Corona-Blog - Erfahrungen und Tipps von Eltern für Eltern

Hier finden Sie Erfahrungsberichte und Ideen unserer Mitglieder aus der Corona-Quarantäne.

Gerne nehmen wir Ihre Erfahrungen, Anregungen und Wünsche entgegen. Schreiben Sie uns einfach unter dem Betreff "Corona" an info@bev.de.

Übersicht der Beiträge

01.05.2020

Pensum erschreckend gering

Der Sohn meiner Frau ist der 9. Klasse, ... einer Tabletklasse, von der man annehmen sollte, dass sie digital gut aufgestellt ist.

Wir nehmen hingegen eine allenfalls durchwachsene Bilanz wahr. Es gibt einige Fächer, in denen Videokonferenzen stattfinden, aber längst nicht alle und auch nicht bei allen regelmäßig. Darüber hinaus werden in Mebis Aufgaben zur Verfügung gestellt. Die Auswertung erfolgt in einigen Fächern in Videokonferenzen, in anderen wird Feedback zum Herunterladen eingestellt. Alles in allem beträgt der tägliche Zeitaufwand für ihn nicht mehr als 2-3h. Im Kernfach Mathematik finden keine Videosessions statt, es werden nur Aufgaben zur Verfügung gestellt, und die Schüler können bei Bedarf Fragen an den Lehrer richten, was vermutlich die wenigsten tun. Biologie fällt völlig aus, Begründung „unwichtig“. Einige Videokonferenzen laufen so ab, dass reihum besprochen wird, wie es den Leuten so geht. Unterricht Fehlanzeige.

Unterm Strich empfinden wir das Pensum erschreckend gering. Das Schuljahr ist für den Bildungsfortschritt die reinste Katastrophe. Dabei gibt es Lehrpläne, der Stoff existiert seit Jahrzehnten, die Klasse ist mit Tablets ausgerüstet, und die Pandemie läuft nun seit Monaten. Da sollte man erwarten können, dass die Schule es hinbekommt, einigermaßen regulären Unterricht auch online sicherzustellen. Und wir wissen sehr wohl, dass es andere Schulen gibt, die genau das auch leisten.

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28.04.2020

Fortschritt noch nicht angekommen

Ich habe heute mit sehr viel Interesse Ihren offenen Brief an Herrn Prof. Dr. Piazolo gelesen und möchte Ihnen an dieser Stelle gerne mitteilen, dass ich diesen für sehr gelungen halte. Er ist auf den Punkt gebracht. Bitte machen Sie weiter so!

In meiner Position als Vorsitzender des Elternbeirates der ...schule versuche ich aktuell weitergehende Informationen und Unterstützung für meine Tätigkeit zu erhalten. Leider musste ich feststellen, dass weder der Landeselternverband der Realschule (LEV-RS) noch die EVO- Bayern hier eine große Hilfe sind, geschweige denn weitergehende Informationen auf Ihren Internetauftritten zur Verfügung gestellt haben. Insofern bin ich sehr dankbar, Ihre Seite gefunden zu haben.

Gerne gebe ich Ihnen auch ein kurzes Feedback aus unserem Schulalltag.

Bei unserer Schule handelt es sich um eine kleine, 2- zügige Realschule. … Insofern unterstütze ich voll und ganz Ihren Vorschlag, den Präsenzunterricht bis zu den Sommerferien auszusetzen und stärker in den digitalen Unterricht und die Verfügbarkeit der Lehrer zu setzen. Auch der Vorschlag gegen die soziale Vereinsamung ist sehr gut.

Was mir seitens des Kultusministeriums und der untergeordneten Stellen fehlt, ist ein wirklich greifbares Konstrukt zur Abhaltung des digitalen Unterrichtes. … Man merkt, dass es scheinbar keine vernünftigen Vorgaben und auch Programme von oben gibt ... Natürlich bin ich in regelmäßigen Gesprächen mit der Schulleitung und versuche ein Feedback und Vorschläge zur Verbesserung zu geben, jedoch scheitert sicherlich einiges an den Kapazitäten, dem technischen Knowhow und auch zum Teil an dem Willen der Lehrerinnen und Lehrer. Bei uns werden noch häufig Wochenaufgaben (strukturierte Pläne sind es keine, da die Zuordnung zu den einzelnen Tagen fehlt) verteilt und die Lösung kommt zur Selbstkontrolle am Freitag oder Montag drauf. Videokonferenzen sollen jetzt eingeführt werden, aber nicht verpflichtend, was auch nicht gut ist. Mir persönlich fehlt hier der aktive, digitale Unterricht, aber mehr als ansprechen kann ich dies nicht - die Order hierfür muss von oben kommen und ggf. sogar kontrolliert werden.

Viel ist sicherlich der Überforderung einer kleinen Schule mit dieser außergewöhnlichen Situation geschuldet, aber ich muss davon ausgehen, dass hier auch die Führung von den übergeordneten Stellen fehlt.

Sollte tatsächlich der Präsenzunterricht bis zu den Sommerferien nicht stattfinden, so müssen jetzt kurzfristig klare Vorgaben her, wie der digitale Unterricht zu machen ist. Ein reines Verteilen von Wochenplänen ist kein Unterricht und ich meine Sie richtig verstanden zu haben, dass Sie es genauso sehen.

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28.04.2020

Bericht vom ersten Schultag

Gestern war für unsere Tochter, Abschlussklasse Realschule, der erste Schultag. Der Ablauf ist wie folgt:
Die Schüler dürfen ab 7.45 Uhr ins Klassenzimmer auf Ihre Plätze. Diese dürfen sie erst wieder um 12.15 Uhr verlassen. In der Pause müssen sie auch auf ihren Plätzen bleiben. Zur Toilette dürfen sie nur während des Unterrichts also nicht in den Pausen. Frische Luft haben die Schüler nur durch Öffnen der Fenster. Auch in den zwei Pausen ist immer ein Lehrer im Klassenzimmer, sodass sie nicht mal ungestört miteinander reden können.

Die Klassen wurden auch ohne Rücksprache mit den Schülern geteilt. Unsere Tochter hatte jetzt seit 6 Wochen keinen persönlichen Kontakt zu ihren Freundinnen, da diese nicht bei uns im Ort wohnen und ist jetzt auch noch in der anderen Hälfte der Klasse.

Es heißt immer die Abschlussklassen hätten keinen Nachteil. Ich sehe das nicht so. Auch das Miteinander ist für das Lernen wichtig.

Nächste Woche ist schon mündliche Abschlussprüfung in Englisch. Vom Lehrer wurde zwar vorgeschlagen im Homeschooling mit einem Mitschüler per Facetime zu üben aber das ist nicht so wie wenn es in der Schule geübt wird.

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27.04.2020

Hygienebericht aus der Grundschule

Wir wurden von der Klassenlehrerin zum Pausenhof bestellt um die Arbeitsblätter für diese Woche abzuholen und die von letzter Woche abzugeben. (1. und 2. Klasse, FLEGS-System). Es war gerade „Pause“ der Notbetreuung, es waren ca. 7 Kinder auf dem Schulhof-Spielplatz. Die Notbetreuungs-Kinder liefen durcheinander, nahmen ihre Masken ab, ein Junge pustete eine Pusteblume ins Gesicht eines Mädchens. Die Aufsichtsperson rief dem Jungen zwar zu, seine Maske wieder aufzusetzen aber er tat es nicht und die Aufsicht beharrte auch nicht darauf. Die Kinder aus unserer Klasse sollten sich dann anstellen mit Sicherheitsabstand. Als die Lehrerin die Kinder dann etwas näher heran rief um etwas zu erklären (mit Hinweis auf Abstand halten) war es das dann aber schnell auch mit Abstand. Auch als die Kinder sich dann Arbeitsblätter aus einer Kiste nehmen sollten hielt sich fast kein Kind an den Abstand - weil das Bewusstsein dafür einfach in dem Alter noch nicht vorhanden ist.

Obwohl auf dem Schulgelände seit heute Maskenpflicht für alle gilt (wurde per ESIS angekündigt und steht am Schultor angeschrieben), waren viele Eltern samt Kinder ohne Maske dort. Letzte Woche berichtete eine Lehrerin, dass sie 3 Kinder bei sich im Klassenzimmer zur Notbetreuung hatte, schön mit Abstand an die Tische verteilt. Die Kinder wussten auch gut Bescheid über Corona, Abstand, Händehygiene. Als die Lehrerin sich dann umdrehte, um etwas in ihrer Tasche zu suchen, und sich dann wieder zu den Kindern drehte, waren die drei am selben Tisch, steckten die Köpfe zusammen und tuschelten. Das mit dem Abstand war vergessen. Meine Tochter tut sich zudem schwer mit der Maske, sie zupft dauernd daran herum und will sie schnellstmöglich wieder loswerden (2. Klasse).
Ich frage mich also, wie dies im Schul-Alltag ablaufen soll, wenn die Kinder - normal für das Alter - ihren Impulsen nachgehen. Ich habe auch Sorge, dass das Hygienekonzept an unserer Grundschule (400 Kinder) gar nicht kontrolliert und umgesetzt werden kann. Und dann tragen die Kinder es unbemerkt in ihre Familien, die Eltern tragen es in die Arbeit - und wir haben eine neue Welle...

Darum bin ich sehr skeptisch, was eine Öffnung für die Grundschule betrifft. Dies muss sehr gut durchdacht werden - bei einer Klassenstärke von 20+ Kindern wird es nicht ausreichen, in 2 Schichten zu fahren- 10 Kinder im Grundschulalter mit 1,50 Meter Abstand ist meines Erachtens schwer umsetzbar. Maximal 5 Schüler pro Klasse auf einmal.

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20.04.2020

Von Tag zu Tag unerträglicher für die Kinder

Unsere Tochter ist 8 Jahre alt und besucht die Grundschule. Die Versorgung mit Unterrichtsmaterial und Aufgaben erfolgt über E-Mail und die Anton.app. Sie ist eine sehr gute Schülerin, sie lernt sich leicht und ist sehr wissbegierig. Allerdings ist sie auch sehr chaotisch und unstrukturiert. Dies führt dazu, dass sie bei "Schule daheim" zu gar nichts Lust hat und alle Aufgaben nur mit absolutem Widerwillen erledigt. Ich muss sie ständig ermahnen und es kommt häufig zu Reibereien. Gerade eben sitzt sie wieder komplett unmotiviert und weinend vor mir. "Ich will wieder zur Schule! Wann darf ich endlich wieder in die Schule?" Solche Fragen kommen täglich und ich kann ihr keine Antworten darauf geben. Ohne eine konkrete Perspektive, ohne ein Enddatum wird es von Tag zu Tag unerträglicher für die Kinder - gerade eben für die jüngeren Schülerinnen und Schüler.

Noch vor Ostern hätte ich behauptet, dass unsere Kinder (6 Jahre alt/Vorschulkind) mit dieser Situation keine Probleme haben. Wir leben auf dem Land, haben einen großen Garten, das Wetter passt und die Kinder haben sich gegenseitig zum Spielen - alles gut. Doch mittlerweile hat unsere Tochter Neurodermitis in den Armbeugen und den Kniekehlen entwickelt, was auf seelischen Stress hinweist. Sie würde freiwillig einen Mundschutz tragen, Abstand halten und auch andere ermahnen, die Regeln zu befolgen. Hauptsache sie darf wieder zur Schule gehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch Grundschüler die Hygienemaßnahmen einhalten können, vielleicht sogar besser und williger als manch pubertierender Teenager!

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20.04.2020

Hoffnungslos überfordert

Ich fühle mich inzwischen hoffnungslos überfordert mit der alleinigen Betreuung unserer drei Kinder: ein Grundschulkind und zwei Kindergartenkinder, darunter ein Vorschulkind. Ich bin es gewöhnt, rund um die Uhr für die Familie zu sorgen, nach 9jähriger Dauer-Kleinkindbetreuung. Doch jetzt auch noch die alleinige Verantwortung für die (Schul-)Bildung der beiden größeren zu tragen, übersteigt maßlos meine Kräfte, kleinere Nervenzusammenbrüche häufen sich, nehmen an Intensität zu....wie lange es noch gut geht, weiß ich nicht!

Mir platzt der Kragen wenn ich höre, wie toll überall das homeschooling läuft und wie engagiert und kreativ die Lehrer sind. Bei uns beschränkt es sich auf Wochenpläne deren Inhalt größtenteils Wiederholen des bereits Gelernten darstellt. Der Arbeitsaufwand für meine Tochter beträgt dafür täglich maximal eine Stunde! Um weiteres Lernangebot muss ich mich über Internet selber kümmern... letztlich können wir aber nur wiederholen, ich kann auf eigene Faust keine Mathe-Rechenwege einüben, weiß auch nicht, was sonst die Lehrer als Lerninhalte vorhaben. Über- oder Unterforderung... beides schadet über so lange Zeit den Kindern! Was bringt da die Zusage, dass keiner die Klasse wiederholen muss!? Die Defizite fallen Kindern und Lehrer im kommenden Schuljahr auf die Füße! Kinder - und vor allem Grundschulkinder - brauchen die Präsenz ihres Lehrers für wirkliches Lernen, daran führt kein Weg vorbei! Nur er kann die Schüler individuell betreuen und trotzdem die Klasse auf annähernd gleichem Stand voran führen. Das ist unmöglich wenn jeder Schüler zuhause ganz unterschiedliche Bedingungen hat.

Eltern haben eine andere Rolle, zuhause ist nicht das Setting für Schul-Lernen, ich kann die beiden kleinen Geschwister nicht täglich Stunden vor den Fernseher parken damit einigermaßen Ruhe herrscht...auch sie brauchen Zeit um versorgt zu werden in allen Bereichen, vorbereitet zu werden auf die 1. Klasse im Herbst....
Ja, und die übrigen Dinge, womit man sich im Haushalt früher so die "Zeit vertrieben" hat? Die macht man jetzt allzu oft eben nachts...

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15.04.2020

Erlebniswelt Corona: Lernen für das Leben

Ausgangssituation: 3 Kinder, 12, 14 und 15 Jahre alt, Waldorfschule; Mutter alleinerziehend, selbständig und vollzeitberufstätig in "systemrelevantem" Beruf, derzeit 7 Tage die Woche, 10 bis 12 Std. am Tag ohne Wochenende oder Pause. Keine Kinderbetreuung. Kinder alleine zu Hause...

Unsere Schule hatte schon eine Woche vor der offiziellen Schulschließung zu. Also 5 Wochen (?) Kinder ohne Betreuung, nur ich abends abgearbeitet und abgehetzt.

Lehrerin 6. Klasse schickt Textaufgaben, die ich abends, nach 10 bis 12 Std. Arbeit, nicht mal verstehe... tiefseufz. Großer Sohn hilft ab und zu, damit überhaupt etwas dabei heraus kommt; Musiklehrer schickt 2 Videos über YouTube, selbst aufgenommen mit Arbeitsaufträgen, war toll.

Lehrerin 8. Klasse schickt jeden Tag ein Blatt Bruchrechenaufgaben und ein Blatt Diktat. Gibt die Lösungen, z. T. falsch, gleich mit an; das animiert zum Abschreiben, was ich an den falsch abgeschriebenen Lösungen unschwer erkennen konnte. Nachdem ich nach ewigem Herumrechnen herausgefunden habe, DASS die Lösungen falsch waren. Ich lasse ein Laufdiktat schreiben und lasse alle anderen Diktate unter den Tisch fallen, weil ich keine Zeit zum ewigen Diktieren habe. Diktate sind für mich Relikte aus einer Pädagogik des letzten Jahrtausends. Von Waldorf nicht die Spur. Religionslehrer schickt ein Arbeitsblatt, gut zu lösen.

10. Klasse: Französischlehrerin gibt gute Aufgaben, die Sohn selbst lösen kann. Englisch? Nie etwas gehört oder gelesen (evtl. Zensur durch Sohn???). Deutsch: Lektüre eines Buches über suizidgefährdeten , drogenabhängigen Jungen, der sozial isoliert ist. Passend zu Coronazeiten. Sohn sagt, er müsse ganz viel Minecraft spielen, damit er sich nicht aus dem Fenster stürzt... Physik: Gute Aufgaben, und für Sohn ohne Hilfe zu lösen.

Fazit:

Meine Kinder haben für die Schule bestimmt nicht viel gemacht, ich hatte nie wirklich einen Überblick über die Aufgaben der Drei, da die Schulplattform für drei Kinder einfach zu unübersichtlich war, - und für meinen Zeitmangel, gebe ich zu.

Aber sie haben gelernt, zu kochen, einzukaufen, sich zu organisieren, zu Staubsaugen und sich wieder zu vertragen, ohne dass ich zum Vermitteln da war. Sie haben mir ein Abendessen gerichtet und sich im Haus und Garten selbst beschäftigt. Beete umgegraben, die Tiere selbständig versorgt (Hund, Katzen, Hühner und Meerschweinchen, alle leben noch...). Sie haben mit meinen Ängsten um unsere Existenz (eigens Unternehmen) umgehen müssen, mit den eigenen Ängsten umgehen müssen und damit, dass ich sie 4 Wochen nur auf 2 m Abstand sehen konnte, wg. Infektionsgefahr. Kein Knuddeln beim Zubettgehen, kein Kuscheln bei kleinen und großen Krisen. Das war sehr hart für uns alle.

Ich bin sehr stolz auf sie. Und bin der Meinung, dass sie ganz viel für ihr Leben gelernt haben.

Von den Lehrern hätte ich gern mehr persönliche Nachfrage erlebt, ein Rechenblatt pro Tag und ein Diktat halte ich nicht für sehr arbeitsintensiv. Da war ich schon enttäuscht. Den Kindern war´s nur recht.

So, das war meine Erlebniswelt Corona, ich hoffe ein bisschen informativ?

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07.04.2020

Doppelbelastung überfordert

Die Anforderung, neuen Lehrstoff zu vermitteln, überfordert mich als Elternteil. Die Doppelbelastung im HomeOffice für den Arbeitgeber tätig zu sein und gleichzeitig einen strukturierten Schultag abzuleisten, ist fast unmöglich. Es muss sehr viel unterbrochen werden auf beiden Seiten, sowohl bei der Arbeit wie auch bei der Beschulung. Technisch und organisatorisch haben wir eineinhalb Wochen benötigt um einigermaßen Struktur in den Alltag zu bekommen. Die Kinder sind es überhaupt nicht gewöhnt, sich Dinge ALLEIN selbstständig zu erarbeiten.

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07.04.2020

Mebis sollte ohne Eltern gehen

Die Schwierigkeit für die Schüler ist das Strukturieren der vielen verschiedenen Arbeitsaufträge weil jeder Lehrer sein eigenes „System“ hat, obwohl alles über mebis geht.

  • wichtig wäre, dass die Lehrer einer Klasse besser zusammenarbeiten und eine gemeinsame Linie fahren (irgendwie alles in einen Wochenplan schreiben wie in der Grundschule??)
  • Arbeitsaufträge in Englisch bitte auf Deutsch an die Kids schicken, ansonsten müssen immer Eltern her
  • In irgendeiner Weise müssten die Lehrer in Kontakt mit den Kindern treten, ob Arbeitsaufträge erledigt werden, der Umfang passt u.s.w. - gerade in Hauptfächern geht es nicht nur mit Aufgaben und Lösungen schicken. Da müssen die Kids enger an die Hand des Lehrers genommen werden.
  • Nebenfächer nehmen teilweise einen überdimensionalen Raum ein (wenn man alles machen würde...) - vielleicht könnte man da etwas abspecken
  • Es sollte einen Ansprechpartner seitens der Schule für die Kids geben, wenn sie nicht wissen wie man was auf mebis hochlädt etc. Das sollte ohne Eltern gehen.

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07.04.2020

Tolle Zeit

Die Zeit zu Hause ist toll, wir haben es super geschafft alles gut zu organisieren. Es macht uns Spaß mit den Kindern zu lernen und auch mal neue Inhalte zu erarbeiten. Wir genießen die Nähe zu den Kindern! Wir haben Freude daran gemeinsam zu lernen. Abgesehen von Corona ist es eine tolle Zeit für uns, ich kann mir gut vorstellen das noch länger so zu machen.

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07.04.2020

Geht gar nicht

5. Klasse alleine zu Hause lernen: geht gar nicht. Mit der Flut von Zetteln, Aufträgen, Materialien allein zurechtkommen: geht gar nicht. Sich mit Hilfe der Ausdrucke neuen Stoff beibringen: geht gar nicht.

Es gibt in dieser Welt Zoom, Skype, Houseparty, Apple für Schulen, Microsoft und Google Dropbox, WhatsApp, YouTube, und, und, und. Und wir so? Mebis, das ständig unerreichbar ist. Kein Unterricht sondern Zettelwirtschaft. Und das im Land von Laptop & Lederhosen. Ein Armutszeugnis. Unterirdisch. Und die armen Lehrer, die sich mit dieser Flickschusterei herumschlagen müssen. Das Kultusministerium versagt hier seit Jahren.

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07.04.2020

Viel Zeit und Nerven gekostet

Es ist/war eine schwierige Zeit. Die Motivation bis unser Kind am Tisch zum Aufgaben bearbeiten war hat an manchen Tagen verdammt viel Zeit und Nerven gekostet. Wenn es dann allerdings angefangen hat ist immer alles reibungslos abgelaufen und die Aufgaben und das Tagespensum wurden ohne Probleme erledigt.

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07.04.2020

Die Freunde fehlen!

Das SOZIALE fehlt so. Die Kinder sind wirklich AM Ende weil sie keine Freunde sehen und der Austausch fehlt. Das SOZIALE muss nun IM Vordergrund stehen und alle leiten. Lernen..naja..daheim kommt sicher weniger raus bei den meisten. Aber egal. Die Freunde fehlen!!!!!!

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07.04.2020

Es tut weh, zuzuschauen

Die Schule fehlt hinten und vorne. Kaum online Lehrmaterial, keine aufgezeichneten oder aus YouTube ausgewählten Schulstunden. Kein Videomaterial. Die Lehrer tun was sie können. Aber wie und was da läuft hat sogar nichts mit dem zu tun was möglich wäre. Es tut weh dabei zuzuschauen.

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07.04.2020

Ein Beispiel an der internationalen Schule nehmen

Nehmen Sie sich ein Beispiel an der internationalen Schule. Unterricht von 8-14 Uhr mit Online - Meetings wie z.B. Zoom. Jedes Kind hat dort ab der 4. Klasse ein Tablet, ab der 7. ein Laptop. Wir sind daheim gut ausgestattet. Was machen Leute mit einem Gerät und 4 schulpflichtigen Kindern? Mebis ist immer noch zu oft überlastet. Einige Lehrer machen gar nichts. Das Ganze ist ein Desaster.

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07.04.2020

Glücklich und entspannt

Unsere Erfahrungen mit der Schule:

  • zu wenig Interaktion
  • kein virtueller Unterricht
  • sozial sehr ungerecht (wer kann schon spontan Laptops für alle Kinder besorgen?)
  • keine Unterstützung bei der Strukturierung und beim Schätzen des Arbeitsaufwands, nur Instruktionen zum Inhalt des Fachs
  • Mails mit gigantischen Anhängen sprengen die E-Mail Postfächer der Eltern
  • hohes Arbeitspensum, Eindruck: Lücken der letzten Zeit aus dem Unterricht sollen gestopft werden
  • sehr unterschiedliche Anweisung der Lehrer
  • Massen-E-Mails von dem Lehrer, in denen einzelne Schüler an den Pranger gestellt werden (DSGVO)

Unsere Erfahrungen mit den Kindern: glücklich – entspannt – bemüht - vermissen die Schule gar nicht

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07.04.2020

Feedback der Lehrkraft würde helfen

Das Feedback der Lehrkraft würde hier und da sicher helfen, ob Kind und Eltern auf dem richtigen „Lernweg“ sind. Ein/e Pädagoge/in sieht z.B. durch die Erfahrung auf den ersten Blick, wo beim Kind noch Optimierungsbedarf besteht und wie man ein mögliches Problem angehen kann. In der Grundschule ist das vielleicht noch nicht so elementar, aber in höheren Jahrgangsstufen kommen die einen oder anderen Eltern als Hilfe oder Lehrerersatz sicher an ihre Grenzen.

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07.04.2020

Echt perfekt

Ich finde es unglaublich, dass das Online Lernen so gut funktioniert. Es gibt einige Lehrer die sich richtig viel Mühe machen, indem sie Videos drehen. Echt perfekt.

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07.04.2020

Schwer

Schwer den Stoff durchzugehen...als Mutter mit Zwillinge brauche lange Zeit jeden Tag für die h.a. Gott sei Dank unsere Lehrerin ist auch hilfsbereit für jede Frage. Hoffe, dass das ganze bald ein Ende hat und die Kinder wieder ganz normal zu Schule gehen können.

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07.04.2020

Keinerlei Kontakt der Lehrer zu den Kindern

Die Grundschule bietet keinerlei Kontakt der Lehrer zu den Kindern. Während wir als Eltern den ganzen Tag immer wieder Videokonferenzen, auch mit einer großen Anzahl an Teilnehmern haben, bieten die Lehrer nicht einmal kurze Session oder Videos für die Kinder an.

