4 Seiten, Mathe ganze Seite, in den anderen Fächern schaut es nicht anders aus. Bei uns müssen diese Aufträge bis Freitags erledigt sein - teilweise unmachbar und der Lehrer droht mit Konsequenzen, wenn es nicht erledigt ist. Kein Verständnis dafür, dass es Eltern gibt, die arbeiten müssen, nicht nur Teilzeit arbeiten und dann heim kommen und sich und das Kind noch mit max. 5 Std Lernen quälen. Der Haushalt und Geschwisterkinder kommen evtl. auch noch dazu. Noch dazu sind viele Eltern mit dem Schulstoff überfordert, da sie evtl. selber eine ganz andere Schulbildung hatten oder auf niedrigem Niveau. Das sind alles Dinge, die nicht beachtet werden.

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03.04.2020

Bitte Einzelstunden via Skype

Bei meiner älteren Tochter gibt es keinen konkreten Wochenplan, das macht es uns schwerer, Aufgaben zu erledigen da ich nie weiß ,wann es für sie zu viel ist oder ob sie mich veräppelt und zu früh den Stift schmeißt.

Die Lehrer sind jederzeit erreichbar für uns und kümmern sich auch gut. Es gibt Einzelstunden bei Skype, wenn die Kinder größere Probleme haben, bei uns bspw. Englisch.

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03.04.2020

Durchaus machbar

Wir haben von unserer Lehrerin einen detaillierten Wochenplan bekommen, daran kann sich meine Tochter sehr gut orientieren. Bei Fragen oder großer Sehnsucht kann mein Kind die Lehrerin jederzeit kontaktieren. Das finde ich sehr wichtig. Das Pensum ist durchaus machbar, wenn man sich engagiert, und es muss auch nicht alles gemacht werden, wenn das Kind überfordert ist. Größere Probleme entstehen meiner Meinung nach bei mehreren Kindern verschiedener Altersstufen, wie hier zuhause. Das überfordert mich als Mutter manchmal schon.

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03.04.2020

Verwirrend

Schwierig ist die unterschiedliche zeitliche Einteilung. Manche Lehrer erstellen Lernpläne über 5 Wochen, einige arbeiten mit Wochenplan, andere stellen täglich Aufgaben oder einige auch nach Stundenplan. Das ist sehr unübersichtlich und vor allem für Kinder der ersten Klasse Gymnasium sehr verwirrend.

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03.04.2020

Zu wenig Hardware für fünf Personen

Wir haben drei Kinder und die Situation gestaltet sich mehr als schwierig bzw. ist in dieser Form auch nicht länger machbar. So ist z.B. unsere eine Tochter (5. Klasse Gymnasium) eine sehr gute Schülerin, die neue Lerninhalte leicht erfasst. Dennoch ist sie weitgehend überfordert, wenn sie die gestellten Aufgaben alleine machen soll, zumal immer wieder neuer - auch komplexer - Lernstoff enthalten ist (v.a. in Mathematik und Englisch). Somit ist es häufig nötig, dass wir uns als Eltern dazusetzten, um den Stoff zu vermitteln und einzuüben. Wir sind jedoch beide berufstätig und können uns in der aktuellen Situation nicht frei nehmen. Das heißt, wir müssen unsere eigene Arbeit erledigen und obendrein unsere Kinder versorgen und ihnen beim Lernen helfen. Wir halten uns dabei nur an die Vorgaben der Lehrer und stellen keine weiteren eigenen Anforderungen. Dennoch ist das kaum zu bewältigen und bringt uns als Familie an die absolute Grenze unserer Belastbarkeit.

Ein weiteres riesengroßes Problem stellt die Tatsache dar, dass die digitale Ausstattung zu Hause nicht reicht, um eine fünfköpfige Familie gleichzeitig mit Geräten zu "versorgen", sodass sich alles über den gesamten Tag hinwegzieht.
In unserem privaten Umfeld erleben wir außerdem, dass andere Kinder, die nicht das Glück haben, von ihren Eltern unterstützt werden zu können, verzweifeln und den Anschluss verlieren. Da Bayern aber jegliche Kontakte außerhalb der Kernfamilie untersagt hat, ist es nicht möglich, diese Kinder zusammen mit ihren Freunden lernen zu lassen. Auch depressive Verstimmungen und Ängste bei Kindern nehmen um uns herum zu und es gibt keine wirklich gute Möglichkeit, hier unterstützend zu wirken, außer vielleicht über Skype oder WhatsApp.

Falls Homeschooling nach den Ferien weitergehen soll, wäre für uns eine Umstellung auf Unterricht per Skype, zoom oder andere digitale Dienste, bei denen der Unterricht weiterläuft, nur bedingt hilfreich, da wir unsere Geräte teilen müssen und nicht alle parallel zu bestimmten Zeiten darauf zugreifen können, zumal unser WLAN dafür nicht ausreicht.

Wir können die Notwendigkeit der Schulschließungen natürlich nachvollziehen, aber die durch Homeschooling zu ersetzen, ist nur bedingt machbar und wir sehen uns nicht in der Lage, nach den Osterferien langfristig weiter so zu verfahren.

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03.04.2020

Zeit für Kreativität

Positiv für die Kinder! Ohne Druck lernen, wieder Zeit für Kreativität.

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03.04.2020

Erst am Nachmittag

Da wir beide außer Haus arbeiten, kommen wir täglich erst am Nachmittag dazu, die Hausaufgaben zu erledigen. Da ist sie oft nicht mehr motiviert genug, um das Pensum zu schaffen. Darum macht sie das Meiste mit mir am Wochenende.

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03.04.2020

Einsame Ausnahme

Nur eine Lehrerin (Nebenfach) hat mit digitalen Medien richtig und sinnvoll gearbeitet.

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03.04.2020

Immerhin bunt

Wir haben am ersten "schulfreien" Tag 2 DINA 4 Seiten bekommen, wo drin steht, welche Seiten wir im Mathe und den Deutscharbeitsheften erledigen sollen, was in den Büchern gelesen werden soll und welche vorhandene Arbeitsblätter fertiggestellt werden sollten. Dann noch viele Anregungen was wir noch tun können, wie Vorlesen, Garten pflanzen, backen etc. Das war’s eigentlich - immerhin war es bunt.

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03.04.2020

Reibungslos und gut

Der Unterricht zu Hause klappt reibungslos und gut. Die Lehrkraft freut sich über Feedback. Fragen unsererseits gab es nicht, alles war klar und verständlich in Form von Wochenplänen vorgegeben. Lediglich einige Hefte wurden nicht mitgegeben, das muss dann halt nachträglich eingeklebt werden.
Der Religionsunterricht konnte leider nicht stattfinden, da uns nur eine Materialflut erreichte, die in keinster Weise von der Lehrkraft vorbereitet war. Schade!

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03.04.2020

Mit den Nerven völlig am Ende

Würde ich die Pläne konsequent mit ihr bearbeiten, wären wir täglich mindestens 6 Stunden beschäftigt. Ich muss im Homeoffice tatsächlich arbeiten, 1x/Woche bis 18.30, zweimal bis 17 Uhr, 2x bis 12 Uhr. 2 Wochen raus aus dem Homeoffice, rein in die Grundschule. Diese Woche hab ich kapituliert. Wir sind mit den Nerven völlig am Ende, Kind verweigert sich komplett "dann mach ich die Klasse halt nochmal". Vermisst Freunde und Schule und ich hab nicht mal Zeit, sie zu trösten, geschweige denn irgendwas zu spielen oder basteln.
Wir fangen morgen, 1. Ferientag, mit den Aufgaben vom Dienstag an. Heute muss ich Kind, Beziehung und mich selbst mit einem Spaziergang retten. Für diejenigen, die wie ich 30 Stunden Homeoffice haben und liefern müssen, ist das alles viel zu viel zu viel!

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03.04.2020

Mittlerweile ok

Anfangs war es schwierig, meine Kinder dazu zu bringen, die schulischen Hausarbeiten gewissenhaft zu erledigen. Waren sie doch vielmehr von den "Corona-Ferien" begeistert. Mittlerweile läuft es ganz ok. Zum Glück ist eine gewisse Lockerheit meinerseits vorhanden. Ich muss nicht über meine Kinder und über die Situation, diese betreuen zu müssen, jammern.

Viele Eltern sind es nicht gewöhnt, sich über einen längeren Zeitraum um ihre Kinder zu kümmern, noch dazu, heimische Schule zu spielen. Das sind die, die am meisten jammern und rebellieren. Traurig sowas...

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03.04.2020

Manchmal unterirdisch

Wir bekommen die Arbeitsmaterialen auf sehr vielen Kanälen, in sehr unterschiedlichem Umfang und zu den unterschiedlichsten Zeiten. Virtuelle Kommunikation oder digitales Lernen ist etwas ganz anderes. Arbeitsaufträge über Arbeitsaufträge, korrigiert wird von uns, neuer Stoff in den meisten Fällen. Ich bin sehr enttäuscht wenn ich von anderen Eltern höre, wieviel Mühe sich dann manche Lehrer machen. Bei uns geben sich auch manche Mühe aber sie wissen es oft auch nicht besser. Bei anderen ist es unterirdisch und bei wenigen so, dass ich mich fragen muss, warum es Lehrer gibt, wenn diese der Meinung sind, ich kann mit meiner 5. Klässlerin in 3 Wochen 7 Mathekapitel aus dem aufarbeiten, ohne jegliche Hilfestellung und Hinführung. Meiner Tochter fehlt der Kontakt mit den Lehrern und sie ist komplett Autodidakt. Ich unterstütze sie natürlich mit sehr viel Zeitaufwand, doch ich kann das so nicht fortführen. In manchen Schulen läuft es definitiv besser - virtuelle Klassenzimmer, Aufgaben im stillen Klassenchat, Wochenpläne und direkte Kommunikation mit den Kindern - das würde ich mir für alle wünschen. Es muss sich nach Ostern, sollten die Schulschließungen anhalten, definitiv was ändern!

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03.04.2020

Zu stressig

Wie sollen die Eltern Kinder betreuen und ganz „normal“ weiter arbeiten (jetzt von Zuhause)?
Es ist viel zu stressig für alle! Vor allem für (klein)Kinder, die zwar mit Mama und Papa Zuhause sind, aber Mama & Papa müssen arbeiten! Deswegen - ruhe! Spiele mit Spielzeuge, mit Bruder/Schwester... Mama & Papa wieder ab 17:00 für euch da... wie soll das organisiert werden - Arbeit & Kinderbetreuung? Ich verbringe sehr gern Zeit mit Kids, aber nicht wenn ich parallel arbeiten muss...

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03.04.2020

Kind vermisst seine Lehrerin

Ich finde es super, wie alles Schulische gemacht wird. Da der Einsatz von allen kommt. Es fehlt nur der Kontakt zu anderen Kindern. Und mein Kind vermisst seine Lehrerin was auch manchmal Tränen mit sich bringt.

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03.04.2020

Hoher Organisationsaufwand

Nach unserem Empfinden ist die Fülle an Arbeitsaufträgen kaum zu bewältigen. Für Eltern, die berufstätig sind, ist dies eine klare Überforderung, und zwar für die Eltern und die Kinder!

Darüber hinaus ist es für uns auch nicht nachvollziehbar, dass die Arbeitsaufträge in den Nebenfächern teilweise so extrem hoch ausfallen. Wäre es nicht sinnvoller, den Schwerpunkt des Homeschooling auf die Hauptfächer (Mathe, Deutsch, Englisch, ggf. noch Französisch/Latein) zu legen?

Zu den fachlichen Inhalten, die bearbeitet werden müssen, darf auch der organisatorische Aufwand nicht außer Acht gelassen werden. Allein die Arbeitsmaterialien, Anweisungen etc. auszudrucken, bereitzustellen, zu erklären und nach Erledigung wieder abzufotografieren/einzuscannen, hochzuladen, per E-Mail zu versenden etc. erfordert einen hohen Arbeitsaufwand.

Dazu kommt, dass durch die Ausgangssperre auch kaum Möglichkeiten bestehen, einen adäquaten Ausgleich zum Homeschooling zu schaffen, der Hauskoller bahnt sich seinen Weg … Bedanken möchten wir uns aber für die guten Wünsche aller Lehrer und die schnelle Beantwortung per Mail bei Unklarheiten.

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03.04.2020

Kindgerecht und persönlich gestaltet

Ich kann für unsere beiden Kinder und Lehrerinnen nur sagen, dass es super organisiert ist und insbesondere die Lehrerin der Erstklässlerin einen enormen Aufwand betreibt, um die Situation bestmöglich zu leisten und nahezu versucht, die Stunden in Form von Video-Übermittlung darzustellen. Unsere Tochter kann anhand der einzelnen Videos zu den einzelnen Fächern den Stoff wunderbar durcharbeiten. Es ist so kindgerecht und persönlich gestaltet, einfach toll!!! Großartig wie das aufbereitet ist ganz besondere Dank dafür.

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03.04.2020

Sehr scheußliche Situation

Wenn Eltern derzeit aus dem Homeoffice arbeiten, müssen sie auch arbeiten.
Die Kinder zusätzlich zu betreuen, ist schon sehr schwierig. Dazu mit 3 Kindern Schularbeiten "nebenher" zu erledigen ist extrem grenzwertig. Wir brauchen pro Kind tägl. 2,5 Stunden für Schularbeiten und es wird nur das Notwendigste erledigt. Das alles kommt noch on top hinzu, zusätzlich zum Haushalt, Einkauf, etc.. Mehr ist nicht möglich, die Grenze meiner persönliches Belastbarkeit ist überschritten.

Die Kinder sind verständlicherweise zum Teil unausgeglichen, können sich nicht richtig austoben und Freunde treffen. Alles in allem eine sehr scheußliche Situation.

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03.04.2020

Von Anfang an neuer Stoff

Ich habe das Gefühl, dass die neu angelegten Hefter (die normalen Materialien sind in der Schule, da diese aufgrund eines Corona-Falls übers Wochenende geschlossen wurde), nach mittlerweile 4 Wochen Homeschooling fast schon umfangreicher sind als bis zur Schließung der Schule.

In allen Fächern (Deutsch, Mathe, Englisch, Geschichte, Biologie) wurde von Beginn an neuer Stoff vermittelt, z.T. mit der Ansage, dass nach Wiederöffnung der Schule sofort dringend eine Schulaufgabe zu schreiben sei, alle Referate gehalten werden müssen, aber es in diesem speziellen Fach keine Zeit für Wiederholungen etc. geben wird. Das ist selbstverständlich lehrerabhängig, denn nicht alle Lehrer*innen treten so auf. Nach zwei Wochen habe ich einen Hilferuf an die Klassenleiterinnen gesandt, der zum Glück auch zumindest von einer Lehrerin gehört wurde und die Taktung der gestellten Aufgaben wurde in ihren beiden Hauptfächern etwas verringert, sodass der Stoff nunmehr besser zu schaffen ist.

Was die Lehrer*innen wohl unterschätzt hatten, ist die Tatsache, dass die Schüler*innen im Unterricht besser arbeiten als daheim, wo es viele Ablenkungen gibt und die Eltern evtl. nicht da sind oder aufgrund von Home Office nicht für Fragen zur Verfügung stehen bzw. diese auch nicht vollumfänglich beantworten können. Wir sind keine Lehrerinnen und Lehrer! Wäre es so einfach, neuen Stoff zu vermitteln, indem man nur Arbeitsblätter verteilt sowie diese durchlesen und bearbeiten lässt, bräuchte es auch keine Lehrer*innen. Das ist zum Glück nicht so.

Auch die technischen Anforderungen waren besonders zu Beginn eine Katastrophe - ständige Abstürze und Nichterreichbarkeit der Plattformen, manche Lehrer*innen laden mal hier und mal dort etwas hoch, die Lösungen unterschieden sich von den Arbeitsaufträgen, z.T. völlig veraltete Arbeitsblätter. Man muss sich also immer alles aus verschiedenen Wegen zusammensuchen. Die Ablagestruktur war äußerst unübersichtlich, lehrerabhängig ist sie das immer noch, aber einige haben nachgebessert.

Insgesamt hoffe ich, dass die Schulen in Deutschland diese herausfordernde Situation auch als Chance begreifen, um endlich in Sachen Digitalisierung voranzukommen. In anderen Ländern gibt es Videochats mit den Lehrer*innen zu bestimmten Zeiten, in denen man Fragen stellen kann. Uns wurde die Möglichkeit gegeben, Fragen per Mail oder mebis zu stellen. Das ist aber für viele Schüler*innen nicht so einfach, denn um genau ausdrücken zu können, was sie nicht verstanden haben, fehlt ihnen die Erfahrung. Auch bringt es m.E. eher wenig, wenn die Antwort auf eine Frage ggf. erst nach einer gewissen Zeit kommt und dann aufgrund fehlender Klarheit in der Fragestellung vielleicht nicht das Gemeinte abdeckt. Hier wäre eine Gesprächssituation sicherlich hilfreicher.

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03.04.2020

Kinder helfen einander per Telefon

Da wir beide zur Arbeit aus dem Haus müssen, beginnt die Kontrolle der Aufgaben erst am Nachmittag. Wenn er etwas nicht kann und wir ihm in manchen Fächern nicht helfen können, helfen sich die Kids gegenseitig per Telefon.

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03.04.2020

Sehr professionelle Lehramtsanwärterin

Unser Sohn 12 Jahre alt, hat ADHS und es fällt ihm in der Schule nicht leicht, zu konzentrieren. Das Homeschooling bringt ihm einerseits sehr viel, da er die Aufmerksam bekommt, die er braucht. Wir nehmen da unsere Verpflichtung allerdings sehr ernst und schauen auch, dass er alles ordentlich macht.

Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der Lehrerin. Wir haben eine Lehramtsanwärterin als Klassenleitung und ich bin sehr froh darum, da Sie es sehr professionell gestaltet. Lehrmaterialien und Hefteinträge sind sehr gut verständlich. Mein Sohn tut sich generell sehr schwer im selbständigen Arbeiten, deswegen ist er kein Maßstab für die Masse. Aber gerade für Eltern von diesen Kindern ist das hier absolut herausfordernd, da das Kind ständig begleitet gehört.

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03.04.2020

Pensum ist viel zu groß

Ich finde die Situation eine Frechheit. Wir haben beruflich derzeit einen durchschnittlichen 16 Stunden Arbeitstag und es wird wie selbstverständlich erwartet, dass wir anschließend gut erholt mit dem Kind als Ersatzlehrer noch neuen Stoff machen, neue Wörter lernen und, und, …. Und es gibt auch keinen Stopp vor den Osterferien. Wir haben jetzt bereits Arbeitsblätter vorliegen, die an allen Ferientagen mit mindestens 1 bis 2 Stunden zu Buche schlagen, plus die aufgelaufenen Rückstände ergibt das nochmal mindestens 10 Arbeitsstunden. Rückstände aber nur weil es vorher nicht zu schaffen war. Kinder sind keine Maschinen, die zuhause das gleiche Arbeitspensum wie in der Schule schaffen. Wir reden hier über 12 jährige Kinder. Ich empfinde die Ostergrüße im Moment als blanken Hohn und Schlag ins Gesicht für die zu Hilfslehrern degradierten Eltern. Wir können das nicht mehr bewältigen. Das Pensum ist viel zu groß, schließlich müssen wir uns in jeden neuen Stoff selbst erst einmal einarbeiten, wie gesagt nach der beruflichen Arbeit.

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03.04.2020

Schlecht vorbereitet

Hurra die Schule brennt! Meine Tochter ist acht Jahre und geht in in Schwabing auf eine städtische Grundschule. Sie liebt ihre Lehrerin und geht sehr gerne in den Hort. Beides vermisst sie seit vier Wochen, da wir nach unserem Ski Faschingsferien schon eine Woche früher in Quarantäne mussten. In den Wochen, in denen sie zu Hause ist, habe ich in der öffentlichen Debatte vor allem vermisst, dass anerkannt wurde, dass der Unterricht nicht so einfach zu Hause durch Arbeitsblätter und welche digitalen Apps auch immer zu ersetzen ist. Auch erst so langsam werden die Stimmen lauter, die darauf hinweisen dass ein qualifizierter Unterricht nicht einfach so nebenbei im Home-Office durch die Eltern zu stemmen ist.

Vor allem die mangelnde Vorbereitung der Schulen auf digitale echte Kommunikation zu den Kindern hat mich sehr enttäuscht. Da hieß es, es gebe nicht die richtige Hardware seitens der Lehrer und auch die Lehrkräfte seien nicht entsprechend geschult. Und diese Aussagen wurden ganz ohne schlechtes Gewissen geäußert. Diese schlicht fehlende digitale Aufstellung und die mangelnde Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der Schulleitung und Ministerien ist für das Recht auf Bildung der Kinder fatal. Dieses Gut kann nicht hoch genug geschätzt und geschützt werden. Viel zu schnell fällt hier ein Tag Schule aus wegen Sturmwarnung oder nun über vielleicht Monate hinweg gar kein qualifizierter Unterricht.

Ich schätze die Bemühungen der Lehrkraft meiner Tochter, mit Emails, Arbeitsblättern und Links zu Lernplattformen zu helfen, und auch die zwei Videokonferenzen zeigen, dass sie sich bemüht.

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03.04.2020

Aufgaben kommen zu spät

Leider bekommen wir die Wochenhausaufgabe immer erst Montags gegen 11h, was zu spät ist, da wir versuchen, unseren Tag möglichst einem Schultag anzupassen und spätestens um 8.30h mit dem Lernen anfangen. Zudem bekommen wir von der Lehrkraft Lösungen und sind dazu aufgefordert, die bearbeiteten Sachen selbst zu korrigieren.

