Schülerfahrten in Bayern – ein Mehrwert für die schulische Bildung

Schülerfahrten sind unverzichtbar für die schulische Bildungsarbeit. Gut vor- und nachbereitet leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Qualität von Unterricht und Erziehung in allen Schularten und Jahrgangsstufen. Sie stellen einen pädagogischen Mehrwert dar, beziehen sich auf die Lehrpläne und dürfen nicht als Unterrichtsausfall betrachtet werden.

Schülerfahrten werden von Schulleitung, Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern und ggf. weiteren beteiligten Partnern getragen und verantwortet. Deshalb sollten die Schulentwicklungsprogramme aller Schulen entsprechende Konzepte als festen Bestandteil enthalten.

Mehrtägige Schülerfahrten bedürfen geeigneter Orte mit einem hochwertigen Bildungsangebot, ausgerichtet auf die unterrichtlichen und erzieherischen Zielsetzungen der Klassen/Gruppen. Das an einer Schülerfahrt beteiligte schulische und außerschulische Personal muss ebenso wie das pädagogische Personal der Unterkunft für diese Aufgabe nachweislich geeignet sein.

Gemeinnützige, staatlich geförderte Einrichtungen und Häuser freier Träger der Jugendhilfe in Bayern weisen besonders gute Voraussetzungen für die Durchführung von Schülerfahrten auf.

Aufgrund der hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen ist die Qualifizierung von Lehrkräften für Schülerfahrten in der Lehrerausbildung bis zum Ende der 2. Phase in Form eines modularen Systems verpflichtend zu verankern. In der Lehrerfortbildung muss das Thema Schülerfahrten angemessen Berücksichtigung finden.

Das gesamte Positionspapapier zum Herunterladen

Gemeinsames Positionspapier der bayerischen Eltern- und Lehrerverbände, der Verbände der Schulleitungen und Schulaufsicht, des Landesschülerrats sowie des Bayerischen Jugendrings, des Bayerischen Schullandheimwerks und des Deutschen Jugendherbergswerks, Landesverband Bayern, erarbeitet 2013

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BEV-Positionspapier-Schuelerfahrten_2013-09.pdf
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