Die Kinder fühlen sich alleine gelassen, es gibt keine Beziehung zur Schule und den Lehrern. Einzige Ansprechpartner sind wir Eltern und wir sind mit der Vermittlung von (neuem) Lehrstoff zeitlich und inhaltlich überfordert.

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07.04.2020

Unterricht ohne jegliche direkte Kommunikation

Einen Unterricht ohne jegliche direkte Kommunikation mit den Lehrern bei beiden Kinder finde ich unmöglich! Es ist die Pflicht der Lehrer das zu leisten. Keinerlei Möglichkeit bei beiden Lehrern, sie direkt zu kontaktieren ist ebenso eine Frechheit! Eltern sollen Skype und co. nutzen, warum geht das nicht für Kids? Ich fände es für die Motivation und Verbindlichkeit extrem wichtig, neue Medien zu nutzen! Was für mich auch unverständlich ist, dass beide Lehrer keinerlei Rückfluss der Materialien wollen!

Neben stundenlangen Telefonkonferenzen bei uns beiden Eltern 2 Kinder mit 6 und 9 zu beschulen ist Wahnsinn. Ich wünsche mir einfach einen Online Unterricht. Ein iPad vor jedes Kind und der Lehrer macht normal Unterricht und die Kinder arbeiten mit ihm an den Unterlagen! Warum geht online nicht was live geht? Dass Lehrer argumentieren, sie haben keine Zeit geht für mich nicht. Es ist ihr Job, und wir bezahlen dafür!

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07.04.2020

Bitte nicht so schnell wieder Unterricht in der Schule

Bitte fahren Sie diese Maßnahme (ohne Schule) fort. Ich bin mir noch nicht sicher dass Covid19 weg nach dem Osterferien ist.

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07.04.2020

Schule war etwas überfordert

Ich habe noch nie so viel mit meiner Tochter diskutiert wie in den letzten Wochen. Ich bin halt auch nicht ihre Lehrerin, sondern ihre Mutter. Ich frage mich auch, wie die Lehrerin, wenn die Schule weitergeht, alles kontrollieren möchte, vor allem wenn das alles nicht länger geht. Ich finde unsere Schule war etwas damit überfordert! Klar ich weiß, dass niemand damit rechnen konnte, das so etwas passiert, aber ich fühle mich ein wenig im Stich gelassen.

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07.04.2020

Trainer haben sich gemeldet, Lehrer nicht

In der momentanen Situation wäre es wünschenswert, wenn die Lehrkraft auch einmal persönlich z.B. per Skype, WhatsApp Call o.ä. mit den Kindern sprechen würde. Oder auch einmal einen persönlichen Brief den Kindern zukommen lassen würde. Interessanterweise haben sich alle Trainer (Basketball, Taekwondo, Reiten, Tanzen) und auch Musiklehrer bei unseren Kindern mittlerweile persönlich per Anruf, Skype o.ä. gemeldet und versuchen hier eine Unterstützung zu geben. Es ist sehr hilfreich für uns Eltern, die den ganzen Tag im Homeoffice arbeiten, wenn die Kinder interaktiv 30-45 min eine Tanzchoreographie mit der Tanzlehrerin üben oder einige Figuren mit dem Taekwondolehrer machen oder ihren Musikunterricht über WhatsApp Call machen können. Es ist umso erstaunlicher, dass die Lehrer unserer Grundschule keinerlei Bestrebungen haben, was über die Übersendung per Email von Arbeitsaufträgen hinausgeht. Dies ist ja leider kein Dialog sondern ein "Ein-Wege-Kommunikation", zumal dies alles über uns Eltern kommuniziert wird.

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07.04.2020

Bitte wöchentlichen Videochat

Ich würde mir wünschen, dass die Klassenlehrer mit jedem Kind 1 x wöchentlich in Form eines Videochats die Aufgaben für die Woche durchgehen und mit ihnen strukturieren (gemeinsam erarbeiteter Wochenplan). In der Woche darauf können die Kinder dann mit dem Lehrer offene Fragen der vergangenen Woche besprechen und die kommende Woche durchsprechen und strukturieren. Aktuell habe ich das Gefühl die Lehrer machen Urlaub und wir Eltern haben 2 Jobs. Ich komme damit nicht zurecht und sehe, dass meinem Kind große Lücken entstehen. Deshalb freunde ich mich gerade mit dem Gedanken an, dass mein Kind wiederholen muss. Das sollte nicht sein und ist sehr unbefriedigend!

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07.04.2020

Entgegenkommen gewünscht

An sich klappt das Lernen daheim ganz gut, allerdings finde ich es schade, dass erwartet wird, dass man seine Arbeit ganz normal im Home Office leistet und zusätzlich mit den Kindern lernt und auch noch ein Kindergartenkind betreut. Hätte mir vom Gesetzgeber und Arbeitgeber ein Entgegenkommen gewünscht (z. B. dass alle Eltern Anspruch auf eine bestimmte Anzahl an Tagen bezahlte Freistellung bekommt, wäre auch bereit dafür eine Einkommenskürzung in Kauf zu nehmen). Mein Arbeitgeber hat natürlich angeboten, dass ich Minusstunden oder Urlaub nehmen kann, aber das finde ich kein ausreichendes Entgegenkommen (die bezahlte Freistellung würde ich erst erhalten, wenn ich 80 Minusstunden aufgebaut und meinen kompletten Jahresurlaub genommen habe). Denn was ist dann mit dem restlichen Jahr, wenn mein Urlaub aufgebraucht ist, wie soll ich mich dann erholen? Was an sich eine nette Empfehlung ist, man könnte sich in einen extra Raum das Büro einrichten, um ungestört zu arbeiten... Wie soll das mit kommen gehen? Die Kinder brauchen ja wohl eine Betreuungsperson, ich kann sie nicht mehrere Stunden alleine in ihren Zimmern lassen. Und zeitmäßig abwechseln mit meinem Partner geht auch nur kaum, weil er sehr viel arbeiten muss (45 bis 50 Std) und ich 20-25.

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07.04.2020

Bitte Aufgaben benoten

Es wäre noch schön, wenn auch meine beiden Kinder in der Grundschule ihre gemachten Aufgaben den Lehrerinnen schicken müssten. Denn wenn ggf. die Schule doch nicht am 20.04. losgeht dann können ja keine Proben geschrieben werden. Dann fände ich es gut wenn die Aufgaben benotet werden. Das wäre auch gut in der Mittelschule.

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07.04.2020

Kinder schauen in die Röhre

Wie soll das ohne den Rahmen der Schule auch gehen. Es sind keine Erwachsenen, die sich selbstständig Arbeit suchen und immer neues Wissen erarbeiten. Eltern, die wie Lehrer den Stoff vermitteln sollen. Und am Ende geht die Schere auf. Da wo die Mama den Vollzeitlehrer machen kann, da haben die Kinder was gelernt. Und die anderen, wo die Eltern arbeiten müssen. Da schauen die Kinder in die Röhre (TV)...

Bitte wieder Schule !!! - gerne mit Bluetooth-Tracking-App - gerne mit Mundschutz- gerne mit Pause im Klassenzimmer - gerne mit gestaffelten Anfangszeiten, dass die Züge und Busse nicht so voll sind.

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07.04.2020

Mathe schwer zu vermitteln

Manche Lerninhalte sind schwer als Eltern zu vermitteln. Aus meiner Sicht Mathe, wenn das Kind nicht so einen Zugang hat zu dem Fach.

Mehr Videokonferenzen für die Kinder, damit sie Fragen zum Stoff stellen können, in kleineren Gruppen 4-6 und der Lehrer arbeitet was vor per Screensharing. Ich kann als Elternteil nicht das Vermitteln des Lehrstoffs übernehmen. Arbeitsblätter bearbeiten und Bücherseiten lesen reicht aus meiner Sicht da nicht aus für eine vernünftige Lehrstoffvermittlung. Warum legt man in dieser besonderen Zeit nicht den Fokus auf die Hauptfächer. Lernfächer wie Geschichte, NuT, Ethik, Musik, sind zwar schön, setzen aber alle wahnsinnig unter Druck.

Die Rückmeldung an jeden Lehrer über die gemachten Aufgaben in welcher Zeit ist eine zusätzliche hochbürokratische Beschäftigung. Also für 7 Fächer sind das dann 7 Rückmeldebögen, die geführt werden müssen.

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07.04.2020

Gutes „Rüstzeug“ erhalten

Grundsätzlich zeichnen sich für uns sehr deutliche Unterschiede in den einzelnen Fächern ab, was die Auslegung und Handhabung bezüglich des zu erbringenden Lernpensums in der aktuellen Homeschooling -Situation für die Schüler*Innen betrifft:

Teilweise waren die Aufgabenstellungen in den letzten drei Wochen für die Kinder gut strukturiert und dem aktuellen Unterrichtsfach/ Lernstand der Kinder (sprich Stand vor der Schulschließung) vorbereitet, angepasst und übermittelt worden.

Mit beigefügten digitalen Erklärungen und darauffolgenden Lösungen, mit unterstützenden Hilfestellungen/Tipps und strukturierten Wochenplänen von Seiten der Lehrkraft, haben die Kinder ein relativ gutes „Rüstzeug“ erhalten, um die für sie ungewohnte und neue Lernsituation zuhause inhaltlich bewältigen zu können.

Grundsätzlich war die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Elternhaus in dieser Zeit sehr konstruktiv. Fragen oder Anliegen wurden zeitnah beantwortet und rückgemeldet.

Leider gibt es nun aber auch die Kehrseite der Medaille, von der wir berichten können: Den Kindern wurden z. B. lediglich als Arbeitsaufträge Seitenangaben im Übungsheft oder Schulbuch mit sehr ausuferndem Umfang notiert. Unter anderem war hier auch der Verweis auf inhaltlich neuen Schulstoff enthalten mit der Bitte, dass die Kinder sich diesen selbst erarbeiten sollen. Außerdem wurden zu diesem Pensum noch weitere sowohl verpflichtende, als auch freiwillige Zusatzaufgaben mit ebenso immensem Umfang gestellt. Leider folgten dann auch noch stellenweise schlecht kopierte Lösungsinhalte mit unstrukturiertem Aufbau.

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07.04.2020

So nicht

Schule daheim ist grds. eine gute Sache, allerdings wird in dem aktuellen Fall das Thema „Wissensvermittlung“ auf die Eltern abgewälzt und so auch als Erwartungshaltung seitens der Lehrkraft formuliert. Ein direkter Kontakt mit der Lehrkraft wird durch diese nicht gewünscht, es erfolgt eine reine Übermittlung von Arbeitsanweisungen und den entsprechenden Blättern über die Elternsprecherin der Klasse. Bei der Zusammensetzung der Aufgaben und Anweisung kommt das Gefühl auf, dass keine angemessene Struktur und Planung zur Situation enthalten ist. Viel mehr drängt sich das Gefühl auf, dass der Lernstoff laut Plan durchgezogen wird und somit die Eltern in die pädagogische Verantwortung gedrängt werden. Des Weiteren wird das gefühlt seitens der Lehrkraft vermittelt, dass die Eltern gefälligst mit den Kindern zu lernen haben, da sie ja zu Hause sind und somit nicht arbeiten. Es hat den Anschein, dass eine Vollzeitarbeit von beiden Elternteilen in der Planung nicht vorkommt. Rückmeldungen und Erfahrungen werden nicht eingefordert, so dass kein Eingehen auf die Situation erfolgt. Zusätzlich wurden von der Lehrkraft für die Ferien Arbeitsblätter und Anweisungen geschickt, die zwar unter dem Mantel der Freiwilligkeit deklariert sind, allerdings beinhalten die Arbeitsblätter und Anweisungen neuen Lernstoff, der nach den Ferien vorhanden sein soll.

Wir als Eltern erleben zwei komplett gegensätzliche Vorgehensweisen in der aktuellen Situation. Beim „Großen“ klappt das super und auch die Kommunikation etc. mit der Schule/Lehrkraft. Der oben beschriebene Fall des „Kleinen“ ist aus unserer Sicht total konträr und ein Beispiel für „so sollte es nicht gemacht werden“.

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07.04.2020

Sehr bemüht

Ich habe das Gefühl unsere Lehrer sind sehr bemüht, den Kindern das Lernen zu Hause gut vorzustrukturieren und ein angemessenes Arbeitspensum vorzugeben. Sie sind zusätzlich jederzeit per E-Mail erreichbar und geben wenn nötig Hilfestellungen und beantworten Fragen. Darüber hinaus schreiben sie den Kindern persönliche Briefe in denen den Kindern immer wieder Mut gemacht wird und Motivation übermittelt wird. Das finde ich sehr positiv und bin dankbar, dass mein Sohn solch tolle, engagierte Lehrkräfte hat.

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07.04.2020

Unkompliziert und super vorbereitet

Die Lehrkraft motiviert die Kinder durch Ihre täglichen Anschreiben und kleine Videos. Es ist total unkompliziert und wirkte super vorbereitet und durchdacht. Ein großes Lob an die Lehrerin.

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07.04.2020

Wirklich viel

An sich funktioniert bei uns alles gut mit dem „ Schule daheim“ aber es ist halt doch wirklich viel Stoff was zugeschickt wird.

Kinder die jetzt nicht fast selbstständig diese Aufgaben bewältigen können wie mein Kind, da kann ich mir gut vorstellen dass es ein großes Problem darstellt und die Eltern sehr überfordert sind.

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07.04.2020

Drei Wochen Freizeit?

Für ein 12-jähriges Kind ist es schwierig ein Blatt Papier mit unzähligen Aufgaben von einem Lehrer am letzten Schultag (Freitag, 13.3.) in die Hand gedrückt zu bekommen mit dem Hinweis, „das erledigt ihr in den nächsten 3 Wochen zu Hause“. Man hatte das Gefühl, der Lehrer schlägt im Buch einige Seiten auf und vermerkt willkürlich irgendwelche Arbeitsaufträge nur damit er in den nächsten drei Wochen „frei“ hat.

In anderen Fächern lief es etwas besser, wobei der Arbeitsaufwand gerade in Nebenfächern wie z.B. Geografie, Kunst immens war. Aufgaben zur Korrektur einzureichen war nur in einem Fach möglich.

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07.04.2020

Wenigstens hin und wieder ansehen

Der Lehrer sollte tageweise Aufgaben versenden und diese zumindest hin und wieder ansehen und korrigieren. VIDEO Unterricht wäre hilfreich. Eltern und Kinder werden aktuell nicht betreut. Nur unpersönliche Emails, Lehrer sollte Kinder hin und wieder anrufen. Aber am besten wäre Wiedereröffnung der Schule!!

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07.04.2020

Mehr Leidenschaft erwartet

Ich erwarte eine interaktive Virtuelle-Schule: Videos, Skype, MS Teams.... Es kann nicht sein, dass das Lehrer-Sein sich auf Blätter scannen und korrigieren begrenzt. Hier wünsche ich mir für so einen wichtigen Beruf mehr Leidenschaft. Auf konkrete Frage wie ich etwas mein Kind erklären kann, bekomme ich den Hinweis, das dies bereits geklärt worden ist.

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07.04.2020

Unterschiede

Für Deutsch und Mathe geht es in Ordnung.
Für HSU und andere Fächer braucht es noch Ergänzungen.
Für Sport mit alba sportstunde in Youtube jeden Tag sehr gut.

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07.04.2020

Große Unterschiede

Uns steht nur ein Laptop für drei Kinder auf weiterführenden Schulen zur Verfügung. Internetverbindung haben wir derzeit keine zu Hause sondern nur bei meinen Eltern, da ich dort mein Büro habe, in dem ich als Selbständige arbeite. Daher muss ich die Kinder täglich mit zu den Großeltern nehmen. Zum Ausdrucken ist nur ein Teil der Lerninhalte und Aufgaben. Einiges kann nur Online bearbeitet werden.

Die Realschule arbeitet über Office 365. Die bearbeiteten Inhalte können nicht gekennzeichnet werden. Es ist täglich jeder Ordner durchzuschauen, ob neue Inhalte verfügbar sind. Dort können alle Inhalte heruntergeladen werden und die meisten auch ausgedruckt werden. Diese können dann offline bearbeitet werden. Die Lehrer haben an zwei Tagen jeweils eine Stunde Sprechstunde per skype. Viele sind über E-Mail erreichbar.

Die beiden Gymnasien arbeiten mit mebis. Hier sind viele Inhalte nur so dargestellt, dass sie online am Laptop zum Abschreiben sind. Zudem haben die Lehrer keine festen Sprechzeiten. Hier ist der Unterschied zwischen den Lehrern sehr groß.

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07.04.2020

Komplettes Durcheinander

Am nervigsten ist das komplette Durcheinander. Ein paar Lehrer schicken an die E-Mail-Adresse des Kindes,ein  paar an meine Frau, ein paar an mich, ein paar benutzen ausschließlich Mebis. Mebis läuft aber die Hälfte des Tages nicht vernünftig. Allein einen Überblick zu bekommen, was das Kind eigentlich erledigen muss ist schon nahezu unmöglich. Der Rückkanal muss praktisch komplett über mich laufen, weil es effektiv auf Fotografieren und E-Mailen hinausläuft, was mein Kind am PC nicht kann.

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07.04.2020

Besser als Schule

Es ist klasse, die Kinder von zuhause unterrichten zu können. Gefällt mir persönlich besser als der Alltag in der Schule!

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07.04.2020

Notfallbetreuung für Alleinerziehende fordern

Bitte Notfallbetreuung für nicht systemrelevante Alleinerziehende Mütter anbieten!

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07.04.2020

Desinteresse der Schule

In der 4. Klasse der Grundschule hatten wir Glück mit einer überaus engagierten Lehrerin, die sehr bemüht war und das Pensum gut strukturiert und kindgerecht aufbereitet hat, so dass meine Tochter völlig selbstständig arbeiten konnte und nicht überfrachtet war.

In der 5. Klasse Gymnasium herrschte zunächst Chaos mit mebis und dann folgte ein übertriebener Umfang der Aufgaben in manchen Fächern. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es interessiert, wie ein 5. Klässlerkind das alleine schaffen kann. Am Anfang hat sich meine Tochter nicht zugetraut, alleine zu arbeiten und so ging es nur in Begleitung. Unnötig zu sagen, dass das zeitlich schier unmöglich war. Ich habe mich also um ein Kind voll gekümmert und das andere war alleine gelassen. Der Druck und das Desinteresse der Schule war in dieser Situation alles andere als förderlich und psychisch für uns alle eine außergewöhnliche Belastung.

Der fehlende persönliche Kontakt und Austausch mit den Lehrern ist für mich nicht nachvollziehbar. Dennoch elementar, sollte die Schule nach den Ferien wieder öffnen. Der Lehrauftrag wurde bislang sehr wenig erfüllt.

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07.04.2020

A big task

It makes me to know the capabilities of my children in school. How far they concentrate during their lesson. And to be sincere it's a big task to the parents who want their children to cope when they get back to school.

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07.04.2020

Bitte auch Ergebnisse kontrollieren!

Die Vorgehensweise der verschiedenen Lehrkräfte ist sehr unterschiedlich. Von enorm hohem Arbeitsvolumen, teils auch mit neuem Lernstoff, bis hin zu Fächern, die gefühlt völlig in der Versenkung verschwunden sind (wobei ich tatsächlich die klassischen Nebenfächer wie Kunst und Musik in einer solchen Zeit nicht für überlebensnotwendig halte).

Dabei gab es bei einem meiner Söhne 1x (in Worten einmal!) eine echte interaktive Lehrstunde über Microsoft Team, ansonsten versuchte mein älterer Sohn oft ergebnislos, seine Materialien über Mebis zu organisieren. Da es einem aus seinem Freundeskreis unterm Strich aber immer gelang, fand eben auf diesem Wege ein Austausch statt.

Bei meinem jüngeren Sohn gab es auch genau eine Lehrkraft, die ihre Materialien per E-Mail zur Verfügung gestellt und hinterher dann auch die Lösungen zur Selbstkontrolle geschickt hat. Der Rest lief auch oft mehr schlecht als recht über Mebis, eine Rücksendung der gelösten Aufgaben forderten die wenigsten Lehrkräfte.

Für 3 Wochen vor den Osterferien war diese Art des Homeschoolings „ok“, mehr aber auch nicht.

Da ich davon ausgehe, dass die Maßnahmen auch über die Dauer der Osterferien hinaus noch verlängert werden müssen, bin ich der Meinung, dass *dringend!!!* eine vereinheitlichte Struktur erlassen werden muss, so dass alle Lehrkräfte einer Schule die gleichen Maßstäbe anlegen und auch die Ergebnisse ihrer Arbeitsaufträge kontrollieren. Denn sonst hat nicht nur der Abiturjahrgang 2020 ein echtes Problem...

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07.04.2020

Einheitliche Vorgehensweise für den Überblick

Ich würde mir bei drei Kindern in versch. Klassen mit verschiedenen Lehrern eine einheitliche Vorgehensweise wünschen. am besten auch zur Strukturierung des Alltags jeweils am Tag für eine bestimmte Zeit eine direkte Interaktion mittels skype oder ähnlichem als Art online-unterricht, sowie eine Art elektronisches Hausaufgabenheft, in dem auch die Lehrer einsehen können wieviel die anderen Lehrkräfte den Kindern schon aufgegeben haben damit es etwas abgestimmt werden kann.

Wichtig wäre auch eine Rückkopplung, bis auf einen Lehrer wollte keiner der Lehrkräfte Arbeiten der Kinder regelmäßig einsehen, so dass eigentlich keinerlei „Kontrolle“ durch die Lehrkräfte da ist ob und was die Kinder gemacht haben. ich finde das auf die Länge dieser Lehrsituation eigentlich völlig unverantwortlich. auch wären online kleine abfragen möglich.

Wichtig ist mir aber eine einheitlich Vorgehensweise aller Lehrkräfte, da ich sonst völlig bei 3 Kindern und verschiedensten Lehrern mit verschiedensten Vorstellungen des online-lernens dazu neige den Überblick zu verlieren und da nicht alle Kinder in der Lage sind sich von heute auf morgen selbstständig zu strukturieren bleibt neben meiner Arbeit auch dies noch an mir „hängen“

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07.04.2020

Unterricht via Livechat in Mazedonien

Die Familie im Ausland (Mazedonien) hat Unterricht via Livechat. Also von Zuhause aus vor dem PC oder Laptop mit Kamera. Das gefällt dort Kindern und Eltern sehr gut.

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07.04.2020

Rückständig

Ich finde es sehr schade, dass es nur Arbeitsblätter gibt. Keine Telefonkonferenz und kein Videounterricht. Also nur Rückfragen per Mail. An einem Gymnasium und in der heutigen Technik dürfte das nicht mehr sein.

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07.04.2020

Armutszeugnis

Vielen Dank für diese Umfrage und die Gelegenheit sich zu äußern.

Verglichen mit dem was heutzutage mit sehr einfachen Mitteln und sogar ohne finanzielle Investitionen möglich wäre, finde ich es ein Armutszeugnis, wie das digitale Lernen / Home Schooling hierzulande offensichtlich in weiten Teilen umgesetzt wird.

Bei uns und in unserem Bekanntenkreis gibt es einzelne motivierte Lehrer, die zumindest sinnvolle Aufgaben stellen, Möglichkeiten der Kommunikation per Mail anbieten, die Aufgaben auch korrigieren und Rückmeldung geben. Eine einzige Lehrerin hat mal etwas wie einen Videochat angeboten zu ihrer Kunstaufgabe und zu den Zeiten in denen ihr Unterricht sonst stattfindet. Oder mal Medien genutzt und zur Aufgabe gemacht einen geschichtlichen Videobeitrag zu schauen und anschließend Fragen dazu zu beantworten, was dann zwischendurch mal motiviert und Spaß macht.

Ansonsten erlebt man überwiegend Dinge wie:

  •  „lest euch Seite xy durch und denkt euch eigenständig einen Hefteintrag dazu aus „ - ???? Wäre es nicht Aufgabe des Lehrers einen Hefteintrag zu neuem Stoff zu erarbeiten und den Schülern zur Verfügung zu stellen?
  •  Drei Wochen lang nur: S. xy, Nr.Z, ab; S xy, Nr. Z, a-e ... Lösung von gestern: 2a) vais, vas, va, allons, alles (ja- zur Krönung auch noch falsch geschrieben) --> Kein Hallo, Keine Kommentierung. Völliges „Alleinelassen“ der Schüler mit neuem Stoff....
  • Aufgaben mit neuem Stoff, bei denen man aus Tabellen Diagramme erstellen soll, ohne dass sich der Lehrer mal die Mühe machen würde auch nur kurz zu erläutern wie er sich das Diagramm vorstellt oder mal ein Beispiel beifügen würde. Auch als Elternteil mit Abitur und abgeschlossenem Studium hätte ich nicht gewusst, wie ich‘s machen soll...
  • Aufgaben für die ganze Woche werden am Mittwoch hochgeladen (ja, auch Aufgaben für Montag und Dienstag) mit der flapsigen Entschuldigung „tut mir leid, dass ich es nicht früher geschafft habe“. Mir tut es leid, dass mein Kind erstmal vor Verzweiflung geheult hat, weil dann noch mehr zum Tagespensum dazu kam.