Da mein Sohn (4.Klasse) dieses Schuljahr von einer Privatschule auf ein Gymnasium wechseln möchte und deswegen an der Übertrittsprüfung teilnehmen muss, muss ich zusätzlich mit ihm dafür üben, da diesbezüglich keine Unterlagen von der Schule zur Verfügung gestellt werden.

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03.04.2020

Unpassende Meldung

Das zu erledigende Arbeitspensum ist in den Hauptfächern viel zu zeitintensiv und ist oft in der angegebenen Zeit nicht zu schaffen. Die Nebenfächer fordern nun Gleiches ein. Hier würde ich mir die freiwillige Erledigung wünschen. Unpassend finde ich eine Nachricht von heute (zu Beginn der Osterferien), in der der Termin für einen schriftlichen Leistungsnachweis in einem Nebenfach in der Zeit nach den Ferien mitgeteilt wird. Woher wollen wir heute wissen, wie es nach den Ferien weitergeht? Es wird nicht besonders auf das Wohlergehen der Schüler oder die Situation daheim Rücksicht genommen, der Stoff muss sitzen und wird eigentlich bei Schulbeginn doch vorausgesetzt. Was passiert mit Familien, die bereits Corona haben oder bei denen Schlimmes passiert? Hauptsache, die Schule läuft... Das kann es aber nicht sein und stellt eine starke Belastung dar. Wäre es nicht wichtiger, Zeit in der Familie zu haben, um sich in dieser schwierigen Situation gegenseitig zu unterstützen und eher Wert auf die psychische Gesundheit der Kinder und Eltern zu legen?

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03.04.2020

Ab und zu ein Telefonat mit der Lehrerin

Es wäre schön, wenn die Lehrerin mit uns Eltern direkt Kontakt aufnehmen würde. Ein Telefonat wäre denk ich schon gut. Sozusagen Elternsprechtag am Telefon.

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03.04.2020

Sehr belastet

Mein Mann macht Home Office und muss 8h täglich arbeiten. Ich muss weiterhin zur Arbeit gehen, jeden Tag 6h. Unser Schulkind muss somit alleine mit den Aufgaben zurechtkommen. Erst wenn ich nach Hause komme, kann ich Fragen beantworten oder helfen. Mein Mann versucht, am Vormittag so viel zu schaffen, wie das eben geht, wenn noch ein Kindergartenkind zu Hause ist, was gern mit jemandem spielen möchte, und ab und an auch Hunger hat. Am Nachmittag, wenn ich dann nach Hause komme, muss er den Rest der Zeit abarbeiten, was dann oft bis weit in den Abend rein reicht. Unser Kleiner spielt schon mal 1-2h alleine, aber keiner kann von einem 5-jährigen verlangen, dass er 4h am Stück still in einem Zimmer sitzt. Oft spielt dann unser Schulkind mit ihm, damit Papa arbeiten kann. Das führt dann aber dazu, dass er seine Aufgaben nicht schafft und so auch am WE und voraussichtlich auch noch ein paar Tage in den Ferien weiterarbeiten muss, um alle Pflichtaufgaben der Schule zu erledigen. Es kommen von der Lehrerin viele Ideen zum Basteln, Malen, Musizieren etc. Aber, ehrlich gesagt, haben wir dafür gar keine Zeit. Die Freizeit, die ich nachmittags mit meinen Kindern habe, nutzen wir, um mal frische Luft zu schnappen und mein Schulkind um evtl. noch ein paar Aufgaben ohne kleinen Bruder in Ruhe abzuarbeiten. Ich spiele dann oft mit dem Kleinen. Der Große kommt dann oft zu kurz. Wir versuchen aber, am Abend noch eine halbe Stunde, oder am WE mal länger, auch was mit ihm zu machen. Fazit: sind wir grad sehr belastet und freuen uns erst mal auf die Ferien, wo wir auch Urlaub machen, um echte Freizeit mit den Kindern zu verbringen und mal wirklich was basteln und spielen zu können. Wir hoffen, dass es nach den Ferien zu einer teilweisen Entlastung kommt, weil z.B. die Kinder an manchen Tagen schon wieder in den Kindergarten oder die Schule dürfen. Beiden fehlen ihre Freunde und mein Schulkind wünscht sich auch die Schule wieder herbei, bevor er noch länger allein zu Haus an seinem Schreibtisch arbeiten muss. Falls es mit der Schule noch länger dauern wird, wünschen wir uns mehr Interaktion mit den Lehrern, evtl. einmal alle 2 Tage eine Skype-Session. Das würde unseren Großen unheimlich motivieren.

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03.04.2020

Machbar

Für meinen Bedarf war alles super machbar. Aber ich hab auch keine Jahrgänge, die wichtig vom Lernen her sind. Richtig tief geht das Lernen daheim allerdings nicht. Ich finde es gut, wie es war. Bin aber auch froh , dass wir die Möglichkeiten zum Ausdrucken überhaupt hatten. Für den Grundschüler hätte es sogar auch mehr sein können. Aber das kommt ja auch auf das Kind an. Und die Zeit, die man selber zur Verfügung hat, um neben dran sitzen zu bleiben zum Motivieren.

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03.04.2020

Die Oma als Unterstützung per Skype zugeschaltet

Im Gegensatz zur 4. Klässlerin kommt die 1.Klässlerin weniger gut mit dieser Art und Weise des Unterrichts klar. Sie kann die Aufgabenstellungen nicht allein bewältigen, weil ihr die Konzentration fehlt. Sie braucht mehr Unterstützung und quasi ständige Motivation. Das kann ich im Homeoffice nicht leisten. Wir haben jetzt über Skype die Oma als Unterstützung online zugeschaltet, damit ich nebenbei arbeiten kann.

Ich finde es auch schade, dass von beiden Lehrern keine Nachfrage gibt, wie es den Schülern mit der Situation geht, ob es Probleme gibt .... Es sollen auch keine Arbeitsblätter korrigiert zurückgeschickt werden. Dann könnten die Lehrer über Ostern den aktuellen Stand der einzelnen Schüler prüfen.

Die Einführung neuer Stoffgebiete finde ich nicht gut, wenn es nicht einmal eine Video-Einführung gibt. Von Grundschülern zu verlangen, dass sie sich Wissen selbst aneignen sollen, ist schwierig. Vor allem, wenn dann weiterer Stoff darauf aufbauen soll. Es gibt vereinzelt Lehrer, die Videos drehen und auf YouTube einstellen. Das könnte man auch offiziell zu den einzelnen Stoffgebieten erstellen.

Ich finde, die Lehrer meiner Kinder machen es sich ein bisschen zu einfach, und ich bin neidisch auf engagierte Lehrer von bekannten Familien.

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03.04.2020

Anlaufstelle für Probleme

Ich habe Glück, meine Tochter lernt schnell und unkompliziert, ich kann im Homeoffice arbeiten. Unsere Klassenlehrerin ist sehr gut und die Arbeitsaufträge gut strukturiert. Etwas dazulernen oder neuen Stoff in z.B. HSU durchzulesen, finde ich gut und ist auch kein Problem. Wir Eltern haben ein gutes Netzwerk und informieren uns über außerschulische Angebote z.B. im Fernsehen, Tablet, Apps etc. Aber ich sehe auch, dass ich hier in einer glücklichen Lage bin und andere Eltern nicht so gut mit der Situation umgehen können. Es gibt einige Eltern/Erziehungsberechtigte, die keinen PC oder Tablet haben, hier sollte ein Ausleihgerät bereitgestellt werden. Allerdings haben wir hier auch das Problem dass einige Erziehungsberechtigte, z.B. Großeltern, diese nicht bedienen können. Hier wäre es hilfreich gewesen, wenn die Kinder schon ab der 3ten Klasse in die Materie eingeführt gewesen wären. Der digitale Unterricht hängt in Deutschland sehr nach. Meine Tochter besuchte in einem anderen, nicht-europäischen Land die erste Klasse und hatte schon ab dieser, die ersten Computerstunden. Wir haben an unserer Grundschule keine digitale Plattform zum Lernen gestellt bekommen.

Ich bin im Elternbeirat und zu Anfang der Krise war die Kommunikation gut mit der Schule, jetzt läuft alles. Es gibt aber Eltern, die diese Situation schlecht meistern. Es gibt keine zentralen Anlaufpunkt für Beschwerden/Sorgen etc. Hier würde es von Nöten sein, ein Schulgremium oder aber auch irgendwelche Hilfe von Seiten der Schule anzubieten. Unsere Schule hat keine Dienstemails für Lehrer und ich würde dies auch nicht befürworten. Ich verstehe, dass kein Lehrer die persönliche Email oder Telefonnummer hergeben will, aber man bräuchte eine Anlaufstelle, die die Anfragen der Eltern je Klasse bündelt und dann an die entsprechenden Klassenlehrer weitergibt. Im Moment läuft das bei uns über die Klassenelternsprecher, die leider hier sehr viel aushalten müssen. Diese helfen gerne, sind aber auch oft überfordert. Eltern mit Problemen gibt es zu jeder Zeit, in Krisensituationen werden die Probleme noch größer.

Für die Kinder selbst: Meine Tochter sieht das sehr gelassen, da alles klappt zu Hause, aber in anderen Familien könnte es sein, dass die Kinder sich alleine gelassen fühlen. In manchen Familien ist die Schule das einzige Stabile im Leben der Kinder. Hier wäre es schön, nicht nur von der Schule, sondern vielleicht eine Video-Botschaft vom Kulturministerium an die Kinder zu sehen. Die Kinder sind im deutschen Schulsystem und haben nun, durch Corona, den Einblick, dass das Kultusministerium für ihre Bildung verantwortlich ist. Ängste wie: Was wird aus dem Übertritt, komme ich in die nächste Klasse etc. werden zwar von den Eltern, so gut wie diese können, übermittelt aber, Kinder glauben meist den offiziellen Stellen mehr. Auch wäre es eine beruhigende Geste und wenn die Botschaft nur wäre: Keine Angst, ihr werdet keine Nachteile haben, oder wir werden Lösungen für euch finden.

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03.04.2020

Riesenlob

Wir sind froh, dass wir ‚nur‘ einen Zweitklässler beschulen müssen und dass ich arbeitsbedingt mehr zuhause bin (Kurzarbeit). Mit kleinerem Geschwisterkind zuhause eine echte Herausforderung und sehr abhängig von der Tagesform der Kinder. Ein riesen Lob an unsere Lehrkraft, die für Fragen bereit steht - wir wissen den offenen Dialog zu schätzen!

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03.04.2020

Hilfe im Internet oder von Verwandten

Mein Kind bereitet sich auf Quali alleine zu Hause und das ist sehr schwer, für mein Kind und auch für mich. Weil ich ihm nicht immer helfen kann. Wir suchen dann telefonisch Hilfe im Internet oder von den Verwandten.

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03.04.2020

Grenze der Belastbarkeit

Drei Wochen „Schule“ Daheim waren für uns beide die Grenze der Belastbarkeit. Nach den Ferien sollte unbedingt wieder der reguläre Schulbetrieb aufgenommen werden.

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03.04.2020

Gerne mehr Übungen

Es wäre super, wenn wir noch zusätzliche Übungs-Arbeitsblätter per Post bekommen können, weil viele keine Drucker daheim haben.

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03.04.2020

30 Arbeitsblätter in den Ferien

Ich finde zum Beispiel nicht schön, dass unsere Klasse nun auch 30 Arbeitsblätter in den Ferien erledigen soll. Sie haben in den letzten zwei Wochen wahnsinnig viel schon geschrieben und fleißig geschafft. Wir hatten uns jetzt auf 2 Wochen Pause gefreut, natürlich mit im Hinterkopf, für das ein oder andere Thema etwas zu lernen, aber bei 30 Arbeitsblättern wird das wieder auf der Strecke bleiben?? Zusätzlich müssen wir im Moment das komplette Fahrrad Thema allein durch gehen aber der Elan nach 3 Std. Mathe und Deutsch bleibt dann bei uns einfach auf der Strecke!!

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03.04.2020

Nur einmal die Woche

Die Lehrerin guckt nur einmal die Woche in ihre Emails, so sonst keinerlei Kontaktmöglichkeit.

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03.04.2020

Nicht der geringste Kontakt

Von der Schule selbst kommen wir keinerlei Informationen, sie sucht auch nicht den geringsten Kontakt zu den Eltern und Schülern. Laut Schulleiter vom 02.04. (Frankenpost) "mussten erst alle Emailadressen der Schüler aktualisiert werden", trotzdem kam bis dato nix!
Da auf keinerlei elektronische Medien zurückgegriffen wird, findet auch keine (Neu-)Wissensvermittlung statt: Arbeitsaufträge am Montag, Lösungen dazu am Ende der Woche - keinerlei interaktiver Unterricht. Bis jetzt, nach drei Wochen, sind noch nicht einmal alle Emailadressen der Lehrer bekannt. Hausaufgaben mussten an andere Lehrer versandt werden mit der Bitte um Weiterleitung an den richtigen Adressaten. …

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03.04.2020

Frühe Information für Abiturienten

Wichtig ist die frühzeitige Information, vor allem auch für den Abiturjahrgang ist die sehr indirekte Aussteuerung durch das Kultusministerium über die Schulen deutlich langsamer wie öffentliche zugängliche Medien.

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03.04.2020

Ohne Plan

In der ersten Woche gab's einen Stapel Aufgaben primär in Deutsch und Mathe mit dem Hinweis, das ist zu erledigen bis zu den Ferien. Sehr strebsame Eltern der Klasse wollten schon nach 4 Tagen mehr Aufgaben. Dann kam wieder ein Haufen an Aufgaben, diesmal zusätzlich Englisch, Musik, Religion, jedoch völlig ohne Struktur und Plan. Erst nach Forderung von einigen Eltern gab es ab der 2. Woche einen festen Wochenplan pro Tag.

Resümee: die 1. Woche war Horror für uns. Man erwartet von einem 10 jährigen Selbständigkeit. Gefühlt jedes Gymnasium hat seinen Schülern vom ersten Tag einen Plan pro Fach gegeben und die Schüler mussten abliefern. Bei uns an der Schule übernehmen wir den Job der Lehrerin in ihren Coronaferien.

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03.04.2020

Umstellung

Es ist tol,l wie schnell die Lehrkräfte das Lernen umgestellt haben, obwohl vor Corona keinerlei elektronisches Lernen existiert hat. Leider mussten wir, Eltern und Kinder, kurzfristig uns umstellen und den Kindern erst mal beibringen, wo was ist, wie kann es bearbeitet werden, ohne es auf Papier zu drucken, usw.

Es wäre schön, wenn wenigstens nach dieser Krise, die Schulen sich umstellen würden und den Unterricht/Hausaufgaben/Lernstoff zeitgemäß gestalten würden (wenigstens zu Teil elektronisch).

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03.04.2020

Drei harte Wochen

Würde mir wünschen, dass es in den Ferien möglichst wenig Aufgaben gibt, die Kinder brauchen jetzt Ferien. Es waren harte drei Wochen, nicht mit dem normalen Schulalltag zu vergleichen.

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03.04.2020

Keinen Drucker gebraucht

Ich finde sehr gut, dass die Kinder Aufgaben aus ihren Büchern lösen sollten. So musste ich mich nicht noch um einen Drucker bemühen.
Die Betreuung der Aufgaben liegt wohl am jeweiligen Alter der Kinder. Wenn sie es in der Schule nicht gewusst hätten, warum dann Zuhause? Wenn ich nicht von Zuhause aus hätte arbeiten müssen, wäre die Beschulung daheim kein Problem gewesen. Liegt aber zum großen Teil an der tollen Lehrerin.

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03.04.2020

Bitte auch korrigieren!

Unserer Kinder sind eigentlich sehr selbständig was Lernen und Hausaufgaben betrifft. Das bestätigen auch Ihre Leistungen.
Aber in der aktuellen Situation ist es nicht einfach. Vielleicht müssten die Lehrer klassenweise auch mehr untereinander kommunizieren, um den Arbeitsmenge der Kinder abschätzen zu können. Problematisch finden wir, dass nicht-digitale Lehrformen digital übermittelt werden. Die allerwenigsten Lehrer nützen die digitalen Möglichkeiten wirklich. Und sehr enttäuschend ist, dass die Eltern die Korrekturen übernehmen müssen. Da bekommt man dann Freitag Mittag einen Haufen schlecht fotografierter Lösungsblätter zugemailt! Das war’s dann! Wie die Lehrer so den Wissensstand der Schüler kennen wollen, ist mir ein Rätsel. Wenn schon Arbeitsblätter, dann sollen sie es doch selber korrigieren!!

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03.04.2020

Spaß mit eingebaut

Die Lehrerin meines Sohnes hat neben dem Wochenplan täglich selbst gedrehte Videos geschickt, in denen sie auch Scherzfragen stellte oder die Kinder animierte, über eine Frage Recherche zu betreiben. Außerdem hat sie immer eine kleine Wissensvermittlung eingebaut. Sogar einen Aprilscherz gab es. Die Kinder liebten diese persönliche Note und freuten sich auf das nächste Video.

Der Wochenplan war mit Pflichtaufgaben versehen und zusätzlich freiwillige Arbeiten für die Schnelleren. Zudem gab es zahlreiche spannende Links – z.B. Sendung mit der Maus zum Thema Corona, Sport mit Alba Berlin, Logo- die Kindernachrichten, Planet Schule uvm. Aber auch Bastelideen.

Die drei Wochen Unterricht zu Hause waren eine Herausforderung, die wir Dank der tollen und kreativen Unterstützung der Klassenlehrerin gut bewältigen konnten. Sollte die Schulschließung in die Verlängerung gehen, sehen wir uns gut gerüstet.

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03.04.2020

Zu wenig Unterstützung

Die Lehrkraft gibt einen Wochenplan aus, mit vielen Papieren zum Ausdrucken und tollen Links. Die Übersichtlichkeit der Ausdrucke muss man sich erst organisieren. Bei neuen Matheübungen, die zu Hause angeeignet werden sollen, heißt es "lies im Buch Seite XX nach, da ist im grünen Kasten alles erklärt":) Danke! Wenn mein Kind so fix wäre, sowas mal sich schnell selber zu erarbeiten, wäre es nicht an der Mittelschule!!!

Links: tolle Sache. Mehrere Laptops: super. Aber wenn parallel im Homeoffice gearbeitet wird, funktioniert es eben nicht gleichzeitig, lustige YouTube Erklärungen anzuschauen!! Somit zieht sich die Beendigung aller Aufgaben über den ganzen Tag.

Da bei Wochenplan viel ausgedruckt wird, gibt es auch für ein Fach mehrere Blätter (für verschiedene Wochentage). Dann pro Wochentag in den Plan zu schreiben: "Bearbeite das Arbeitsblatt Deutsch" ist mehr als mager. Welches denn genau? Soll das noch ein Ratespiel für unterbeschäftigte Mütter werden?
Auch klang bei der Lehrkraft immer durch: du schaffst das ganz alleine, lies erst im Buch nach, schau erst den Link an ABER ruf mich nicht an! Aufgabenpakete, die pro Tag geschnürt werden, wirken schon mal angenehmer, lassen sich übersichtlicher abarbeiten und Kind hat auch mehr Übersicht.

Auch ist es sehr irritierend, dass die Lehrkraft keine Rückläufer wollte. (Keine Arbeiten, die sie korrigiert....), gibt ja immer einen Tag versetzt die Lösungen an. Da kommt stark der Eindruck auf, dass sich jemand eine sehr gemütliche Zeit macht. Zum Glück gibt es auch andere Lehrkräfte!!

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03.04.2020

Einheitliche Lernplattform

Warum gibt es im Jahr 2020 nicht eine einheitliche vernünftige Lernplattform für ganz Bayern (bzw. sogar bundesweit) für die Lehrer und Schüler gleichermaßen geschult sind? Bis wann gibt es diese Plattform verpflichtend für alle Schulen Bayerns?

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03.04.2020

Bitte mehr Abwechslung und mehr Kontakt

Durch Austausch mit anderen Eltern erfährt man, dass jede/r Lehrer/in den Umgang in dieser Situation anders handhabt. Von den Lehrer/innen meiner Tochter haben nur 2 einen persönlichen Kontakt angegeben, einmal um eine Arbeiten zu senden (Bio, Tiersteckbrief verfassen), einmal, falls es Fragen zum Auftrag gibt (IT), für die Hauptfächer gab es keinerlei Kontaktdaten und es hat auch niemand nachgefragt, wie es meiner Tochter mit den Aufgaben und der Situation geht.
Von anderen erfährt man, dass die Lehrer mindestens 1x die Woche anrufen und fragen, wie es Schülern und Eltern geht, ob alle gut zurechtkommen und Arbeiten werden täglich oder wöchentlich per E-Mail abgegeben.
Meine Tochter hatte eine Gesamtliste an Arbeitsaufträgen, die für 2 Wochen gelten sollte, dann kam nach 1,5 Wochen nochmal eine umfangreiche Liste mit Aufträgen, die meine Tochter erstmal in die Verzweiflung stürzte... Die Lehrer hatten gesagt, sie solle nach Stundenplan vorgehen und täglich 1,5 Stunden Deutsch, Englisch, Mathe machen, wie es im Stundenplan steht. Daher sind heute, am Ferienanfang, noch einige Aufgaben übrig... Wobei ich sagen muss, sie hat lobenswert selbständig und fleißig gearbeitet, damit hatten wir in der Grundschule noch große Probleme, da haben Hausaufgaben oft ewig gedauert.

