Herzlich willkommen beim Bayerischen Elternverband e.V. (BEV) Wir vertreten die Interessen aller Bayerischen Eltern und ihrer Kinder!

Aktuell

Uns erreichen sehr viele Zuschriften der Eltern, die Sorgen, Unverständnis und Wut über den derzeitigen Schulbetrieb widerspiegeln. Wir stehen hierzu in regem Austausch mit dem Kultusministerium und versuchen, Ihren Anregungen Gehör zu verschaffen. Sehen Sie hierzu auch unsere vielen Offenen Briefe.

Diese - erfolgreiche - Arbeit leisten wir nicht nur für unsere Mitglieder, sondern für alle Eltern. Falls Sie nicht schon bei uns Mitglied sind, unterstützen bitte auch Sie uns durch Ihren Beitritt, Ihre Mitarbeit oder eine Spende!

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Die Ergebnisse unserer Umfrage zum Distanzunterricht vom Februar / März 2021 finden Sie hier.


Ein Appell eines Mitglieds

München, 18. März 2021

Sehr geehrter Herr Söder,
Sehr geehrter Herr Piazolo,

es zeigt sich für mich in der aktuellen Situation, wie unsensibel unsere Gesellschaft und damit auch unsere Politik mit Kindern umgeht.

Folgendes Zitat findet sich auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege: „Grundsätzlich erfordert ein Selbsttest ein hohes Maß an Eigenverantwortung von den Menschen.“
Sicherlich können Selbsttests ein Baustein sein, der dabei hilft, die unsichere Lage für uns alle handhabbarer zu machen. Aber Grundschulkindern zwischen 6 und 10 Jahren die Selbstverantwortung dafür zu übergeben, aussagekräftige Testergebnisse zu produzieren, zeigt wie wenig Verständnis es für die Lebenssituation von Kindern in der heutigen Politik gibt.

Sicherlich, ein Stäbchen in die Nase stecken und abwarten kann jedes Kind. Aber sich von der Klasse im Fall einer positiven Testanzeige absondern zu müssen (vgl. https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7230/mehr-sicherheit-durch-selbsttests-an-bayerischen-schulen.html) und von den anderen Personen isoliert zu werden (ebd.) ist kein adäquater Umgang mit Kindern. Zumal ein valider PCR-Test dann erst gemacht werden muss. Ganz zu schweigen von dem Risiko und der Verantwortung, welche Lehrkräften aufgebürdet werden, wenn Sie Kinder beim Selbsttest begleiten, absondern, isolieren, Betroffene psychisch unterstützen (vgl. Merkblatt-Selbsttestung_16.03.2021) sowie geeignet auf die Fragen der Schüler*innen eingehen und auf pädagogische Weise Verunsicherungen entgegen wirken (ebd.).

Vieles trage ich, trägt meine Familie mit: LockDown, Distanz- und Wechselunterricht, Übertrittsverfahren; auch auf die Erholung unseres Kindes während der Winterferien haben wir stillschweigend verzichtet, während Privatschulen in Bayern einfach Ferien anordneten. Aber die Entscheidung, zu Selbsttests unter Aufsicht von Lehrer*innen, werden wir nicht mittragen.

Ich bitte Sie, Ihre Strategie zu ändern!

Kinder im Grundschulalter sollten das Recht haben, zu Hause ihren Selbsttest durchzuführen, so wie es für jüngere Kinder, ältere Schüler*innen und Lehrer*innen vorgesehen ist - und im Beisein ihrer Eltern, damit sie im Fall einer positiven Testanzeige optimal aufgefangen werden können.

Eine Politik, die den Eltern nicht vertraut, ist für mich nicht glaubhaft. Ohne die Familien kann in einer Demokratie die Coronapandemie nicht bewältigt werden.

Mit freundlichen Grüßen aus München
Annegret Messetat



Martin Löwe, Landesvorsitzender
Martin Löwe, Landesvorsitzender
„Teure“ Investitionen?

Für die Bildung unserer Kinder sollte keine Investition gescheut werden, um den Schulen schnellstmöglich wieder die Erfüllung des Art. 2 des BayEUG zu ermöglichen. Hierzu gehört der sichere Transport der Schülerinnen und Schüler von und zur Schule gleichermaßen wie die Gewährleistung des Gesundheitsschutzes in der Schule.

Da die pandemische Situation uns noch lange begleiten wird, ist für uns nicht nachvollziehbar, weshalb viele Kommunen immer noch zögern, die großzügige Förderung des Landes für Luftfilteranlagen in Klassenzimmern abzurufen.

Karl Lauterbach twitterte: „Luftfilteranlagen und massive Investition in Antigentests und Impfstoffproduktion wurden immer verschoben, weil viele noch immer denken: das ist im Sommer vorbei. Im Labor zeigen sich aber schon jetzt Mutationen, die noch kommen werden. Investition lohnt sich noch immer.“

Jeder Klassenraum kann und sollte mit einer mobilen Luftfilteranlage ausgerüstet werden. Um nochmals darauf hinzuweisen, wendeten wir uns an die kommunalen Spitzenverbände.

Kontaktieren auch Sie ihren Bürgermeister oder Landrat und weisen Sie auf unseren Offenen Brief hin.


Svetlana Berger, Sachgebietsleitung Grundschule
Svetlana Berger, Sachgebietsleitung Grundschule
Die Grundschüler im Fokus behalten

Lange Schulschließungen können Kinder in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Sie stehen durch die Pandemie unter Dauerstress. Besonders die jüngeren Kinder in Kindergarten und Grundschule, aber auch die 5.- und 6.-Klässler benötigen für ihre Entwicklung Struktur und Sicherheit. Sonst sinkt die Motivation und die Beziehung zur Lehrkraft leidet.

An ihre äußerste Grenze stößt mittlerweile die enorme Doppelbelastung von uns Eltern. Daher brauchen wir ein Konzept, das eine längerfristige Planung des Schulbetriebs ermöglicht.

Lesen Sie unsere Forderungen, die wir Kultusminister Piazolo in diesem Offenen Brief überreichten.


„Die Schulen müssen den Kindern passen, nicht die Kinder den Schulen“

Unter diesem Motto setzen wir uns ein für Chancengleichheit und Gerechtigkeit in der Bildung. Unser Ziel ist die optimale Förderung jedes einzelnen Kindes - im Kindergarten, in der Schule und in der Familie.

Um das zu erreichen, nehmen wir Einfluss auf die Schul- und Bildungspolitik in Bayern und unterstützen Eltern vor Ort, ihre Mitwirkung optimal gestalten zu können.

Wir sind gemeinnützig, überkonfessionell und überparteilich. Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und sind deshalb auf Ihre Unterstützung angewiesen. Werden Sie Mitglied oder lassen Sie uns eine kleine Anerkennung zukommen.

In unserem Flyer finden Sie alles Wichtige über uns in Kurzform, alles Weitere auf folgenden Seiten.

Viel Spaß auf unseren Seiten! Ihr Bayerischer Elternverband e.V.

Kontakt

Geschäftsstelle
Renate Löwe
Egerlandweg 7, 83024 Rosenheim
Tel.: 08031  / 7968743
Fax: 08031  / 7968756
  E-Mail

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