Das nur als zwei Beispiele.

Wenn tausende Angestellte im Home Office oder auch ich als angestellte Architektin oder bei meinem Lehrauftrag an der Fachhochschule eine derartige Arbeitsauffassung an den Tag legen würde, hätten sie / ich meinen Job nicht lange.

Dabei wäre ein vernünftiger Wissenstransfer doch so einfach:

  • Unterrichtseinheiten vorbereiten und den Kinder Hefteinträge und Erklärungen zumindest mal in schriftlicher Form zur Verfügung stellen. Oder noch besser als kleine Erklärvideos. Tausende Apps würden es möglich machen.
  • man könnte ganze Unterrichtseinheiten als PowerPoint Präsentation gestalten und mit Ton/ Kommentierung hinterlegen (müssen unsere Studenten im zweiten Semester nun so für ihre Abgabepräsentationen machen, sollte also auch für gestandene Lehrer machbar sein)
  • es gibt verschiedenste Teammeeting -Software - z.B. zoom.us - bei der man eine „ Unterrichtsstunde“ digital halten könnte und alle Schüler der Klasse können sich per Meeting- ID und Passwort einloggen (online, auch ohne die Software installieren zu müssen). So halten wir an der Hochschule Vorlesungen mit über 60 Studenten. Sogar mit der kostenlosen Variante könnte man 40 Min. - Stunden halten. Die Schüler bräuchten noch nicht mal Laptop oder Tablet um zu folgen. Ginge auch via Smartphone, was heutzutage ja in jedem Haushalt existiert.

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07.04.2020

Von 0 auf 159% kann nicht gehen

Problem lag sicher daran, dass zuvor noch nie jemand mit dem E-learning gearbeitet hat. Und von 0 auf 159 % ist halt einfach schwer. Nichts funktioniert. Viele Wege die Aufgaben zu übermitteln. Manche wollen Rückmeldung, manche nicht. Keiner fragt wie es läuft. Hauptsache die Hausi kommt. Und dann wird sie nicht einmal angesehen und es kommt kein Feedback, ob das Kind diese richtig gelöst hat.

Ich habe die Erfahrung gemacht dass es viel zu viel ist, was die Kinder sich täglich ansehen und bearbeiten müssen. Ich hätte mich sehr über ein paar persönliche Minuten mit dem Lehrer gefreut. Also für meine Kinder. Da müssen die Lehrer noch sehr an sich arbeiten. Denn eigentlich ging es ihnen nur darum, vor den Kollegen nicht schlecht dazustehen, weil evtl. zu wenige Aufgaben auf die Plattform gestellt wurden.

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07.04.2020

Den Umgang mit den Medien gleich lernen

Alle Aufgaben wurden wöchentlich per Mail für Deutsch, Mathe und HSU übersandt. Die Bearbeitungstage waren in einem Wochenplan übersichtlich vorgegeben. Dies hat sehr gut geklappt. Es war viel zum Ausdrucken (insgesamt 4 Schulkinder), da ich eine Bearbeitung mit dem Tablet in dem Alter noch schwierig fand bzw., hätte ich die Dateien und Links aus der Mail dann entsprechend Aufbereiten und auf das Tablet so abspeichern müssen, dass das Kind sich zurechtfindet. Wenn die Situation länger anhält, würde ich aber genau dazu übergehen. So würden die Kinder (habe jedoch 3 Grundschulkinder in der 4. Klasse) den Umgang bzw. das Arbeiten (nicht wie sonst nur das Spielen...) mit diesen Medien gleich lernen. (Sonst müssen wir einen neuen Drucker anschaffen...... am besten Laserdrucker...)

Die Aufgaben waren gut strukturiert und gut zu bewältigen. Auf Die Angabe „freiwillige“ Aufgaben könnte verzichtet werden. Meine Kinder haben sowas noch nie! beachtet und weigern sich grundsätzlich....

Ansonsten haben wir den Tagesablauf gut strukturiert, wie abends rechtzeitig ins Bett, morgens aufgeweckt, vormittags Schularbeiten... quasi den Rahmen eng abgesteckt, das ist, finde ich, für die Kinder leichter, als ständig überlegen zu müssen, was mache ich jetzt? ...hab keine Lust auf Schule...mach erst dies und das.... Diese Diskussionen tun weder den Kindern noch den Eltern gut.

Was mit gefehlt hat, war ein persönlicher Kontakt. Zumindest ein Anruf, wie es den Kindern so geht, wäre angebracht gewesen. Gerade in der Grundschule haben doch die Kinder einen viel intensiveres Verhältnis zu den Lehrern. Dagegen - meinem Großen - wurde von der Realschule zweimal angerufen und nachgefragt, wie es geht.

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07.04.2020

Kommunikation: Einbahnstraße

Ich bin Akademikerin, mein Mann und ich arbeiten normalerweise beide Vollzeit. Ich muss (aufgrund weggefallener Arbeit) derzeit Überstunden abbauen, d.h. ich bin zu Hause, mache aber kein Home Office. Ich kann meiner Tochter (2. Klasse) daher gut helfen, weil ich in der glücklichen Lage bin, dass ich nicht auch noch selbst arbeiten muss. Ich versuche, den Tag so gut es geht zu strukturieren (wecken um sieben, Frühstück, Hasen füttern und eine kleine Runde um den Block gehen als Ersatz für den Schulweg). Dann legt sie los, den Wochenplan der Lehrerin packe ich in Tages-Häppchen und schreibe alles auf eine Tafel. Was gemacht ist, wird durchgestrichen. Ich finde das Pensum für die Woche ok, habe mir aber selbst auch noch Material organisiert, mit dem meine Tochter üben kann. Das sind dann „Fleiß-Aufgaben“ mit denen sie sich mehr Medienzeit oder eine Belohnung verdienen kann.

Zuerst kam der Wochenplan immer erst am Dienstagvormittag, da war den Kindern dann schon langweilig. Aber unsere Top-Elternsprecherin hat dafür gesorgt, dass der Plan in der dritten Woche am Montag in der Früh kam. Schade finde ich, dass die Kommunikation nur in eine Richtung läuft. Wir sammeln jetzt haufenweise Arbeitsblätter, vieles machen die Kinder auch in ihren Arbeitsheften. Will die Lehrerin das alles korrigieren wenn die Schule wieder angefangen hat? Ich wage es zu bezweifeln. Eine Chat-Möglichkeit für die Kinder mit der Lehrerin einmal in der Woche hätte ich zum Beispiel nett gefunden, so bekommen sie nur einmal in der Woche den Plan und das war’s dann.

Ich glaube, dass ich eher noch eine von den strengeren Mamas bin was das home schooling angeht. Meine Tochter ist aber auch eine, die man eher antreiben muss als dass sie selbst was macht. Alles eine Frage von Konzentration und Motivation. Ich selbst arbeite sehr gerne und leide im Moment vor allem darunter, dass ich nicht arbeiten kann und dass ich meine Kollegen nicht sehe. Ich hatte aber auch noch nie so viel Zeit mit meinem Kind. Ich habe nur ein Jahr pausiert und die meiste Zeit vom Tag war sie in Krippe, Kindergarten, jetzt ist sie in der Schule, danach im Hort, im Turnverein, bei Freunden. So viel Zeit zusammen ohne andere Möglichkeiten hatten wir noch nie. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mal so darüber freuen werde.

Trotzdem hoffe ich, dass die Schulen bald wieder aufmachen und alles wieder etwas normaler wird. Denn ich sehe auch, wie sehr meine Tochter unter dem „Entzug“ ihrer Klassenkameraden leidet. Und das kann nicht mal eine engagierte Mama auffangen.

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07.04.2020

„Fachtage“ helfen

Wir sind in der Zeit des Homeschoolings vom üblichen Stundenplan abgewichen. Da überwiegend Aufgaben in Hauptfächern und wenig in den Nebenfächern zu erledigen war, haben wir "Fachtage" festgelegt. Jeden Tag wird nur 1 Fach bearbeitet, je nachdem wie viel an diesem Tag geschafft wurde, muss man an einen anderen Tag der Woche an dem Fach weiter arbeiten oder hat eben frei, wenn alles geschafft wurde. Diese Art des Lernens ist für meine Tochter sehr motivierend. Sie schafft manchmal das Wochenpensum für Mathe an 1 Tag, weil es sie sehr anspornt sich einen "Freien Tag" zu erarbeiten. An ihrem freien Tag fehlt ihr die "Lernzeit" dann meistens jedoch so in ihrem Tagesablauf, dass sie an diesen Tagen kurze und einfache Aufgaben erledigt, sie z.B. Vokabeln wiederholen oder einen Text lesen. Das Wochenende ist bei uns immer frei. Gestern wollte sich meine Tochter dann wieder zur gewohnten Zeit (wir machen Unterricht immer am Nachmittag) an den Schreibtisch setzen und ich musste sie erst einmal daran erinnern, dass jetzt Ferien sind und sie keine Lernzeit hat. Ich denke das zeigt sehr deutlich, dass das Homeschooling auch durchaus positiv verlaufen kann. Dennoch ist es kein Ersatz für die wichtige soziale Interaktion im realen Unterricht. Ich hoffe aber die Methode des Wochenpensums für Hausaufgaben wird für den regulären Unterricht beibehalten. Es ermöglicht den Kindern sich selbst zu organisieren, sich eigene Arbeitsweisen anzueignen und diese eigenverantwortlich umzusetzen und einen Überblick für Zeitmanagement zu bekommen.

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07.04.2020

Unübersichtlich viele Emails

Es wäre toll, wenn alles z.B. Über Mebis laufen könnte und diese Plattform funktioniert und nicht immer abstürzt. In unserem Fall haben nur 2 Fachlehrer die Aufgaben auf Mebis gestellt, eine auf Padlet (funktioniert gut) und der Rest kam über zahllose, fast schon unübersichtlich viele Emails. Videokonferenz gab’s leider nur 1x über jitsi meet und das war dann in ’ner 7. Klasse halt HalliGalli...Aber nach diesem ersten „jeder macht mal was Lustiges..“ hätte ich es schon gut gefunden, dass die Lehrer hier aktiver gewesen wären, einfach auch wegen dem persönlichen Kontakt.

Vom Arbeitsverhalten her hat es nach 2-3 Tagen der Eingewöhnung... dann doch gut geklappt. Ich habe auf einen strukturierten Tagesablauf geachtet (abends ins Bett wie bei Schulzeiten, morgens geweckt, vormittags dann Schularbeiten...) Allerdings habe ich schon mal öfter kontrolliert auf Vollständigkeit und Sorgfalt (Junge 7. Klasse unordentlich, kann’s teilweise nicht lesen...die Lehrer sind da geübter...)

Das Ganze wäre, wie gesagt, viel übersichtlicher über die Plattform (Aufgaben lesen, ggf. Drucken, erledigen und wieder hochladen). Mit den vielen Mails mussten wir dann schon ein Verzeichnis anlegen, um nicht durcheinanderzukommen, was schon erledigt ist und was noch offen. Auch den jeweils zeitlichen Rahmen zu berücksichtigen, war zu organisieren (für jede Aufgabe anderer Termin, mal bis nächste Woche, mal 2 Tage...) Das Beste war dann, einfach nach Stundenplan der Schule vorzugehen, um nichts zu vergessen.

Positiv daran ist, dass die Schüler was die viel besprochene „Digitalisierung“ angeht wohl einen super Schub gemacht haben. 12-jährige können zwar gut mit Handy oder Spielekonsole umgehen. Jedoch wie man Mails empfängt, liest, ausdruckt, speichert, entpackt oder was scannt, hochlädt verschickt, in Dateien speichert etc. Das hat... jedenfalls meiner... jetzt erst gelernt.

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07.04.2020

Kulante Arbeitgeber

Für die 1. Jahrgangsstufe waren die übermittelten Aufgaben gut selbstständig zu bearbeiten. Die Begleitung neben der Berufstätigkeit war in unserem Fall gut möglich, aber unsere Arbeitgeber sind hier auch sehr kulant. Für weiteren Heimunterricht wäre aus unserer Sicht jedoch ein engerer Kontakt seitens der Schule insbesondere der Klassenlehrer/in wünschenswert. Ein denkbarer Unterricht per Laptop könnten wir uns bereits ab dieser Klassenstufe gut vorstellen. Damit auch die Beziehung, gerade der jungen Schüler mit der/dem Klassenleher/in und der Austausch weiter gefördert werden kann.

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06.04.2020

Überforderung

Es ist mit Home Office, 2 schulpflichtigen Kindern eine wahnsinnige Herausforderung für die Eltern. Teilweise sogar eine Überforderung. Die Kinder sehen das nicht wie Schule. Es gibt Streit und dauernde Diskussionen und nebenbei muss der Job auch irgendwie gemacht. Ich bin echt gespannt, wie die Lehrer das auffangen wollen?

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06.04.2020

Schule sollte sich schon mehr anstrengen

Unsere Schule hat uns nur drei Wochenpläne sowie ausgedruckte Arbeitsblätter und Arbeitshefte/Bücher mitgegeben. An sich waren die Aufgaben von der Schule für das Kind verständlich aufbereitet und einen Wochenplan erstellt. Das Kind konnte die drei Wochen weitgehend selbständig sich an den Wochenplan orientieren sowie die Aufgaben fast ohne Hilfe erledigen. Bis auf wenigen Ausnahmen. Allerdings ist so eine Form des Lernens meiner Meinung nach nicht für die Vermittlung von neuem Wissen geeignet. Die Schule sollte sich schon mehr anstrengen und z.B. Online-Unterricht anbieten, wo das Kind auch direkt von der Lehrerin etwas Neues lernen kann und nicht nur die bereits erlernte Inhalte wiederholt. Allerdings wurde es evtl. an eine logistische Herausforderung stoßen und mehr Stress für die Eltern bedeuten, wenn beide Eltern im Homeoffice und auch noch die Schulkinder parallel eine WebEx Konferenz durchführen müssen und dabei auch die eventuell vorhandene kleineren Geschwister ruhig gehalten werden sollten.

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06.04.2020

Wozu braucht man dann noch Lehrer?

Eindruck: Die Schulen sind nicht vorbereitet, es knirscht überall. Zur Digitalisieren gehört eben doch mehr als ein Computer und Internetanschluss.

Die Schule meines älteren Kindes (9.Klasse) hat Mebis schon länger eingeführt. Dennoch kommen nicht alle Lehrer damit zurecht, d.h. die Aufgaben werden dann nur per Mail verteilt. Das überschwemmt uns dann regelrecht. Wenn man die Lehrer auf Mebis hinweist, wird man barsch zurecht gewiesen, dass Mebis anfangs nicht stabil funktioniert hätte. Dabei liegt das Problem eindeutig an den Lehrern, die nie damit gearbeitet haben. Das verärgert mich sehr.

Teilweise bekommt man dann keine Antwort auf Rückfragen, Arbeitsaufträge sind mit den Materialien nicht lösbar oder unvollständig beschrieben. Das verärgert mich dann schon wieder. Man bekommt den Eindruck, die Lehrer teilen nur die Arbeitsaufträge aus und die Schüler sollen sich das selbst erarbeiten. Wozu braucht man dann noch Lehrer? (Dann kann ich meinem Kind auch nur eine Auswahl an youtube Filmen zum Thema geben)

Bei meinen jüngeren Kind (5.Klasse) wurden am Tag der Bekanntgabe der Schulschließung die Mebis Zugänge ausgeteilt. Zeit zum Üben/Einführung war keine mehr. (Es ging ja so schnell, und keiner konnte damit rechnen....) Dementsprechend wird es auch verwendet, nämlich kaum. Es kommen also wieder alle Arbeitsblätter und Aufträge an die Eltern und somit die ganze Arbeit. Warum nimmt man sich denn nicht die Zeit und übt Mebis, so dass man es auch verwenden kann? Die Schulen sind bestimmt noch länger geschlossen, oder träumen hier alle vor sich hin. Wir sind doch nicht das erste Land, das Corona hat. Bloß nicht an die Zukunft denken. In anderen Ländern sind die Schulen auch länger geschlossen.

Insgesamt bin ich mit der Situation sehr unzufrieden, da die Schulen viel von ihren Aufgaben an die Eltern weiterleiten, die meist auch berufstätig sind. Es kostet mich neben meinem Beruf viel Zeit, alle Aufgaben an die Kinder zu verteilen, die Lösungen zu korrigieren und die Ergebnisse wieder an die Lehrer zu senden. Es nervt mich, wenn ich so viel Zeit zusätzlich aufwenden muss und dann noch von einigen Lehrer dumm angesprochen werde.

Warum werden eigentlich die Elternmailadressen ohne Zustimmung an die Lehrer weitergegeben? Ich bekomme ja auch nicht die privaten Adressen der Lehrer? Jeder redet von Datenschutz, aber bei der ersten Gelegenheit wird er über Bord geworfen. Warum werden die Aufträge nicht an die Adressen der Schüler geschickt? Gerade im Gymnasium hat doch jeder ein Handy und damit automatisch eine Mailadresse. Ich als Elternteil gehe doch nicht in die Schule!

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06.04.2020

Trocken und spaßfrei

Beide Eltern sind Ausländer. Wir sprechen zu Hause unsere eigenen Sprachen. Das Kind macht es kein Spaß so trocken Deutsch lernen zu müssen. Die Aufgaben sind immer dieselbe und die Lehrerin verweigert seit Anfang an Kontakt mit den Kindern. Das Kind vermisst soziale Kontakte. Wir tun uns immer schwerer die Motivation hoch zu halten.

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06.04.2020

„Schule daheim“ oder Homeoffice

„Schule daheim“ alleine wäre kein Problem. Leider ist es mit Home Office nicht kompatibel. Man müsste sich auf das Kind oder auf die Arbeit konzentrieren aber beide gleichzeitig ist es eine riesengroße Herausforderung.

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06.04.2020

Bei vollem Gehalt freistellen

Wir sind zwei berufstätige Eltern die völlig aus dem Alltag gerissen wurden. Mein Mann ist Pilot und von jetzt auf gleich Hausmann. Ich arbeite Vollzeit in der Erwachsenenbildung. Mein Mann ist kein Pädagoge und kann den Unterricht nicht 1:1 übernehmen. Wir versuchen den Status Quo aufrecht zu erhalten, aber können kein neues Wissen so vermitteln, dass abschließend darüber LZKs geschrieben werden können.

Wir versorgen drei Kinder + Hund neben Homeoffice und Shutdown. Das ist mehr als ein Lehrer je im normalen Unterricht leisten muss. Das kann nicht auf Dauer so weitergehen. Wenn wir Home Schooling machen sollen, müssen wir bei vollem Gehalt freigestellt werden. Gleich den Lehrern in diesem Land!

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06.04.2020

Erhebliche Schwierigkeiten

Ich möchte Ihnen einen Einblick in meine Sichtweise zum Gymnasium L. im ‚Fernunterricht‘ geben. Meine Tochter (5. Klasse) hatte erhebliche Schwierigkeiten mit dieser Arbeitsweise, obwohl sie ca. 5h dafür täglich aufbringt. Warum?

Mir ist die aktuelle Lage der Schule und ihrer Lehrkräfte bewusst. Hier treten völlig neue Herausforderungen und Randbedingungen auf. Wir bekommen die Aufgaben gemischt für zwei Kinder. Es gibt keinen einheitlichen Ansatz, jede Lehrkraft nutzt eigene Terminschienen und Kommunikationswege und Ansätze. Aufgaben und Informationen werden einzeln von jedem Lehrer über die gesamte Woche verteilt per ESIS, mebis, bettermarks, zoom, nextcloud, gigers.de, slack, kapiert.de und diverse E-Mailverteiler erstellt / übergeben. Letztere haben eine Bandbreite von Weiterleitung über Elternvertreter bis selbst erstellt und unvollständig (im Sinne von ESIS, meist fehlt mir die Info, die meine Frau hat). Es gibt für die Schüler - speziell in der 5.Klasse - damit kein Gerüst, keinen Wiedererkennungseffekt, zu wenig Struktur. Für mich bedeutet dies für beide Kinder jeweils einen Rechner bereitzustellen, zu administrieren, Tools und Zugänge einzurichten / zu erklären. Parallel müssen wir diese extrem verteilte Kommunikation auflösen, Arbeitsaufgaben sortieren und strukturieren. Einige Lehrer nutzen unübliche Formate (Apple statt z.B. mp3) – dann brauche ich z.B. wieder Tools um Audiodateien zu konvertieren.

Was macht das mit uns als Familie? Meine Frau arbeitet in einer 80%-Stelle an einer Uniklinik und ich in einem ortsansässigen Industrieunternehmen in Vollzeit. Wir arbeiten versetzt zw. 6 und 20 Uhr und zusätzlich im Home-Office um die Kinder daheim zu versorgen. Unsere Zeit ist damit begrenzter als früher, der Aufwand für die Kinder deutlich größer. Diesen Zielkonflikt können wir aktuell nicht auflösen.

Ich will kein Mitleid, sondern werbe um Verständnis für unsere Lage. Ich denke erwerbstätige Alleinerziehende ohne Home-Office rotieren hier noch mehr. Ich schätze das Engagement der Schule und das der Lehrer. Ich denke ein wenig ‚Überbau‘ und Struktur würde das ganze Thema erheblich entspannen. Der Aufwand dafür ist aus meiner Sicht überschaubar, der Nutzen für die jüngeren Jahrgänge riesig:

  • Einheitlicher Kommunikationsweg in einer Klasse
  • Eine Übersichtsseite (z.B. PDF-Dokument), die den Absprung in 15…20 AA für eine Woche enthält / Verteilung gemäß der schulischen Wichtung / Vermerk auf Pflicht ist
  • Einmalige Kommunikation pro Woche der Aufgaben / Freitagabend -> Vorbereitung am WE
  • Abgabe aller Pflichtaufgaben bis z.B. Freitagabend
  • Mit der Ausgabe der Aufgaben für die Folgewoche sollte auch eine Rückmeldung zur vorherigen Woche erfolgen

Die Vorteile sehe ich dabei für die Eltern, die Schüler und Lehrkräfte. Eltern und Lehrer haben effiziente Wege, die Schüler haben ein Gerüst, welches sie in der Woche eigenständig individuell bearbeiten, abhaken können. Die Eltern können schnell den Status erfassen und punktuell unterstützen. Aktuell muss ich diese Zeit für die Koordination aufbringen. Nach meiner Auffassung muss man bereits jetzt über den 19.4. hinaus denken und nach dieser Anlauf- und Testphase adaptieren. Eventuell muss man auch Wege über Monopolisten wie Microsoft gehen. In der Arbeitswelt finde ich es technisch schon spannend, wenn ich mit mehr als 200 Personen in Deutschland und dem Rest der Welt eine Telefonkonferenz mit Videopräsentation störungsfrei nutzen kann. Ob hier immer Alternativen hilfreich sind (zoom, slack), bezweifle ich. Denn kürzlich unbekannte Firmen bringen neue Herausforderungen (AGBs, unbekannte Strukturen + Performance, Konzepte). Bei MS kennt jeder durch Office zumindest die Struktur. Die Durchdringung in der Arbeitswelt ist auch vorhanden.

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06.04.2020

Was, wenn Eltern kein Deutsch sprechen?

Ich kann mir nicht vorstellen, wie Kinder diese Situation bewältigen deren Eltern kein Deutsch sprechen oder aus anderen Gründen ihr Kind nicht unterstützen können.

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06.04.2020

Anstrengend war, das Kind zu motivieren

Abwechslung bot das Lernprogramm, das die Schule empfahl, sich auf dem PC zu installieren. Anstrengend war, veränderte Arbeitszeiten und Schule daheim miteinander zu koordinieren. Vorteil in unserer Familie war, dass die schon erwachsene Tochter für die Betreuung der Aufgaben mit eingespannt werden konnte. Hilfreich war auch, den Tag mit einer Bewegungseinheit zu starten und Pausen einzubauen. Gut war, dass von der Schule nicht zu viele Aufgaben gestellt wurden, eine stärkere Strukturierung wäre noch hilfreich gewesen, z.B. in Form eines Wochenplanes. Anstrengend war dennoch unser Kind zu motivieren.

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06.04.2020

Super engagiert

Super engagierte Lehrerin, sehr bemühte Schulleitung. Alle machen das Beste daraus!