Wünsche: wöchentlich zumindest 1x Kontakt zu Schüler/Lehrer/Eltern um Fragen zu klären, damit auch Lehrer wissen, wie es den Kindern geht und darauf reagieren können und um Druck abzubauen, da die Kinder schon "Angst" haben, dass sie Aufgaben, die sie nicht schaffen, in den Ferien machen müssen bzw. irgendwann später zusätzlich machen müssen (was ja für sie oft einer Strafaufgabe gleich kommt) oder sonst Nachteile entstehen.
Außerdem evtl. mehr YouTube-Lernfilme etc. mit einbauen, da das Arbeiten nur mit Heften, Büchern, Blättern eintönig ist.

Schön: es gab auch sportliche Aufgaben, was in dieser Situation natürlich super ist, um Bewegung reinzubringen. Und es gab für Werken den Auftrag, eine Osterkarte zu gestalten, was auch eine schöne Ablenkung war.

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03.04.2020

Mehr Übersichtlichkeit

Die Daten der Lehrkräfte an uns Eltern waren unübersichtlich. Täglich mehrere E-Mails von Lehrkräften und Elternsprechern. Teilweise acht und mehr E-Mails. Zudem war anhand des Datenwustes nicht sofort ersichtlich, was ich ausdrucken soll und was die Kinder als Buch schon zuhause haben. Teilweise waren 20 und mehr Blätter auszudrucken mit unnötigen Deckblättern, die vollflächig in Farbe waren. Informationen musste man sich aus E-Mails und Anhängen gemischt rausziehen.

Hierzu folgenden Wunsch:

  • KEINE Informationen als E-Mail-Text.
  • ALLE Aufgaben und Informationen täglich oder wöchentlich gebündelt in nur EINEM PDF, mit Datum, Aufgabenübersicht und wichtigen Informationen auf Seite 1.
  • KEINE unnötigen E-Mail-Anhänge, wenn diese schon in einem Buch zuhause vorliegen.
  • Freiwillige Zusatz- und Fleißaufgaben in einer GESONDERTEN E-Mail, was bereits im Betreff ersichtlich sein sollte.

In jeder Klasse gibt es bestimmt einen Elternteil, das den Lehrkräften ggf. bei der Datenaufbereitung helfen könnte.

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03.04.2020

Schulen mit Kompetenz und technischer Ausstattung stärken

Viele weiterführende Schulen und Hochschulen stellen ihren Lehrbetrieb seit drei Wochen vollständig auf online um. Dabei werden bereits verfügbare, ausgereifte technische Lösungen wie Canvas, Zoom, Teach@Home genutzt, die einen Dateidownload und -upload erlauben, sowie mit Gruppen von bis zu 100 Teilnehmern ein virtuelles Klassenzimmer mit Whiteboard +++
Eine Vielzahl von Endgeräten ermöglicht die Teilnahme, zur Not geht die Teilnahme auch per Handy.

Seitens öffentlicher Stellen wird oft angeführt, dass es an der flächendeckenden Verfügbarkeit an Endgeräten und/oder Internet-Tarifen mangelt, die einen hohen Datenumsatz erlauben. Diese Umsetzungshürden erscheinen aber oft "vorgeschoben", da diese nicht schwer lösbar erscheinen.
Bereits heute gibt es für bedürftige Eltern die Möglichkeit, bei städtischen Einrichtungen sich digitale Endgeräte zu leihen. Hier könnte man die Vergaberegeln großzügiger auslegen und eine größere Anzahl beschaffen (bei all den Rettungspaketen für die Wirtschaft sollte ein Rettungspaket für unsere Grundschüler doch auch drin sein). Wahrscheinlich wären auch die Internet-Provider bereit, solidarisch, die Datenvolumina der Internet-Tarife unserer Grundschuleltern kostenlos zu erhöhen (zumindest erst mal begrenzt für die Zeit der Schulschließung).

Dann kommen wir wahrscheinlich zu der derzeit größten Umsetzungshürde - die flächendeckende digitale Kompetenz unserer Grundschullehrer.
Unsere Grundschullehrer leisten im Moment wirklich Großartiges und sind sehr kreativ im Fernunterricht unserer Kinder - entsprechend ihren Möglichkeiten vor Ort in der Schule und dem Willen der Schulleitungen. Aber viele Grundschullehrer benötigen hier Hilfestellungen und Unterstützung, damit sie diesen Weg (schneller) beschreiten können. Dabei ist die Ausstattung mit dienstlichen Handys und Dienstrechnern kurzfristig wahrscheinlich als nachrangig zu erachten (mittelfristig nicht).
Viel wichtiger erscheint es, die Unterstützung der Medienberater der Staatlichen Schulämter intensiv zu nutzen und "Digital Coaches" für Schulamtsbezirke zu definieren, die dann zusammen mit den Schulleitungen die lokale Situation bewerten und einen Plan entwerfen, wie bayernweit die digitale Kompetenz unserer Grundschullehrer flächendeckend auf das Niveau der jetzigen, vereinzelten, Spitzenreiter zu heben. Das Staatliche Schulamt in der Landeshauptstadt München hat hier bereits ein gutes Konzept und Medienberater, die vor Ort die Schulen beraten.
Diese Spitzenreiter gibt es nicht nur an privaten Schulen, sondern auch an staatlichen Schulen. Diese Spitzenreiter gilt es zu identifizieren und deren kreative, erfolgreiche Konzepte schnell in die Breite zu tragen - und zwar über die Osterferien. Denn niemand kann Stand heute mit Gewissheit sagen, dass die Schulen in Bayern nach den Osterferien wieder öffnen werden. Und selbst wenn die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen sollten, wer kann heute mit Gewissheit sagen, dass im Jahresverlauf nicht eine weitere Schulschließung erforderlich sein wird?

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03.04.2020

Stress pur

Wir sind 2 berufstätige Eltern mit 2 schulpflichtigen Kindern. Einer arbeitet daheim und einer macht Homeoffice ... nebenbei noch für 2 Kinder “Homeschooling” ... Stress pur.

Ich finde, es sollte auf Mathe, Deutsch , Englisch und evtl. später 2 Fremdsprache reduziert werden. Kinder brauchen Stabilität und machen sich große Sorgen, Zeit miteinander wichtig (nicht nur Schule) mehr interaktiver Unterricht, Arbeitsblätter für die Kinder sehr schwierig! Ebenso soziale Isolation.

Evtl. Schule einmal / Woche , eine Art Teams . Bei 1000 Schülern wären dann täglich nur 200 Kinder an der Schule.

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03.04.2020

Nicht alle Lehrkräfte geben sich Mühe

Bisher erfolgte bis auf Ausnahmen kein Unterricht sondern nur Aufteilung von Aufgaben. Gerade für Kinder niedrigerer Jahrgangsstufen ist dies schon sehr schwierig. Ganz am Ende der ersten Schule daheim -Phase wurde Unterricht über Alphaview angeboten. Das fanden meine beiden Kinder sehr gut.

Insgesamt bin ich positiv überrascht, wie schnell und gut alles bisher funktioniert hat. Viele Lehrkräfte geben sich wirklich große Mühe, viele leider nicht. Aber so ist es ja immer.

Ich mache mir große Sorgen für die Kinder, deren Familien nicht die Möglichkeiten haben, Laptops etc. zu schaffen und die Lernsofware(s) zu installieren. Die Schulen müssen diese Kinder besonders berücksichtigen und helfen. Vielleicht könnten auch Firmen engagiert werden, um in dieser Ausnahmesituation die Familien zu unterstützen?

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03.04.2020

Professionell, zielführend, gut strukturiert

Die Schule kümmert sich professionell, zielführend, gut strukturiert. Die Schulleitung und die Klassenlehrkraft haben in dieser Situation das absolut bestmögliche geschafft. Wir haben dies auch der Lehrkraft rückgemeldet, die immer freundlich und schnell auch darauf reagierte.

Eine Anmerkung zur Umfrage: Es drängt sich (vielleicht unberechtigt, aber dennoch) ein wenig der Eindruck auf, dass die Umfrage vornehmlich dazu dienen soll potentielle Überforderung mancher Eltern zu sammeln und so kritisierend auf die Verantwortlichen zuzugehen. Warum?

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03.04.2020

Mehr Einheitlichkeit

Ein einheitlicheres Vorgehen bei der Ausgabe der Materialien wäre wünschenswert. Nicht mehrere Kanäle täglich (sogar stündlich) abrufen müssen.

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03.04.2020

Unübersichtlich

Ich empfinde Home schooling und home office als große Belastung! Der Vater ist erkrankt, das kommt erschwerend hinzu.

Die Übermittlung der Arbeitsblätter auf mebis ist überhaupt nicht gut gemacht. Alles ist in hunderten Einzel-Pdfs, -word, -docs, -links usw. zersplittert, die Dokumente sind nicht mit Datum gekennzeichnet, man verliert sehr leicht den Überblick, ob etwas alt oder neu ist, ob man es bereits runtergeladen hat oder nicht usw. Die Ausdruckerei und Sortiererei macht den Eltern unnötig viel Arbeit! Das sollte wirklich vom Lehrer besser vorstrukturiert werden! Außerdem werden massenhaft Zusatzaufgaben gegeben, von denen man nun nicht weiß, ob sie obligatorisch sind oder nicht.

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03.04.2020

Gut angepasst

Die Lehrerin ist sehr bemüht, die Aufgaben anzupassen. Es gibt Aufgaben, die zu erledigen sind und Aufgaben, die freiwillig sind. Am Ende der Woche gibt es immer die Möglichkeit, einen Fragebogen auszufüllen.

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03.04.2020

Anstrengende Situation

Die Situation kommt mir (in Bezug auf die Schule) etwas überalarmiert, was die Fülle der Aufgaben angeht, die Nachfragen etc., das bessert die anstrengende Situation nicht!

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03.04.2020

Bitte nicht nur Mathe und Deutsch

Die Befragung kann eigentlich schlecht verallgemeinert werden, es gibt in den Familien so viele unterschiedliche Voraussetzungen, Die Kinder sind auch alle unterschiedlich. Mir fehlt allerdings total die Vorgabe von Lernzielen. Zum Beispiel als Staffelung: 1. Was sollte das Kind unbedingt können 2. Was wäre gut wenn das Kind das könnte. 3. Was ist nicht unbedingt notwendig.
Als Abwechslung wäre auch schön, wenn nicht nur Aufgaben für Deutsch und Mathematik zur Verfügung gestellt werden würden, sondern auch für HSU.

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03.04.2020

Kinder kommen nicht hinterher

Ich habe das Gefühl, dass die Kinder sehr viel mehr Aufgaben zu bewältigen haben als während des normalen Unterrichtsverlaufs. Und das ohne auflockernde Stunden (Sport, Kunst) dazwischen. Außerdem ist es für die Kinder sehr schwer, neue Inhalte alleine zu bewältigen, auch wenn es dazu ein Lernvideo im Internet gibt, ist es doch ein Unterschied, ob ein Lehrer die Inhalte mit den Kindern erarbeitet, oder sich das Kind alleine ein Video anschaut. Meine beiden großen Kinder (Gymnasium) arbeiten von morgens bis abends mit vielen Pausen und sicher auch vielen Ablenkungen - und kommen nicht hinter dem vorgegebenen Pensum hinterher.

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03.04.2020

Den Schulalltag entschlacken

Ich stelle gerade fest, dass Anwesenheit in der Schule und Hausaufgaben tatsächlich viel zu viel Gewicht haben. Das Kind lernt und möchte gefordert werden, einzig der fehlende Kontakt zur Außenwelt belastet es.

Ich denke, viele Kinder erleben diese „Aha“-Momente, dass es in Zukunft vielleicht möglich ist, schulische Präsenzzeiten einzurichten oder überhaupt den Schulalltag zu entschlacken und den Kindern mehr lebensnahe Themen bieten, die nicht nur schriftlich präsentiert werden müssen. Und dass Hausaufgaben gar nicht sein müssen.

Überdies wäre es zukünftig auch überdenkenswert, dass eine ganze Menge an unfairen Wettbewerben und Mobbingsituationen damit beendet wäre. Ich bade nicht in Weichspüler, ich weiß genau, dass es Wettbewerbe gibt, die den Kindern Spaß machen, aber da nehmen sie freiwillig teil und möchten sich beweisen.

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03.04.2020

Mehr Intensivierung, mehr Lernvideos

Die Arbeitsaufträge der Lehrer sollten sich nicht an den Std. messen, die im Stundenplan stattfinden. Es ist illusorisch, dass die Kinder sich ab 8.00 Uhr hinsetzen und täglich 5 Std Schule machen und dann noch 1 Std. Hausaufgaben (die zusätzlich aufgegeben werden). Die Hauptfächer benötigen in Eigenarbeit mehr Zeit als in der Schule im Unterricht. Die Lernatmosphäre zuhause ist nicht die gleiche wie in der Schule. Gewünscht hätte ich mir mehr zu Wiederholung bzw. Intensivierung.

Jede Schule geht davon aus, dass man zuhause einen Farbdrucker und genügend Laptops / PC hat. Zufällig ist das bei uns der Fall, aber man muss sich schon durchtakten.

Gewünscht hätte ich mir mehr Lernvideos à la Sofatutor. Eine Lehrkraft hat mal eines mitgeschickt und dieses kam sehr gut bei meiner Tochter an. Hier hätte es mehr geben können.

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03.04.2020

Oft unverständlich

Gerade am Anfang war es sehr schwierig, durchzublicken welcher Lehrer was wann und wie genau zurück haben möchte. Auf Mebis stellen viele Lehrer kein Datum der Aufgaben ein, so findet man sich sehr schwierig zurecht. Viele Lehrer schreiben seitenweise Aufgaben, die oft etwas unverständlich sind. Es wird viel vorausgesetzt, dass man etwas per Word senden muss und nicht nur handschriftlich oder etwas genau auf eine Größe gedruckt werden muss.
Manche anderen Lehrer machen Lernvideos, welche ich sehr gut finde, gerade um neuen Stoff verständlicher den Kindern rüber zu bringen.

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03.04.2020

Unmöglich

Alles unmöglich. Ich verstehe nicht, warum und wofür Lehrer weiterhin bezahlt werden.

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03.04.2020

Großartige Erfahrung

Wir finden die Erfahrung großartig! Wir würden das gerne so weiter machen und unsere Kinder weiterhin zu Hause unterrichten. Unser Sohn ist ausgeglichener als im normalen Schulalltag, was auch an der nicht Existenz von Hausaufgaben liegt, denke ich.

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03.04.2020

Anfangs sehr schwierig

Gerade die Anfangszeit war sehr schwierig, bis wir uns alle darauf eingestellt hatten.

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03.04.2020

Mehr Videokonferenzen

Mehr mit Videos und evtl. Videokonferenzen, um Lerninhalte zu erklären.

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03.04.2020

Nicht getraut, nach Mailadresse zu fragen

Ich würde mir eine Kommunikation mit der Klassenleitung wünschen, da ich auch der Elternklassensprecher bin. Lehrerin hat mich aber nicht darauf angesprochen. Ich habe mir nicht getraut, sie nach ihrer E-Mail zu fragen.

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03.04.2020

EVA klappt

Wir haben Glück das unseres Kind schon im Digital EVA (Eigenverantwortlichen arbeiten). Sie haben schon ein iPad und sind schon gewöhnt mit dem umzugehen.

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03.04.2020

Hat sich eingespielt

Jetzt sind wir in der dritten Woche Homeschooling angekommen. Es hat sich langsam eingespielt, wann "Schule" ist und wann wir Pause haben.

Meine Tochter ist in der vierten Klasse und lernt relativ leicht. Kleine Hilfestellungen sind ab und zu nötig, sonst arbeitet sie selbstständig. Dafür danken wir unserer Grundschullehrerin, sie hat es den Kindern beigebracht.

Als Lehrkraft in dieser Zeit kann ich nur sagen, wann (zu "Schulzeiten" oder in der Nacht) ich die Aufgabenstellungen an die Schüler verschicke, spielt keine Rolle. Es ist wichtig, dass die Kinder sie immer zu gleichen Zeit bearbeiten und dann wird nicht mehr reingesehen. Und ich finde, dass in den Nebenfächern es nicht zwingend ist, dass etwas gemacht werden muss, sonst wird es schnell unübersichtlich.

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03.04.2020

Sehr gut organisiert

Ich finde, dass unsere Klassenleitung alles sehr gut organisiert hat, ich meine aber, dass die Beteiligung der Kinder nicht sehr groß war. Am besten wäre es, wenn die Aufgaben direkt im Laptop beantwortet werden können und direkt zurück gesendet werden.

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03.04.2020

Tägliche feste Online-Stunden gefordert

Ich würde mir von den Lehrer einfach mehr Engagement wünschen. Jedes Kind guckt doch gerne Videos - ich frage mich warum die Lehrer diesen Vorteil nicht nutzen und in kleinen Videos den neuen Stoff erklären und so die Unterrichtsstunden abhalten. Das wäre meines Erachtens kein sehr großer Aufwand.

Es ärgert mich sehr zu wissen, dass die Lehrer weiterhin ihr volles Gehalt beziehen und dafür wöchentlich 5 Arbeitsblätter versenden, die schlecht erklärt und nicht korrigiert werden. Während wir als Selbstständige unsere Existenz verlieren und währenddessen in aller Ruhe und Geduld drei Kinder gleichzeitig unterrichten sollen. Ich frage mich außerdem, wie Eltern mit Migrationshintergrund, die vielleicht kaum Deutsch verstehen, einen Lehrer ersetzen sollen? Ich befürchte, dass sich nun eine Riesenkluft auftut und Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern, oder aus ausländischen Familien ungerechterweise mal wieder sehr benachteiligt werden. Ich bin zornig und sehr enttäuscht.

Alle Lehrer sollten die Zeit nutzen und sich mit E-Learning auseinandersetzen. Sie sollten den persönlichen Kontakt zu den Schülern suchen. Sie sollten besonders nicht deutschsprachige Eltern intensiv unterstützen und begleiten. Alle Dokumente und Zettel sollten per Post versendet werden (man kann nicht davon ausgehen, dass jeder einen Computer, ein Handy und einen Drucker zu Hause stehen hat). Alle Hausaufgaben sollten kontrolliert und kommentiert werden. Täglich sollten Online Stunden abgehalten werden, per Video oder per Konferenz oder auch, wenn keine Internetzugang besteht, schlicht und einfach mal kurz per Telefon.

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03.04.2020

Klappt nur in Bildungshaushalten

Ich kenne die Eltern und die Kinder der Klasse sehr gut. Die Klasse ist bunt gemischt. Eltern, die berufstätig sind, gut mit allem klar kommen, alle Möglichkeiten haben, die Schulunterlagen auszudrucken ... aber auch Eltern, die nicht berufstätig sind, am Existenzminimum leben, keinen Drucker haben, dazu die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, wenig soziale Kontakte haben. Die Kommunikation ist nicht immer einfach.

Wir persönlich als Familie kommen mit der mangelnden Unterstützung durch die Schule relativ gut zu recht. Unser Kind ist ein guter Schüler. Für die Unterlagen bin ich als Mutter zuständig und auch für die Motivation des Kindes zum Erledigen der Aufgaben, sowie für die Erklärung und Korrektur der Aufgaben. Als Frau mit einem hohen Bildungsabschluss - kein Problem. Das zählt auch für das Lernen und Erledigen der Aufgaben des Geschwisterkindes.

Die Situation bei anderen Kindern zu Hause sehe ich als kritisch! Kein Drucker, erste Woche keine Unterlagen (erst nach direkte Abfrage durch mich an einzelne Eltern), zur Verfügung gestellte Papierunterlagen durch mich für einzelne Eltern,... die Eltern sind oft zu stolz (schämen sich vielleicht), und fragen nicht nach Hilfe von außen. Reaktion mancher Eltern in der Klasse: "ist mir egal - sie sollen sich halt einen Drucker kaufen"!

Unterstützung durch die Schule: Erstellen und Hochladen der Unterlagen auf der Homepage der Grundschule (nach Klassen sortiert). Es gibt einen guten Wochenplan inkl. freiwillige Aufgaben, den wir persönlich in nur 4 Tagen (etwa 2 bis max. 2,5 Std.) täglich schaffen. Für die Osterferien werden wir uns weiterhin selbständig als Eltern etwas einfallen lassen - Material haben wir zu Hause z.B. Lies mal Hefte etc., Unterlage aus dem Internet...
Es gibt kein Kontakt zwischen Eltern und Lehrerin, kein Kontakt zwischen Kinder und Lehrerin oder umgekehrt. Die erledigten Aufgaben werden nur durch Eltern korrigiert - es existiert keine Möglichkeit, die fertigen Arbeitsblätter an die Lehrerin zur Korrektur zu schicken!
Auf Fragen wie: "kann man die fehlenden Hefte in der Schule abholen?“ ist die Antwort klar: NEIN. Hier gibt es offensichtlich nicht gleiches Recht für alle. Es gab Klassen (Klassenvertreter), denen der Zutritt in die Schule ermöglicht wurde - und zwar sogar während der Quarantäne (1 positiv getestetes Kind). Ich weiß, dass es an anderen Schulen anders läuft, der Austausch zw. Lehrer und Kind (Eltern) funktioniert und ermöglicht wurde... "

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03.04.2020

Sehr große Unterschiede

Der Unterrichtsstoff war z. T. sehr viel, in einzelnen Fächern wieder weniger. Leider kann man die Umfrage nicht so pauschal beantworten, da es sehr große Unterschiede unter den Lehrern gab. Bei einer Lehrerin bekam man sofort das Feedback und die "Benotung" zurück. Andere wiederum brauchten sehr lange mit der Lösung und antworteten nicht auf Fragen. Einige Lehrer haben tolle Interaktive Bilder, Hörspiele, aber auch Erklärvideos ins Internet gestellt. Ich hatte die größten Probleme in Mathe, da ich das selber nicht kann und auch nicht verstehe. Gott sei Dank wohnt meine Nichte auch bei uns, und sie konnte es meinem Sohn einigermaßen erklären. Für mich persönlich war es sehr anstrengend, weil einfach bei drei Kindern der Vormittag gelaufen ist und man zu nichts mehr kommt. Ansonsten geht s gut.

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03.04.2020

Ich bin nicht die Lehrerin

Ich bin Mutter eines Kindes in der dritten Klasse. Die Lerninhalte sind soweit ja leicht verständlich und eigentlich kein Problem zu vermitteln, aber ich bin die Mutter und nicht die Lehrerin. Von mir wird anderes erwartet als zu lernen und den Stoff zu erarbeiten. Es klappt nicht gut, wenn ich Arbeitsaufträge gebe, sie werden auch nicht gerne bearbeitet. Der Stoff in HSU zum Beispiel wird nur sehr rudimentär an uns weitergegeben mit der Bitte, es zu erarbeiten. Ich finde es nicht kindgerecht, was wir da an Arbeitsblättern bekommen und habe auch nicht die nötigen Materialien parat, um meinem Kind diese Sachen dann auf dem Niveau zu vermitteln, die es benötigt.

Es gibt auch noch ein Kindergartenkind, dem man sich auch noch widmen muss, und somit ist es nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bringen und vor allem, jedem dabei noch gerecht zu werden.

Eine Kommunikation zwischen Schüler und Lehrer wäre bestimmt ganz sinnvoll, dort kommen dann auch noch ganz andere Fragen auf, die jetzt eher untergehen.

Meines Erachtens ist es auf jeden Fall wichtig, diese Situation mit den Kindern danach in der Schule aufzuarbeiten und nicht einfach wie nach den Ferien zu starten.

Auch von Seiten der Schule hätte ich mir ein Mehr an Informationen gewünscht, vor allem auch wie das weitere Vorgehen ist oder auch, wie weit wir mit dem Schulstoff hinterher hinken.

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03.04.2020

Nahezu unmöglich

Es ist nahezu unmöglich, ein Kind zu Hause zu unterrichten, ein Kindergarten Kind zu beschäftigen, ein Baby zu versorgen, den Haushalt zu schmeißen und nebenbei die 7 Stunden Homeoffice zu arbeiten. Diese Rückmeldung haben wir der Schule gegeben , und andere Eltern in der gleichen Situation auch. Leider hat es an den Erwartungen unserer Schule nichts verändert. Wir bekommen täglich min 2 Emails über Beschäftigungsmöglichkeit für die Kinder. Es werden viele digitale Plattformen angeboten, die neu für uns sind.

Ich habe es leider nicht geschafft, alle angebotenen Internet Seiten anzuschauen oder die neuen Apps oder Programme zu installieren. Im Gegenteil, es hat mehr gestresst. Unser Kind kennt sich damit nicht aus und ist auf unsere Hilfe angewiesen.

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03.04.2020

Gehalt für nichts

Bei unserer Schule ist es momentan so, dass die Lehrer einen coolen Job haben und Gehalt kassieren für nichts. Wenn ich mich bei Freunden umhöre, da wird geskypt und von der Schule auch mehr für die Prüfungen im Sommer gemacht. Die derzeitige Übungen ( Qualivorbereitung) mussten wir uns selber kaufen. Es gab keine Arbeitsblätter von der Schule.

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03.04.2020

Kein Überblick

Die Aufgabenstellungen sind manchmal sehr komplex, es werden verschiedene Medien kombiniert (Bücher, Arbeitsblätter, Filmclips, online-Lernplattformen). Den Überblick zu bekommen, zu behalten, die Arbeitsmenge einzuteilen und auch nichts zu vergessen ist ohne Unterstützung für mein Kind (5.Klasse Gymnasium) nicht vollständig möglich. Ein Wochenarbeitsplan, auf dem steht, wann was zu erledigen ist, wäre sehr sehr hilfreich, dann könnten die Kinder auch abhaken, was sie schon geschafft haben. Gibt zusätzliche Motivation!

In manchen Fächern werden neue Inhalte vermittelt. Ich habe den Eindruck, einigen Lehrern ist nicht bewusst, dass 5.-Klässler dabei noch recht viel Unterstützung brauchen. Sie müssen das selbständige Erfassen neuer Inhalt erst noch besser lernen. Auch die Medienkompetenz (Emails abrufen, recherchieren im Internet, sich auf Plattformen registrieren und einloggen etc.) ist noch nicht unbedingt vorhanden.

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03.04.2020

Chat wäre noch besser

Der Mathelehrer meiner Tochter hat nach der ersten Woche alle Kinder angerufen, sie gefragt, wie sie mit der Situation zurechtkommen und ihnen seine Privatnummer für Rückfragen gegeben. Er dreht auch jede Woche mehrere kurze Videos, in denen er den Kindern neuen Stoff erklärt. Bei ihm hat man das Gefühl, dass ihm die Kinder wirklich am Herzen liegen und er sie so gut wie möglich in diesen Wochen begleiten möchte. Diesen Einsatz finde ich toll! Allerdings würde meine Tochter niemals bei ihm anrufen und sich etwas telefonisch erklären lassen. Da ist die Hemmschwelle doch zu groß. Ein Chat, wo sich alle zu einer bestimmten Zeit treffen, und man fragen kann, weil man sieht, dass andere dasselbe auch nicht verstanden haben, wäre vielleicht besser.

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03.04.2020

Unterschiedliches Vorgehen

Die Lehrer haben unterschiedliche Ansichten, wie es laufen soll.

  • Lehrer eins: Schüler 9 Jahre alt, 3. Klasse....es werden nur Materialien per Download zur Verfügung gestellt. Keinerlei sonstige Betreuung. für dieses Kind fester Wochenplan, ist gut geeignet.
  • Lehrer zwei: Schüler 9 Jahre, 3. Klasse...Lehrer bietet 1x Skype an. Sehr viel Material. Kind benötigt komplette Unterstützung. Freier Wochenplan - sehr schlecht für das Kind. Muss sich selbst entscheiden, was er macht.
  • Lehrer/Schule 3: weiterführende Schule 6. Klasse. Unterricht geht unbeirrt weiter. Von den Eltern wird verlangt, alles zu unterrichten.

Ich arbeite seit 3 Wochen nicht mehr....Das ist unfassbar. Wir benötigen online Unterricht zu festen Zeiten!

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03.04.2020

Dauerhafte Alternative zum Schulunterricht

Das Homeschooling, welches in den meisten Ländern bereits als Alternative zum Schulunterricht in einer Einrichtung angeboten wird, empfinden wir als sehr angenehm und bereichernd. Es ist eine schöne Erfahrung zu sehen, wie das Lernen abgestimmt auf den eigenen Rhythmus, wunderbar klappen kann. Mobbing fällt weg, es muss nicht so viel sozial Ungutes zuhause aufgefangen werden. Dadurch kann auch konzentrierter zuhause gearbeitet werden. In der heutigen Zeit sollte es auch hier in Deutschland möglich sein, sich einem staatlich überprüften Bildungsauftrag zu unterziehen, wie es Länder wie z.B. Österreich machen. Nicht für jedes Kind ist die schulische Einrichtung das Beste. Jedes Kind ist ein Individuum und sollte so lernen dürfen, wie es dies am besten kann und die beste Leistung dadurch erzielt. Es gibt heute schon Fernunterrichtsangebote für Schüler, welche in Deutschland nicht zugelassen sind. Die Welt bewegt sich vorwärts, aber das Schulsystem leider seit Jahrzehnten nicht. Es ist veraltet, zu meinen, nur in Einrichtungen kann Wissen gelehrt werden. Ich plädiere für eine freie Entscheidung der Eltern und Kinder, wie diese lernen wollen. Das Argument, dass soziale Kontakte durch Homeschooling fehlen, ist auch zu widerlegen, da die meisten Freundschaften gar nicht aus der Schule heraus entstehen, sondern sich privat, durch Sport oder andere Hobbys oder auch innerhalb der Nachbarschaft entwickeln. Daher ist Corona eine wunderbare Möglichkeit, in diese vielleicht neue Form der Schule hineinschnuppern zu dürfen.

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03.04.2020

Kinder werden benachteiligt

Finde Homeschooling teilweise sehr schwierig, wenn man noch berufstätig ist. Ebenfalls benachteiligt sind Familien in beengten Wohnverhältnissen, wo das Kind keinen ruhigen Platz zum Lernen hat. Auch sozial schwache Familien ohne PC, etc. können die Aufgaben kaum bewältigen, wodurch die Kinder wiederum benachteiligt sind.

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03.04.2020

Gut und kindgerecht

In der 1. Klasse Grundschule wird ein Wochenplan mit klaren genauen Vorgaben per E-Mail am Sonntag zugesendet. Die meisten Aufgaben werden im Buch oder in den Aufgabenheften bearbeitet, wenig zum Ausdrucken. Die Kinder können die Aufgaben schön abhaken und teilweise gut allein lösen. Es gibt immer Hinweise auf Internetseiten oder Bastelmöglichkeiten wenn Zeit bleibt. So kann jeder in seinem Tempo arbeiten. Rechtschreibung und Ausführung müssen natürlich von den Eltern überprüft werden. Es läuft gut und kindgerecht.

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03.04.2020

Rückmeldung wäre wichtig

Ich wünsche mir, dass die Lehrer auch Aufgaben übernehmen außer der Aufgabenstellung. Das meiste muss nicht zurückgesendet werden und es wird nichts korrigiert. Es gibt keine Rückmeldungen von den Lehrern. Ich wünsche mir, dass die Lehrer für die Schüler eine Kommunikation anbieten, online-Schule wie hier an allen Privatschulen praktiziert. Die Kinder verlieren ohne Rückmeldungen jede Lust am weiteren Arbeiten.

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03.04.2020

Selbständiges Arbeiten gewohnt

Die Form der Arbeitsblätter und Aufträge ist meinem Kind aus der Schule vertraut. Die Gliederung der Arbeitsaufträge ist sehr klar. Mein Kind ist das selbständige Arbeiten aus seiner Flexi-GS-KLasse vertraut. Deshalb fällt es ihm leicht, zu Hause auch selbständig zu arbeiten.

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03.04.2020

Vorschläge

Telefonische Erreichbarkeit für Rückfragen (zu festgelegten Zeiten), Transparenz zur Notenbildung wg. Ausgefallener Schulaufgaben (ggf. Benotung selbst erarbeiteter Inhalte), Weiterführung des Lernstoffes, gelegentliche Videokonferenzen

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03.04.2020

Unendlich unterfordert

Leider kann durch die einheitlichen Arbeitsblätter gar nicht auf den Wissensstand eingegangen werden. Es wird kein neuer Stoff durchgenommen, seit 3 Wochen ist der Stoff nahezu dasselbe. Das Kind ist unendlich unterfordert und ist leider null motiviert.

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03.04.2020

In der größten Krise kann nicht alles klappen

Ich finde, es wird zu wenig vertieft und zu viel neuer Stoff durchgenommen, was nur anhand von Arbeitsblättern oder mithilfe des Buches nur bedingt bei allen Kindern gleich gut geht. Dabei können die Lehrkräfte doch nicht davon ausgehen, dass nach der Schulschließung alle Kinder auf demselben Stand sind und der Lehrplan ordnungsgemäß erfüllt werden kann. Außerdem ist es für die Kinder zu trockene Wissensvermittlung. Eine Interaktion findet lediglich per Mail statt. Meiner Ansicht nach fehlen aber auch klare Vorgaben vom Kultusministerium, ob nur vertieft oder ganz normal im Stoff fortgefahren werden soll. Dazu kommt, dass es bislang keine Ansage gibt, dass der Lehrplan dieses Jahr nicht erfüllt werden muss. Man kann aber nicht von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie sprechen und zugleich erwarten, dass alles nach Plan läuft, nur dass die Kinder eben zuhause lernen.

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03.04.2020

Vier verschiedene Lernplattformen

Problematisch an unserer Schule ist, dass 4 (!) verschiedene Lernplattformen genutzt werden müssen, um alle Aufgaben zu sammeln. Es gibt bislang nur sporadisch Wochenpläne. Die Lehrer/Schule können sich bislang nicht auf eine Plattform einigen - das kostet zusätzlich Zeit und Nerven! Es gibt auch keine virtuelle Beschulung, die eine gewisse Struktur vorgeben würde. Die Internetlernplattformen funktionieren teilweise nicht und sind überlastet.

Man kann nur hoffen, dass diese Krise wenigstens zu einer verbesserten Digitalisierung führt.

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03.04.2020

Aus der Situation lernen

Da diese Situation für alle neu ist, können auch alle viel daraus lernen. Ihre Umfrage finde ich sehr sinnvoll und gut!!!

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03.04.2020

Keine Zeit mehr für anderes

Unser Kind möchte lernen, das ist nicht das Problem. Sie bekommt so viele Aufgaben, (meistens neue Themen) die sie nicht bewältigen kann. Sie verbringt den ganzen Tag in Ihrem Zimmer bis abends am Schreibtisch um die Aufgaben zu erledigen (teilweise ohne Erfolg). Sie ist frustriert und gestresst, da sie keinerlei Anleitungen oder Beispiele von den Lehrern bekommt.

Ein Beispiel (ein Lehrer hat sie in eine Woche 9 x A4 Seiten mit mehrere Arbeitsaufträge in Biologie zugeschickt nur mit neuen Themen die Sie innerhalb von eine Woche abarbeiten sollte. Übrigens sie hat Biologie normalerweise nur 2 Stunde in der Woche). Wie soll sie das bewältigen?? Und das war nur ein Beispiel von vielen. Sie hat keine Zeit mit die Familie etwas zu unternehmen, (Spaziergänge, ein Film anschauen). Sie hat Angst , macht sich Sorgen um Ihre Großeltern, Geschwister, und wir können sie nicht beruhigen da sie keine Zeit hat, mit uns darüber zu reden.

Wir haben Emails an die Lehrer geschickt mit unseren Sorgen, bis jetzt kam kein Antwort zurück. Ein Lehrer hat sich nicht mal die Mühe gegeben um unsere Email zu Ende zu lesen, er hat uns nur ein Link geschickt wie meine Tochter in das Lernforum einloggen kann.

Etwas Positives: Ihre Latein-, Englisch- und Wirtschaft & Recht-Lehrer geben sich viel Mühe mit den Kindern, (nicht zu vielen neuen Lernstoff, wenn dann, mit Beispielen und Erklärungen) Vielen Dank dafür!!!

Meine Meinung nach, ist dies nicht die Zeit die Kindern mit so viel Aufgaben zu belasten sondern Ihnen die Angst zu mildern indem sie Zeit mit der Familie verbringen. Wir bitten die Lehrern darum ein bisschen mehr Rücksicht auf die Kinder und Eltern zu nehmen. Immerhin habe ich noch mehr Kinder die ich betreuen muss und noch home office und Haushalt bewältigen.

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03.04.2020

Voll im Stoff weiter

Aus unserer Sicht ist es sehr fragwürdig, wie die Lehrer-Aufgabe hier voll auf die Eltern übertragen wird. Aussagen des Kultusministers zu "kein neuer Stoff ... Stoff nicht prüfungsrelevant" werden absolut nicht gelebt. Die Grundschule ... macht voll im Stoff weiter. Selbst "nice to have" Fächer wie Sport, Kunst, Werken und sogar das Schulyoga platzieren voll ihre Aufgaben und bauen damit noch mehr Druck auf. Außerdem ist unglaublich viel elektronisches Material zu Drucken mit entsprechenden Kosten. Warum kann die Schule dieses nicht zur Abholung bereitstellen ... die Lehrer dürften ja im Moment viel Zeit zum Kopieren und Ausdrucken haben ...

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03.04.2020

Stress zuhause

Sehr viel Stress zuhause und überfordert mit dem Unterricht zuhause.

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03.04.2020

Auch technisch nicht befriedigend

Eine interaktive Lernplattform gibt es nicht - auch wenn gerne dieses Wording verwendet wird - das scheint noch absolute Zukunftsmusik zu sein. Es werden lediglich die Arbeitsaufträge in einem Online-Ordnersystem abgelegt. Der Upload der Arbeitsergebnisse funktioniert nicht. Wir müssen unsere private Cloud (Dropbox) dazu verwenden und den Lehrern den Zugriff ermöglichen.

Es gib kein Feedback von den Lehrern zu den Arbeitsergebnissen. Das bemerkt mein Sohn natürlich und entsprechend unaufwändig gestaltet er die Erledigung der weiteren Aufgaben. Die Aufgaben sollen erst ausgewertet werden, wenn die Schüler wieder in die Schule gehen. Wohl kaum - das kann man gar nicht alles nachträglich auswerten. Und die Zeit wird sicher benötigt, um den eigentlichen Lehrstoff nachzuholen. Das Lernen zu Hause beschränkt sich daher auf freiwillige Übungsaufgaben zu bereits bestehendem Wissen - mehr Beschäftigungstherapie als echtes Lernen.

Ich habe mit meinem Sohn vereinbart/ ihm vorgegeben, dass er täglich die Aufgaben erledigt. Ich lege für ihn die Arbeitsergebnisse in der Cloud ab. Das ist notwendig, um dem Tag Struktur zu geben. Und ich muss im Homeoffice arbeiten - mein Sohn muss in der Zeit beschäftigt sein. Einige Lehrer stellen einen Wochenplan zur Verfügung, ohne Einteilung in konkrete Wochentage. Das Gesamt-Arbeitsergebnis soll am Ende der Woche vorliegen. So etwas funktioniert komplett gar nicht! Von den Lehrern wurde freigestellt, dass die Aufgaben auch nicht in der Cloud abgelegt werden müssen - die Aufgaben können auch erst vorgelegt werden, wenn die Schüler wieder zur Schule gehen. Diese Info habe ich meinem Sohn vorenthalten. Sonst hätte ich jeden Tag die Diskussion mit ihm, dass die Aufgabe ja heute noch gar nicht gemacht werden muss - die kann man ja auch noch später machen - und wenn die Ausgangssperre verlängert wird, ja dann ... Diese freizügige Handhabung durch die Lehrer erachtet ich als pädagogisch ungeschickt. Nun muss ich mit meinem Sohn die benötigten Strukturen festlegen, die leider nicht von der Schule kommen.

Vom Admin der Schule wurde als Grund für den scheiternden Upload angegeben, dass eine Glasfaser-Leitung zwar bereits im Keller liegt - aber noch nicht von der Telekom angeschlossen wurde. Warum das in diesen Zeiten bei dieser Not so schleppend läuft, ist für mich nicht nachvollziehbar. Aber aus der Info kann ich ablesen, dass der Schulserver offenbar in der Schule selbst steht und auf eine performante Leitung angewiesen ist. Was soll das denn? Warum ist die Cloud denn nicht in der Cloud?! Hier läuft grundsätzlich etwas falsch.  Abgesehen von der Infrastruktur wird natürlich auch eine geeignete Lernplattform/Software benötigt. Mit dem Admin waren wir uns einig, dass eine Lösung wie Microsoft Teams genau das Richtige wäre. Aber offenbar mangelt es hier an Einsicht/Bedarfserkennung und Mut zur Beschaffung.

Das Lernen zu Hause ist nicht mehr als ein "Hausaufgaben extended" und kann die Schule nicht ersetzen. Mein Sohn hat keine sozialen Kontakte. Er hat keine Ahnung wie es seinen Mitschülern geht. Es gibt keinen Kontakt zum Lehrer und kein Feedback zu den Arbeitsergebnissen. Eine absolute Notsituation, die schnell beendet gehört.

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03.04.2020

Ist es mit Mädchen einfacher?

Mein Sohn hat mit 99%iger Wahrscheinlichkeit ADHS - und sehr ausgeprägt. Ich habe mir zwar ein sehr gutes Buch gekauft ("Besser lernen mit ADHS"), und es hilft ab und zu - trotzdem ist es ein DRAMA, unser Kind überhaupt dazu zu bewegen, sich an den Tisch zu setzen. Kein Trick, kein Zureden hilft. Es bleibt bei einem bestimmten "NEIN, ich mach das einfach nicht!!!". Gerade eben heult und schreit er wie am Spieß und weigert sich, überhaupt anzufangen. Ich bin stinksauer, Kind auch. Ich habe es mit allen Tipps versucht (viele Pausen, viel Bewegung etc. etc.), und mehr als eine Stunde pro Tag , aufgeteilt, schaffen wir sowieso niemals. Ich denke sowieso schon immer, dass sich Familien mit Mädchen i.d.R. viel leichter tun, als Eltern von Söhnen. Es wäre wirklich sehr interessant - und wichtig - die Erfahrungsberichte einzuteilen in "Jungen" und "Mädchen"! Ich bin mir sicher, dass sich die Eltern von Mädchen im Allgemeinen leichter tun als die Eltern von v.a. jüngeren Söhnen.