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06.04.2020

Allein gelassen

  • eine Unmenge an Arbeitsblättern zum drucken (es gibt doch Bücher und Hefte)
  • neue Lerninhalte sollten mit Hinweisen /Tipps /Vorschlägen /Ideen der Lehrkraft versehen sein, damit man als Eltern auch nach dem Prinzip des Lehrers erklärt, sonst erklärt man einfach wie man selbst am besten verstehen würde und hat keine Ahnung, ob das genauso vermittelt gehört
  • bessere Kommunikation mit den Lehrern erwünscht
  • mein Kind hat eine Leseschwäche, da kommt dem Kind die 2 zu 1 Betreuung absolut zugute
  • mir fehlt eine Kommunikation mit der Rektorin - ich möchte, dass mein Kind die Klasse wiederholt, aber es ist leider nicht möglich, „von daheim irgendwie zu erkennen, welche Förderung das Kind braucht“ (so die Rektorin)
  • man fühlt sich allein gelassen

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06.04.2020

Funktioniert gut

Funktioniert im Großen und Ganzen alles recht gut. Auch wegen des Einsatzes der Elternvertreter. Inzwischen schreiben die Klassenleitungen auch regelmäßig E-Mails mit Anregungen und Fragen nach dem Wohlbefinden.

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06.04.2020

Note 1

Unsere Grundschule in L. war von Anfang an super organisiert! Die Direktorin, die Klassenlehrerin sowie der Referendar waren bereits am letzten Schultag gut vorbereitet und haben den Kindern alle nötigen Unterlagen mit nach Hause gegeben. Die Kommunikation ist zu jeder Zeit einwandfrei. Alle sind jederzeit per Mail gut zu erreichen und beantworten alle fachlichen Fragen zeitnah und ausführlich.

Die Lehrer erkundigen sich immer wieder nach dem Befinden von uns Eltern und schreiben das jeweilige Kind auch extra per Mail (über die elterliche Email-Adresse) an, erkundigen sich nach den Kindern und den Erfahrungen mit dem Homeschooling. Außerdem fragen Sie das Kind, wie es ihm geht und signalisieren, jederzeit DA zu sein.

Alles in Allem kann ich für unsere Schule inkl. Lehrern nur die Note 1 geben! Trotzdem sind wir alle froh, wenn wieder Normalität einzieht. Denn die Situation mit Arbeiten außer Haus, Homeschooling und Kinderbetreuung verlangt von allen Beteiligten Enormes ab!

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06.04.2020

Warum kaufen wir Bücher?

Ausdruck der ges. Materialien ist enorm, warum kaufen wir am Jahresanfang die Bücher und Hefte, wenn darin kaum gearbeitet wird?
Wie soll man als Eltern anhand der Arbeitsblätter neue Lerninhalte erklären, wenn man keinerlei Anhaltspunkte hat, wie es „normal“ in der Schule laufen würde, in den Büchern steht nichts dazu, die Lehrerin gibt keinerlei Infos oder Tipps.

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06.04.2020

Sprechzeit erwünscht

- 1x pro Woche eine Art Sprechzeit, d h. Möglichkeit via Skype o.ä. Fragen stellen zu können
- teilweise bestanden via YouTube Lernvideos des Fachlehrers zur Verfügung, das hilft sehr bei der Wissensvermittlung

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06.04.2020

Schockiert

Ich bin ehrlich gesagt schockiert. Wir erhalten Arbeitsblätter, die sehr wenig Stoff abdecken, das war es. Der Kindergarten des Bruders rief an, einmal kam jemand persönlich vorbei, seitens der Schule kam nichts. Gar nichts. Was ist mit sozial schwachen Familien, etwa wenn keine Eltern MuttersprachlerInnen sind? Diese Kinder werden krass abgehängt.

Was passiert bei Kindern, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind? Während der Schulzeit: Schule hat hier eine gewisse Kontrollfunktion. Während der Ferienzeit: Da fällt es auf, wenn Kinder nicht in der Nachbarschaft spielen. Jetzt fällt es nicht auf, wenn man ein Kind nicht sieht, die SOLLEN ja zu Hause bleiben. Die Schule hat hier Mitschuld, sollten solche Fälle auftreten.

Die Aussage, dass hier erst abgeklärt werden muss, dass auch ALLE Kinder teilnehmen können, falls etwas Digitales eingeführt werden sollte, ist Unsinn. Ich habe Lehrerfreunde, die ALLES außer Prüfungen digitalisiert haben. Das Ministerium als Vorwand zu nehmen, dass noch nichts passiert ist, ist feige und in der Sache schlicht falsch.

Es gibt Plattformen, die seitens der Lehrkräfte einfach zu bedienen sind und seitens der Eltern technisch nichts als ein Smartphone erfordern. Da ist die Erfordernis, die Arbeitsblätter selbst zu drucken eine höhere, da viele Leute bereits papierlos arbeiten, NIEMAND allerdings ohne Smartphone oder Laptop lebt (außerhalb von Altenheimen vielleicht).

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06.04.2020

Viel besser geht es nicht

Unsere FOS in M. hat das homeschooling sehr gut im Griff. Es werden regelmäßig Videokonferenzen abgehalten und es gibt sogar Lehrkräfte, die unterrichten in den Ferien weiter. Das ist super so kurz vor dem Abitur, wo zurzeit niemand weiß wann und wie die noch ausstehenden Arbeiten geschrieben werden können. Leider wird es nicht so sein, dass die diesjährigen Abiturienten keine Nachteile haben. In zwei Wochen 11 Arbeiten schreiben zu müssen ist nicht normal. Die Schule versucht wirklich ihr Bestes und man kann nur hoffen, dass alles gut ausgeht. Sie versucht sich so zu organisieren, dass die Schüler dann auch ihr Abitur schreiben können. Es ist für alle nicht leicht. Ein Lob an die Direktion und die Lehrkräfte. Viel besser geht es nicht.

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06.04.2020

Nur ein Notprogramm

Es hat sich über die Wochen etwas eingespielt. Aber e-learning ist nicht das, was wir bekommen. Es ist ein Notprogramm. Mehr nicht.

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06.04.2020

Organisation verbessern

  • Lehrkraft leider unstrukturiert, schickt Sonntag um 23:30 Mail mit 8 Anhängen zum Ausdrucken, an den nächsten zwei Tagen folgen dann Mails mit den ganzen „vergessenen“ Sachen, man muss x-mal anfangen;
  • vorteilhaft wäre, bei den Dateiinhalten den Namen in Kopf- oder Fußzeile zu haben und sprechende Namen zu vergeben: nicht „kleine Geschichte.pdf“ sondern „3b_KW13_HSU_thema.pdf“.
  • Hilfe für Einteilung in „Muss-Aufgaben“ und „Kann-Aufgaben
  • unüberschaubare Zettelflut, durch Unstrukturiertheit verschlimmert, Bücher zu wenig genutzt.
  • Hinweise auf Medienangebote unfokussiert, hilft für den Stoff nicht und hält nur auf.
  • Wochenplan beibehalten, Kinder waren bislang sehr unselbständig
  • mebis für die Grundschule wie beim Großen wäre toll.
  • zum Ausdruck sind viele Seiten, dunkle Seiten, oftmals auch Bilder (s/w-Drucker!) oft ungeeignet / schlecht lesbar! Musste schon Tonerkartusche und Druckerpapier nachkaufen.
  • Freie Zeiteinteilung gewähren - durch Arbeit betreute Schule / Kontrolle / Nacharbeit nur am Wochenende möglich!

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06.04.2020

Wünsche

  • Fristangaben zur Aufgabenerledigung wäre hilfreich
  • Nachfragen der Lehrer an Kind und Eltern wünschenswert
  • Lehrer sollten sich absprechen, was den Stoffumfang pro Woche angeht, es gab kaum zu bewältigende Berge durch 7 Fachlehrer
  • geforderte Teamarbeiten waren nicht zu lösen

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06.04.2020

Wenigstens wöchentliche Kontrolle

Es wäre sehr sinnvoll, wenn die Lehrer z.B. über zoom einen Videochat Unterricht bekämen. In der FOS funktioniert das problemlos. Da wird Unterricht nach Stundenplan gehalten. Bei uns am Gymnasium behauptet die Schule, dass die nötigen Geräte nicht bei allen zur Verfügung stünden. Das kann nicht glauben, da heutzutage jeder ein Smartphone besitzt. Ich denke, die Lehrkräfte müssten da etwas offener sein. Es ist ganz einfach über Videochat zu unterrichten und mit den Schülern zu kommunizieren. Zudem müssen die Kinder bei den meisten Lehrkräften die Arbeitsanweisungen nur abarbeiten und es wir erst kontrolliert wenn die Schule wieder angeht. Es wäre viel sinnvoller, wenn die Arbeitsanweisungen zumindest wöchentlich eingefordert würden. Dann würden sich auch die Kinder besser organisieren können.

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06.04.2020

Ausnahmezustand

Für uns ist es ein Ausnahmezustand, beide Eltern arbeiten zu 100%, nebenbei zu 100% Lehrer sein unmöglich. Die Kinder erledigen was sie können aber neuen Lehrstoff zu vermitteln...bringt uns an die Grenzen. Von den Lehrern kommt wenig Verständnis für die Situation erwarten das sie alles korrekt erledigen. Ich finde es unmöglich Lehrer nebenbei zu sein. Viele Aufgaben an Druckerpatronen bzw. Papier und Schulgeld.

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06.04.2020

Motivieren statt kritisieren

Wir sind beide Elternteile die auch trotz Krise zu 100 Prozent arbeiten und nebenbei wird von uns verlangt, dass wir auch noch 100 Prozent Lehrer sind. Wir zahlen zusätzlich Schulgeld in Höhe von ca.50 Euro im Monat, jetzt kommen noch Kosten für Druckerpatronen usw. dazu. Ich finde, es wird hier viel zu viel von uns Eltern verlangt, alles zu stemmen. Ich sehe auch keinerlei Entgegenkommen seitens der Lehrerschaft, die Schüler in dieser Zeit zu motivieren, stattdessen wird hier nur erwähnt, was schlecht gemacht wurde. Alles in allem stehe ich hier einer sinnvollen Lehrplanentwicklung kritisch gegenüber und kann mir nicht vorstellen, dass der Großteil der Schüler in dieser Zeit wirklich sinnvoll lernen kann.

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06.04.2020

In den Unterricht einbauen

Die Beschulung im Homeoffice sollte in den täglichen Unterricht eingebaut und optimiert werden. Aufgaben nur digital lösen lassen, damit Papier und Toner gespart werden kann. Zu großer Aufwand.

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06.04.2020

Zu große Belastung

Zu große Belastung für die Familie.

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06.04.2020

Allein am Schreibtisch

Kind fehlt der interaktive Unterricht, der Austausch mit Lehrern und Mitschülern. Lernerfolg alleine am Schreibtisch ist nicht so gut.

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06.04.2020

Fühle mich als Mama sehr schlecht

Für mich ist es sehr schwer, meinen Sohn zu motivieren. Durch die Tatsache, dass sowohl mein Mann als auch Ich weiterhin in unserem Beruf arbeiten müssen (beide nicht in einem zu 100% systemrelevanten Betrieb jedoch war es aus betrieblichen Gründen nicht möglich, dass wir zuhause bleiben konnten) ist es sehr schwierig, die „tägliche Schulzeit“ in unseren Tag einzubauen.

Vormittags geht mein Sohn mit ins Büro, dort ist es leider nur bedingt möglich Schulaufgaben adäquat zu erledigen, was bedeutet, dass wir die meisten Aufgaben am Nachmittag erledigen müssen. Jedes Elternteil unter Ihnen weiß, dass am Nachmittag die Aufnahmefähigkeit und auch die Konzentration immer schlechter werden, was wiederum bedeutet, dass man nur wenig Stoff pro Tag schafft.

Für meinen Sohn bedeutet das, dass er in den Ferien weiter Schulstoff zu erledigen hat, zusätzlich zu den „freiwilligen“ Ferien - Aufgaben. Mein Sohn ist sehr gewissenhaft und möchte alle Aufgaben erledigen, was Ihn sehr unter Druck setzt.

Für mich als Mama und Hauptverantwortliche für Die Schulaufgaben (Mein Mann arbeitet Vollzeit) bedeutet es, dass ich mir ständig Vorwürfe mache, nicht genug Zeit für die Bildung bzw. Unterstützung meines Sohnes zu haben und natürlich Angst zu haben, dass mein Sohn nach der Krise schlechter da steht als Klassenkameraden deren Eltern in dieser Zeit zuhause waren und mehr Zeit in die Unterstützung Ihrer Kinder stecken konnten.

Alles in Allem fühle ich als Mama mich sehr schlecht und vor allem ungenügend.

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06.04.2020

Nur was für Profis

Da ich selbst Lehrerin bin, war es für mich gut machbar, mein Kind zu begleiten. Noch lieber hätte ich selbst Lerneinheiten erstellt, da mir die ewigen Arbeitsblätter nicht sinnvoll erschienen. Mein Kind liebt Homeschooling, sie meint, das kann so bleiben. Der individuelle Input und die enge Zusammenarbeit mit meinem Kind stellen Lernerfolge über den gestellten Stoff hinaus sicher. Wie Eltern das allerdings machen, die nicht diesen beruflichen Hintergrund haben, ist mir ein Rätsel.

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06.04.2020

Interaktiven Unterricht mit festen Zeiten abhalten

Es ist schwer, die Kinder immer wieder für die Schularbeiten zu motivieren, besonders bei schönem Wetter draußen (wir haben einen Garten mit vielen Spielmöglichkeiten). Wenn Aufgaben nicht gleich verstanden werden, entsteht schnell Frustration. Ob neuer Stoff verstanden wird ist schwer nachzuprüfen. Aufgaben, die die Kinder selbständig erledigen können, werden von mir nicht ständig kontrolliert (zu großer Aufwand).

Bei noch längerer Dauer des Homeschoolings, würde ich interaktiven Unterricht mit festen Zeiten deutlich besser finden. Leistungsnachweise, die unter der Zeit vom Lehrer kontrolliert werden, erhöhen die Sicherheit, dass neuer Stoff verstanden wurde.

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06.04.2020

Wenigstens virtuellen persönlichen Kontakt

Ich fand die Situation zwar gewöhnungsbedürftig, aber mein Sohn und ich haben es gut hinbekommen, was sicher auch daran liegt, dass er ein guter, selbständiger und motivierter Schüler ist. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Lehrkräfte Meetings über Plattformen anbieten, in denen sich die Schüler untereinander sehen und die Lehrkraft direkt mit den Schülern spricht. Unsere Klassenlehrerin hat dies über Zoom für Englisch gemacht und es war sehr sehr gut. Mein Sohn hat sich auf diese Meetings gefreut, hatte Spaß mit den Mitschülern und es war ein wenig wie "richtiger" Unterricht. Gerade wo die sozialen Kontakte den Schülern so fehlen. Absolut empfehlenswert man sollte darüber nachdenken, solch einen virtuellen Unterricht nach den Osterferien in Betracht zu ziehen. So würde man auch Schüler, die sich selber nicht so gut motivieren können mit ins Boot holen. Auch ist der virtuelle persönliche Kontakt zur Lehrkraft immens wichtig für die Motivation der Schüler. Ich bin der Meinung man sollte in diesen außergewöhnlichen Zeiten auch mal neue Wege gehen und nicht nur Arbeitsaufträge senden, das ist zu wenig und zu einseitig und zu demotivierend.

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06.04.2020

Drucker ist heißgelaufen

Das Kind zu motivieren ist der größte Aufwand. Die unterschiedlichen Herangehensweisen der Lehrkräfte müssten sich auch einspielen. Manche Lehrer waren sehr motiviert und haben sehr viele Aufträge geschickt. Einige Lehrer haben es wohl dosiert. Insgesamt war es anstrengend und der Drucker ist heißgelaufen.

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06.04.2020

Nachfragen unmöglich

Es besteht leider keine Möglichkeit, direkt mit der Lehrerin zu kommunizieren. Die Aufgaben und Lösungen und ggf. Rückfragen werden über die Klassenelternsprecher weiter gegeben. So ist es nahezu unmöglich, Fragen zu stellen. Gerade bei Kindern in der Grundschule muss man noch viel erklären, vor allem, da es auch neuen Stoff gibt. Wie man sich das dann vorstellt, wenn die Schule weiter geht, dass alle Kinder wieder auf den gleichen Stand kommen, kann ich mir nicht ausmalen.

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06.04.2020

Viel zu viel Material

Die Lehrer wollen das einmal nach den Ferien sehen oder davor schon per Mail oder davor schon hochgeladen. Es ist viel zu viel Material. Außerdem ist es von den Kindern zu viel erwartet, dass sie 6 Stunden Schularbeiten machen. Das hat bei uns nicht mal ansatzweise geklappt! 3-4 Stunden war das Maximum. Die Kinder sind mit dem selbständigen Einteilen der Aufgaben außerdem überfordert. Ich musste ständig helfen und ihnen sagen, was sie noch erledigen müssen. Für mich war es Stress pur und es kam oft zu Streit.

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06.04.2020

Es könnte schön sein

Lernen daheim könnte schön sein, wenn die Eltern nicht gleichzeitig arbeiten müssten. Ein exklusiver Lernrahmen ist kaum zu schaffen, wenn Emails beantwortet, Hunger gestillt und die Langeweile kleinerer Geschwister aufgefangen werden muss. Letztlich kommen dann alle Belange zu kurz.

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06.04.2020

Nervenaufreibende Zeit

Mein Mann arbeitet wie immer weiter, d.h. er kommt erst abends nach Hause. Ich bin seit dem 1.4. in Kurzarbeit, seitdem funktioniert es und wir arbeiten den Stoff nach. Während der Zeit, in der ich noch gearbeitet habe, ist es so gut wie unmöglich gewesen, den Umfang des Stoffes mit 2 Kindern zu bewältigen und gleichzeitig auch noch das 3. Kind zu beschäftigen. Es war schon schier unmöglich, das eigene Arbeitspensum abzuleisten, während 3 Kinder, eines noch im Kindergartenalter, zu Hause sind und beschäftigt werden wollen. Es ist eine äußerst nervenaufreibende Zeit.

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06.04.2020

Mehr Arbeit als in der Schule

Man kann nicht Schule machen und nebenbei arbeiten! Er meint es wird in der Schule mehr erklärt und das er viel mehr machen muss als normalerweise in der Schule.

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06.04.2020

Großes Lob

Die Hilfestellung bezieht sich auf die altersentsprechende Lernentwicklung. Großes Lob an die Unterrichtsmethode und an die Lehrkraft.

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06.04.2020

Kontakt fehlt

Unsere Tochter braucht immer wieder den Kontakt mit der Lehrkraft.

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06.04.2020

Nicht schlimm

Für meinen Sohn ist das zu Hause arbeiten nicht schlimm, da für ihn die Aufgabenmenge leicht zu erledigen ist.

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06.04.2020

Schüler organisieren sich untereinander

Anregung für die Abiprüfung: Die Lehrer sollten schulindividuell Aufgaben streichen können, wenn der Stoff nicht in der Schule vermittelt wurde. Die zur Verfügung stehende Zeit kann dann angepasst werden.

Unsere Erfahrung am Gymnasium: Mein Kind (Q12) ist es sowieso gewohnt, selbstständig zu arbeiten und zu priorisieren, daher haben wir mit dieser Art des Lernens keine großen Probleme. Ich stelle fest, dass nach 2 Wochen geschlossener Schule vermehrt auch zu Mehreren über Skype u.Ä. gelernt wird. Die Kinder organisieren sich sehr gut selbst bzw. innerhalb ihrer Gemeinschaft. Kommunikation mit den Lehrern findet statt, Aufgaben sind klar und auch zu schaffen. Lehrer bestehen nicht zwangsweise auf Erledigung, wenn es kein Abifach ist (wäre - zumindest zu meiner Zeit - bei Realunterricht auch so gewesen).

Von den Sportlehrern kam allerdings gar nichts, da hat sich mein Kind mit YouTube selbst geholfen...

Kleiner Wermutstropfen ist eher unser privater Internetanschluss. Der Router ist vermutlich defekt und wir haben deshalb nicht durchgehend Internet. Zum Glück gibt es aktuell kostenlose Daten-Upgrades bei unserem Mobilfunkanbieter.

Insgesamt gesehen fehlen die persönlichen menschlichen Kontakte aber doch.

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06.04.2020

Keine Regelungen?

Leider ist der gesamte Prozess „Schule daheim“ in keiner Weise gut organisiert. Jede Schule macht was sie möchte, die einen sehr motiviert, ein Teil wohl auch sehr unmotiviert. Von den übergeordneten Behörden scheint keinerlei klare Regelung vorgegeben zu sein. Das ist aber bei den Schulen wohl nicht ungewöhnlich. Ich frage mich tatsächlich, was das Lehrpersonal an der Grundschule meines Sohnes in den letzten 3 Wochen den ganzen Tag gemacht hat?

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06.04.2020

Schule soll vorhandene Geräte abfragen

Da es für alle eine neue Situation ist, war der Start für alle schwierig. Es wurden unterschiedliche Portale getestet, wobei z.B. die Plattform mebis nach dem Absturz gar nicht mehr genutzt wurde. Hauptsächlich kam die Kommunikation per email zustande. Die Schulportale wurde wegen umständlicher Bedienung nur selten oder gar nicht genutzt. Da besteht noch großer Handlungsbedarf. Man muss sich auch überlegen, dass der digitale Ausbau in den ländlichen Gegenden noch nicht so weit fortgeschritten ist und somit ein e-learning mit dem Lehrer aufgrund der fehlenden Datenrate nicht möglich ist. Auch besitzt nicht mehr ein Jeder PC, Drucker und Scanner zuhause. Auch das sollte in einem Fragebogen seitens der Schule abgefragt werden, um dementsprechend das Angebot auszurichten.

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06.04.2020

Im Vorteil

Als Lehrer bin ich die Situation natürlich eher gewohnt und im Vorteil, ich muss jedoch sagen, dass der Unterricht zuhause mit Kindern gefühlt anstrengender ist als in der Schule unter klaren gewohnten Strukturen.

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06.04.2020

Wie Ferien daheim

Ich finde es toll wie die Schule sich bemüht, dass die Kinder weiter machen können. Es ist aber bestimmt nicht einfach für die Eltern, da nicht alle die gleichen Voraussetzungen haben, was die Technik betrifft. Auch die Kinder sehen das eher als Ferien wenn man daheim ist, es ist nicht leicht mit zwei Schulpflichtigen Kindern. Eins macht immer nicht so mit, bei der Schule daheim. Im Großen und Ganzen klappt es bei uns aber ganz gut, es kommt natürlich auch auf die Umstände an.

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06.04.2020

Wie ein Entwicklungsland hinter'm Mond

Es ist sehr ärgerlich, dass wir Eltern nun ausbaden müssen, dass das deutsche Schulsystem die Digitalisierung komplett verschlafen hat! Keine digitalen Lerninhalte, keine Infrastruktur, keine geschulten Vorgehensweisen - nichts. Wenn digital, dann nur zusätzlich zum Papierstoff und auf Initiative der Eltern - also sinnlos, denn wer halst sich freiwillig noch mehr auf, jetzt wo wir zusätzlich zu den eigenen Jobs auch noch den Jobs der Lehrer kostenlos mit übernehmen? Und das bei Rekord-Steuereinnahmen und den höchsten Steuersätzen der Erde in einem Industrieland. Fühlt sich an wie ein Entwicklungsland hinterm Mond. Wenn wir Eltern so arbeiten würden, wären wir schon längst arbeitslos.

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06.04.2020

Persönliche Mails an das Kind

In der Grundschule läuft es viel besser als an unserem Gymnasium. Die Lehrerin sendet am Sonntagabend einen klar gegliedertes Aufgabenblatt samt gepackten Ordnern für die ganze Woche, nach Tagen geordnet. Darüber hinaus sendet sie selbst gedrehte Filme und antwortet ausführlich mit persönlichen Mails an das Kind. Da das Kind noch klein ist bedarf es dennoch einiger Betreuung und Aufsicht.

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06.04.2020

Gut organisierte Klassenelternsprecher

Die Schule meines Kindes ist in dieser Hinsicht 0,00 digitalisiert. Ohne unsere sehr gut organisierten Klassenelternsprecher wären auch die Arbeitsblätter von der Schule kopiert worden und die Eltern hätten untereinander die Weitergabe organisieren müssen. Es wird erwartet, dass die Kinder in diesem Zeitraum 6 neue Buchstaben "selbständig" lernen, bzw. die Eltern dieses Wissen vermitteln. In Mathematik wurde für diese Zeit verdoppeln und halbieren vorgegeben, sowie rechnen über den 10er Raum hinaus mit Zehnerübergang. Das war in der Schule noch kein bisschen Thema. Ich muss als Mutter mind. 1 - 2 Std. täglich die Sachen erklären und beim Üben aufpassen und das neben Homeoffice. Ich finde die Situation für uns Eltern die arbeiten derzeit unzumutbar. Gott sei Dank habe ich verhältnismäßig selbständige Kinder und mein großes Kind (4. Klasse) erledigt viel selbständig. Würde ich hier die gleiche Hilfestellung wie bei meinem kleinen Kind leisten müssen, so wäre ein arbeiten für mich nur noch nachts möglich. Ich hoffe inständig, dass die Schulen ab 20.04.2020 wieder geöffnet werden. Selbst wenn eine Öffnung nur für 3 - 4 Schulstunden für den Grundstoff erfolgt wäre es für viele Eltern eine erhebliche Erleichterung.