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03.04.2020

Mit mehreren Kindern und Homeoffice überfordert

Grundsätzlich haben wir eine tolle Schule. Auch sehen wir den Aufwand, den die Schule und der Lehrkörper hier in der Vorbereitung der Aufgaben betreiben. Allerdings ist die Anforderung an einen 11j in der 5. Klassenstufe an ein selbständiges und eigenverantwortliches Lernen aus unserer Sicht nicht altersgerecht. Ein Minimum an Interaktion zwischen Lehrer und Schüler, zur Strukturierung des Tages, für Rückfragen, zur Beibehaltung einer sozialen Interaktion zwischen Lehrer und Schüler sowie Schüler und Schüler, dies ist aus unserer Sicht, gerade für Kinder und Jugendliche essentiell.

Hinzu kommt, dass wir Eltern als Voll-&Teilzeittätige am Vormittag eigentlich gar keine Zeit haben, neben mehr oder weniger unterbrechungsfreien Telefonaten und Online-Terminen noch zusätzlich ein Kindergartenkind zu betreuen und zusätzlich die Erklärung von Aufgaben und die Motivation die Aufgaben vorzunehmen. Dies stellt uns als Eltern vor eine quasi unlösbare Aufgabe und behindert und benachteiligt unser schulpflichtiges Kind.

Das Kultusministerium hat schon am 12.3.2020 auf die Möglichkeiten des Online Unterrichts aufmerksam gemacht, aktuell zieht sich unsere Schule hinter dem Argument "Datenschutz" & "Sicherheit" zurück, sowie die Notwendigkeit, hier die Lösung eigenverantwortlich mit dem Sachaufwandsträger prüfen zu müssen. Es fehlt eine sehr klare Freigabeliste des Kultusministeriums für "erlaubte" Dienste bzw. klar nicht erlaubte Kanäle/Dienste. In der aktuellen Situation sollte die EU-DSGVO möglichst flexibel ausgelegt werden.

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03.04.2020

Kein Feedback vom Lehrer

Bis jetzt gibt es leider sehr wenig Interaktion mit dem Lehrer. Die Materialien werden auf der Homepage wochenweise zur Verfügung gestellt. Ein Erstklässler kann diese nicht ohne Anleitung bearbeiten. Die Eltern bearbeiten also die Materialien mit den Kindern und müssen diese dann selbst korrigieren. Ein Feedback vom Lehrer gibt es in keiner Form.

Die Schule ist gerade dabei, eine Onlineplattform einzuführen, allerdings wahrscheinlich erst nach den Osterferien. Dass niemand auf die Idee kam, vorher auf unbürokratischem Wege andere Kommunikationswege zu nutzen (z.B. Zoom), um den Kontakt zwischen Kindern und Lehrer nicht komplett abreißen zu lassen, finde ich schade.

An sich könnten wir den Lernumfang und die Inhalte sehr gut zu Hause abdecken, wenn nicht eigentlich beide Eltern gleichzeitig nahezu Vollzeit im Homeoffice arbeiten müssten (bzw. sollten). Da es momentan auch keine Kitabetreuung gibt, ist meistens beim Lernen auch noch der 1 1/2 Jährige Bruder dabei, was die Sache dann nahezu unmöglich macht, egal wie motiviert oder fleißig ein Kind in einer anderen Lernsituation potentiell wäre =(

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03.04.2020

Eine Frechheit

Die ganze Situation ist eine Frechheit, wir haben in Deutschland eine Schulpflicht. Und ich kann nicht nachvollziehen, warum gesunde Kinder dieser nicht nachkommen müssen. Wir Eltern können dieses Wissen zum Teil gar nicht vermitteln. 1. Weil wir es anders gelernt haben und 2. Weil wir es einfach nie gelernt haben. Wir sind keine Pädagogen, wir sind keine Lehrer! Es ist nicht nur der zeitliche Mehraufwand, sondern auch das ganze Verhältnis zu seinen Kindern ändert sich. Man hat ohnehin schon finanzielle Einbußen, dann muss man auch noch die ganzen Sachen ausdrucken, und kontrollieren tut es ohnehin niemand. Es ist alles so lächerlich. Wenn die Lehrer und die Schulleitung schon kein Interesse daran haben ob die Kinder das machen, warum sollen sie es überhaupt machen? Das sind die Fragen, die von den Kindern kommen.

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03.04.2020

Alles top

Materialen waren top vorbereitet, Arbeitsumfang absolut angemessen. Für uns alles kein Problem bis dato, unsere Tochter ist nach wie vor motiviert, gerade durch die app Anton, die uns ergänzend durch die Lehrkraft empfohlen wurde. Haben privat die Möglichkeit, dass ich als Mama nach wie vor zuhause bei den Kindern bin und daher bei mir kein home office nebenbei laufen muss - also beste Bedingungen auch in dieser Zeit!

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03.04.2020

Angenehmer als sonst

Ich empfinde den "Unterricht " Zuhause als angenehmer als die sonstige Hausaufgaben Situation. Da im Moment keinerlei sonstigen Termine anfallen und es somit eine gute Möglichkeit ist, unseren Vormittag sinnvoll zu strukturieren und der Nachmittag zur freien Verfügung steht. Jedoch habe ich auch sehr gute Voraussetzungen, da ich momentan selbst nicht arbeite, wir genug Platz haben (Haus mit Garten am Land) und ich "nur" einen Erstklässler zu betreuen habe.
Das Onlinelernportal nutzen wir nicht. Meiner Einschätzung nach ist die Vermittlung der Lerninhalte anhand des Wochenplanes (und gemailter Arbeitsblätter ) für meinen Erstklässler absolut ausreichend.

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03.04.2020

Kreativität gefragt

Bei uns klappt es soweit ganz gut. Natürlich ist es etwas schwierig, ein Kleinkind und ein Schulkind unter einen Hut zu bringen, aber mit ein bisschen Kreativität ist dies durchaus zu meistern. Ich würde mich freuen, wenn sich die Schulen für diese Art des Lernens auch für die Zukunft etwas mehr öffnen würden.
Vielen Dank fürs Nachfragen und Ihre Bemühungen.

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03.04.2020

Es geht an die Substanz

Es geht an die Substanz, ein Kind zu unterrichten, währenddessen man ein Kleinkind mit 3 Jahren auch beschäftigen soll.

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03.04.2020

Gefahr für Versetzung

Ich sehe eine große Gefährdung der Klassenversetzung da jedes Kind anders Hilfe erfährt und keine Benotung erfolgt. Ich halte von dieser Art der Unterrichtung rein gar nichts. Wer ersetzt uns die kosten für die ausdrucke?

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03.04.2020

Nicht machbar

Ich empfinde es als Zumutung, mit einem Kindergartenkind und einem Neugeborenen (2 Wochen) gleichzeitig das Schulkind zu unterrichten, wenn man nicht mal die Großeltern um Hilfe bitten kann. Für mich schlicht nicht machbar.

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03.04.2020

Überspannte Erwartung

Mein Eindruck ist, dass insbesondere die Lehrer am Gymnasium lediglich auf ihr Fach schauen, mit dem Anspruch, auf jeden Fall im Stoff zu bleiben, damit man ja nichts irgendwann nachholen oder Stoff streichen muss. Dabei werden die Kinder völlig unkoordiniert mit Aufgaben überfrachtet. Niemand ist bereit, in seinem Fach Abstriche zu machen. Insbesondere in den höheren und Abiturklassen wird das sehr deutlich. Die Erwartungshaltung ist völlig überspannt.

Zusätzlich macht sich überhaupt niemand Gedanken, wie das in kinderreichen Familien funktionieren soll (oder in solchen, die weder Drucker noch Scanner oder vielleicht sogar Computer oder ausreichend starkes Internet haben). Selbst wenn man einen Drucker und Scanner zu Hause hat, kann man nicht rund um die Uhr Emails von allen Kindern an diesen einen Rechner weiterleiten (zusätzlich wenn dieser zum Homeoffice genutzt werden muss), um an diesem einen Arbeitsauftrag nach dem anderen zu drucken und parallel erledigte Aufgaben zu scannen und hochzuladen. Es muss den Lehrkräften viel deutlicher als im letzten Rundbrief klar gemacht werden, dass hier wirklich Maß gehalten werden muss. Es ist eben gerade keine reguläre Schulzeit und es müssen, um Ungerechtigkeiten und Überforderungen (mehr der Familien insgesamt als des einzelnen Schülers) zu vermeiden, deutliche Abstriche vom Lehrplan gemacht werden. Es kann gerade NICHT jetzt alles von zu Hause umgesetzt werden!!!

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03.04.2020

Angenehme Situation – aber nur für mich

Ich gehöre zu den Müttern, die immer viel Zeit mit Ihren Kindern verbringen. Die Kinder sind täglich daheim und in keiner Mittagsbetreuung etc. Das Homeschooling an sich stellt für mich sogar eine angenehme Situation dar. Es bietet mir die Möglichkeit, absolut individuell auf mein Kind einzugehen und es an gewissen Schwachstellen noch zu unterstützen. Die Schule hat uns sehr gut versorgt und wir stehen in engem Kontakt. Das ganze funktioniert an einer Grundschule auch ohne große digitale Plattformen etc. sehr gut. Auch wurde kommuniziert, dass wir die Kinder nicht unter Druck setzen sollen und es einfach wichtig ist, dass sie "im Denken bleiben". Das ist ein sehr guter Ansatz und große Hilfestellung, da ich als Elternvertreterin von vielen höre, dass sie sich überfordert fühlen mit der Stoffvermittlung.

Was ich jedoch als eigentliches Problem sehe - die Kinder kommen mit der Allgemeinsituation nicht klar. Kinder zeigen das nicht so wie wir Erwachsene. Da wird auch das entspannteste Homeschooling zu einer Herausforderung, da die ganze Lage einfach zu lange dauert und keiner sagen kann, wann eine Erleichterung in Sicht ist. Sollte dieser Zustand länger andauern, so stellt sich für mich nicht mehr die Frage nach einer zielgerechten digitalen Bildung, denn die hilft uns nichts mehr, wenn die Seele krank ist.

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03.04.2020

Bitte mehr Begleitung

Es wäre schön, wenn sich die Lehrerin direkt mit uns und dem Kind in Verbindung setzt und uns bei dem Lernprozess etwas mehr begleitet.

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03.04.2020

Hausaufgaben in den Ferien

Unser Kind hat selbst in den Ferien Hausaufgaben bekommen, die bis zum 20.04. erledigt sein müssen!

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03.04.2020

Mühe, an die Unterlagen zu kommen

Leider werden die Arbeitsmaterialien als Wochenplan, ohne Struktur und Tagesziele oder Gliederung nach dem bestehenden Stundenplan, per Email verschickt. Teilweise werden Unterlagen vor die Schule gestellt, bei der Abholung steht aber nichts draußen, somit muss man mehrmals zur Schule fahren und Glück haben, die Unterlagen zu bekommen. Jetzt wurden noch Aufgaben für die Osterferien angekündigt.

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03.04.2020

Von Selbständigkeit überrascht

Natürlich wird nicht der volle Umfang wie in der Schule vermittelt. Auch dass soziale Arbeiten (Gruppenarbeiten etc.) fehlt.
Aber ich bin positiv überrascht, wie leicht es meinem Kind fällt, sich neue Themengebiete selbstständig zu erarbeiten, was ich gerade für eine weiterführende Schule als wichtige Grundlage empfinde!

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03.04.2020

Zu wenig Fernunterricht

Meine Tochter hat normalerweise 6 Unterrichtsstunden am Tag plus Hausaufgaben. Jetzt ist sie ca. 1-2 Stunden täglich mit der Schule beschäftigt - das finde ich zu wenig! Homeschooling in direktem Kontakt mit den Lehrern, sozusagen online-Unterricht in einem festen Zeitrahmen (z.B. täglich von 8.30-11.30 Uhr) hätte ich für diese Altersstufe sinnvoll gefunden... Dass der Unterricht IN der Schule ab dem 20.4. zwingend wieder aufgenommen wird, finde ich ein absolutes MUSS!

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03.04.2020

Wie geht es danach weiter?

Ich finde es sehr schwierig, wenn in diesen außergewöhnlichen Zeiten der Wochenplan der Lehrkraft eins zu eins an die Eltern weitergeleitet wird. Aufgrund unseres elterlichen Bildungsstandards können wir die Unterstützung gewährleisten, dennoch sind Eltern die Eltern und nicht die Lehrkräfte. Dass neuer Stoff vermittelt wird, ist möglich, es sollte jedoch nicht zu Ausmaßen von 4 Zeitstunden zu Hause kommen (in einer 2. Klasse), da die Eltern auch nicht in der Form rhythmisieren können, wie es Lehrer in ihrem schulischen Alltag tun. Positiv hervorzuheben ist, dass wir die Lösungen bereitgestellt bekommen. Es bleibt jedoch spannend, wie die jeweilige Lehrkraft im Anschluss mit der Thematik umgeht und was sie den Kindern abverlangt. Ich sorge ich mich hier um manch ein Kind in der Klasse meines Kindes. Grundsätzlich finde ich den Leistungswahn in Bayern Wahnsinn!

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03.04.2020

Internetausbau

Ausbau des Internet dringend erforderlich.

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03.04.2020

Alles gut

Alles gut, Lehrerin und Kind engagiert. Stoff für Eltern und Kind verständlich.

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03.04.2020

Lehrer geben sich Mühe, aber zu viele Arbeitsaufträge

Ich bin selbst Schülerin und habe die Erfahrung gemacht, dass die Lehrer sich alle Mühe geben, uns so gut wie möglich durch die Zeit zu bringen. Das ist wunderbar, aber meiner Meinung nach könnten sie die Masse an Material und Arbeitsaufträgen ein wenig reduzieren. Viele geben eine machbare und angenehme Menge auf, aber manche vergessen auch, dass wir Schüler mehr als nur ein Fach zu bearbeiten haben und das nicht mehr so leicht ist, wie in normalen Schulzeiten. Wir müssen uns vieles selbst erarbeiten und das braucht Zeit. Das dürfen die Lehrer bitte nicht vergessen. Sie haben es auch nicht leicht, das wissen wir und ich persönlich bin dankbar, dass es an unserer Schule wenig Probleme damit gibt. Aber manchmal ist weniger mehr und verhindert in diesem Fall die Überforderung beider Seiten.

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03.04.2020

Kein Drucker

Hallo, meine Kinder sind sehr selbstständig aber "was neue Themen oder sehr viele Arbeitsblätter auf einmal haben" würden gerne in der Schule arbeiten. (lernen). Wegen Drucker habe ich wirklich Probleme.

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03.04.2020

Zu wenig Engagement

Es waren zu wenig Aufgaben und die Lehrerin hat sich überhaupt nicht gekümmert. Für mein Empfinden viel zu wenig Engagement!

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03.04.2020

Großes Lob

Ich muss der Schule meiner Tochter ein ganz großes Lob aussprechen, weil

  • die Lehrkräfte schon ca. zwei Wochen vor Schulende großen Wert darauf gelegt haben, dass die Schüler mit Mebis zurechtkommen (super Schulung)
  • wir Eltern immer gut und zeitnah informiert werden, was die aktuelle Lage, .... angeht (das war auch vor Corona schon so)
  • die Möglichkeit besteht, die jeweiligen Lehrer direkt anzuschreiben, wenn Fragen oder Probleme auftreten (99 % der Lehrer melden sich sehr zeitnah zurück)
  • die Lehrer auch die Ängste und Sorgen der Schüler im Blick haben und immer achtsam und mit einem Offenen Ohr für die Schüler da ist

DANKE

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03.04.2020

Eltern rechnen noch mit alten Methoden

Das Homeschooling wäre einfacher, wenn den Eltern das Material zur Verfügung gestellt würde, mit denen im Unterricht gearbeitet wird. Denn z.B. in Mathe wird heutzutage ein anderer Rechenweg vermittelt als früher. Ich fände es auch extrem wichtig, dass der Unterricht nach den Ferien verlässlich wieder stattfindet. Kinder brauchen geregelten Schulunterricht, gerade in Krisenzeiten! 1 Stunde pro Tag direkten Unterricht über PC oder Laptop hätten wir auch hilfreich gefunden.

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03.04.2020

Läuft ganz gut

Teilweise sehr viel Aufgaben vom Zeitumfang; auch in den Ferien wird die Lehrkraft weiter Übungen schicken, weil das die Schulleitung so verlangen würde. Ansonsten läuft es ganz gut, man kann sich auch künftig gut vorstellen, ein bis zwei Schultage pro Woche durch das Heimmodell zu ersetzen!

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03.04.2020

Netz überlastet

Ausbau des Internet ist dringend erforderlich!!!!!!!! Bei mehreren Kindern kaum Downloads möglich. Netz ist überlastet. Zur manchen Tageszeiten ist nichts möglich.

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03.04.2020

Es gibt keine dummen Kinder

Also ein Kind in der Grundschule schulisch zu begleiten, dürfte für niemanden ein Problem darstellen. Wenn man sich auch sonst regelmäßig darum kümmert und nicht alles auf Lehrer und sonstiges Personal abwälzt. Die meisten Eltern sind zu Hause und haben genug Zeit und sehen jetzt auch mal, auf welchem schulischen Stand das Kind ist und entscheiden sich dann vielleicht auch mal für die richtige Schule, die ihrem Kind gut tut, und nicht, was die Eltern möchten. Und wenn man sich mit seinem Kind ein bisschen beschäftigt, dann kann jedes Kind in eine höhere Schule gehen, denn es gibt keine dummen Kinder, sondern nur zu wenig Förderung. Leider ist unser Bildungssystem zwischen Grundschule und z.B. Gymnasium zu schwach, bis 2,3 Notendurchschnitt in der Grundschule zu bekommen, ist nicht so schwer, und dann kommt im Gymnasium der Hammer und die Kinder sind seelisch enttäuscht und die Eltern auch. Und dann kommen die Kinder ans bayrische Gymnasium und sind dann gerade in der jetzigen Situation überfordert, besonders die aus nicht akademischen Familien, wo die Eltern auch keine Chance haben, groß zu helfen.

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03.04.2020

Heimunterricht – ein Traum!

Meine Erfahrungen mit "Schule daheim" ist sehr positiv. Es herrscht weniger Stress von beiden Seiten (Kindern und mir), als wenn sie in die Schule gehen. Meine beiden Großen arbeiten gewissenhaft und selbständig. Ich kontrolliere hier nur. Meine Kleine fühlt sich im Heimunterricht sehr geborgen und hat dadurch mehr Lust auf Lernen bekommen (für uns beide wäre es ein Traum, wenn in Deutschland auch ein Heimunterricht eingeführt werden würde).

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03.04.2020

Es kommt nichts

Leider nutzen nicht alle Lehrer die Möglichkeit.  Es kommt zum Beispiel in den Fächern HSU und Religion gar nichts. Das Engagement der Klassenlehrerin, mehr als nur Arbeitsblätter zu verteilen, ist nicht da. Technische Möglichkeiten werden nicht genutzt.

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03.04.2020

Wenigstens teilweise persönlicher Unterricht

Sollte die Schule länger geschlossen bleiben, dann sollte überlegt werden wie über Videokonferenz oder Live- Streaming ein persönlicher Unterricht zumindest zum Teil stattfinden könnte.

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03.04.2020

Selbständiges Lernen nahebringen

Grundsätzlich bemühen sich fast alle Lehrkräfte, die Schüler zu beschäftigen. Es ist jedoch Fakt, dass einige Lehrer die Zeit zur Vorarbeit von neuem Stoff nutzen möchten. Dies ist grundsätzlich natürlich auch eine schöne Möglichkeit, um den Schülern das selbstständige Lernen nahezubringen. Ein Verweis auf Videos, ist hierfür jedoch nicht ausreichend. Eine Erklärung zu Beginn eines neuen Themas - gerne per kurzer Videosequenz - wäre hier wünschenswert.

Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass teilweise die Situation seitens der Lehrkräfte nicht als das gesehen wird, was es wäre - eine Chance. Vermehrt entsteht der Eindruck, die Lehrer sehen diese Phase als Lehrerferien an. Es wird weder ausreichend Wiederholungsstoff mit Korrektur zur Verfügung gestellt, noch Anleitungen, wie bereits Gelerntes wiederholt werden kann.

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03.04.2020

Erklärvideos zentral sammeln

Mehr Interaktion mit der Klasse und feste Zeiten für Videokonferenzen in technisch stabiler Umgebung wären gut. Die Hard- und Software-Einstellungen dafür von zu Hause sind aber selbst für technisch versierte Eltern nicht immer leicht/möglich.

Der Rückgriff auf YouTube-Videos oder Mediatheken-Videos von Fernsehsendern erscheint mir schwierig. Das bedingt die Freischaltung dieser Seiten in einem Webseiten-Filter und ermöglicht den Kindern zu viel Ablenkung durch Betrachtung von Videos, die mit den Lerninhalten nichts zu tun haben. Das kann nur durch permanente Aufsicht gelöst werden, die in Verbindung mit Homeoffice nicht zu leisten ist. Hier müssten Erklärvideos zentral gesammelt und abrufbar bereitgestellt werden, ohne Ablenkungspotential für die Kinder.

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03.04.2020

Wir kommen zurecht, andere nicht

In dieser herausfordernden Situation sind in unserer Familie die Gegebenheiten so, dass ich sagen kann, wir kommen damit zurecht.

Als Mitglied im Elternbeirat und durch private Kontakte habe ich aber von anderen Verhältnissen erfahren, die Einzelne an oder über den Rand der Überforderung bringen:

  • Fehlende technische Voraussetzungen Computer/Drucker.
  • Z.B. Ehepaare mit "Mann ist auf Montage" oder Alleinerziehende mit Homeoffice und teilweise jüngeren Kindern, die "Homeschooling" noch nicht eigenständig erledigen können (1. - 7. Klasse).
  • Eltern von Kindern in den Abschlussklassen (10. Realschule).

Hier gibt es von Seiten des Ministeriums und der Schule eindeutig zu wenig Unterstützung.

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03.04.2020

Wenigstens teilweise Videokonferenzen

Ich würde es gut finden, wenn zumindest teilweise eine Art Videokonferenz oder Live-Streaming stattfinden würde.

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03.04.2020

Anstrengende Situation

Wir befinden uns zwar erst in der 3. Klasse und ich bin der Meinung, dass ich in dem momentanen Schulstoff fit bin, trotzdem ist es unheimlich schwierig und anstrengend Situation. Bei uns befinden sich beide Eltern in System relevanten Berufen und die gesamte Organisation des Tages ist sehr anstrengend. Nach 3 Wochen sind unser Kind und wir uns einig die eigenen Eltern sind keine guten Lehrer, sondern halt die Eltern. Und dann ist da ja auch noch die 3jährige, die bespaßt werden will.

Uns wird einmal pro Woche ein Wochenplan mit den gesamten Arbeitsblättern per Mail übermittelt. Es wird also vorausgesetzt, dass jeder Haushalt über einen Drucker verfügt. Kontrollen sollen die Eltern übernehmen und neuen Lernstoff sollen auch die Eltern den Kindern vermitteln. Möchte man doch mal ein Kontrolle der Lehrkraft, muss man die Unterlagen erst wieder einscannen (setzt wieder die nötige Technik voraus), um diese dann per Mail an den Lehrer zu übermitteln.

Die Schüler hatten in den letzten 3 Wochen keine Möglichkeit, mit dem Lehrer in Kontakt zu treten.

Und auch wir als Eltern fragen uns immer mehr, was tut eigentlich der Lehrer die ganze Zeit, während wir seinen Beruf erledigen und das zusätzlich zu unserem eigenen Beruf? Für uns ist Homeschooling keine Alternative und wir hoffen, dass es alles bald ein Ende hat, weil es unheimlich an den Nerven aller zehrt.

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03.04.2020

Pensum nicht zu schaffen

Home Schooling für 3 Kinder ist nahezu unmöglich. 2 meiner Kinder arbeiten großteils selbständig, was es erleichtert. Die Lehrerin des jüngsten ist allerdings absolut uneinsichtig, dass ihr vorgegebenes Pensum nicht zu schaffen ist, wenn man mehr als 1 Kind beschicken muss.

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03.04.2020

Ein Stundenplan hilft

Wir bekommen über einen an unserer "großen" Tochter orientierten Stundenplan (allerdings Vollstunden) das Lernen ganz gut strukturiert. Durch die gegebene Heterogenität (1. Kl., 3. Kl. und Vorschulkind) sind die Voraussetzungen schon herausfordernd. Andererseits beginnt z.B. die Große, dem Vorschulkind Aufgaben zu vermitteln und erhält damit selbst Kompetenzen, die über den reinen Schulstoff hinausgehen.

Feedback der Kinder: Es ist lauter als im normalen Klassenzimmer. Es ist schwieriger als in der Schule. Annahme: Die Sprünge im Stoff sind größer, da ich keine große Vorbereitung neuer Inhalte habe. In der Schule gibt es mehr sozialen Kontakt.

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03.04.2020

Problemlos

Bei uns läuft Schule zu Hause problemlos. Ich habe davor schon häufig auch mit anderen Kindern für die Schule gelernt und bei uns hat sich das gemeinsame Lernen (nun nur noch mit den eigenen Kindern) nur von nachmittags auf vormittags verschoben. Da ich nicht berufstätig bin, stellt sich die "Schule zu Hause" für mich als unproblematisch dar. Als Elternklassensprecher hatte ich den Eindruck, dass die größten technische Probleme bei den anderen anfangs das Ausdrucken der Unterlagen waren. Da meine Kinder sich grundsätzlich mit schulischen Aufgaben leicht tun, haben wir keine Probleme.

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03.04.2020

Abgekapselte Lehrerin

Die Grundschullehrerin unseres Sohnes kapselt sich ab und will möglichst wenig Kontakt mit Kindern und Eltern. Ansprechbar ist sie lediglich per Mail, die Antworten kommen nach ein bis zwei Tagen oder gar nicht. Für die Erledigung der Aufgaben war es nötig, einen Probezugang bei Sofatutor anzulegen, der im Falle des Vergessens der rechtzeitigen Kündigung knapp 18 Euro pro Monat, verpflichtend für 1 Jahr, kosten würde.

In der Klasse gibt es auch einige Kinder mit Eltern, die nicht gut oder gar kein Deutsch sprechen. Diese Kinder dürften jetzt klar im Nachteil sein.

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03.04.2020

Öffnet die Schulen wieder!

Unsere Kinder (beide Grundschule, 3. und 4. Klasse) sind gute Schüler/Schülerin doch es fehlt die Lehrkraft und die Klassenkameraden, denn ohne sie funktioniert Lernen nicht. Die Kinder haben nach einer Stunde keine Lust mehr, und ich verstehe das vollkommen. Wir beide sind selber Lehrer und kennen daher beide Seiten. Drei Wochen ohne Schule waren in Ordnung aber es ist dringend notwendig, dass nach den Osterferien wieder geregelter Unterricht stattfindet, denn sonst wird der Unterschied zwischen schwachen und starken Schülern noch mehr auseinander und das ist dann nicht mehr aufzufangen! Der Unterricht muss stattfinden auch wenn das Virus sich weiter verbreitet. Die Schäden die derzeit an gesunden Kindern und Jugendlichen angerichtet werden sind schlimmer! Öffnet die Schulen nach den Osterferien wieder.

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03.04.2020

Viel zu viel

Grundschule funktioniert sehr gut: es gibt jeden Abend eine klar strukturierte E-Mail mit den Aufgaben für den nächsten Tag.
Gymnasium funktioniert nicht gut: ich bekomme rund um die Uhr Nachrichten von Lehrern mit Aufgaben! Das ist ein Albtraum. Ständig muss man in die E-Mails reinschauen und dazu werden viele verschiedene Kanäle benutzt, E-Mail, mebis, Dropboxen, selbst erstellte Links.

Da wir uns einen Computer teilen, müssen wir als Eltern alles verteilen und leider rund um die Uhr nachschauen. Es wäre viel einfacher, bis z.B. morgens 9h alle Aufgaben für den Tag zu bekommen! Wochenpläne sind noch besser. Mein Tag ist chaotisch, da ich als Mutter erst sehr spät fertig bin mit allem. Außerdem sollten nicht alle Aufgaben im Gymnasium getippt werden müssen. Welches Kind kann in Unter- oder Mittelstufe schon tippen?

Es sollte eine klare Vorgabe geben, dass der Unterricht zu Hause nicht so lange dauert wie in der Schule. Hier sitzen die Kinder alleine am Schreibtisch, sollen sich im Mathe oder Französisch oder Ethik neue Inhalte selbst erarbeiten. Das erfordert absolute Konzentration. Danach können sie nicht direkt einen Deutschaufsatz schreiben, danach Vokabeln in Englisch lernen, einen Aufsatz in Englisch schreiben und am besten danach noch Französisch und Spanisch Vokabeln und Übungen bearbeiten.

Nach 3 Stunden plus Pausen geht da nicht mehr viel. Es ist einfach etwas anderes, was manche Lehrer aber nicht verstehen zu scheinen. Auch die Hausaufgaben wie Lektüre lesen oder Känguru-Tests in den Osterferien machen, sind echt zu viel. Auch wenn die Kinder nicht wegfahren. Es geht vielen Familien derzeit an die Substanz. So ist bei uns. Wir haben viele Sorgen und nun soll mein Sohn in den Ferien auch noch Schule machen? Und wie die Lektüre kaufen, die erst Mitte in den Ferien lieferbar ist? Wenn man der Deutschlehrerin schreibt, dass der Umfang sehr viel ist, bekommt man eine blöde Antwort, dass die Kinder ja nun nicht wegfahren und die Zeit dann nutzen können. Ich finde das leider echt nicht mehr lustig.

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03.04.2020

Zu viel neuer Stoff

Zeit zu Hause wurde leider genutzt, um Stoff aufzuholen: Ich beschreibe hier nur den HSU-Stoff, weil der gesamte Rest den Rahmen sprengt:
Themen die neu waren:
1 Referat über Haustier (tw. in Teamarbeit) mit Plakat
Kaninchen, Katze, Hund, welches Haustier eignet sich für wen
Erarbeitung von Inhalten zu unterschiedlichen Haustieren anhand einer über 50 Seiten langen elektronischen Haustierfibel. Hier wurden zu den oben genannten Tieren noch Mäuse, Fische, Meerschweinchen, unterschiedliche Hunde, Eidechsen, Vögel, Ratten behandelt.

Wichtig: auch hier wurde deutlich gemacht, dass es Aufgabe der Eltern ist, die Kinder bei der Erarbeitung zu unterstützen. Im Unterricht erfolgte zuvor keinerlei Einweisung in digitale Medien!

Zudem wurde in HSU das Thema Wetter erarbeitet: Wettersymbole, Thermometer, Wetterkarten, Temperaturen im Laufe des Tages, Wetterzeichen für gutes und schlechtes Wetter, Wolkenbildung

Wie beschrieben, betrifft diese Auflistung ausschließlich das Fach HSU. Als Ansprechpartner war ausschließlich die Klassenelternsprecherin verfügbar. Diese hat ihren Job zusätzlich zu ihrer beruflichen Tätigkeit und der Betreuung ihrer beiden Kinder erledigt. (Hierfür hätte sie meiner Ansicht nach einen Oskar verdient)

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03.04.2020

Vertrauen und Kontrolle

Neues Wissen ist nicht immer leicht zu vermitteln, besonders dann, wenn die Inhalte auch für das Elternteil neu ist. Zum Verstehen für alle werden zum Glück Video Links mitgeteilt.

Es gibt einen klaren Unterschied zwischen den verschiedenen Schulen in der Handhabung des Homeschooling. Hier sehe ich das Vertrauen von der Schule/Lehrkräfte der Realschule in die Kinder sehr positiv, während dies in der Mittelschule sehr stark kontrolliert stattfindet.

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03.04.2020

Selbstständigkeit

Ich sehe diese Zeit wirklich auch als Chance für selbstständiges Lernen - außerdem wird hierdurch das digitale Lernen mit Sicherheit vorangetrieben, was auch meiner Meinung nach Zeit wird. Mein Sohn kommt mit dem Lernen daheim sehr gut zurecht - das Fehlen der sozialen Kontakte ist das größte Problem.

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03.04.2020

Aufmerksamkeitsdefizit

Mein Sohn hat Ads. Für ihn ist diese Situation sehr schwierig. Er versucht immer, die Hausaufgaben nicht machen zu müssen oder zu splitten. Nebenbei noch die Große die ebenfalls sehr sehr viel Aufgaben erledigen muss.  Ich muss Home Office machen und das auch nicht wenig. Es wird viel verlangt.

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03.04.2020

Positiv überrascht

Ich bin sehr positiv überrascht, wie viel Mühe sich die Lehrkräfte geben und wie gut sie die Balance zwischen fachlichem Anspruch und Herausforderung, sowie psychischer Unterstützung halten. Sehr begrüßen würde ich es, wenn auch nach dieser Corona-Pause digitale Formen von Unterricht parallel zum Präsenzunterricht weiterlaufen könnten um so Schüler*innen, die gerade nicht am Unterricht teilnehmen können, zu versorgen.

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03.04.2020

Großer Zeitaufwand

Mit den meisten Lehrern klappt die Kommunikation recht gut. Ein Lehrer überträgt die Erstellung von prüfungsrelevanten Einträgen auf die Schüler, ohne diese zu korrigieren. Dabei erwartet er für ein 90 min Fach im Homeschooling einen Zeitaufwand von 270 min. Eine Lehrer erwarten, dass Arbeitsaufträge in den Ferien erledigt werden. Unsere Tochter nimmt zudem an dem Planspiel "play the market" teil. Dieses Planspiel findet ebenfalls während der Ferien statt.

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03.04.2020

Chance

Es ist ein deutlicher Unterschied zwischen Lernen Zuhause und Lernen Schule. Es fehlt das Lernumfeld Schule, die Schulkamerad*innen, das ganze Setting. Ich hoffe das Bildungssystem sieht in dieser Krise eine Chance um das ganze System zu reformieren. ... Gerade im Digitalen Bereich müsste endlich aufgeholt und nachgerüstet werden. Das hat diese Krise deutlich gezeigt. … Denn gerade Kinder aus sozial schwächeren Milieus, Kinder mit Migrationshintergrund (hinsichtlich Sprachbarrieren) und Kinder, deren Eltern alleinerziehend sind, bleiben auf der Strecke.

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03.04.2020

WhatsApp erlaubt?

Sind Leistungsabfragen in dieser besonderen Situation per WhatsApp erlaubt, oder auch generell erlaubt? Die Übermittlung von Hausaufgaben erfolgt über WhatsApp. Wie ist das in Sachen Datenschutz? Darf ein Lehrer in einer WhatsApp Klassengruppe sein?

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03.04.2020

Tolle Unterstützung

Tolle Unterstützung seitens unseres Lehrers, großen Dank an Herr Würdinger. Er hat uns mehrmals darauf hingewiesen, dass er nicht erwartet, dass wir Ersatzlehrer sind und den Kindern neue Inhalte vermitteln. Die Kids sollen einfach am Ball bleiben.

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03.04.2020

Gerne länger Online-Unterricht

Als Schülerin war ich von den Maßnahmen direkt betroffen und habe den Online-Unterricht selbst getestet. Die Kommunikation und Aufgabenverteilung hat meiner Meinung nach gut funktioniert sowie mehrere Telefonkonferenzen, um die Stunden zu ersetzen. Jedoch hörte man von einzelnen Lehrern nicht viel, da diese das neue Programm nicht wirklich verstanden hatten. Ein weiterer negativer Punkt, der mir aufgefallen ist, ist dass manche Lehrer die Situation ausnutzten und einem die doppelte, fast schon dreifache Menge an Arbeiten aufgaben. So musste man innerhalb eines Tages knappe 6 Seiten Arbeitsblätter bis zum nächsten Tag durcharbeiten - was prinzipiell nichts Neues oder Schlimmes ist. Da sich jedoch diese Lehrer nicht abgesprochen haben, musste man diese Menge in 2-3 Fächern bewältigen und saß schon mal 14 Stunden allein an den Hausaufgaben. Wenn die Lehrer sich in Zukunft jedoch besser absprechen und einen Gang zurück schalten würden, kann ich nur Positives aus dieser Erfahrung ziehen. Sich den Stoff selbstständig anzueignen, die Freiheit zu besitzen, selbst zu entscheiden, wann welches Fach gemacht wird, hat mir sehr gut gefallen. So konnte man sich auch beim Aneignen des Stoffes besser konzentrieren, da man nicht durchgehend seit 8 Stunden damit konfrontiert wird, immer 100%ig aufzupassen und mitzumachen zu müssen. Man konnte bequem etwas Pause dazwischen machen, auch mal kochen und etwas Warmes Essen. Ich persönlich würde gerne länger den Online-Unterricht nutzen können!

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03.04.2020

Ein Zeitplan

Ich hätte mir gewünscht, dass die Lehrkraft konkrete Termine vorgibt, in welchem Zeitraum die Hausaufgaben bearbeitet werden müssen. Zusätzlich würde ich mir eine zeitnahe Korrektur wünschen.

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03.04.2020

Bessere Abstimmung der Lehrer

Eine bessere Abstimmung der Lehrer wäre wünschenswert. Auch ein besserer Blick auf die wöchentliche Unterrichtszeit und was die Lehrkräfte hier schaffen, wäre für einen Maßstab hilfreich. Um neuen Stoff zu vermitteln, sollten die Lehrer vlt. Videos erstellen und die Kinder individueller fördern. Grundsätzlich wäre eine Übermittlung des Wochenplans einheitlich, per Mail wünschenswert. Auch eine grundsätzliche, bessere Vorbereitung auf eigenständiges Erstellen und Verwendung von verschiedenen Programmen wäre außerhalb dieser Situation zu optimieren. Schüler wurden hier gänzlich unvorbereitet in den digitalen Unterricht und ein eigenständiges Erarbeiten neuer Themen gestoßen.

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03.04.2020

Besser vorbereiten

Ich hätte mir mehr Einsatz bei der Voraussetzungen geschaffen. Gerne per Video, oder interaktiv! Denn ein Kind kann einen neuen Stoff, egal ob in Deutsch, Englisch oder Mathe, nicht verstehen, wenn es nur das Arbeitsblatt durchliest bzw. abschreibt! Ein Video könnte man x-mal anschauen, interaktiv könnte man Fragen stellen, oder Stellen wiederholen, die man nicht verstanden hat...

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03.04.2020

Voraussetzungen schaffen

Um für alle Kinder eine ähnlich gute Beschulung zu ermöglichen, ist ein digitaler Unterricht unumgänglich. Sollte das Homeschooling über den 20.04.2020 andauern, müssen hierfür die Voraussetzungen geschaffen werden.

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03.04.2020

Lehrerin macht das super!

In der ersten Woche war es ein bisschen schwierig, da mein Sohn nicht verstanden hat, dass die Situation keine Ferien sind. Ab der zweiten Woche hat alles im großen und ganzen funktioniert. Ich finde unsere Lehrerin macht das super! Die Kinder erhalten einen gut zu verstehenden Wochenplan der gut erfüllt werden kann. Ich empfinde es nur manchmal als schwierig meinem Sohn etwas zu erklären, weil er es von mir nicht so annehmen möchte / kann wie von seiner Lehrerin. Ich freue mich schon auf die Zeit nach corona wo die Kinder wieder geregelt in die Schule gehen können. Mein Sohn mag seine Lehrerin sehr gerne und geht immer gerne hin.

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03.04.2020

Ständig die nervige Mama sein

Ein Vorschlag wie ein Tag ablaufen könnte, weil mein Kind zum Teil das Gefühl hat, dass es Ferien hat und ich es sehr oft zum Lernen ermahnen muss. Es ist sehr anstrengend, wenn man ständig die nervige Mama sein muss.

  • Ab 9.00 Hausaufgaben erledigen
  • Um 10.30 Uhr Pause
  • Ab 11.00 Uhr Wörter lernen
  • Nachmittag: Freizeit
  • Abends 30 Minuten Wörter wiederholen

So einen Plan sollten die Kinder sehen, damit sie wissen, dass sie nicht bis 10.00 Uhr schlafen sollen und auch die anderen Kinder diesen Plan einzuhalten haben (nicht nur sie allein). Sonst sind immer die Eltern diejenigen, die antreiben müssen. Das ist eigentlich das Anstrengendste am Homeschooling. Was ich sehr positiv finde ist, dass die Kinder momentan den sinnvollen Umgang mit dem Computer usw. lernen bzw. sehr verbessern.

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03.04.2020

Homeschooling sehr herausfordernd

  • Mit 2 Kindern im Grundschulalter (3./4. Klasse) ist das Homeschooling sehr herausfordernd, da noch viel Unterstützung notwendig ist, sowohl beim Strukturieren als auch bei den einzelnen Aufgaben. Z. T. Muss auch neuer Stoff erarbeitet werden, was selbständig von den Kindern kaum zu leisten ist.
  • Nebenbei in der Zeit noch im Homeoffice arbeiten, ist völlig unrealistisch.
  • D.h. im Umkehrschluss, entweder man schafft das eigene Arbeitspensum nicht, oder muss abends noch arbeiten.
  • Die Kinder jeden Tag zu motivieren, wenn ein Berg an Matheaufgaben wartet, ist für alle kräftezehrend.
  • Die Unsicherheit, wie sich dann jetzt der Übertritt nach der 4. Klasse gestaltet, ist außerdem belastend, zudem man sich die Schulen nicht mehr anschauen konnte.

Fazit: Für 3 Wochen war das Homeschooling irgendwie machbar, sollte es jedoch nach den Ferien so weitergehen, sehe ich es sehr problematisch zu organisieren und durchzuhalten.

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03.04.2020

Unverschämtheit

Wir tun selbstverständlich alles um die Kinder und auch die Lehrer zu unterstützen. Da wir aber eigentlich beide täglich arbeiten müssten, gestaltet sich das sehr schwierig. Zahlreiche Überstunden bummle ich zur Zeit ab, um den Kindern gewissenhaft alles zu erklären und ihnen zur Seite zu stehen. Ich finde es eine Unverschämtheit, dass uns als Eltern die Aufgabe zu Teil wird, komplett neue Themen zu erarbeiten, sie den Kindern nahe zu bringen. Es gibt keine Wochenpläne. Täglich muss man in die Emails schauen und hoffen, dass heute mal nicht so viel Stoff per Mail kommt. (Emails kommen teils abends um zehn). Mit dem neuen Stoff kommen dann die Lösungen des zuletzt Bearbeiteten. Wieder geht Zeit für Kontrollen ins Land & ggf. Zeit für die Korrektur. Ich bin froh dass ich selbst auf dem Gymnasium war (wenn auch 20 Jahre her), so ist es mir möglich, mich wieder in den Stoff rein zu arbeiten. Aber was machen andere Eltern?