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06.04.2020

Bis 12.00 Uhr geschlafen

Aufgaben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt zurück geschickt werden sollten, wurden von meiner Tochter pünktlich erledigt. Ohne Kontrolle wurde es doch sehr nach hinten geschoben. Dafür muss jetzt in den Osterferien der Rest nachgearbeitet werden. Es war sehr schwer bis unmöglich einen geregelten Tagesablauf zu erhalten. Besonders wenn die Eltern arbeiten mussten. Es wurde bis 12.00 Uhr geschlafen und dann wurden irgendwann mal die Aufgaben, die zurück gesendet werden müssten, erledigt.

In der Nachbarschule gab es zwischendurch Beschulung mit Anwesenheitspflicht. Die Kids mussten sich zur Schulstunde einloggen und sahen auch den Lehrer. Das half zumindest bei den Teenagern. Der Kontakt zum Lehrer war greifbarer und die Kinder bekamen Dinge erklärt um dann eigenständig Aufgaben wieder zu lösen. Das muss bestimmt nicht den ganzen Tag und im jeden Fach sein, aber die schwächeren Schüler benötigen mehr Hilfe oder Kontrolle.

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06.04.2020

Homeoffice nachts nachgeholt

Ich arbeite normalerweise im Homeoffice. Mit den Schularbeiten meiner Tochter konnte ich unter tags nicht arbeiten. Das musste ich nachts nachholen. Hinzu kommt bei uns ein Kleinkind, das auch Aufmerksamkeit braucht. Es war nicht einfach die letzten drei Wochen! Zudem gehört zum lernen ja nicht nur die blanke Wissensvermittlung. In der Gruppe lernt es sich viel leichter und von anderen schauen sich Kinder ja auch viel ab. Überdies besteht das Leben ja nicht nur aus Mathe und Deutsch!!! HSU und Religion sowie Sport und Werken kann ich nicht vermitteln. Ich halte diese Fächer aber für sehr wichtig. Ich kann als Akademikerin, ausgestattet mit Kopierer und Drucker, sehr gut den Stoff vermitteln, allerdings können das andere Eltern nicht so einfach. Kurzum: Ich halte Heimunterricht für wenig sinnvoll und ersuche das Kultusministerium, an einer sinnvolleren Alternative zu arbeiten!

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06.04.2020

Grenze des Machbaren

Die Grenze des Machbaren ist fast ausgereizt!

Die Fächer sollten analog des gültigen Stundenplans gemacht / verschickt bzw. in die Cloud eingestellt werden, es werden die Aufgabe aller Fächer vermischt geschickt.

Es hätte schon vor der Schulschließung eine kurze Einleitung in die Lern-Cloud für die Schüler/-innen stattfinden müssen. Es wurde zuerst über ESIS der Lehrstoff übermittelt, dann wurde kurzerhand zusätzlich auf die Lern-Cloud „umgeschwenkt“. Mittlerweile wird der Stoff per ESIS, Lern-Cloud und teilweise per e-Mail übermittelt.

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06.04.2020

Voraussichtlich ein verlorenes Jahr

Ich fühle mich von der Schule allein gelassen, wir haben (Gott sei Dank) eine sehr motivierte Lehrerin, die hier jederzeit zur Verfügung steht. Gerade für die 4. Klasse im Hinblick auf den Übertritt finde ich das Vorgehen der Regierung unüberlegt, vorschnell und nicht durchdacht. Ich hoffe inständig, dass es ab 20.04.2020 zumindest für die 4. Klässler die Möglichkeit gibt, wirklich diese freiwilligen Prüfungen abzulegen. Mein Kind hat eine Note verhauen und stand deswegen nach dieser einen Probe auf 2,67 in einem Fach. Durch eine bereits geschriebene Probe konnte sich bereits auf 2,5 verbessern. Mit der noch ausstehenden Probe in der ich stark davon ausgehe, dass mein Kind in dem gewohnten Maße lernt und sich einbringt, wäre eine Verbesserung auf 2,4 jederzeit möglich gewesen. Jetzt ist diese Note mit ausschlaggebend für den Übertritt. Wenn die Schulen nicht wieder öffnen, dann steht meinem Kind eine Aufnahmeprobe bevor, auf die es auf Grund fehlenden Unterrichts nicht vorbereitet ist. Somit wird es hier für mein Kind voraussichtlich ein verlorenes Jahr geben. Und so geht es bestimmt vielen Kindern.

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06.04.2020

Es macht uns keinen Spaß

An unserem Gymnasium in München läuft es nicht gut. Die Eltern-Vertreter tun sich als Schul-Vertreter hervor und leiten unablässig und willfährig jede Mail der Schule / der Lehrer an die Eltern weiter, zu jeder Tags- und Nachtzeit. Sie vertreten offensichtlich nicht die Interessen der Eltern sondern sind zum verlängerten digitalen Arm der analogen Schule geworden.

Es gibt dann Weiterleitungen von Weiterleitungen von Weiterleitungen, mit und ohne Anhang, mit fehlenden Anhängen, mit Links, mit Terminen zu virtuellen Treffen, mit QR-Codes. Dazu Mails vom Elternportal mit Hinweisen zu Nachrichten mit Anhängen und fehlenden Anhängen. Teilweise werden riesige Filme zum Download verschickt, teilweise kommen an einem Tag ein Duzend Mails aus verschiedenen Richtungen, die alle gelesen und bearbeitet werden müssen.

Da viele Eltern sich die Kinderbetreuung tagsüber aufteilen und teilweise mehrere Kinder auf verschiedenen Schulen zu betreuen sind und auf verschiedenen Endgeräten mit verschiedenen Maiadressen Mails abgerufen werden, teilweise so, dass sie dann nur noch auf dem Endgerät sichtbar sind, teils in der Cloud bleiben, dadurch dass das Kind und 2 Eltern im Mail-Verteiler sind - durch all das weiß man irgendwann nicht mehr wer was wann wo und wie gelesen hat, was man machen soll oder gemacht hat oder wo man gerade eigentlich steht.

Die Arbeitsaufträge schaffen dabei eine Gewichtung, die wohl eher nicht der Gewichtung des Lehrplans oder Stundenplans entspricht, je nachdem wie engagiert die jeweilige Lehrkraft ist. Die Programmierung der staatlichen Portale erweist sich dabei als unzureichend, anfällig, unübersichtlich, sperrig und ist auch teilweise stark überlastet.

Es macht uns keinen Spaß. Es kann nicht erwartet werden, dass die Kinder und die Eltern zuhause die technischen Probleme der Schule bewältigen, ganz zu schweigen vom Stoff selbst. Und das alles „nebenher“, neben dem eigentlichen Broterwerb, der in diesen Tagen auch schwerfällig läuft und auch in Bedrängnis geraten ist.

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06.04.2020

Sehr dankbar

Wir sind sehr dankbar für die tolle außerschulische Unterstützung durch die Lehrkräfte und fühlen uns dadurch weniger allein! Osterbrief an beide Kinder vor den Ferien, persönlicher anruf einer Lehrerin, Malwettbewerb „wir sind nicht allein zuhause“, Ideen für Sport und Spiel.... Manchmal fühlt man sich aber auch überfordert von „zu viel“ Angeboten!

Die größte Herausforderung ist, dass sich alles vermischt, da alles zu hause passiert: arbeiten, kinder, schule, haushalt, sport...und dazwischen nur eine zimmertür.... ich glaube, das macht es im moment am anstrengendsten.

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06.04.2020

Plötzlich geht es!

Plötzlich geht Lernen ohne Notendruck und Abfragen. Die SchülerInnen erarbeiten sich die Lerninhalte selber, nach ihrem Tempo. Natürlich ist es aus meiner Sicht noch viel zu viel Stoff, der da per WLAN jeden Tag von den Lehrern verschickt wird. Aber es ist ein erster Schritt.

Ich sehe unser bisheriges „Schulsystem“ als ein System, wo die Kinder meines Erachtens jeden Tag mit oftmals unnötigem Stoff „gemästet“ werden, Lernen mit Notendruck und Angst verbinden statt mit Freude, und als Abwehrhaltung sich u.a. mit Medien zudröhnen. Wäre es nicht schöner, wenn Lehrer und Schüler über Lehrinhalte – die sie wirklich interessieren! - reden könnten, anstatt diese stur auswendig zu lernen und dann wieder zu vergessen (vgl. „Bulimie-Lernen“)? Für was ist denn unsere Bildung da? Doch nicht, um möglichst fehlerfrei „Jahreszahlen“ aufsagen zu können, sondern eher Probleme des alltäglichen Lebens kreativ lösen zu können – was uns gerade die „Corona-Krise“ eindrücklich vor Augen führt.

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06.04.2020

Wir sind keine Lehrer

Als Vollzeit berufstätige Eltern mit 2 Grundschulkindern ist es unmöglich zu unterrichten und HA zu erledigen. Alleine schon die Zeit zum Ausdrucken, organisieren und planen für jede Woche nehmen viel zu viel Zeit in Anspruch. Es ist eine Zumutung dass die Eltern den Kindern neuen Stoff übermitteln sollen obwohl man eben auch noch zu 100% arbeiten muss. Als Elternteil habe ich keine 5 Stunden am Tag extra Zeit, diese Aufgaben zu übernehmen, da ich Vieles auch erst selbst recherchieren muss. Somit heißt es im Alltag, ich arbeite 8 Stunden und soll zudem noch 5 Stunden unterrichten und dann noch HA kontrollieren etc. Nicht zu vergessen, dass noch gekocht, geputzt und eingekauft werden muss. Somit reduziert sich mein Tag dann auf 6 Stunden Schlaf. Die Aufgaben, die die Kinder bekommen, sind viel zu ausführlich, es reicht, wenn gelerntes Material wiederholt wird. Wir sind keine Lehrer und ich werde nicht dafür bezahlt, 2 Jobs (Lehrer und meinen eigenen) zu übernehmen.

Gerade in dieser Ausnahmesituation steht an erster Stelle: Gesund bleiben! Danach: meine Arbeit erhalten denn ansonsten kein Einkommen. Ich möchte vor allem dass meine Kinder glücklich und zufrieden und ohne Angst und Frust sind. Die Schulaufgaben stehen leider ganz unten auf meiner Prio-Liste. Üben ja, alles kann, aber nichts muss!

Man sollte die Kinder lieber Projektarbeit machen lassen zu verschiedenen Themen oder sich mit dem Thema Corona auseinandersetzen können. Sie haben überhaupt keine Zeit dass ganze zu verarbeiten.

Ich finde es tausendmal wichtiger, dass meine Kinder später auf diesen Zeitpunkt zurückschauen ohne traumatischen Erinnerungen wegen den Schularbeiten. Sie können viel wertvolleres aus dieser Situation lernen. Was ist wichtig im Leben, Menschen helfen Menschen, wir ziehen zusammen an einem Strang... etc.

Eltern sollten keine 2 Aufgaben übernehmen, nur weil gerade Krisensituation ist. Die Belastung für jeden von uns ist so schon schwer genug. Lassen wir die Kinder einfach Kinder sein.. Dieses "verlorene Wissen" in den Wochen wird die Kinder bestimmt kein Leben lang prägen, wie wir mit der Situation umgehen schon. Ich verstehe nicht, wieso die Kinder nicht einfach mal etwas schreiben können zum Thema Corona, was beschäftigt sie, wie erleben sie die Situation... Wie können wir helfen. Die Schulaufgaben in dieser Situation sind nutzlos.

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06.04.2020

Internetkapazität reicht kaum für einen

Man kann selbst nicht effektiv Homeoffice arbeiten, die Kinder sollen allein Stoff abarbeiten und die 3 Jährige hängt am Bein, Essen kochen, wir haben zwar genug Technik und ein normal schnelles Internet im Anschlussraum, LAN dort ok, aber keiner sitzt im Heizungskeller, durch moderne Stahlbetondecken ist das wlan allerdings nur 8 - 10 Mbit/s wir haben ein Glasfaserkabel am Gartenzaun liegen, der primäre Anschluss wäre kostenlos gewesen, ob es von der Stadt schon betrieben wird unklar, wenn wir in unserem modernen zur Miete Haus wohnen bleiben beste Lage werden wir wohl keines bekommen will es nicht uns Haus legen lassen und jetzt müßte es der Vermieter selbst zahlen oder wir, die Internetkapazität reicht für 1 von uns kaum die Datenpakete sind zu groß Ingenieure mit Glasfaserkabel wäre das arbeiten auch für den Arbeitgeber Leistungsmässige akzeptabel und Videokonferenzen sind etabliert Videokonferenzen mit den Kindern im Haus unmöglich das klappt nicht brauchen Aufmerksamkeit vor allem die 3 Jährige

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06.04.2020

Neben dem Job nicht zu leisten

Anfangs hat Mebis gar nicht funktioniert. Mathegym funktioniert gut. Aufgaben in allen Fächern außerhalb von Mathe sind schwierig, weil keine Lösungen vorhanden.

Die Lehrer haben erst nach Aufforderung durch die Klassenelternsprecher eine Videokonferenz per Skype bzw. Zoom angeboten, allerdings nur 1x/Woche.

Wir als Eltern können die Stoffvermittlung neben dem Job nicht leisten! Es ist auch nicht klar, was jetzt konkret erwartet wird. Die Lücken sind immens, vor allem in Englisch. Ich finde es eine Zumutung, dass am Start mit der 2. Fremdsprache in der 6. Klasse festgehalten wird, wo die 1. Fremdsprache jetzt schon so sehr hinterher hinkt.

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06.04.2020

Den Kindern fehlt die gewohnte Tagesstruktur

In unserem Haushalt leben 4 Kinder, 3 davon Schulpflichtig. Der Aufwand, alle Materialien auszudrucken oder elektronisch zugänglich zu machen, ist enorm.

Unsere Kinder sind bisher kaum mit elektronischen / digitalen Lernformen vertraut und benötigen dafür zusätzliche Unterstützung. Auch ist diese Situation schwierig mit einer nur mäßig funktionierenden digitalen Ausstattung. Wenn 3 Kinder online Plattformen oder Filme nutzen sollen, aber die Geräte dafür nicht vorhanden sind...

Den Kindern fehlt die gewohnte Tagesstruktur und es ist schwierig die Motivation über einen so langen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Langeweile entsteht aufgrund der vielen Geschwister aber nicht und somit benötigen wir die zusätzlichen Angebot nicht.

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06.04.2020

Lehrer und ihre Medienkompetenz

Lehrer sind medial nicht ausgebildet. Technik, wie Scannen, Dateigrösse, skype ...

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06.04.2020

„Meetings“ nach Stundenplan

Im Großen und Ganzen war es gut zu schaffen. Die Schule sollte vielleicht in Erwägung ziehen, das sogenannte „Home schooling“ als „Meeting“ durchzuführen. Dies kann exakt nach Stundenplan durchgeführt werden. Der Lehrer verschickt einen link zur Konferenz z.B. um 8:00 Uhr, alle Schüler linken sich ein, und es kann Unterricht stattfinden, und auch direkt fragen an den Lehrer gestellt werden.

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06.04.2020

Paradebeispiel

Die Schule meiner mittleren Tochter ist ein Paradebeispiel wie es laufen sollte. Gerade im Vergleich mit den Schulen unserer anderen Kinder ist das sehr auffällig.
Lerninhalte sind gut strukturiert, und werden den Umständen entsprechend gut übermittelt (Startschwierigkeiten aufgrund technischer Überlastung und der allgemein neuen Situation sind ja nachvollziehbar und verzeihlich). Es wird ständig auf Rückmeldung und Erreichbarkeit geachtet und das Konzept laufend verbessert. Ein großes Lob an das Max-Born-Gymnasium in Germering!

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06.04.2020

Gefühlt mehr Hilfe nötig

Die Übermittlung der Aufgabenpakete in Form eines Wochenplan wurde als gut empfunden.

Nicht alle Aufgaben wurden immer gleich verstanden. Schüler und Elternteil mussten sich jeweils mehrfach in die Themen / Aufgabe einlesen. Internet wurde oft zum Finden der richtigen Lösungen genutzt. Diese Recherche war zum Teil sehr zeitaufwendig.

Akzeptanz der Motivation zum Lernen durch Eltern ist anders als durch die Lehrer. Erklärkompetenz der Eltern nicht immer akzeptiert, aber es wird gefühlt mehr Hilfe beim Lernen abgerufen, als in der Schule. Da ist es oft der kleine Austausch mit dem Mitschüler, der dem Lernenden weiter hilft. - Ablenkung durch Recherche im WEB und durch Unterbrechungen durch Nutzung sozialer Medien. - Der Austausch und direkte Kontakt mit dem Lehrer fehlt! - Webinare/ Skype Angebote zur Wissensvermittlung und als Forum zur Beantwortung von Fragen wäre wünschenswert.

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06.04.2020

Bitte mehr Heimunterricht

Insgesamt ist Schule zu Hause eine sehr positive, vielleicht sogar unbedingt notwendige Erfahrung.

Anregung für die Zukunft:

  • Eltern sollte es auch in Zukunft möglich sein, ihr Kind 2-4 Wochen im Jahr selbst zu unterrichten!
  • Unterricht als endlose Folge von Aufgabenblätter ausfüllen, ist langweilig und führt zur Schulphobie. Ich hoffe, der reguläre Unterricht läuft anders ....
  • Die (Grund-)Schulen sind mit der derzeitigen Situation komplett überfordert. Erstaunlich ist, daß Eltern und moderne Medienanbieter offenbar die Lücke gut schließen können.
  • Bitte werbefreie Lehr- und Lernmaterialien (z.B. Arbeitsblätter) zum Download zur Verfügung stellen!
  • Bitte Erklärfilme (HSU, Sport, Tipps zum richtigen Schreiben u.a.) z.B. per youtube zur Verfügung stellen.
  • Soziale Distanz ist für Kinder eine Qual! Zumindest Hort und Spielplätze sollten wieder genutzt werden können.

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06.04.2020

Strafe für die Kinder von Berufstätigen

Ich bin selbständig und muss jeden Tag in meine Arbeit gehen. Zur Betreuung meiner zwei Kinder steht mir meine Mutter zur Verfügung, die im Mai 79 Jahre alt wird. Sie fährt täglich von R. zu mir. Anders ist die Betreuung und das geforderte Lernen mit meiner Schulpflichtigen Tochter gar nicht möglich.

Da aber meine Mutter schon so alt ist, kann Sie nicht alles mit meinem Kind für die Schule machen, da Sie vieles nicht versteht und Ihr das auch zu viel ist. Wenn ich einen Tag in der Woche frei habe, nutze ich diesen nur um mit meinem Kind zu lernen. Das ist wirklich hart für uns und mein Haushalt bleibt total unerledigt.

Wie es in den Medien diskutiert wird, sollen Kinder evtl. freiwillig das Jahr wiederholen. Meiner Meinung nach sollten alle Kinder nochmal Ihre Jahrgangsstufe wiederholen müssen, so bleiben alle Kinder zusammen und schaden tut es den Kindern sicher nicht sondern in dieser schweren Situation würde es allen gut tun.

Jetzt wird die Streu vom Weizen getrennt und alle die Berufstätig sind bestraft, weil Sie nicht so wie die ganzen HAUSFRAUEN sich den ganzen TAG mit Ihren Kindern beschäftigen können und LEHRER spielen.

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06.04.2020

Organisation deutlich erleichtern

Mehrere Kinder in unterschiedlichem Alter/Schulart/Jahrgangsstufe zu betreuen, ist ein absoluter Vollzeitjob.

Die Aufgaben sollten klarer zugeteilt sein, wann was zu erledigen ist, wie viel Zeitaufwand pro Aufgabe zu erwarten ist, es sollte immer zumindest eine kurze Rückmeldung an den Lehrer inbegriffen sein, ob und mit welchem Zeitaufwand die einzelnen Aufgaben erledigt wurden/ werden konnten.

Grundsätzlich würde eine sinnvolle und vereinheitlichte Bezeichnung der übermittelten Dateien (z.B. Klasse-Fach-Datum-Fälligkeit: 7b-D_0326-0330) die Organisation deutlich erleichtern!!!

Freiwillige Zusatzaufgaben sollten deutlich erkennbar als solche gekennzeichnet und vom Pflichtprogramm unterscheidbar sein.

Bei neuen Inhalten sollte eine bessere Einführung vorgegeben sein, sowie Hilfestellungen (interaktiv mit der Lehrkraft/ Lernvideos im Internet).

Die Zusendung der Aufgaben sollte geregelter ablaufen, so dass man nicht am einem Tag mit 10 verschiedenen Emails, mit unterschiedlichen Anhängern, Dateiformat und Download-Plattformen jonglieren muss.

Arbeitsblätter sollten grundsätzlich als PDF geliefert werden, idealerweise ausfüllbar, um Druckaufwand und -Kosten zu sparen und Schwierigkeiten bei der Konvertierung in andere Bearbeitungssoftware zu umgehen. (z.B. word-Dokumente auf Open Office -> die Formatierung ist oft absolut unbrauchbar dannach!!!)

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06.04.2020

Lehrerin bittet um Rückmeldung

Wir erhalten von der Lehrerin eine Mail mit einem klaren Wochenplan, den auch mein Kind ohne Probleme verstehen kann. Die Lehrerin wendet sich in den Mails sowohl an die Eltern als auch an die Kinder, was ich persönlich sehr schön finde. Sie bittet auch um Rückmeldung, wie es ihren Kindern zu Hause geht und wie sie mit den Aufgaben zurecht kommen.

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06.04.2020

Lehrer geben sich große Mühe

Insgesamt funktioniert Schule zuhause ganz gut. Die Lehrer geben sich große Mühe, erstellen auch Filme, in denen Sachverhalte erklärt werden (Mathematik) und geben den Kindern über die Plattform natürlich auch Feedback zu den erledigten Arbeiten. Allerdings ist die Fülle der Aufgaben sehr groß, so dass meine Tochter oft sehr viele Stunden mit der Erledigung verbringt.

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06.04.2020

Genervte Nachbarn

Mein Kind macht das nicht. Ich muss ihr den ganzen Tag nach laufen. Sie wird aggressiv und schreit. Die Nachbarn haben sich schon beschwert.

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06.04.2020

Zusatzprojekte überlegt

Im großen und ganzen haben wir die Schule daheim gut gemeistert. Meine Tochter ist aber auch sehr fleißig und lernt gerne und schnell. Das hat es mir sehr leicht gemacht. Wir haben uns ein paar Zusatzprojekte überlegt, um die Zeit etwas spannender zu gestalten. Nur Arbeitsblätter sind auf due Dauer doch ziemlich fade. Wir haben englisch und programmieren über Apps gelernt und uns Bastel und Sportstunden überlegt. Es wäre schön gewesen, wenn auch die Grundschullehrer sich mit Plattformen wie mebis früher beschäftigt hätten. Die Realschule bei uns war da viel besser vorbereitet. So dass für Schüler und Lehrer die Umstellung nicht so groß war.

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06.04.2020

Strukturiert und gut verständlich

Die Übermittlung der Lerneinheit an mein Kind erfolgte strukturiert und gut verständlich. Mein Kind benötigte verglichen mit der normalen Schulzeit plus Hausaufgaben mehr Zeit zur Bewältigung des aufgegebenen Pensums. Allerdings beurteilte es selbst den Wissenserwerb der selbständig erworbenen Inhalte als intensiver und effizienter. Ich fand es interessant, mehr Einblick in die Unterrichtsthemen meines Kindes zu gewinnen.

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06.04.2020

Stehen wir zusammen?

Neben der Ankündigungen einer Mathe-Schularbeit am ersten Tag nach den Osterferien (die in der 2. Woche nach Beschwerden der Eltern zurückgezogen wurde), dann die Ankündigung einer strengen Benotung sowie Formulierungen „Strengt Euch an. Habe ich nicht verstanden, gilt nicht...“ (verschiedene Fachlehrer) war die Betreuung seitens der Schule keine Unterstützung, sondern eher eine zusätzliche Belastung in der aktuellen Situation.

Lobenswert war das Schreiben der Schulpädagogin und die Mitteilung ihrer Handynummer, damit die Schüler und Eltern sich bei Problemen melden könnten. Alle andere pädagogische Unterstützung war, bis auf die Ausnahme eines Lehrers (Fach Englisch) gänzlich fehlend. Auch die Rückfrage/Rücklauf nach Arbeitsaufträgen war fehlend („bitte schickt keine Lösungen“).

Enttäuschend war auch, dass ein „Wir stehen zusammen“, dass sonst so in aller Munde war, sich hier in dieser Situation nicht seitens der Schule bewahrheitet hat. Eher im Gegenteil.

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06.04.2020

Kontakt unerwünscht

Die Lehrer sollten alle einen Unterricht per skype anbieten. Das haben die Musikschullehrer bereits gemacht. Auch am Gymnasium findet teilweise Unterricht per skype statt. So kann ein nahezu ähnlicher Unterricht wie in der Schule stattfinden, es findet ebenso ein Austausch zwischen Schülern und Lehrern statt.