Ich hätte mir gewünscht, dass ein Teil per Video Schulung durch die Lehrer erledigt wird. Nichts! Zu Haus zu lernen ist für die Kinder auch schwieriger als in der Schule. Die Lernatmosphäre ist eine ganz andere. Konzentrieren und kontinuierliches arbeiten fällt viel schwerer.

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03.04.2020

Abstimmung der Lehrer wünschenswert

Eine bessere Abstimmung der Lehrer wäre wünschenswert. Auch ein besserer Blick auf die wöchentliche Unterrichtszeit und was die Lehrkräfte hier schaffen wäre für einen Maßstab hilfreich. Um neuen Stoff zu vermitteln, sollten die Lehrer vlt. Videos erstellen und die Kinder individueller fördern.

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03.04.2020

Keine Kommunikation im Klassenverbund

Aus meiner Sicht werden die Schüler zu sehr mit ihren Aufgaben und der Einteilung allein gelassen. Es fehlt außerdem die Kommunikation im Klassenverbund, d.h. wenn der Lehrer keinen virtuellen Austausch zwischen sich und den Schülern der Klasse anbietet, vereinsamen die Schüler. Ich kann als Elternteil nicht abschätzen, ob die erteilten Aufgaben von den Fachlehrerschaft vom Schüler ausreichend bearbeitet sind. Als selber arbeitende Eltern fehlt uns einfach die Zeit, mit 2 Kindern die kompletten Schul-Wochenpläne zu stemmen. Vielleicht bauen wir vom Elternhaus auch zu viel Druck auf die Kinder, das wissen wir nicht, wenn es keine Rückmeldungen von der Lehrerschaft zu den Lernergebnissen gibt.

In 3 Wochen Schule dahoam hat es eine Fachlehrkraft (Mathe 7. Klasse) geschafft, eine Videoschulstunde live anzubieten, damit Fragen der Schüler im Verbund gestellt werden können. Es haben sich auch 11 von 25 Schülern beteiligt, was noch nicht besonders ist, aber ein Anfang. Eine Sportlehrerin hat eine Online Stunde angeboten, wovon unsere Tochter leider die Startzeit verpasst hat, weil die Ankündigung über Mebis von ihr zu spät gelesen wurde (es gibt leider auch keine Aufzeichnung dazu). Auch da hätte die Ankündigung über das Elternportal erfolgen sollen, damit wir unterstützen können. Beide Lehrkräfte, die sich durch solche tollen Aktionen (Video Kommunikation) hervorgetan haben, sind von mir extra angesprochen und gelobt worden. Leider sind das aus meiner Sicht aber zu wenige Lehrkräfte, die ihre Arbeit in diesen Zeiten in solcher Form Ernst nehmen und an dem Wohl der Kinder interessiert sind.

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03.04.2020

Lehrkräfte zu schlecht erreichbar

Die Kinder hatten in den ersten anderthalb Wochen das Gefühl, nur sie arbeiten und die Lehrerinnen machen nichts. Es kamen einmal wöchentlich Arbeitsblätter und Aufgaben per E-Mail.

Für ein Kind (A) mit detailliertem Wochenarbeitsplan, für das andere Kind (B) mit 'freier Zeiteinteilung'. Bei beiden Kinder 'kleckselweise', so dass der zeitliche Aufwand, die Aufgaben für die Kinder vorzubereiten, verdreifacht wurde. Die Aufgaben waren teilweise recht uninspiriert: 'schaut auch einen Film in der Mediathek an', oder: 'macht Aufgaben in 'Anton', usw.

Erreichbarkeit der Lehrerinnen: Der Spamfilter der privaten Mailadresse der Lehrerin von Kind A hat unsere E-Mails aussortiert, eine Kontrolle des Spamfilters fand offensichtlich nicht statt. Eine telefonische Erreichbarkeit dieser Lehrerin wurde nicht angeboten. Wir empfinden dies als ...  untragbar. Die Lehrerin für Kind A mussten wir über die Schulleitung auffordern, sich zu melden. Sie hat dies mit unterdrückter Rufnummer getan. Rückfragen per Telefon waren nicht möglich, obwohl wir das für dieses Kind gebraucht hätten.
Die Lehrerin für Kind B hat sich gemeldet und auch die private Telefonnummer für Rückfragen angeboten. Da die Rückmeldung und Erreichbarkeit per E-Mail dieser Lehrerin für das Kind ausreichend war, haben wir die Lehrerin nicht selbst anrufen müssen.

Korrektur der gestellten Aufgaben: Für beide Kinder wurde von uns selbst eine Cloud auf eigenem Server eingerichtet, sämtliche bearbeiteten Aufgaben gescannt und hochgeladen, und den Lehrerinnen der Link dazu geschickt. Eine Korrektur der hochgeladenen Arbeiten fand so gut wie nicht statt, die Kinder bekamen Lösungsblätter per E-Mail, mit denen sie selbst kontrollieren sollten. Nur sehr vereinzelt wurde auf hochgeladenen Ergebnisse in (zu wenigen) Telefonaten Bezug genommen. Die Kinder wurden innerhalb der drei Wochen Schulschließung jeweils 3 Mal telefonisch kontaktiert. Wir empfinden dies nicht als ausreichend, da so gut wie alle Rückfragen zu den Aufgaben von uns als Eltern aufgefangen werden mussten.

Anregungen: Die Lehrkräfte müssen unserer Meinung nach zu den regulären, stundenplanmäßigen Zeiten zumindest telefonisch erreichbar sein. Wenn Lehrkräfte (aus verständlichen Gründen) private Telefonnummern nicht dazu benutzen wollen, so kann man entweder Prepaidhandys mit separater Telefonnummer anschaffen, oder aber Telefonnummer der Klassenräume in der Schule auf die Anschlüsse der Lehrerinnen umleiten.

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03.04.2020

Mehr Informationen

Videokonferenzen funktionieren gut, aber sinnvoller wäre es in allen Fächern nach Stundenplan zu machen. Mehr Mitteilung über wie das Schuljahr bewertet wird, Notenvergabe, Ablauf.

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03.04.2020

Klappt sehr gut

Die Schule daheim klappt sehr gut. Allerdings sind klare Vorgaben meinerseits notwendig. (Z.B. klare Vorgaben der Lernzeit 8Uhr- 11Uhr). Die Lehrkräfte stellen Arbeitsblätter, Podcasts zur Verfügung und sind immer per E-Mail zu erreichen. Da die Kinder schnell vorankommen, besteht die Möglichkeit durch interaktive Apps die die Lehrkräfte speziell für die Kinder eingerichtet haben, das Wissen zu vertiefen.

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03.04.2020

Schüler vereinsamen

Aus meiner Sicht werden die Schüler zu sehr mit ihren Aufgaben und der Einteilung allein gelassen. Es fehlt außerdem die Kommunikation im Klassenverbund, d.h. wenn der Lehrer keinen virtuellen Austausch zwischen sich und den Schülern der Klasse anbietet, vereinsamen die Schüler. Ich kann als Elternteil nicht abschätzen, ob die erteilten Aufgaben von den Fachlehrerschaft vom Schüler ausreichend bearbeitet sind. Als selber arbeitende Eltern fehlt uns die Zeit mit 2 Kindern die kompletten Schul-Wochenpläne zu stemmen. Vielleicht bauen wir vom Elternhaus auch zu viel Druck auf die Kinder, das wissen wir nicht, wenn es keine Rückmeldungen von der Lehrerschaft zu den Lernergebnissen gibt.

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03.04.2020

Keine Lust

Unser Kind hat keine Lust und es fehlen Klassenkameraden und vor allem die Lehrerin. Ein Kind in der 1. Klasse ist nicht gewillt zu lernen ohne Lehrerin. Der Zustand ohne Schule ist untragbar!

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03.04.2020

Zu wenig Unterstützung

... Wenn ich selbst nicht organisiert hätte Hilfe für meine Tochter per Video würde sie nicht die Schule schaffen dieses Jahr ...  Also etwas Unterstützung von der Lehrerin wäre dringend notwendig gewesen.

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03.04.2020

Direkte Kommunikation nicht möglich

In unserem Beispiel sehe ich einen großen Unterschied zwischen dem Stand der Digitalisierung im Gymnasium und in der Grundschule. Die Lehrkräfte in der Grundschule verfügen über keine eigene Schul-E-Mailadresse und ihre private Adresse wollen sie verständlicherweise nicht herausgeben. So ist eine direkte Kommunikation mit der Lehrkraft nicht möglich. Es gibt auch kein Portal, über das Elternbriefe herausgegeben oder Umfragen durchgeführt werden könnten oder ähnliches. Die Zeit der Schulschließung zeigt mir, dass solche Instrumente auch für die Grundschule sehr sinnvoll wären.

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03.04.2020

Vom virtuellen Unterricht ausgeschlossen

Die Schulleitung des Gymnasium agiert ohne Konsultation des Schulforums und Elternbeirates. Die Auswahl eines Videokonferenzsystems (Zoom) wird von dem Lehrkörper getroffen, ohne mit den Eltern via Elternbeirat bzw. Umfrage zu befragen. Weil gut informierte Eltern dieses Videosystem ablehnen und Zoom im Gegensatz zu WebEx keine Einwahl per Telefon ermöglicht, sind einige Schüler vom virtuellen Unterricht ausgeschlossen. Von den Lehrkräften haben nur 50% an der Schulung teilgenommen.

Der Klassenlehrer hat sich in den 3 Wochen nur einmal per Mail an die Eltern gewandt. Die progressivste Lehrkraft verschickt täglich Mails in Latein.

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03.04.2020

Reibungsloser als erwartet

Wir haben das große Glück, in einem Haus mit großem Garten am Ortsrand zu leben. Wir können viel raus und haben den HSU Unterricht teilweise beim Spazierengehen am Waldrand gemacht. Aber die ersten Tage waren sehr anstrengend, da unser Kind nicht einsehen wollte - es vielleicht auch nicht konnte - dass ich die Schulaufgaben nicht für mich einforderte, sondern dass es der Schulstoff war, den es sonst in der Schule bearbeiten würde. Das war dann ein Machtkampf mit Genörgel von der einen und Geschimpfe von der anderen Seite. Ich habe dann am Ende der Woche umgeschaltet auf eine tägliche erneute Erklärung der Situation und dem Hinweis, dass es allen Kindern zur Zeit so geht. Trotzdem lief es bei uns reibungsloser als erwartet.

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03.04.2020

Zu viele neue Themen

Leider werden zu viele neue Themen angeschnitten, Power Point Präsentationen verlangt, obwohl dies noch nie in der Schule erarbeitet wurde. Auch geben die Lehrer Arbeitsaufträge, die sie aus ihrer täglichen Verantwortung entlassen (Lesetagebuch über 5 Wochen anfertigen). Insgesamt kommt der Dialog zu kurz. - Warum nicht einfach Wiederholungen und Vertiefen stattfinden, ist mir ein Rätsel. Die Kinder und Eltern tun mir leid!

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03.04.2020

Bücher nicht geeignet

Ich habe gleich zu Beginn der Corona"ferien" das Kultusministerium angeschrieben und davor gewarnt, dass nun jeder Fachlehrer das Homeschooling von null auf hundert selbst zu "stricken" versuchen wird und damit quasi das "Rad neu erfinden wird". Und genau das ist auch eingetreten. Die Bücher und sonstige Lernmaterialien sind zum Selbststudium nicht konzipiert und daher auch nicht geeignet. MEBIS war in den ersten Tagen überhaupt nicht zu gebrauchen. Unsere Schule hat dann den weiteren Gebrauch von MEBIS abgebrochen.

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03.04.2020

Direkter Kontakt zur Lehrkraft

Ein direkter Kontakt zur Lehrkraft wäre für das Kind sehr wünschenswert! Ob über Skype oder Face Time. So verliert es leider die Lust und bekommt nur Arbeitsaufträge übergestülpt.

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03.04.2020

Lernportal für Eltern

Ein Lernportal einrichten, indem den Eltern der Stoff erklärt wird. Viele Eltern fühlen sich allein gelassen, wenn ihre Kinder den Lernstoff nicht verstehen und sie von ihren Kindern fragen beantworten sollen.

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03.04.2020

Situation im Griff

Grundsätzlich funktioniert das Lernen daheim gut. Unsere Kinder kommen mit Office 365 gut zurecht. Leider kann man das nicht von allen Lehrern behaupten. Die viel diskutierte Medienkompetenz lässt bei manchen Lehrern doch zu wünschen übrig. Bei manchen scheitert es schon daran, Dateianhänge vernünftig zu übermitteln. Der überwiegende Teil der Lehrkräfte hat die Situation aber gut im Griff.

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03.04.2020

Der echte Unterricht fehlt

Unsere 10jährige ist schon etwas selbstständiger, teilweise sind die Aufgaben aber so formuliert, dass wir viel erläutern müssen - und das auch manchmal sehr exzessiv, was ein paar Stunden am Tag einnehmen kann. Unsere große Tochter ist sehr pflichtbewusst und ehrgeizig, es belastet sie sehr, dass der Unterricht ausfällt und wir das aufgrund unserer Vollzeitarbeit nicht auffangen können. Der Unterricht fehlt einfach immens, genau wie der soziale Kontakt mit anderen Schülerinnen und Lehrer*innen.

Manche Schulen machen interaktiven Unterricht, aber das klappt bei uns leider nicht, das würde ich mir wünschen.

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03.04.2020

Überzogene Erwartungen von Eltern

Natürlich ist es keine ganz einfache Situation, wenn die Familie den ganzen Tag zuhause aufeinander hockt. Da ist das Lernen als tägliche Pflicht sogar ganz gut, weil Papa, Mama und Kind "alle zur Arbeit gehen" müssen, das fördert das Verständnis für einander. Die Lerndisziplin aufrechtzuerhalten, ist nicht immer leicht, aber mit vorher festgelegten Pausen zwischendurch (und seltenen (!) Ausnahmen, wenn's grad mal gar nicht geht,) ist das Lernpensum und auch die Lernmotivation durchaus aufrecht-erhaltbar.

Im Chat mit anderen Eltern lesen wir so manche Klage über die Zumutbarkeit, dazu möchte ich mich allgemein äußern (auch vor dem Hintergrund, dass ich seit Jahren Klassenelternsprecher/Beirat bin): Ich finde persönlich, dass wir es im Vergleich mit vorangegangenen Generationen sehr angenehm und regelrecht leicht haben. Die Erwartungshaltung mancher Eltern, was staatliche Institutionen für die Bildung unserer Kinder zu tun haben, und wie wenig man uns als Eltern diesbezüglich "zumuten" darf, empfinde ich als unverhältnismäßig bis unverschämt. Es geht uns als Bevölkerung im Durchschnitt wirtschaftlich gut, es gibt viele Hilfsangebote (nicht nur finanzieller Art).

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03.04.2020

Wie soll das gehen?

Der Bayerische Elternverband e. V. (BEV) schreibt in seinem letzten Newsletter:
Der folgenden Text stammt aus dem französischen Bildungsministerium: „Was Ihr Kind jetzt braucht, ist, sich wohl und geliebt zu fühlen. … Backen Sie Kekse und malen Sie Bilder. Spielen Sie Brettspiele und schauen Sie sich Filme an. … Machen Sie einen virtuellen Ausflug in den Zoo. Starten Sie ein Buch und lesen Sie gemeinsam als Familie.“

Wie soll das bitte auch nur im entferntesten zu bewerkstelligen sein, wenn ein Elternteil außerhaus arbeitet, das andere Elternteil im Homeoffice das leisten soll, was in 40 Wochenstunden in einem Büro möglich wäre und daneben Homeschooling begleiten und kochen?! Auf die Spitze kommt das, wenn die Lehrer wöchentlich einfach Schubkarren voller Arbeitsaufträge den Eltern vor die Füße kippen ,ohne Rückläufer zu erwarten. Lehrer, die sich aus der Affäre ziehen mit "Die Schüler könnten mich ja per Signal Messenger erreichen", aber keinen direkten Austausch pflegen. Schüler die sich vor dem Bearbeiten der Aufgaben winden, weil sie sich durch die schiere Menge der Aufgaben und deren Schwierigkeit überfordert und demotiviert fühlen.

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03.04.2020

Nervenaufreibend

Bei uns war es hauptsächlich ein Lehrer, der sehr viel von den Schülern und uns Eltern forderte. War teilweise sehr nervenaufreibend, da ich ja im Schichtdienst im KH arbeite und mein Mann im Außendienst, war das eine sehr große Herausforderung für uns.

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03.04.2020

Kommunikation fehlt

Für mein Kind , das sich in der Abschluss-Klasse befindet, ist diese Situation sehr schwierig. Da es sehr große Prüfungsangst hat.  Es fehlt etwas die Kommunikation.

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03.04.2020

Nicht zu schaffen

Unsere Tochter ist mit 6 Jahren noch kaum in der Lage, selbstständig zu arbeiten und hat auch Probleme, mit der Situation zurecht zu kommen, die für uns alle schwer ist.

Wie viele Grundschulen in München, ist auch unsere Grundschule digital sehr schlecht ausgestattet. Es gibt kein Lernportal, wir können nur über E-Mail oder Telefon kommunizieren.

Ärmere Eltern und solche mit Migrationshintergrund kommen momentan noch schlechter zurecht, weil sie Probleme haben, die Anweisungen umzusetzen.

Zu unserer Situation: wir arbeiten beide Vollzeit, auch jetzt, weil unsere Arbeit eher mehr als weniger geworden ist. Zusammen mit der Begleitung der Kinder, die auch psychisch und emotional wichtig ist, ist das auf Dauer so nicht zu schaffen. Wir können weder die Anforderungen der Schule noch die der Arbeit erfüllen. Als Eltern sind wir extrem erschöpft und fühlen uns wenig unterstützt, auch wenn viele Lehrer*innen ihr bestes tun. Momentan bauen wir Überstunden ab oder arbeiten teilweise nachts, was man nicht ewig aufrecht erhalten kann.

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03.04.2020

Soziale Isolation

Die soziale Isolation ist eine Katastrophe. Psychische Spätfolgen nicht abschätzbar! Die Entscheidung, noch weiter den Unterricht ausfallen zu lassen, nicht mehr nachzuvollziehen. Kinder sind keine Risikogruppe. Wieso bekommt nicht ein Kind ein Pult? Abstand wäre dann da. Aufklärung... Mein Kind hat jetzt schon einen Knacks weg. Wir Eltern sind beide in Vollzeit berufstätig. Mama im Homeoffice geht jetzt schon auf dem Zahnfleisch, weil Homeoffice mit Erstklässler fast unmöglich ist. Daheim ist keine Schulumgebung.

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03.04.2020

Befürchtung

Ich habe die Befürchtung, dass danach ALLE fehlenden Noten nachgeholt werden müssen und dass der Stoff von zu Hause vorausgesetzt und nur noch kurz wiederholt wird.

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03.04.2020

Aufmüpfig

Der Hauptaufwand für uns ist, unseren Sohn (7  Jahre) zu motivieren. Er ist, denke ich, bei uns deutlich widerspenstiger als er in der Schule mit ihrem Rahmen und der anerkannten Autoritätsperson der Lehrerin wäre (allerdings zählt er auch in der Schule eher zu den etwas aufmüpfigeren).

Wir erleben zwei sehr unterschiedliche Vorgehensweise bei unseren beiden Kindern: In einer Klasse ist die Lehrerin sehr engagiert, auch um die Laune der Kinder, sie animiert sie, sich Fragebögen zu schicken und versendet Aprilscherze oder Bastelanregungen - das tut den Kindern sehr gut und wir sind sehr erfreut und dankbar, denn das hätten wir nicht erwartet, und nachdem in den ersten Wochen die Kinder das Ganze noch lustig fanden, vermissen sie nun doch die Schule sehr. In der anderen Klasse erhalten wir nur die Arbeitsaufträge.

… Wer weiß schon, wie man einem Kind am besten Mal- und Teilaufgaben nahebringt, selbst wenn man selber malnehmen und teilen kann!? Etwas selber können bedeutet ja nicht automatisch, dass man es gut vermitteln kann.

Danke an alle engagierten Lehrkräfte, die das Beste aus diese schrägen Situation machen.

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03.04.2020

Kein Drucker

Nicht alle Kinder in der Klasse unseres Kindes haben die Möglichkeit, Arbeitsblätter auszudrucken. Die Lehrkräfte sorgen dafür, dass auch die Kinder die Aufgaben und Arbeitsblätter erhalten, denen zu Hause kein Drucker zur Verfügung steht.

Interaktive Dienste werden von der Lehrkraft nicht angeboten/genutzt, um eine Ungleichbehandlung der Kinder zu vermeiden.

Ich werde (als Elternbeirat) von der Schule informiert und gebe diese Informationen an andere Klassenelternsprecher/Eltern weiter. Es könnten aber mehr Informationen kommen.

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03.04.2020

Nur Hauptfächer abgedeckt

Es kommen nicht in allen Fächern Aufgaben bzw. Hefteinträge oder ähnliches, was ich sehr schade finde. Die Hauptfächer sind aber abgedeckt.

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02.04.2020

Digitalisierung ist nicht jedermanns Ding

Wir haben eine Grundschullehrerin, die über 50 Jahre alt ist. Wir haben zwar einen Nutzer-Zugang für mebis, da aber die Software "noch nicht eingeführt wurde" (Zitat der Lehrerin), wird dieses Portal nicht genutzt. – Rhetorische Frage: Bei den Eltern oder bei der Lehrerin nicht eingeführt? Ist eine Software nicht selbsterklärend bzw. hat sie kein Nutzerhandbuch, ist sie eh' schlecht gemacht.

Wir bekommen jeden Tag eine E-Mail mit den Tagesaufgaben. Es ist nicht klar ersichtlich, was davon zurück geschickt werden soll. Arbeitsblätter können nicht am PC bearbeitet, sondern müssen ausgedruckt werden. Sollten sie zurück geschickt werden, dann natürlich nach dem Ausfüllen wieder einscannen. Am Ende der Woche bekommen wir ein Word-Dokument, welches sich Wochenplan nennt. Dort sollen wir alle Aufgaben der Woche pro Fach eintragen, ob wir sie erledigt, kontrolliert und/oder korrigiert haben. Die Eltern müssen unterschreiben und diesen zurück schicken. Da der Plan erst am Ende der Woche kommt, muss ich alle Aufgaben der Woche anhand der Tagespläne raus suchen, damit ich die Bücherseiten und AB-Namen eintragen kann. Teilweise werden auch Lösungen geschickt, damit eine Selbstkontrolle stattfinden kann. Diese enthalten mitunter Fehler, die nur dann korrigiert werden, wenn sich mehr als 3 Eltern bei der Lehrkraft melden. Teilweise werden Lösungen zu Aufgaben geschickt, die gar nicht in den Tagesplänen standen. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Lehrkraft die Sache nun endlich in der 3. Woche im Griff hat. Abgesehen davon, dass beim E-Mailverteiler nicht mal die Grundregeln der DSGVO eingehalten werden. Ich frage mich auch, wie die Familien mit der Lage klar kommen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

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01.04.2020

Lehrer als Bezugsperson ist wichtig

Wenn die Lehrer einen Film senden würden, in dem sie selbst ein Thema erklären, wäre es perfekt. Es werden zwar Hilfsvideos von YouTube angehängt, aber von der Lehrerin selbst gezeigt wäre besser.

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31.03.2020

Mission: impossible

Situation: Wir sind zwei Erwachsene im Homeoffice, die Fulltime-Jobs haben. Wir können Anforderungen wie Hausaufgabenkontrolle und das Lernen auf Prüfungen abbilden - das war ja auch vor Corona so. Was absolut utopisch ist, ist auch noch die Rolle der Lehrer zu übernehmen. Hierfür fehlt es an Zeit und Didaktik-Kompetenz. Die Akzeptanz der Kinder (zwei Buben) ist begrenzt. Online-Angebote könnten wir allein aufgrund der Infrastruktur nicht wahrnehmen, da es schlicht nicht genug PCs u. ä. in der Familie gibt. In unserem Bekanntenkreis ist diese Situation eher die Norm als die Ausnahme.

Kritik: Wir halten es für ein absolutes Unding, dass der Bildungsauftrag der Schulen mal eben so an die Eltern abgegeben wird. Der Alltag der Eltern ist ja wegen Corona ohnehin schon aufwändiger geworden als er vorher war, da Tätigkeit im Homeoffice viel ineffizienter ist, als Bürotätigkeit - deshalb zahlen Arbeitgeber Miete für Büroflächen! Dass Eltern jetzt auch noch Lehrer spielen sollen, geht einfach nicht. Warum leisten wir uns als Gesellschaft denn sonst Schulen und Lehrer?

Vorschlag: Wiederholen und Festigen des bereits vor Corona erlernten Stoffes ist gut möglich und kann auch durch Eltern erfolgen. Neuer Stoff sollte aber unbedingt an Schulen von Lehrern vermittelt werden. Da dies aktuell nicht geht, muss diese Zeit eben nachgeholt werden. Es gibt erhebliche Ferienzeiten, die problemlos beschnitten werden können - vermutlich kann man in den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien eh noch nicht großartig verreisen. Zusätzlich könnte man auch den Stoff einiger Fächer einmalig kürzen. Warum wir auch von Musik-, Kunst- und Religionslehrern Arbeitsblätter bekommen, ist mir in Zeiten einer Pandemie offen gesagt schleierhaft - hier wäre eine Fokussierung auf essenzielle Themen wichtiger!

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30.03.2020

Auch Lehrer brauchen Auszeit

Dass Mails von Lehrern nachts um 23 Uhr oder Sonntags kommen, geht gar nicht! Irgendwann ist es auch mal gut. Auch Lehrer brauchen Auszeit.

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29.03.2020

Pädagogeneltern klar im Vorteil

Ich kann meine Kinder anhand meiner beruflichen Fähigkeiten gut unterstützen. Hätte ich diesen Background nicht, wäre es sicher schwieriger.

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29.03.2020

Arbeitsblätter werden an der Schule abgeholt

Uns fehlt die Interaktion mit Lehrkraft und anderen Kindern. Neue Medien werden an unserer Grundschule nicht genutzt.

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29.03.2020

Macht die Schulen wieder auf!

Macht die Schulen wieder auf! Nicht wegen des Lernstoffs, sondern wegen der Sozialisierung. Gerade Erstklässler, die sich erst eingewöhnt und neue Freunde gefunden haben, fangen wieder bei null an! Und die Grundschüler sind isoliert, da textet nicht jeder permanent WhatsApp usw. Sie sind klein und brauchen Struktur, das kann die Struktur zuhause nicht ersetzen.

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29.03.2020

Elternvertreter helfen in der Not

Aufgrund von engagierten Elternvertretern werden die Aufgaben zusätzlich per E-Mail verteilt. Mit mebis gab es in der ersten Woche einige Probleme. Die Schule wirkte nicht ganz so gut vorbereitet auf eine Schulschließung. Dank der Elterninitiative wurde ein Unterricht per Zoom-Videokonferenz über eine Stunde in Mathe und Deutsch ermöglicht, an 3 Tagen, an denen die Kinder Fragen stellen und die Lehrer etwas vertiefend erklären und auch veranschaulichen können. An 2 weiteren Tagen gibt eine Mutter per Zoom Englisch-Hausi-Hilfe. Die Elternsprecher richteten auch einen Austausch über Zoom ein, der bei aufgetauchten Problemen zum Klären untereinander diente. Unterlagen gibt es nur in den 3 Hauptfächern.

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29.03.2020

Vor Schulschließung Einweisung in Lern-Cloud

Unsere private Realschule zeigte sich vorbereitet auf eine Schulschließung und hatte den Schülerinnen bereits in der Schule ca. 2 Tage davor vermittelt, wie sie selbständig mit dieser Lern-Cloud umgehen können. Die Schülerinnen können so sehr selbständig ihr Schulmaterial ansehen und ausdrucken. Es werden Lösungen geschickt, anhand derer jedes Kind selbst seine Aufgaben korrigieren kann. Eine Kontrolle erfolgt stichprobenartig. Die Lehrer sind auch untereinander in Kontakt und tauschen sich aus. Trotzdem gibt es hin und wieder Softwareprobleme. Es wird in fast allen Fächern unterrichtet bzw. Hefteinträge verschickt.

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29.03.2020

Generelle Umstellung auf digitales Lernen bei jüngeren Kindern fraglich

Es gibt viele Studien, die bestätigen, dass digitales Lernen, vor allem bei jüngeren Kindern, nicht empfehlenswert ist. Klar, dass in der Situation viele Eltern keine Wahl haben, aber generelle Umstellung auf digital school sehe ich als sehr fraglich.

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28.03.2020

Organisatorisch muss sich noch vieles einspielen

Wir sind technisch überdurchschnittlich gut ausgestattet und ich kann mich als Hausfrau auch kümmern und auch vieles erklären, soweit die Kinder es zulassen. Die Motivierbarkeit der Jüngsten (13) ist allerdings begrenzt. Die älteren (9., 10. und 13. Klasse) arbeiten zum Glück recht zuverlässig selbstständig und informieren sich über Klassenchats, wenn sie nicht durchblicken. Es war viel Aufwand, herauszufinden, wo und wie Aufgaben übermittelt werden. Inzwischen ist es relativ übersichtlich in der Cloud. Das 13jährige Kind hat leider eine Klassleitung, die generell überlastet bis unengagiert wirkt, was Umgang mit Technik oder Kommunikation mit Schülern und Eltern betrifft. Andere Lehrkräfte sind unterschiedlich. Manche lassen viel ausdrucken. Rückmeldung erfolgt oft als Foto in die Cloud oder als Email. Viele verlangen bisher auch keine Rückmeldung und schicken Lösungen. Eine Lehrkraft (Mathe) nutzt Youtube und Lernplattformen. Insgesamt muss sich organisatorisch noch vieles einspielen. Es wird besser. Gut ist es noch nicht.

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28.03.2020

Diese Wochen sind ...

... eine interessante, aber spannende Erfahrung mit Schule daheim.

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28.03.2020

Die Corona-Situation ist das größere Probelm

Ich denke, Schule zu Hause ist nicht das Problem, ich mache beiden Kindern keinen Druck, denn ich bin die Mutter und kein Lehrer. Meine beiden tun sich aber zum Glück echt leicht mit ihren Hausaufgaben und lernen leicht. Den Druck, den das Coronavirus verbreitet, sehe ich als größeres Problem. Den Kindern fehlen ihre Freunde und Schulkameraden.

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28.03.2020

Eltern und Lehrer sind ein Team

Ich glaube, dass es in den drei Wochen kein Problem sein sollte, den Stoff unter einen Hut zu bringen. Ich bin davon überzeugt, dass es, wenn die Schule wieder stattfindet, von den Lehrkräften richtig aufgefangen wird. Es sollte nun keine Panik oder Angst auftreten, dass das Kind etwas versäumt, vielmehr sollte man das Vertrauen gegenüber der Schule, den Lehrkräften und dem Ministerium gegenüber haben. Wir sind nun alle ein Team und jeder wird in nächster Zeit versuchen, das Beste für die Kinder zu erkämpfen.

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28.03.2020

Pilotprojekt hilft jetzt allen

Die Schule meiner Tochter hat schon seit diesem Schuljahr die schul.cloud® als Versuch mit der Q11 und Q12 laufen. Alle Lehrer haben ein iPad und sind auf die schul.cloud® geschult worden. Von daher war die Aufnahme aller Klassen nur eine Kleinigkeit für unsere Schule. Die Elterninformationen laufen schon seit Jahren über ESIS mit dem Ziel der papierlosen Kommunikation mit den Eltern. Aktuell sind über 90 % über ESIS zu erreichen.

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28.03.2020

Viel Arbeit auch für Homeoffice gewohnte Eltern

Wir beide arbeiteten schon vor der Krise sehr viel aus dem Home-Office und von daher ist uns diese Art des Arbeitens nicht fremd, anstrengend wird es, wenn man neben der Arbeit noch die Schulsachen überwachen und das Kind immer wieder antreiben muss.

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28.03.2020

Glück mit selbstständigen Kindern

Wir haben Glück mit unseren Kindern. Beide stellen wenig Fragen, kommen mit der Situation momentan zurecht. Sie setzen sich an die Hausaufgaben und gehen ihnen nach, bis sie erledigt sind. Bei meiner Tochter kommen die Aufgaben als Wochenplan und bei meinem Sohn über mebis. Er sucht sich Hilfe im Internet, wobei einige Lehrer dies auch so vorbereiten und es per Mail verschicken. Mal schauen, wie es sich weiterentwickelt.

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28.03.2020

Kein Problem für vorbereitete Schulen

Da meine Tochter, seit der 5. Klassenstufe in einer Tablet-Klasse der Mittelschule unterrichtet wird, ist bei der Aufgabenübermittlung inzwischen etwas Routine vorhanden. Zudem geben sich die Lehrer, insbesondere die Klassenleitung, alle Mühe den Schülern den Lernstoff zu vermitteln.

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28.03.2020

Lerndruck vergrößert Kluft zwischen Schule und Familie

Während mein Mann als Selbständiger um unsere wirtschaftliche Existenz kämpft und ich selbst meine Arbeit im Homeoffice erledige, versuche ich drei Kinder in unterschiedlichen Schulklassen bei den Schularbeiten zu betreuen, was eine extreme Belastung darstellt. Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich diesen Kraftakt bewältigen kann. Zudem halte ich den Druck, der auf uns als Familie (in dieser ohnehin schon sehr schwierigen Lage) ausgeübt wird, für absolut unnötig. Abgesehen von den Abschlussklassen wäre es wohl nicht dramatisch, den Lernfortschritt für drei oder vier Wochen etwas zu bremsen oder ganz auszusetzen. Die aktuelle Situation wird nur die sozialen Unterschiede verschärfen, viele Familien psychisch und gesundheitlich belasten und die Kluft zwischen Schule und Familie vergrößern. Auch eine Zunahme der häuslichen Gewalt wird ja bereits vom Familienschutzbund erwartet. Wollen wir das wirklich?

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27.03.2020

Dauerstress ist nicht förderlich für die Gesundheit

Wir sind eine Familie mit sechs Schulkindern in sechs verschiedenen Jahrgangsstufen an sechs verschiedenen Schulen. Das Sortiment reicht von der ersten Grundschulklasse bis zur 12. Klasse am Gymnasium.

Pro Kind erreicht uns täglich mind. eine E-Mail mit Aufgaben zur häuslichen Bearbeitung. Für nur ein Kind erhielten wir gestern vier E-Mails mit Aufgaben. Ich kritisiere nicht die Lehrer, die sich große Mühe geben und sicherlich auch lieber den Unterricht an der Schule abhalten würden. Für Familien mit mehreren Kindern sprengt dieser Arbeitsaufwand allerdings die Möglichkeiten vieler Eltern, insbesondere wenn der Partner seiner Arbeit nachgeht. Wie ich dies in meiner Praxis von Patienten zu hören bekomme, sind wir bei weitem nicht die einzige Familie die hierunter stöhnt.

Im konkreten Fall mache ich mir als Arzt und Ehemann langsam Sorgen um die Gesundheit meiner Frau die diesem Arbeitsaufwand neben den üblichen Pflichten langsam nicht mehr gewachsen ist. Auch Dauerstress ist nicht förderlich für die Immunitätslage des menschlichen Organismus.

Ich bitte Sie, beim Kultusministerium darauf hin zu wirken, dass die derzeitigen Aufgabenstellungen auch für Familien mit mehreren Kindern noch zu bewältigen sind.

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26.03.2020

Zeit zum Wiederholen und Einüben von Methodenkompetenzen

Mich stört neben dem "einfach weiterlernen" vor allem auch die Art. Mebis funktioniert mal/mal nicht, Lehrer schicken morgens, mittags, abends ihre Aufträge - wie soll man da Lerneinheiten in die Tagesstruktur einplanen?
In Latein hat mein Sohn inzwischen zwei weitere Zeitformen gelernt, in Bio die Angepasstheit der Tiere in Bezug zur Nahrung, in Englisch heißt es lapidar Unit 4 komplett und in Mathe fangen sie jetzt mit Prozentrechnung an, obwohl sie erst nach den Ferien mit den Thema Brüche dividieren und multiplizieren beschäftigt waren.

Mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass Kinder all das selbstständig bewältigen können.

Damit das Wiederholen nicht langweilig wird, könnten Lehrer ihre Schwerpunkte auf Einübung verschiedener Methodenkompetenzen anhand bereits gelernten Stoffs und Transferaufgaben setzen. Das kommt ja ohnehin immer zu kurz.

Denkbar wäre auch ein Chat, in dem sich die Schüler in Bezug zu einem vom Lehrer gestellten Aufgabenproblem austauschen und gemeinsam Problemlösungsstrategien entwickeln. Fördert Teamarbeit, Kommunikationsregeln, Lernen…

Zuletzt möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass sich manche Lehrer auch sehr viel Mühe geben.

So, ich muss nun die restlichen Unterlagen für meinen Sohn ausdrucken.

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26.03.2020

Drucken, drucken, drucken ...

Meine Druckerzubehör-Firma hat gerade angerufen, ob ich die nächsten Monate etwas brauche. Die Lager sind leer gefegt wie noch nie. Es gibt keine Patronen, egal welcher Art, mehr.
Grund: Eltern drucken und drucken und drucken … Schulsachen aus.

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25.03.2020

Arbeiten mit Familienanschluss

Hier ein netter Beitrag aus einem anderen Blog.

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24.03.2020

Besser doch Corona-Ferien?

Ich bin derzeit im Homeoffice und bearbeite im Wechsel meine beruflichen Themen und die Organisation der Schulaufgaben für meinen 5tklässler. Diese Schulaufgaben trudeln zu unterschiedlichen Tageszeiten, auf unterschiedlichen Kanälen für unterschiedliche Bearbeitungszeiten ein. Diese Aufträge sind oft unklar und erfordern teils mehrere Rückfragen bei unterschiedlichen Lehrern.

Ich finde, hier wird ein unerträglicher Stress auf die Familien geladen, die Arbeit + Schule + Kind physisch ermüden (keine Sport-AG mehr) + Haushalt (Mittagessen kochen) usw. vereinbaren müssen. Und meist sind es wieder die Frauen, die all dies machen. Hinzu kommt, dass Kinder unerträglich sind, wenn soziale Kontakte fehlen. Dieser Stress schadet allen enorm.

Eine solche Situation gab es noch nie, aber ein derart chaotisches Vorgehen hätte ich nicht für möglich gehalten. Und wenn unser Kultusminister betont, dass es keine Corona-Ferien sind, dann wäre mir lieb, wenn er brauchbare Lösungen lieferte, wie diese Nicht-Ferien ohne bzw. nur mit minimaler Unterstützung durch die Eltern ablaufen. Das wäre sein Job. Wenn das nicht möglich ist, dann sollte man vielleicht doch Ferien ausrufen.

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23.03.2020

Viel Stress für Eltern und Kinder

meine persönlichen Erfahrung mit 2 Kindern, 14 und 15 Jahre, Mittelschule:

  • die häusliche Rahmensituation: technische Ausstattung (PC, Drucker) vorhanden, beide Eltern berufstätig
     
  • Menge und Qualität der Aufgaben bzw. des Lernstoffs:
    Aufgaben über Schulmanager und mebis für jedes Kind viel zu viel. Die Lehrer möchten die gemachten Unterlagen als Scan oder Foto per Email zurück.
     
  • zeitlicher Umfang des häuslichen Lernens:
    ist nach meiner Meinung zu viel!
     
  • Vermittlungsmethoden (technisch / didaktisch):
    gewöhnungsbedürftig/Kinder verstehen manchmal die Aufgabenstellung nicht.
     
  • Kontaktmöglichkeiten zur Lehrperson bei Fragen:
    schwierig
     
  • Zufriedenheit mit der Situation:
    Ich bin total unzufrieden.
    Die Aufgaben sollten besser freiwillig sein. Kein Druck ausüben dadurch, dass die Aufgaben zu einem bestimmten Datum zurückgeschickt werden sollen.
    Bringt zu viel Stress für Eltern und Kinder. Ist unverhältnismäßig.

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22.03.2020

Beschäftigungsideen für jüngere Kinder

Wir hatten eine sehr anstrengende Woche. Ich arbeite fast Vollzeit, zwei Kinder müssen Home-Learning und der Ehemann Homeoffice machen, letzterer mit Vertretung erkrankter Kollegen, die Mutter muss aus der Ferne versorgt und bei Laune gehalten werden. Wir versuchen, das Ganze entspannt anzugehen und erlauben auch mal mehr Medienkonsum als normalerweise.

Aber wir binden die Jungs auch deutlich mehr in den Haushalt ein, kochen, backen mit ihnen gemeinsam, machen die Wäsche zusammen. Das dauert in der Regel länger, aber wir haben ja jetzt auch mehr Zeit. Das kann man auch mit deutlich jüngeren Kindern gut machen. Oder die Kids können es sogar ein Stück weit alleine machen.

Auf dem Plan steht noch Aussortieren von Spielzeug. Gleichzeitig wird z. B. der Legokasten oder sonstiges, schon lange nicht mehr benutztes Spielzeug gemeinsam - oder auch von den Kindern alleine - reaktiviert.

Weitere Ideen:

  • Beim Aussortieren von Klamotten eröffnet sich vor allem für die Mädels die Möglichkeit, eine "Modenschau" zu machen.
  • Gesellschaftsspiele stehen jetzt hoch im Kurs, aber auch Malen und Basteln. Alles, für das sonst wenig oder keine Zeit ist. Mein Großer z. B. will sich von mir jetzt Klavierspielen beibringen lassen.
  • Gemeinsam Tanz- oder Fitnessvideos anschauen und zusammen Sport machen, das geht auch in kleineren Wohnungen.

Ich finde nur wichtig, dass sich die Eltern nicht zu sehr unter Druck setzen, alles zu ersetzen (Schule, Sportverein, Freundeskreis etc.), das geht nicht und darf nicht das Ziel sein. Sonst haben wir in ein paar Wochen, und wer weiß, wie lange das noch geht, lauter psychisch angeschlagene Familien mit nicht absehbaren Folgen (in China soll die Scheidungsrate bereits in die Höhe geschnellt sein …)

Die Kinder sind mit der neuen Situation auch ein Stück weit überfordert, sie haben Angst, verstehen nicht warum ihr soziales Leben brach liegt, die Oma oder der Opa nicht mehr besucht werden darf, die Eltern vielleicht öfter streiten, weil man aufeinander hockt und Angst um den Job hat, weil keiner so richtig weiß, wie es weiter geht.

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