In der Grundschule passiert dazu nichts. Es werden lediglich Arbeitsblätter per mail verschickt. Wir mußten sogar darauf drängen, dass die Lehrerin überhaupt eine email Adresse einrichtet, damit Eltern bei Fragen mit ihr in Kontakt treten dürfen, da das von Ihrer Seite her unerwünscht ist. Kinder, deren Eltern nicht so gut unterstützen können, sind hier noch stärker benachteiligt als sonst. Das darf nicht sein!

Die technische Ausstattung die dafür notwendig ist, Smartphone, Tablet, PC besitzt mittlerweile jede Familie, die technische Umsetzung sollte kein Problem sein!!!

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06.04.2020

Gelangweilt und zunehmend unmotiviert

Der Lehrer meines Kindes gab nur ein Sammelsurium von unzusammenhängenden, unstrukturierten Wiederholungsaufgaben in Auftrag. Mein Kind war von den Aufgaben gelangweilt und zunehmend unmotiviert, so dass ich, um die Lernmotivation nicht nachhaltig zu beeinträchtigen, mir zusätzliche Lernangebote überlegte.

In den 3 Wochen Hausbeschulung wurde seitens der Schule kein neues Wissen vermittelt. Ich bin in Sorge, sollte die Schulschließung noch länger dauern, dass meinem Kind der vorgesehenen Schulstoff nicht vermittelt jedoch irgendwann spätestens nach dem Schulwechsel vorausgesetzt wird.

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06.04.2020

Schüler helfen sich gegenseitig

Die Arbeit als Schüler von zu Hause aus klappt ganz gut aber in wichtigen Dingen fehlt natürlich das zeitnahe Nachfragen-können bei den Lehrern. Aber als positive Begleiterscheinung ist der rege Austausch der Klassen untereinander über WhatsApp Gruppen festzustellen. So können sich die Schüler untereinander bei eventuell nicht verstandenen Lernstoff helfen.

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06.04.2020

Herzlichen Dank

Ich möchte mich ausdrücklich ganz herzlich bei allen Lehrern bedanken. Sie leisten Großes in der Corona-Krise. Auch wenn nicht alles sofort klappt und auch nicht jede/r Lehrer*in persönlichen Kontakt mit allen Schülern aufnehmen kann, zeigt sich doch, dass vieles möglich ist. Wie sich gerade zeigt, sind Schule und Lehrer*innen systemrelevant. Damit dieses System aufrecht erhalten oder wieder gestartet werden kann, könnte man alle Lehrer*innen wiederholt auf das Virus und auch auf Antikörper testen und Schritt für Schritt die Schulen wieder öffnen, sobald genauere Daten zum Verlauf der Pandemie vorliegen.

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06.04.2020

Mebis lief nur nachts

Bis auf einen Mathelehrer und den Koordinatoren der Oberstufe, die die Kinder beruhigt und motiviert haben, sie ermutigt haben, ihr Abitur werde zu schaffen sein, man werde ihnen zur Seite stehen, war die Begleitung eine Augenwischerei, eine Farce sondergleichen. Im Gegensatz zu der Schule des zweiten Kindes war aber zumindest ein Bemühen der Schulleitung allgemein zu erkennen, dass man gemeinsam an Lösungen sucht und dass man sich bewusst ist, dass nicht alles so laufen kann, wie es eigentlich laufen sollte.

Auch die Annahme, jeder könne in Bayern jederzeit auf das Internet zugreifen, ist definitiv falsch. Gerade im ländlichen Raum brach in den letzten Wochen durch die vermehrte Nutzung das WLAN mehrfach am Tag zusammen, Mebis konnte z.B. nur gegen 6 Uhr morgens und ab 22 Uhr besucht werden.

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06.04.2020

Überfordernd

Insgesamt empfinde ich die Situation mit zwei Schulkindern an zwei verschiedenen Schulen, meinem Mini Job, Familie und Haushalt oft als überfordernd. Zumal ich versuche, meinen Kindern auch emotional Rückhalt zu geben. Um zu verhindern, dass sie in dieser besonderen Zeit das Gefühl haben, sie wären eine Belastung für mich! Und damit sie innerlich stabil bleiben!

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06.04.2020

Kontakt fehlt

Kontakt Lehrer Schüler fehlt weitgehend. Besonders faule Lehrer schicken einfach zeitversetzt Lösungen.

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06.04.2020

Weinen und Schreien

Die Kinder sind emotional total überfordert und beginnen schnell das Weinen und Schreien, weil sie nicht verstehen, warum sie so viele Aufgaben jetzt machen sollen. Sie akzeptieren Eltern nicht als Lehrer und sind der Meinung, dass wir Eltern ihnen in diesem Feld nichts zu sagen haben, da wir nicht ihre Lehrer sind. Kleinere Kinder sind während der Zeit komplett außen vor und drehen durch, weil sie keine Aufmerksamkeit erhalten. In so einer Atmosphäre kann niemand ordentlich lernen.

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06.04.2020

Onlineunterricht mit der Lehrerin

Bei einer Verlängerung der Ausgangssperre wäre es wünschenswert, dass die Kinder online mit der Lehrerin am Unterricht Teil nehmen können. Das würde den Tag besser strukturieren, die Kinder würden den Unterricht wieder ernster nehmen und nicht mehr das Gefühl haben, dass sie sehr viel "Hausaufgaben" bekommen.

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06.04.2020

Sehr hilfsbereit

Mein Kind findet es besser, zu Hause zu lernen als in der Schule. (ADS Kind)

Die meisten Lehrer sind ziemlich kreativ und haben gute Inhalte für die Schüler vor bereitet. Nur eine Lehrerin tut sich schwer, mit digitalen Lösungen umzugehen. Im Allgemein hat das Gymnasium super organisiert und ist sehr hilfsbereit.

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06.04.2020

Bündelung erbeten

Hallo, ich finde dass unsere Schule das bestmögliche versucht, die Kinder nicht allein zu lassen. Bei uns funktioniert es bis jetzt ziemlich gut, unsere täglichen Aufgaben zu erledigen, aber mein Sohn empfindet es anstrengender als in der Schule. Vielleicht liegt es aber auch an mir, weil ich natürlich will, alles gewissenhaft und richtig zu machen.

Meine Anregung an die Lehrer: bitte vereinbaren Sie bestimmte Tage, in denen sie ihre Aufgaben in die Cloud, oder Mebis stellen. Damit man nicht den ganzen Tag mehrmals überprüfen muss, ob neues Material gekommen ist. Und fordern Sie mehr Rückgaben von Arbeitsaufträgen, glaube dass wäre für die Kinder auch eine gute Bestätigung.

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06.04.2020

Viele Schüler unmotoviert

Es klappt bei meiner Tochter sehr gut. Die entsprechenden Lehrer sind motiviert und auch für Fragen, Wünsche, Anregungen offen.

Schade ist, dass sich viele Schüler durch Mebis anscheinend nicht angesprochen fühlen. Beispiel: Die Lateinlehrerin meiner Tochter wollte eine Videokonferenz schalten. Viele Schüler haben sich gar nicht angesprochen gefühlt, so dass in dieser Videokonferenz nur meine Tochter und die Lateinlehrerin geschaltet waren, leider war daneben die Videokonferenz auch mit technischen Problemen behaftet.

Der Physiklehrer hat sich auch sehr große Mühe gegeben, er hat den Schülern neuen Stoff und Aufgaben durch vom ihm erstelltes Videos vermittelt. Schade war, dass nur 5 Schüler von 31 die entsprechenden Arbeitsblätter bearbeitet haben.

Mir scheint, dass einige Schüler, die vor Corona auch schon nicht motiviert waren, die Schule zu besuchen, Hausaufgaben zu machen, Übungsaufsätze zu schreiben, jetzt auch nicht mit Mebis arbeiten, sie stellen keine bearbeiteten Arbeitsblätter ein, wie auch, wenn für manche der Tag erst mit dem Aufstehen um 11:30 Uhr beginnt. Ich kann gut verstehen, wenn bei manchen Lehrern aufgrund dieser Erfahrungen die Motivation nachlässt.

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06.04.2020

Unterm Strich weniger Zeit als in der Schule gebraucht

Unser Kind findet Schule daheim gar nicht so schlecht, da es nach eigenen Worten

  • „sich besser konzentrieren kann, da es viel ruhiger ist als in der Klasse
  • seine Aufgaben im Wochenplan auch mal tauschen kann und dadurch vieles schneller geht, weil es ja das macht, worauf es gerade Lust hat und sich nicht so durchquälen muss
  • es mit dem, was es gut kann schneller fertig ist als geplant und so mehr Zeit hat für das, wo es länger braucht und so unterm Strich insgesamt weniger Zeit braucht („nichts nacharbeiten muss“)

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06.04.2020

Organisation war perfekt

Die Organisation war perfekt, da schon am Freitag vor der Schulschließung alle Arbeitsblätter und der Wochenplan für die erste Woche mitgegeben wurden. Die übrigen Materialien waren für die folgenden beiden Wochen über eine Plattform abrufbar. Der Stoffumfang war zwar machbar, aber so groß, dass bei entsprechend notwendigen Pausen sehr wenig Freizeit blieb. Der Anspruch an einen Zweitklässler, alles zuhause genau so zu erledigen wie in der Schulzeit, ist meines Erachtens zu hoch. Zudem war es nur durch dauernde Anwesenheit und ständiges Motivierten meinerseits zu schaffen.

Fazit: Bei weniger hohem Stoffumfang wäre weniger Druck und entspannteres Arbeiten möglich gewesen. Die Vorbereitung von Lehrerseite war hervorragend. Bei drei schulpflichtigen Kindern war der Aufwand, den Tag zu strukturieren, den Überblick zu behalten, zu organisieren und immer wieder zu motivieren sehr hoch und teils nervenaufreibend. Ich kann mir kaum vorstellen, wie berufstätige Eltern das stemmen...

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06.04.2020

Berg angehäuft

Ab Tag 1 wurden so viele Aufgaben übermittelt (teilweise für 1 Tag, teilweise für die ganze 3 Wochen), das es unseren Sohn direkt überfordert hat. Die ersten Tagen hat er große Probleme um irgendwelche Struktur im Tag zu bekommen, sodass er direkt eine Rückstand hat in der Verarbeitung von den Aufgaben. Diesen Berg an Arbeit ist jetzt, in den Osterferien, noch nicht weg.

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06.04.2020

Ausnahmesituation

Für mich war schnell wichtig, der Ausnahmesituation auch den entsprechenden Raum zu geben. Es ist eben nicht normale Schule und ich kann von den Kindern auch kein entsprechendes Verhalten erwarten.

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06.04.2020

Für Mai geplante Selbstlernzeit vorgezogen

Anfangs war die Serverüberlastung bei Mebis ein Problem, das dazu führte, dass der Umfang der pro Tag seitens der Lehrer veranschlagten Lerneinheiten schwer abzuschätzen war. Lektüren mussten erst bestellt werden, so dass sich auch hier schon anfangs ein zeitlicher „Rückstand“ ansammelte.

An dieser Schule wurde eine für Mai geplante Selbstlernzeit vorgezogen - eine Form, die die Schüler schon kannten. Dadurch war die Organisation nach den genannten Anfangsschwierigkeiten sehr gut.

Unterschätzt wird in manchen Bereichen der Arbeitsaufwand: Online-Recherche und das Tippen von Texten am Computer benötigte meiner Meinung nach mehr Zeit als vorgesehen.

Die weitere Tatsache, dass die Konzentration Zuhause nicht in dem Maße wie in der Schule vorhanden ist und dass die Ablenkungsmöglichkeit am Computer (bei gleichzeitig erforderlichem Lernen mit Computer) sehr groß ist, führte dazu, dass der vorgesehene Stoff nicht in der entsprechenden Zeit bearbeitet wurde.

Es blieb sehr wenig Freizeit (sogar eher weniger als in der Schulzeit) und ein micht unerheblicher Teil des Stoffes muss nun in den Ferien erledigt werden.

Fazit: Die Organisation war insgesamt sehr gut, der Arbeitsumfang zu hoch, was durch (später nach hinten verschobene) Abgabetermine als sehr stressig empfunden wurde.

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06.04.2020

Mehr Onlineunterricht

Es wäre schön, wenn die Schulen mehr Onlineunterricht anbieten würden, z. B. über Adobe, Microsoft Teams, usw....

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06.04.2020

Keinen großen Stress

Für uns ist Schule daheim sehr schwierig zu organisieren. Mit den Arbeitsaufträgen und Blättern zum ausdrucken geht es sehr gut, allerdings finde ich die Lernplattformen für uns nicht optimal. Ich möchte nicht, dass meine Kinder unbegrenzten und unkontrollierten Zugang ins Internet haben. Das müsste ich ihnen aber ermöglichen, damit sie die Arbeiten auf den Lernplattformen machen können. Wir haben nicht die Zeit und das Wissen die PC´s so einzurichten, dass sie kindersicher sind. Mein Mann und ich sind selbständige Handwerksmeister und trotz Corona viel am Arbeiten und meistens unterwegs - wir haben keine Zeit, uns jeden Tag jeweils 2 Stunden mit Schule zu beschäftigen.

Allerdings machen wir uns auch keinen großen Stress damit. Die Kids werden schon ihren Weg gehen und das lernen was für sie wichtig ist. Vielleicht entsteht aus dieser Situation auch eine andere Sichtweise auf die zu vermittelnden Lerninhalte, weil unseres Erachtens viel zu Theoretisch und Praxisfremd gelehrt wird. Mich freut es jedenfalls, dass die Eltern, die immer auf die Lehrer schimpfen, jetzt mal sehen, was an Arbeit dran hängt, die Kinder so zu schulen wie sie es gern hätten.

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06.04.2020

„Über Nacht“ kann nicht gehen

Es wird von den Schülern schon viel erwartet: also es wurde ihnen zwei Tage bevor die Schule geschlossen wurden ein Zugang für mebis gegeben und es wird erwartet, dass sie es selbstständig alles erlernen und kapieren selbst ich die nicht mit Computer und Scanner arbeitet musste sicher erst wieder angewöhnen wie das alles funktioniert. Also das fand ich sehr schwach von der Koordination der Lehrer und Schule. Bei der Grundschule war das viel einfacher sie haben alles nachhause bekommen und der Lehrer hat es ins Internet gestellt die ganze Woche als Plan und auch machbar vom Inhalt war ich sehr zufrieden.

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06.04.2020

Anderer Respekt

Es ist für Eltern schwierig, die Lehrer-Rolle zu übernehmen - nicht wegen dem fehlenden Wissen - sondern die Kinder haben einfach vor einem Lehrer anderen Respekt als vor den Eltern. Die Kids sehen auch nicht ganz ein, dass sie jeden Tag üben sollten: Es ist zuhause heißt Freizeit nicht Schule - das begreiflich zu machen war / ist schwer. Was den Kindern vor allen Dingen am meisten fehlt sind die sozialen Kontakte; Jetzt ist es bei uns auf dem Land leichter die Freizeit zu gestalten, vor allem wenn man einen großen Garten hat - aber die Freunde - die fehlen halt.

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05.04.2020

Ineffizient

Die Schule zu Hause ist ineffizient und übt unnötigen Druck aus.

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05.04.2020

Psychisch und fachlich gestärkt

Aussage unseres Sohnes zu Beginn der Schulzeit zu Hause. Er tut sich mit dem Schulstoff leicht: „Das Ausfüllen von Arbeitsblättern ist weniger anstrengend, als sich selbst was zum Lernen zu suchen“ - Das ist ein schwerwiegender Faktor, den ich im Schulsystem zutiefst bedauere. Es gibt Möglichkeiten, Schule zu einem Ort werden zu lassen, in dem sich Schüler*innen für eine Sache begeistern und intrinsisch motiviert lernen. Beim online Pioneers of education Summit von Silke Weiß (dessen Interviews bis zum Ende der Osterferien kostenlos anzuhören sind) gibt es vielfältige Inspirationen und gelingendes Lernen).

Ich entschied, dass er nicht stupide alle Aufgaben/Arbeitsblätter zu erledigen hat, wenn er die Thematik verstanden hat und er souverän wurde. So hatte er mehr Zeit, Bücher zu lesen, auf Bäume zu klettern, „Löwenzahn“ zu schauen oder zu chillen.

Es gab neben den Arbeitsblättern auch als Aufgabe, eine Versuchsreihe zu den Aggregatszuständen von Wasser. Unterrichtsstoff, den man erfahren und begreifen kann. Ich fand dies anregend, unseren Sohn musste ich durch die Versuche „schieben“. Volumen in Mathe erforschten wir alltagstauglich in der Küche, indem wir schätzten, wieviel ml die verschiedenen Gefäßen fassen. Anfangs schleppend, dann sprang der Funke und er war begeistert. Und wir verknüpften das noch mit dem HSU Wasser Thema.

Letztens hat er von sich aus gesagt, er wolle den Versuch aus dem HSU Buch machen, was gar keine aufgegebene Aufgabe war. Und nun begann er von sich aus, eine Geschichte am PC zu schreiben. Spannend, was er darin unbewusst so an eigenen Themen verarbeitet. Hier fand eine Lern-Entwicklung statt. Möglich wurde dies m.E., weil meine Arbeit der Haushalt, Ehrenamtliches und die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten sind - heutzutage leider eine seltene Situation - und ich im pädagogisch-therapeutischen Bereich ausgebildet bin.

Unser Sohn geht meines Erachtens psychisch und fachlich gestärkt zurück, wenn Schule wieder im Schulgebäude stattfindet. Ich nutzte die 3 Wochen Erfahrung im homeschooling zu machen und am Verhalten unseres Sohnes, das Lernen in der Schule zu hinterfragen und herauszufinden, was es für ein Lernumfeld braucht, damit ein junger Mensch aus sich heraus Themen entdecken und begreifen will.

Unserer Situation gegenüber steht ein Klassenkamerad, dem wir mehrmals angeboten hatten Arbeitsblätter auszudrucken bzw. Fragen zu beantworten. Er fragte schliesslich am Donnerstag vor den Osterferien per WhatsApp nach, ob wir die Arbeitsblätter ausdrucken könnten. Ich vermute, dass Kinder aus Familien mit diversen Herausforderungen und Belastungen geschwächt, teilweise traumatisiert und mit immensen Fachlücken und verstärkten psycho-emotionalen Verhaltensweisen aus dieser Zeit zurückkommen werden. Unsere Lehrerin hat zu Kindern mit schwierigen Lebensumständen telefonisch Kontakt aufgenommen, was ich sehr wichtig finde. Für Familien, in denen beide Eltern erwerbstätig sind, ist der fachliche Aufwand schwer zu leisten, neben der labilen emotionalen Gesamtsituation, die nicht zu unterschätzen ist.

Dass die Kinder digital durch die Lehrerin begleitet wurden, fehlte in unserer Klasse völlig, es gab nur die Arbeitsblätter, Wochenpläne und Filmbeispiele. Auch hier zeigt sich, dass wir von der Bildungerechtigkeit weit entfernt sind. Und so wünsche ich mir für alle Schüler*innen: Lernen mit Herz, Hirn und Hand, ein Umfeld, in dem Kinder eigenschöpferisch tätig sein können bzw. dazu angeleitet werden und so auf unsere Zukunft vorbereitet werden und kreativ und gemeinsam Lösungen finden, Kinder in Lerngruppen lernen können, auch via PC, Aufgaben und Aufgabenmengen, die sich an den Bedürfnissen des Kindes orientieren, Lernen ohne Versagensängste - kein Sitzenbleiben, Gemeinsames Lernen bis zur 10. Klasse. Auf der Seite von „Eine Schule für Alle“ e.V. (www.eine-schule.de) finden sich Details.

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05.04.2020

Trotzdem froh

Trotz des enormes Aufwandes/ allen Mühen & Unannehmlichkeiten bin ich froh, dass Home schooling gemacht wird - denn unsere Gesundheit geht vor!!!

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05.04.2020

Tagesplan gemacht

Wir haben als Familie gleich zu Beginn des „Homeschoolings“ einen, dem Stundenplan ähnelnden, Tagesstrukturplan aufgestellt und illustriert und diesen an den Kühlschrank gehängt. Dieser Plan hat feste Lern-und Pausenzeiten vorgesehen. So war für alle (3 Kinder) klar, dass ab ca 8:00 Uhr +/- die Lernzeit beginnt und die erste „Hofpause“ um ca 9:30 Uhr (mit Snack u spielen im Freien) stattfindet. Danach bis ca 11:30 Ihr die zweite Lernzeit und nach dem Mittagessen und Mittagspause schließt sich noch mal eine kurze Einheit an (bis max. 13:30 Uhr) falls man noch nicht ganz fertig geworden ist. Von 13:30 Uhr bis 14:00 Uhr ist Zeit für zusätzliche Dinge wie Gitarre und Klavier üben, Vokabeln lernen etc. Ab 14:00 Uhr Freizeit. Unter der Woche normale Bettzeiten wie zu Schulzeiten auch. Die Kinder haben es sehr gut angenommen.

Insgesamt ist das „Homeschooling“ für den 1.-Klässler am schwierigsten. Er ist ja noch nicht so lange mit dem System Schule und den Strukturen vertraut und der Lehrer hat noch einen ganz anderen Einfluss als die Mama daheim.

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05.04.2020

Familie wird zerrüttet

Wenn beide Elternteile arbeiten müssen, vor allem, wenn sie selbstständig sind, und keine Soforthilfe bekommen, ist Schule daheim nichts anderes als eine zusätzliche Belastung, die nur zu Stress und Streit führt, die Beziehung zu den Kindern und allgemein Familiär wird zerrüttet. Keiner kann dann in so einer Stimmung arbeiten weder die Eltern noch die Kinder...

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05.04.2020

Keine Überforderung

Ich persönlich war zufrieden, die Arbeiten waren gut zu bewältigen. Keine neuen Dinge, die mein Kind oder mich überfordert hätten. Gut fand ich den Wochenplan, da konnte man sich den Stoff gut selber einteilen.

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05.04.2020

Nachteil für Schüler aus kinderreichen Familien

Während dieser Heimbeschulungszeit besteht ein deutlicher Nachteil für Schüler aus kinderreichen Familien in denen ein Elternteil auch noch im Gesundheitswesen viel arbeiten muss z.B. im Vergleich zu Einkind-Familien, in welchen beide Eltern gerade Homeoffice machen!!

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05.04.2020

Paukenschlag auf unser Schulsystem

Ich arbeite 30 Std derzeit im Home Office und soll „nebenbei“ zwei kleine Kinder unterrichten. Sie können über Schlaukopf noch etwas machen und haben einen Testzugang zu Sofa Tutor bekommen.

Meine Erwartung an das Kultusministerium ist, für jede Schulart uns den entsprechenden Lehrplan der jeweiligen Jahrgangsstufe eine Lernplattform einzurichten. Virtueller online Unterricht und Apps, in denen Aufgaben abgearbeitet und an den Lehrer geschickt werden können. In iPad Schulen funktioniert so etwas.

Unsere Schule und die Lehrerschaft ist leider nicht in der Lage, ein paar YouTube Videos aufzunehmen. Eine dreigleisige Jahrgangsstufe und es ist offensichtlich nicht machbar zumindest für die Hauptfächer Videos zu erstellen. Auf meine Frage, ob ich die Arbeiten einscannen und schicken soll bekam ich die Antwort ich hätte die schneller selbst korrigiert als gescannt und geschickt.

Gäbe es eine vom Kultusministerium vorgeschriebene Lernplattform mit Zugang für alle Schüler aller Jahrgangsstufen für ganz Bayern, wäre das auch im Falle einer längeren Krankheit eines Kindes oder eines Lehrers bzgl Vertretung eine enorme Erleichterung.

Ich bin in der Lage, Home Office zu machen, mein Partner nicht. Ich hoffe, es ist alles bald vorbei und die Pandemie wirkt wie ein Paukenschlag auf unser verstaubtes und veraltetes Schulsystem ein. Wir brauchen Digitalisierung in den Schulen. Die Wirtschaft braucht keine angepassten und belehren Menschen. Augen auf und bringt uns und unsere Kinder nach vorne. Die Gunst stand nie besser und vehementer vor unseren Türen!

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05.04.2020

Ich weiß nicht, wo die Zeit bleibt

Ich habe die Situation falsch eingeschätzt, ich dachte Folgendes: Fünf Wochen zuhause, oje, uns wird die Decke auf den Kopf fallen, alle werden sich langweilen. Ich muss dafür Sorge tragen, dass nicht alle nur fernsehen und Handy oder X-Box spielen. Ich muss mir möglichst viel Zeit vom Büro freischaufeln und mich kümmern, ich habe ja die besten Voraussetzungen. Bin selbst „Akademikerin“, bin sportlich, kann ein Musikinstrument spielen, ich bin aktiv und energiegeladen und werde alle zu „sinnvollen“ Dingen motivieren. Ich habe einen Wochenplan geschrieben: morgens Schule; nachmittags Hausarbeit, Gartenarbeit, Sport, Basteln und einmal Freizeit; abends Karaoke, 2x Fernsehabend, Spieleabend und Tanzabend (mit X-Box Dance Star).

Tatsächlich haben wir nur etwa die Hälfte des Planes geschafft. Alles dauert einfach länger, wir sind nicht mehr effektiv. Es ist nicht möglich, produktiv zu sein. Ich frage mich, wo zum Teufel die ganze Zeit denn bleibt? Wo bleibt die Langeweile? Wie haben wir das früher alles geschafft? Wo bleibt die Zeit? Ich weiß es nicht...Wir schlafen etwas länger und beginnen erst um neun Uhr. Wir essen dreimal täglich alle zusammen, machen zusammen Apfelpause am Vormittag. Wir machen zusammen Hausarbeit, ich zeige den Kindern, wie man ein Klo putzt, einen Spiegel, wie man ein Bett überzieht. Ich brauche daher doppelt solange, tröste mich aber, dass meine Kinder hier sinnvolles lernen und nicht während ich arbeite fernsehen, sondern dass wir gemeinsam Zeit verbringen. Meine Kinder streiten, wer den ersten Spiegel putzen darf, es ist schwierig, sie alle drei parallel mit Aufgaben zu versorgen. Außerdem muss ich einsehen, dass ich auch beim nächsten Badputz nochmal dabei sein sollte und eine Aufsicht notwendig ist.

Ich räume gefühlt ständig den großen Tisch ab und wische ihn. Alle wollen die Aufgaben hier machen, keiner will allein in sein Zimmer. Gelegentlich wandert einer ins Büro ab, weil dort der Computer steht, oft bin ich das, aber ich werde ständig zurückgerufen. Ich gebe es auf, eine Akte am PC zu bearbeiten und bleibe bei den Kindern. Zwar arbeitet jeder selbstständig, aber jeder braucht dennoch alle 20 Minuten was: ich hole einen Locher, ich beantworte eine Frage und ich teile meinem Vorschulkind neue Aufgaben zu. Ich kontrolliere die Aufgaben, ich streite mit meiner Tochter der 3. Klasse, weil ich ihr Geschmiere nicht lesen kann. Ich sage, sie soll wenn sie sich verschreibt, das Wort durchstreichen und neu daneben schreiben, sie sagt, die Lehrerin sagt, man soll es darüber schreiben. Nach etwas Gemotze wird die Aufgabe ein zweites mal geschrieben. Dann machen wir eine spannende Knobelaufgabe zusammen, das macht uns beiden Spaß. Meine große Tochter der 7. Klasse bekommt die Aufgaben der verschiedenen Lehrer zu verschiedenen Zeiten, es dauert, bis wir alles runtergeladen und ausgedruckt haben, ich hätte zu dieser Zeit auch gerne am PC meine Mails gecheckt, naja, mach ich später. Nach anfänglichen Mails kommt jetzt vieles auf der Mebis-Lernplattform, das sieht schick und übersichtlich aus. Die jüngeren sind um 11 Uhr fertig, die Große nicht, das ist natürlich unfair, aber ich kanns auch nicht ändern.

Ich bekomme tausend Mails und WhatsApp Nachrichten, mit tausenden Beschäftigungsideen, aber wann soll ich das denn alles machen? Ich mache vereinzelt etwas, aber es ist zuviel. Nach drei Wochen werde ich nun ruhiger, ich sehe ein, dass wir eben weniger schaffen als sonst, obgleich ich viel mehr Zeit investiere als sonst. Ich bin dankbar, dass uns nicht langweilig ist und alle gut gelaunt sind. Die To-Do-Liste bleibt genauso gefüllt wie vor der Corona-Zeit, ich weiß nicht, wo die Zeit bleibt.

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05.04.2020

Ausbaufähig

Die Umfänglichkeit der gestellten Aufgaben ist viel zu gross! Die Stoffmenge zu viel! Der Lehrplan mit seiner Lernstoffmenge wird vollumfänglich, ohne Rücksicht auf die Situation, durchgesetzt.

Die Lehrer geben sich sehr grosse Mühe die Stoffe gut aufzubereiten. Auch sie müssen sich ja erst an die Situation und die neue Art von Stoffvermittlung gewöhnen. Jedoch wurde hier nicht mit „erstmal weniger“ sondern einfach mit der Weiterführung des Stoffes begonnen. In der ersten Woche war auch die Motivation seitens der Kinder ob der neuen, auch irgendwie spannenden Situation, noch hoch!

Seit dem ersten Tag home schooling sitzen wir aber täglich ca. 6, manchmal 7 Stunden mit unserem, sonst wirklich nicht doofen oder begriffsstutzigem Kind und müssen ihm Struktur, Hilfe, Unterstützung bei der Erledigung, Erklärung und Prüfung der Aufgaben plus Abfragung des neuen Stoffes bieten. Was machen Familien, in denen beide Elternteile home office machen müssen und die ein oder zwei schulpflichtige Kinder haben?!? Gibt es in so einer Familie dann drei oder vier Computer?! Wie können die Eltern in dieser Situation selbst arbeiten!?! Was machen Kinder deren Eltern nicht gut genug Deutsch sprechen oder keine ausreichende Bildung haben um ihren Kinder zu helfen?!?

Die Schulen müssten ein viel grösseres Augenmerk auf das Wohlergehen der Kinder richten! Siehe auch die steigende Problematik von häusliche Gewalt etc.. Wo sonst ein Kind mit blauem Auge in die Schule kommt, sofort bemerkt wird und Unterstützung erfährt ist es nun ungleich schwieriger aber auch nötiger diese Fürsorgepflicht seitens der Schule zu gewährleisten!!!

Die Lehrer haben, denke ich, sowohl die Kompetenz als auch die Autorität zu bewerten, welche Stoffe für die Kinder im nächsten Schuljahr wichtig und nötig sind und auf den Rest zu verzichten!!! Das heisst klare und spürbare Abstriche in der Stoffmenge zu machen!

Ich glaube nicht, dass da das Kultusministerium helfen kann, welches ja schon oft seine Schwerfälligkeit im Umgang oder der „Modernisierung“ des Lernplans bewiesen und zur Schau gestellt hat! Die Lehrer müssen sich, den Eltern und Kindern hier selbst helfen! So wie jetzt kann es nicht weitergehen!!!

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05.04.2020

Ressourcenverschwendung

Ich muss ihnen neuen Stoff erklären. Fär die meisten Fächer kommt gar nichts, nur für die Kernfächer. Ich spreche fließend Englisch, aber viele Eltern können die Aussprache und Grammatikregeln nicht. Es wäre zwingend notwendig, digitalen Unterricht zu bekommen. Auch ist der Papier und Tonerverschleiß bei 3 Kindern immens. Dabei haben sie ja ihre Schulbücher zu Hause. Ist das nötig? Manche Sachen sind Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die Eltern. Ich sehe es nicht ein, ein Beweisfoto zu machen, das Foto im DM ausdrucken zu lassen, um es ins Heft einzukleben. Mein 8jähriger Sohn kann das nicht alleine oder überhaupt erledigen.

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05.04.2020

Zeitweiser Online-Unterricht wünschenswert

Es werden zum Teil neue Inhalte vermittelt. Unser Kind kann sich sehr gut neue Inhalte selbst erarbeiten. Es gibt aber viele Kinder in der Klasse denen das schwer fällt. Die bleiben auf der Strecke. Viele Eltern haben nicht die Möglichkeit zu unterstützen (mangelnde Deutschkenntnisse, Arbeitszeit etc.). Auch das ausdrucken der vielen Arbeitsblätter können nicht alle ohne weiteres organisieren. Die Aufgaben sollen von den Kindern anhand der Musterlösungen selbst kontrolliert werden. Das funktioniert nur bedingt.

Es wäre zeitweiser Online-Unterricht zumindest für die neuen Inhalte wünschenswert. Hier ist die bayerische Bildungspolitik schlecht aufgestellt. Warum lernt man nicht von Australien? Da gibt es solche Systeme schon seit Jahren.

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05.04.2020

Für die Osterferien ein Riesenpaket an Aufgaben

Da ich vom Fach bin, kann ich unserem Kind sehr gut helfen und es macht durch das homeschooling schöne Lernfortschritte, die sogar besser ausfallen, wie wenn es in der Schule lernen würde. Wer diesen Hintergrund nicht hat, wird von dieser Lehrerin nicht in dem Maße unterstützt, dass erfolgreiches Lernen stattfinden kann. Der gesendete U-Stoff ist im Umfang und Schwierigkeitsniveau von Tag zu Tag sehr unterschiedlich. Einmal müssen 80 Seiten Lektüre gelesen werden (zusätzlich zu HSU und Mathe ABs) an einem anderen Tag reicht es, eine Kleinigkeit zu basteln und 10 Einmaleinsaufgaben zu rechnen. Die zugesendeten ABs entsprechen oft nicht dem aktuellen Niveau der Kinder. Es entsteht der Eindruck, dass wahllos Aufträge gesendet werden. Der Lernoutput wird zu keinem Zeitpunkt von der Lehrerin eingesehen geschweige denn Rückmeldung von ihrer Seite gegeben. Die Lehrerin versteckt sich hinter der Klassenelternsprecherin und lässt die ersten 2 Wochen auch nur über diese eine Kommunikation zu!!! Als die Lehrerin nach 2 Wochen homeschooling den Kinder die Möglchkeit gibt, ihr per Antolin schreiben zu dürfen, möchte unser Kind davon Gebrauch machen und schreibt einen kleinen Brief mit einer Frage. Dieser Brief ist seit über einer Woche von der Lehrerin unbeantwortet geblieben!! Jeden Tag möchte unser Kind wissen, ob denn die Lehrerin geantwortet habe und leider muss ich es jeden Tag enttäuchen. Für die Osterferien ist ein riesen Paket an Aufgaben per e-mail übersendet worden. Um das auch nur ansatzweise schaffen zu können, müssen die Kinder jeden Tag arbeiten.

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05.04.2020

Gymnasium und FOS top

Ich habe diese Umfrage für drei meiner fünf Schulkinder beantwortet und ich muss leider sagen, dass die Grundschule absolut ganz unten in der Skala steht, was die Betreuung der Kinder betrifft. Die Gymnasien und die Fachoberschule bemühen sich sehr und versuchen alle bestehenden Möglichkeiten zu nutzen. Außerdem erkundigen sie sich persönlich nach dem Wohlbefinden der Kinder und ob sie Unterstützung benötigen. Bei der Grundschule kam von beiden Lehrerinnen (1.und 4. Klasse) in zwei Wochen kein einziger Anruf. Das finde ich erbärmlich, vor allem, weil die Lehrerin für die Erstklässler eine wichtige Bezugsperson darstellt.

Ich fand es gut, dass die Kinder mit Arbeitsblättern und ihren Büchern und Arbeitsheften gearbeitet haben, weil es sonst einen extremen Aufwand bedeuten würde, alle Aufgaben elektronisch zurückzuschicken, aber es sollte die Möglichkeit nach zwei Wochen geben, die Arbeitsblätter wenigstens bei der Schule in den Briefkasten zu werfen. Meine Kinder kommen zwar gut mit der Schule zu Hause zurecht, aber insgesamt sehe ich bei den Grundschulen erheblichen Konzeptbedarf, was die persönliche Betreuung der Kinder betrifft.

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05.04.2020

Nachhilfe bei Wiederaufnahme des Schulbetriebs

Ich bin Elternsprecher und insgesamt habe ich überwiegend gehört, dass es klappt und machbar ist. Probleme gibt's bei Alleinerziehenden, die trotzdem arbeiten gehen müssen und Kindern von Eltern mit Migrationshintergrund. Habe bei uns auch bei Schulsprechern angeregt, ob es für Schüler, deren Eltern die Heimarbeiten nicht richtig vermitteln konnten, eine Nachhilfe bei „Wiederaufnahme“ des Schulbetriebs geben wird. Eventuell mit Lehramtsstudenten. Habe darauf keine Antwort erhalten. Wäre schade, wenn Kinder, die nichts dafür können, durch das Raster fallen und eine Klasse wiederholen müssten und ihre Schulfreunde verlieren würden.

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05.04.2020

Home-Office de facto nicht möglich

Eigentlich müsste ich Home-Office machen. Dies ist de facto aber nicht möglich mit 2 Kinder, die meine Unterstützung bei den Schulaufgaben benötigen und einem weiteren Kindergartenkind. Außerdem lernen beide Kinder viel besser in Gemeinschaft und wenn sie die Lerninhalte von einer Lernkraft erklärt bekommen.

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05.04.2020

Unklar

Unklar ist, was die Kinder jetzt nach Erledigung der Aufgaben können müssen wird der Stoff noch besprochen, wann kommen Klausuren.. das Ziel der Lehrkräfte ist unklar, die Schulleitung wartet und geht in die Ferien.

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05.04.2020

Feste Zeiten

sehr unterschiedliche Bereitstellung bzw. Aufgaben über mebis. Nebenfächer - 2 Stunden pro Woche - mehrere Hausaufgaben pro Woche, dafür Hauptfach Fränzösich nur Aufgaben vor "Coronapause" - kaum weitere Kontaktaufnahme. mebis sehr unübersichtlich für schnelle Erfassung ob aktuelle Aufgaben Infos vorliegen. Man muss den jeweiligen Fächerordner anklicken bzw. öffnen um zu sehen, ob neue Inhalt vorliegen. Dies sollte beim Blick auf "Schreibtisch" klar ersichtlich sein, da man in der Früh bevor man ins Büro muss, schnell und zügig nachschauen können sollte. Und nicht erst in 10 verschiedene Fächerordner klicken bzw. schauen kann. Ich habe am Freitag vor den Osterferien um 18.30 Uhr - nach Rückkehr aus der Arbeit - zufällig Hausi in Geo entdeckt, die bis 19 Uhr hochgeladen werden sollte. War in der Früh - ca. 6 Uhr noch nicht drin - bevor ich ins Büro gefahren bin. Evtl. feste Zeiten für bessere Struktur andenken? Lehrer lösen es teilweise gut, manche sind ehrlicherweise total damit überfordert.

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05.04.2020

Zumutung für die Kinder

Es ist eine Zumutung für die Kinder, dass sie über Wochen keinen einzigen Freund/Freundin treffen dürfen (in anderen Bundesländern dürfen sie zumindest einen Freund/Freunding treffen - das sollte doch wenigstens bundesweit einheitlich sein), Kontakte via Social Media sind da absolut kein Ersatz. Wer weiß, welche psychischen Folgen das haben wird. Da hiflt auf keine „online Beratung“ von Schulpsychologen oder Ähnliches wie es jetzt vielfach angeboten wird.... Und auch wenn die Politik das herunterspielt, wird es natürlich auf jeden Fall eine benachteiligte „Bildungsgeneration Corona“ geben... Außerdem ist es eine Zumutung, dass die Kinder so lange keinen Sport im Verein machen dürfen, über kurz oder lang wird es dann noch viel mehr übergewichtige Kinder geben...

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05.04.2020

Alles selber schaffen

„Schule daheim" bedeutet für unsere Familie nicht nur die Vermittlung von Lerninhalten sondern der Wegfall jeglicher Außerhausbetreuung wie Mittagsverpflegung oder Mittagsbetreuung.

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05.04.2020

Willkommene Abwechslung

Umstellung hat bissl gebraucht (sicher für uns alle, verständlich!), hat insgesamt sehr gut geklappt.
Kann Unterricht sicher nicht ersetzen, aber war für alle eine willkommene Abwechslung.
Haben Aufträge, Arbeitsblätter, viele Links und Tipps und auch viel zusätzliche Info und Anregugnen über ESIS und MEBIS bekommen, war sehr gut strukturiert. Unser Kind konnte das gut und mit eigener Tagesstruktur bearbeiten. Wir haben Teile gemeinsam mit ihm erarbeitet, ging aber auch sehr gut und hat Spass gemacht. Dank doppeltem Büchersatz, den die Schule anbietet, war ja alles auch hier vor Ort was gebraucht wird. Skype- und Zoom-Sessions gab es auch, zum Wiedersehen und auch für Fragen.

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05.04.2020

Nur eine Lehrkraft hat geliefert

Ich bin etwas enttäuscht, dass es nur eine Lehrkraft geschafft hat, etwas online zu stellen!
Eine kurze Videobotschaft oder auch mal eine Online Stunde müsste in der heutigen Zeit doch möglich sein.

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05.04.2020

Enttäuscht

Bin sehr enttäuscht über die Berufsschule, da man nur per Mail die Sachen bekommt, aber keine andere Info!!

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05.04.2020

Dauerhafte Isolation geht nicht

Wenn Eltern von zu Hause arbeiten und Schul- und Kindergartenkinder zu Hause sind, ist es dauerhaft nicht haltbar. Kinder werden nicht gefördert und die Eltern können ihren beruflichen Pflichten nicht nachgehen. Als etwas einzigartiges sind die Massnahmen kurzfristig verständlich, nach den Osterferien muss eine andere Lösung gefunden werden.

Es kann nicht sein, dass die Kinder dauerhaft von Freunden, Verwandten und Mitmenschen isoliert werden. Aus diesem Grund sollten die Ausgangsbeschränkung zumindest für Schul- und Kindergartenkinder aufgehoben werden.

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05.04.2020

Ankündigung einer Probe als "Ostergruß"

Nachdem digitale Angebote am Gymnasium meiner Tochter bisher kaum vorhanden waren, die Kinder strikt in der Schule kein Handy verwenden dürfen und im EDV-Unterricht nicht einmal der Login fehlerfrei funktioniert, empfinde ich als berufstätige Mutter mit 2 Kinder (1 Gymnasium, 1 Grundschule) es als recht viel verlangt, plötzlich Mebis, Email, Untis, Messanger, Webex, Clouds etc. für unsere Tochter zu installieren, zu begleiten und zu erklären. Wäre sie nicht so selbständig, gut mit ihren Mitschülern vernetzt und gut in der Schule, wäre dies für uns eine Mission Impossible geworden.

Unmöglich finde ich, dass der Mathelehrer außer Hefteinträgen keine weitere Hilfestellung bietet, die Kinder autodidaktisch neue Lerninhalte erarbeiten müssen und der einzige "Ostergruß" sich darauf beläuft, eine Probe für den 29.4. über diesen neuen Stoff anzukündigen. Wenn ich dann lese, wie wichtig es doch ist, dass die Kinder auch mal Muße haben und wir Eltern uns natürlich auch noch darum kümmern sollen, dass sie sich mit Sport, Kultur, Lesen, Naturerlebnissen etc. in ihrer Freizeit sinnvoll beschäftigen und auch "mal ein Bild malen", kriege ich offen gesagt je nach Nervenkostüm einen Lach- oder Wutanfall.

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05.04.2020

Auf dem Rücken der Eltern abgeladen

Da ich in einem systemrelevanten Beruf mit Schichtdienst und auch am Wochenende arbeite, ist für mich zuhause der Unterricht für drei Kinder zu leiten fast nicht möglich. Ich kann nur 2 Stunden pro Tag mit den Kindern lernen oder Aufgaben erklären, das Unterrichtsmaterial orientiert sich eher an 6 Stunden. Allein das Ausdrucken der vielen Arbeitsblätter dauert mind. eine Stunde. ...
Die ganze Arbeit wird auf dem Rücken der Eltern abgeladen. Wenn man nicht in Quarantäne ist und nicht im Homeoffice arbeite darf , kann man die Kinder nicht ausreichend unterstützen. In der Grundschule sind die Kinder einfach noch nicht so weit, dass sie die Aufgaben komplett ohne Unterstützung durchziehen können.

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05.04.2020

Manche Lehrerinnen kümmern sich wirklich

Ich finde, dass Abschlussschüler in dieser Situation lediglich mit den Prüfungsfächern versorgt werden sollten. Ich weiß, dass auch in den anderen Fächern noch Kurzarbeiten und mündliche Noten gemacht werden müssen, jedoch ist jetzt wichtig, die Kinder auf die Prüfungen vorzubereiten.

Leider werden wir Eltern nicht informiert, wie läuft das jetzt, die Nachprüfung in den Nebenfächern ist ausgefallen, wird das nachgeholt? Was ist mit dem Stoff, den die Lehrkraft nicht mehr vermitteln konnte, diesen erlernen sich die Kinder nun selber, wie wird das in der Prüfung gehandhabt? Wie läuft die letzte Schulaufgabe ab, wie entstehen die mündlichen Noten und die Noten für Kurzarbeiten, wenn dass Kind schon knapp steht, wird es zu den Prüfungen zugelassen?

Was ich auch nicht gut finde, dass die Kinder Hausaufgaben machen und dann diese selber korrigieren, da die Lösungen gleich mitgeschickt werden. Woher weiß der/die LehrerInnen, auf welchem Stand das Kind nun steht.

Ich muss manchen LehrerInnen auch danken, die sich wirklich um ihre Kinder kümmern und versuchen sie zu ermutigen und nicht alleine lassen.

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05.04.2020

Mebis nur zum Hinterlegen genutzt

Im Vergleich ist unsere Grundschule sehr viel bemühter und engagierter als das Gymnasium des großen Kindes. Das Gymnasium nutzt Mebis, könnten aber genauso gut die Aufgaben per Mail versenden, da sonst keine Funktion von Mebis genutzt wird. Also würde der einfache Versand reichen und zumindest ersparen mehrmals täglich auf Mebis nachzusehen, ob etwas Neues da ist. Das ist unnötig zeitraubend.

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05.04.2020

Pflichtvergessen

Leider kommt weder die Schule noch der Arbeitgeber seiner Bildungspflicht nach.

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05.04.2020

Krasse Unterschiede

Während mein Kund nur 1,5-2h täglich für seine Aufgaben benötigt, benötigen andere Kinder den ganzen Vormittag bis Nachmittag. Die Unterschiede sind sehr krass. Ich hätte gerne eine andere Einteilung der Kinder. Mein Kind wird ausgebremst.

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05.04.2020

Sehr harte Zeiten

Unser Kind kommt allein nicht klar und lehnt jegliche Motivation und Hilfestellung durch uns ab, findet endlose Ausreden und Ablenkungen, um nicht mit den Aufgaben zu beginnen. Das Erledigen des Minimums ist jeden Tag sehr aufreibend, wir haben keine Chance, einen strukturierten Tagesablauf einzuführen. Auch die Anregungen der Schule für Online-Spiele interessieren sie nicht. Sehr harte Zeiten für uns Eltern.

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05.04.2020

Schaut über die Landesgrenzen

In Deutschland hat die Präsenzschule (anders als in allen anderen europ. Ländern) ein Monopol. Entsprechend gab es und gibt es nach wie vor keinerlei strukturiertes Programm für homeschooling. Selbiges habe ich vor vielen Wochen bei der Schulbehörde in Marktoberdorf angeregt. Dort wurde es abgelehnt mit dem Hinweis auf die Präsenzschulpflicht in Deutschland. Um so überraschter waren wir, als die Schule uns am letzten Schultag aufforderte, alle Unterlagen der Kinder mit nach Hause zu nehmen und hektisch um unsere Email Adressen bat. Es erfolgte lediglich der Hinweis, dass der schulische Lehrplan nunmehr elterliche Aufgabe sei und wir nun den Schulstoff vermitteln müssten: Aus welcher Rechtsgrundlage sich diese Pflicht ergibt, wurde nicht mitgeteilt. Ganz Deutschland ist im shutdown, aber Hauptsache der Lehrplan wird weiter durchgezogen...

Immerhin, die Lehrerin meiner Tochter ist nicht in der Versenkung verschwunden, sondern hat per email Arbeitsblätter verschickt, welche wir ausdrucken und vermitteln mussten. Da ich die Zeit habe und die Mittel habe, war dies kein Problem, zumal es sich um das erste Schuljahr handelt. Allerdings merkt man schon, dass das Überwachen von Hausaufgaben und die Vermittlung neuen Schulstoffes zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind. Sollte sich die Situation allerdings nach den Osterferien so fortsetzen, werde ich diese schulische Zettelwirtschaft (und Druckerpatronenvernichtung) verweigern und meiner Tochter ein Schulbuch kaufen, mit dem wir dann täglich weiter arbeiten. Entweder die Schule kommt mit einem strukturierten online Programm, oder ich übernehme und mache es dann so, wie ich es für sinnvoll erachte.

Hinweis: Ein solches online Lernen wäre auch in der Zukunft hilfreich, wenn Kinder einmal längere Zeit fehlen. Bislang muss man dem Schulstoff durch Improvisation hinterher rennen oder aber das Kind muss nach Schulrückkehr den versäumten Stoff aufholen.

Tipp: Schaut über die Landesgrenzen, z.B. nach Österreich, wo dies reibungslos funktioniert. Aber es gilt zu befürchten, dass dies nicht geschehen wird. Homeschooling könnte ja auch Spass machen und was dann mit der Präsenzpflichtschule?

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05.04.2020

Videocalls mit der Freundin

Unsere Tochter arbeitet gern zusammen mit ihrer Freundin in stundenlangen WhatsApp-Videocalls - eine super Sache!

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05.04.2020

Absprache wünschenswert

Absprache der Lehrkräfte untereinander bzgl. des Volumens der Aufgabenstellungen wären wünschenswert.

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05.04.2020

Auf die Eltern abgewälzt

Meine Erfahrung an der Grundschule meines Sohnes ist, dass die Schule sich recht schnell auf die neue Situation eingestellt hat. Das bedeutet konkret, dass die Aufgabe der Schule überwiegend auf das Elternhaus übergegangen ist. Fernunterricht findet nicht statt, sondern nur eine Übermittlung von Aufgabenpaketen an die Eltern mit teilweise neuen Lerninhalten. Die Aufgabenpakete kommen auch nicht gebündelt in einer Email, sondern in drei bis fünf Emails, getrennt nach den jeweils zuständigen Lehrern. Das Gros der Aufgaben gilt es auszudrucken. Wünschenswert wäre hier eine strukturierte Aufgabenzusammenstellung auf Onlineplattformen zum Runterladen, aufbereitet nach den vorgegebenen Tagespaketen und von den Lehrern aufeinander abgestimmt. Am Ende wird auch diese organisatorische Aufgabe ins Elternhaus verlagert. Eine persönliche Kontaktaufnahme der Lehrer zu den Schülern, die ja über Zoom, Skype, WhatsApp etc möglich wäre, erfolgt nicht. Auf diesem Wege könnte man zumindest den Versuch von Fernunterricht starten. Darüber hinaus ist es, auch nach Rückkopplung mit anderen Eltern, illusorisch, dass die Kinder sich zwei bis drei Stunden täglich selbständig hinsetzen und sich teilweise neuen Stoff erarbeiten. Positiv zu erwähnen ist, dass zumindest in kleinsten Ansätzen digitale Medien eingesetzt werden, etwa im Englischunterricht - der jetzt aber lediglich daraus besteht, dass die Kinder zusammenhanglos neue Vokabeln zum Auswendiglernen bekommen. Die Sinnhaftigkeit dessen ist zu hinterfragen. Am Ende des Tages gilt es noch stärker als sonst, sich selbst zu helfen. Denn meiner Erfahrung nach interessiert die Schule die individuellen Umstände und das Wohlbefinden der Kinder herzlich wenig, sondern es gilt, systemkonform die Dinge abzuarbeiten. Wie man die Kinder neben einer Vollzeittätigkeit noch nebenbei unterrichten soll, ist mir unklar. Meine Mutter ist glücklicherweise pensionierte Grundschullehrerin und unterrichtet meinen Sohn nun täglich via FaceTime. Das ist eine große Hilfe. Damit zeigt sich eine 72-Jährige deutlich digitaler als die um Jahrzehnte jüngeren Lehrerinnen an unserer Schule.

Fazit: es ist sicherlich ein guter Wille da seitens der Schule, aber er reicht nicht aus. Kreativität der Lehrkräfte und das Bewusstsein, weiter verantwortlich für den Unterricht zu sein, vermisse ich schmerzlich. Am Ende wird der einfachste Weg gewählt: auf die Eltern abwälzen. An die Eltern, die wegen mangelnder Deutschkenntnisse oder Bildung diese Unterstützung gar nicht nicht leisten können, mag man gar nicht denken. Und wie die Lehrer die Lage und den Wissensstand nach den Ferien bewerten, bleibt abzuwarten. Meine Erwartung ist, dass die Worte des Kultusministers ohne Wirkung verhallen.

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05.04.2020

Kleines Monster im Keller

Meine ältere Tochter und ich sind mit der Lernsituation der letzten drei Wochen recht zufrieden. Ich hatte es schlimmer befürchtet und meine Tochter war froh endlich überhaupt Lernmaterial zu bekommen. Als Faschingsferien-Südtirol-Urlauber durfte sie ja schon eine Woche vorher nicht mehr in die Schule und in dieser Woche hat sie trotz vielfacher Nachfrage keinerlei Unterrichtsmaterialien übermittelt bekommen - weder von ihren Mitschülern noch von den Lehrern. Bei den Mitschülern ist in der heutigen Zeit scheinbar völlig der Blick für andere verloren gegangen. Niemand ist bereit, ein kleines bisschen Mehrarbeit für jemand anderen zu übernehmen (einen Hefteintrag abfotografieren, ein AB mitnehmen...) . Die Lehrer erwarten aber von den Schülern, dass sie sich bei verpasstem Unterricht selbst um die Materialien kümmern und geben noch nicht einmal Auskunft, welches Thema/Buchseiten bearbeitet wurden. Mebis war für die meisten Lehrer scheinbar sowas wie das kleine Monster im Keller, von dem man weiß, dass man ihm irgendwann gegenübertreten muss, dies aber meidet, solange es geht.

Die „Corona-Krise“ hat nun die Lehrer gezwungen, sich dem Mebis-Monster zu stellen und die meisten haben das gut gemeistert. Das Schwierigste war, für jeden Lehrer die Dokumente in den gewünschten Formaten zu übermitteln. Hier hat meine Tochter auch einiges dazugelernt. Ein anderes Problem war, dass Arbeitsaufträge auf Arbeitsblättern oder Buchseiten nicht mit denen in Begleitschreiben des Lehrers übereingestimmt haben. Bis dann die Nachfrage beantwortet wird vergeht oft viel Zeit. Dann immer einfach etwas anderes zu machen, ist für die Kinder/Jugendlichen nicht so einfach. Das kann ich auch gut nachvollziehen, denn wenn man sich darauf vorbereitet hat z. B. Mathe zu machen, will man nicht alles wieder wegräumen und eben mal Bio vorziehen. Eltern und Schüler werden ja auch von vielen Seiten dazu aufgefordert, sich eine Lernstruktur zuzulegen. Das bringt ja aber nichts, wenn sie von Lehrerseite wieder durcheinander gebracht wird.

Generell muss an die Lehrer aber ein Lob ausgesprochen werden, die sich innerhalb so kurzer Zeit umstellen mussten.

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05.04.2020

„Greifbare“ Lehrkraft

Skype zum Thema HSU, somit wäre die Lehrkraft „greifbar“ für die Kinder. - Test über das Wissen welches neu Vermittelt wurde.

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05.04.2020

Tägliche Unterstützung, z.B. über Skype oder WhatsApp wäre hilfreich

Eine tägliche Unterstützung, z.b. über Skype oder WhatsApp wäre hilfreich. Ebenso hilfreich und motivierend wäre eine Rückmeldung der Lehrerin zu den erledigten Aufgaben.

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05.04.2020

Quell endloser Frustration

Unsere Erstklässlerin schafft das Pensum spielend mit ca. 1,5 - 2h konzentriertem Arbeiten über den Vormittag verteilt.

Unser Drittklässler saß in der ersten Woche von 9:00- 16:00 Uhr (mit kurzen Unterbrechungen) an den Aufgaben und benötigte ständig Hilfe und v.a. konstante Ermahnung ,weiterzuarbeiten, obwohl er sonst gut zurechtkommt und auch sehr gute Noten hat.

Ende der zweiten Woche kam ein Brief (Vermutlich wegen Beschwerden?), dass das tägliche Pensum die Gesamtarbeitszeit von Schulmorgen und Hausaufgabenzeit nicht übersteigen sollte. Also 5-6h reine Arbeitszeit!?! Das ist VIEL zu viel und ein Quell endloser Frustration, ein echtes zusätzliches Erschwernis in der momentanen Situation.

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05.04.2020

Flexibel

Hallo,
ich habe zwei Söhne. Bei meinem Jüngeren gab es Wochenpläne und man konnte jederzeit um mehr Zeit bitten, wenn es nicht klappte. Einige Lehrer bestanden auch nicht auf ein Einschicken, was sehr viel Druck rausnimmt. Wir machen Powerpoints lieber in den Ferien, wenn die Hauptfächer durch sind. Wochenpläne und angemessener Schulstoff, meist zur Vertiefung des vorher gelernten, finde ich okay.

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05.04.2020

Täglicher Kontakt der Lehrerin wäre schön

Ich würde mir mehr Austausch wünschen. Schön wäre ein täglicher Kontakt der Lehrerin über Skype oder einen anderen Anbieter zum Besprechen der Aufgaben. Dies könnte ja in der Gruppe geschehen. Die kinder machen ihre Aufgaben ja jetzt auch oft über das Smartphone und WhatsApp gemeinsam. Da könnte sich eine Lehrkraft leicht dazuschalten. Ich springe derzeit zwischen 3 Kindern im Kreis und kann nicht so intensiv begleiten wie es erforderlich wäre.

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05.04.2020

Es darf noch länger so sein

Ich habe das Gefühl, dass meiner Tochter der Unterricht zu Hause sehr gut tut und sie davon profitiert. Sie versteht alles sofort. Ist motiviert. Obwohl mein Mann den ganzen Tag in der Arbeit ist und ich noch 2 weitere Kinder habe (8 und 2) und noch Home Office und ein gebrochenes Bein (kommt leider noch dazu) würde es mich nicht stören, wenn es noch länger so gehen würde. Ich habe das Gefühl viel mehr mitzubekommen, was sie in der Schule machen und kann die Kinder dadurch viel besser unterstützen.

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05.04.2020

Gemütsbericht erwünscht

Einen direkten Draht zwischen dem Klassenlehrer und den jeweiligen Eltern wäre in dieser Zeit wünschenswert. Die Kinder haben die Möglichkeit, über Antolin der Lehrerin eine Nachricht oder Fragen zu schreiben, das finde ich sehr gut, so können evtl. Probleme separat erfasst werden. Ich würde mir wünschen, dass ein kurzer Gemütsbericht von den Kindern in die Hausaufgaben mit einfließt, der an die Lehrer z.B. über Antolin in regelmäßigen Abständen geschickt werden müsste.
Über die Lehrer können so die Zustände der Familien in diesen Krisenzeiten erfasst werden und mit der aktuellen Angst vor Krankheiten in Vergleich gesetzt werden, welcher Aspekt für die Zukunft mehr Leiden darstellen könnte.

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05.04.2020

Heulend aufgegeben

Hallo, ich bin alleinerziehende Mutter von 2 Söhnen in den Jahrgangsstufen 6 und 7 in der gleichen Schule.

Der Lehrer meines älteren Sohnes hat täglich die Unterrichtsstunden laut Stundenplan in edupage gestellt. Darin gab es sehr detaillierte Anweisungen: ...arbeite zurrst den Text 3 x konzentriert durch...dann malst Du das Schaubild ab....lese den Lernkasten 3 mal und schreibe ihn dann ins Merkheft.... Die Kinder sollten um punkt 8.05 anfangen und dementsprechend funktionieren. Es handelte sich um neue Themen. Nachmittags sollten dann die Hausaufgaben der Fächer gemacht werden. In der 2. Woche schrieb er die Aufgaben dann direkt in die Unterrichtsstunde, was sinnvoller war. Trotzdem, dass ich ihm schrieb wie unmöglich für uns diese Vorgehensweise ist, bekam ich nur die Rückmeldung, mein Sohn müsse sich eben noch in die Situation einfinden. Ich bin berufstätig und konnte nur einige Dinge in homeoffice erledigen. Ich betreue Familien über das JA und arbeite als Zweitjob in einer Schule. Ich musste manchmal also auch plötzlich mal weg. Ich heuchelte zwar Verständnis für die Situation, lockerte den Anspruch und damit den Druck auf uns aber nicht. Mein Sohn hatte schon nach einer Woche heulend aufgegeben. Dazu muss ich sagen, dass mein Sohn vieles in der Schule für nicht sinnvoll erachtet. Er kann sich die Merksätze auch merken ohne sie dauernd ins Merkheft zu schreiben. Das ist nicht für jeden sinnvoll. Er mag seinen Lehrer und diskutiert mit ihm darüber, was dieser nicht immer gut findet.

Als sich sein Lehrer dann über die Plattform bedankte und allen fleißigen Schülern, Eltern und Großeltern dankte und versprach, allen pünktlichen Abgebern gute Mündliche Noten dafür zu geben, war für mich das Thema erledigt. Ich teilte ihm mit, dass mein Sohn dann wohl jetzt schon raus ist und wir ab sofort in unserem Rhytmus arbeiten. D.h. ich schicke wann ich schicken kann. Mein Sohn sammelt die Deutschaufgaben und macht sie alle am WE bei seinem Vater usw.. Darauf bekam ich keine Antwort.

Ein solches Vorgehen entspricht nicht der Chancengleichheit. Es ist nicht in Ordnung zu erwarten, dass berufstätige Eltern aufpassen, dass die Kinder den Vorgaben entsprechend funktionieren und dafür gute Noten zu versprechen. Es ist eine Privatschule, für die ich viel Geld bezahle. Wenn es zuhause so einfach gehen würde, könnte ich mir das ja sparen und meine Kinder immer zu Hause unterrichten. Bei meinem anderen Sohn (gleiche Schule aber Wirtschaftszweig), gab es Wochenpläne, sehr kulante Lehrer, die sich auf spätere Abgaben einließen, wenn ich erklärte warum ich nicht unterstützen konnte. Dafür mache ich nun einen separaten Umfragebogen.

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05.04.2020

Ein Zimmer je Kind

Diese Art von Lernen zu Hause erfordert ein Zimmer je Kind. Die Kinder benötigen zu diesem Lernen zu Hause auch Freiraum, in dem sich die Kinder drinnen wie draußen erholen und Ausgleich sowie Distanz zum Zimmer schaffen können.

Der soziale Unterschied zwischen den Familien und die Wohnlage ist hier ganz wichtig um den bereits gelernten Schulstoff zu behalten und in dieser Zeit zu vertiefen.

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05.04.2020

Schuljahr muss wiederholt werden

Es ist meiner Meinung nach ein Unding, so zu tun als, wäre nichts gewesen. Für meine Begriffe muß das Schuljahr einfach wiederholt werden. Kinder sind keine Maschinen die man einfach in eine andere Steckdose stecken kann. Das Pensum ist heut eh schon immens.

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05.04.2020

Kinder sind weder faul noch Maschinen

Für weiterführende Schule:
Es wäre zu wünschen, dass die Schulen sich auf das Nötigste an Lehrplan beschränken. Dann fehlt halt etwas wissen in den Nebenfächern und man muss fehlende Lehrinhalte im nächsten Jahr aufholen und auch da die Menge zu reduzieren. Unsere Kinder sind dadurch auch nicht dümmer aber vielleicht mit weniger Burnout. Schon der normale Schulalltag macht unsere Kinder krank. Jetzt wird noch mehr von ihnen abverlangt.

In der Grundschule:
Derzeit wird nur bereits Gelerntes wiederholt. Das ist für die Kinder gut machbar. So bleiben sie im Arbeitsrhythmus und festigen ihr Wissen ohne maßlos überfordert zu werden.


Fazit:
Die Schulen/das Land sollten sich darauf konzentrieren, dass die Prüfungen - Abitur, mittlere Reife etc. für die Schüler gut gelingt. Für den Rest vielleicht mal fünfe gerade lassen. Diese Krise ist für die ganze Gesellschaft eine Herausforderung und psychische Belastung. Das bayerische Schulsystem sollte mal auf die Psyche der Kinder achten - sie sind weder faul noch Maschinen!

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05.04.2020

Wenig bis hohes Engagement

HomeSchooling ist insgesamt eine sehr spannende Erfahrung. Interessant sind die verschiedenen Arbeitsweisen der Lehrer von wenig (nur Aufträge) bis hohes Engagement (eigene Lernvideos und Online-Unterricht). Dass die Kinder „danach“ einen ähnlichen Wissensstand haben, ist zu bezweifeln. Wir kennen Familien, die sich in der digitalen Welt nicht auskennen und keinen PC o.ä. daheim haben.

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05.04.2020

Steinzeit

Regierung muss investieren in modernen Unterricht mit Online Inhalten. Wir befinden uns hier klar in der Steinzeit.

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05.04.2020

Kommunikation fehlte

Mein Kind hätte gern weniger Hausaufgaben gehabt. Der Kommentar war: lieber würde ich in die Schule gehen und dafür weniger Hausaufgaben haben. Die Aufgaben waren gut verständlich, z.T. musste im Internet recherchiert werden, was die Hilfe der Eltern erforderte, da die Antworten nicht immer leicht zu finden waren. Es fehlte einfach auch die Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler, da man nicht immer und zu jeder Zeit nachfragen konnte wie im normalen Unterricht wenn eine Aufgabe nicht so klar verständlich war. Bei uns war das ganze aber eher entspannt und locker, was auch daran lag, das ich frei nehmen konnte, da ich im Familienbetrieb arbeite und wir mit Oma und Opa im gleichen Haus leben und das trotz allem nicht eingeschränkt haben, da unsere Türen auch so immer offen stehen.

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05.04.2020

Jeden Tag virtuelle Begrüßung durch den Klassenlehrer einführen

  • Mebis o.ä. für die Grundschule
  • Lehrvideos helfen
  • Viel zu viele Arbeitsblätter müssen gedruckt werden
  • es sollten die Lehrbücher und schulhefte mehr genutzt werden
  • jeden Tag virtuelle Begrüßung der Klasse durch den Klassenlehrer und Einführung in den Tag (über Plattform oder per Mail)
  • Familien, die keinen PC haben, sollen auch die Möglichkeiten haben (in Schule oder Bücherei...) die Informationen/Lernmaterialien zu erhalten

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05.04.2020

Schwierig in der Abschlussklasse

Wir haben den Alltag ähnlich strukturiert wie einen Schultag. Feste Zeiten zum wecken, dann kurzes Frühstück dann Lernen mit kurzen Pausen nach je 45min. Evtl noch weiter Aufgaben am Nachmittag. Wochenende ist frei außer es muss noch etwas nach heartbroken werden.

Schwieriger ist es für unserer Tochter in der Abschlussklasse, da völlig unklar ist ob Prüfungen statt finden, wenn ja wann und ob das was sie zuhause lernen kann reicht für die Prüfung. Auch bei Bewerbungen und Ausbildungsplätzen ist alles derzeit sehr unklar. Das beslastet.

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05.04.2020

Zu leicht gemacht

Speziell bei Mathe wurden auf den Aufgabenblättern auch die Lösungen zu den jeweiligen Blöcken direkt unter bzw. hinter die Aufgaben gedruckt (Dadurch ist es auch nicht wirklich möglich, die Ergebnisse abzudecken). Da mein Kind ja nicht so blöd ist, hat sie teilweise nicht mehr gerechnet sondern sich die Lösungen angeschaut und die richtigen einfach hingeschrieben. Ich finde, das bei solchen Angeboten darauf geachtet werden sollte, dass die Aufgaben und Lösungen so gestaltet werden, das durch reines ansehen nicht schon auf das Ergebnis geschlossen werden kann z. B. in den einzelnen Blöcken einfach in einem Zehnerbereich geblieben wird, um die Kinder zum nachrechnen zu zwingen. Wenn in einem Block Aufgaben gestellt werden von 10 bis 100 ist es für mein Kind relativ einfach, von der Aufgabe auf die Lösung zu schliessen.

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05.04.2020

Frust durch nur Arbeitsblätter

Nur Arbeitsblätter sind ab der 3 Woche langweilig und bedeuten Frust beim Kind. Ein Konferenz mit dem Lehrer und Mitschüler wären eine nette Abwechslung und ist motivierender wie nur Arbeitsblätter.

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05.04.2020

Wünsche

Wünsche/Vorschläge für die Zukunft:

  • Dauerhafte Lernplattform, auf der Schüler/innen auf Lerninhalte jederzeit zugreifen können und diese erklärt bekommen
  • Wie arbeite ich mit einem PC/einer Lernplattform/im Word/Excel/PDF
  • Zugang zu PCs in der Schule oder in der Bücherei oder... für Familien, die keinen PC haben

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05.04.2020

Kleinigkeiten werden zum Riesenproblem

Meine Tochter ist mit der Strukturierung, dem Ausdrucken und Einhalten der Zeitvorgaben überfordert. Ihr fehlt der Überblick und schafft es nicht, alles termingerecht zu erledigen.

Da ich noch 2 weitere schulpflichtige Kinder zuhause habe und meine Frau pflegen muss, und Homeoffice habe, dürfen auch keine Pflegekräfte kommen. Diese Situation ist schwer zu meistern.

Auch gibt es andere Probleme. Mein Drucker muss dringend zum Service, das Druckbild ist schlecht, aber der Druckerservice ist geschlossen. Wir waren 14 Tage in Quarantäne und hatten kein Druckerpapier mehr. Was sonst eine Kleinigkeit ist, wird zum Riesenproblem. Die Lebensmittelläden haben kein Druckerpapier.

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05.04.2020

Viel mehr interaktiven Unterricht anbieten

Ich halte den Ansatz, die Eltern für die Beschulung der Kinder verantwortlich zu machen, für falsch. Die Schule sollte geeignete Formen finden, um dies selbst zu übernehmen. Beispielsweise könnte der Unterricht durch den Lehrer aus dem Klassenzimmer über Skype oder ähnliches direkt zu den Kindern übertragen werden. Die Lehrer/-innen sollten viel mehr interaktiven Unterricht anbieten, z.B. über Videokonferenzen.

Eltern sind Eltern und in der Regel keine Lehrkräfte. Hier erfolgt eine Vermischung der Kompetenzen und Verantwortlichkeiten. Hinzu kommt, dass viele Kinder gar nicht die technischen Voraussetzungen haben, die benötigt werden. Und bildungsferne Haushalte können die Unterstützung ohnehin nicht leisten. Meiner Meinung nach sollte die Konsequenz von Corona lauten: der Staat stattet alle Kinder einheitlich mit Laptops oder Tabletts aus. Sämtliche Lehrbücher liegen in digitaler Form vor. Die Übertragung aus den Klassenzimmern wird technisch ermöglicht. Nur dann herrscht (wieder) Bildungsgerechtigkeit und wir sind als Gesellschaft für Pandemien gerüstet.

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05.04.2020

Nur begrenzt selbständig

Ich empfinde die Doppelbelastung mit Arbeit außer Haus und danach Hausaufgabenbetreuung als sehr anstrengend. Im Alter von 9 Jahren ist unser Sohn nur begrenzt fähig, Aufgaben ganz selbständig und alleine auszuführen. Der Großteil bleibt an uns Eltern hängen, dadurch haben wir weniger Erholungszeit von der Arbeit. Das macht die Gesamtsituation nicht besser. Besonders ärgerlich finde ich es, wenn neue Themen begonnen werden und wir Eltern die Lehrerrolle übernehmen müssen!

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05.04.2020

Arbeitsaufträge sind kein Unterricht

Leider kommt von der Schule kein Unterricht, sondern nur Arbeitsblätter und Aufgaben in den Büchern. Der neue Stoff ist von uns Eltern zu vermitteln, genau so wie die komplette Korrektur. Für das Fach Englisch kam noch garnix, und es gibt auf keine Kontaktmöglichkeit der Lehrkraft.

Auch in diesem Alter ist ein online, live Unterricht mit Vorankündigung möglich. Sofatutor.com, Anton app sind zwar gute Begleiter ersetzen aber nicht den laufenden Unterricht.

Ob das gearbeitete jemals vom Lehrer korrigiert wird ist fraglich. Bisher sollte alles nur gesammelt und abgelegt werden.

Wenn hier nicht alle Eltern nicht dahinter sind, das es vollständig und richtig gemacht wird, ist ein normaler Unterricht nach der Quarantäne nicht möglich. Es haben aber nicht alle Eltern die Möglichkeit! Ich bin der Meinung das sich hier die Lehrer aus der Affäre ziehen.

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05.04.2020

Strafe für versäumte Digitalisierung

Das persönliche Engagement der Lehrerschaft war durchaus zu spüren. Auch denke ich keineswegs, dass die Kinder mit der Menge des Lernstoffs überfordert waren.

Leider hat es jedoch die Schule verpasst, auf virtuellen Kanälen den Unterrichtsausfall ausreichend aufzufangen. Eltern mussten sich die Materialien selbst ausdrucken und Lehrer standen wie sonst auch nur eine Stunde in der Woche persönlich zur Verfügung (Sprechstunde). Man gab sich zwar Mühe, durch Nennung von Online-Angeboten den Eltern Hilfestellungen zu leisten, hier zeigt sich jedoch das Versäumnis, die Digitalisierung mehr aus der Sicht einer Bedrohung denn als Chance betrachtet zu haben. Die Schule hat jetzt einiges wohl aus der Situation dazugelernt. Hoffentlich setzt sie es nach der Krise auch ein.

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05.04.2020

Am Wohlergehen nicht interessiert

Die festen Tages-und Wochenpläne erzeugen einen immensen Druck für Kind und Eltern; ob es dem Kind mit der jetzigen Situation gut geht (Isolation, vermisst Freunde, Schule und Hobbys) ist irrelevant; ob die Eltern Zeit für die Begleitung haben, ist irrelevant. Uns ist die psychische Gesundheit und die Stabilität der Familie wichtiger als die Schulaufgaben. Diese sind objektiv gesehen zwar gar nicht so umfangreich, doch eine enorme Zusatzbelastung im Alltag mit zwei Vollzeit arbeitenden Eltern im Homeoffice. Und das ist so, obwohl wir räumlich und technisch absolut privilegiert sind.

Manche Kinder und Familien sind sicherlich dankbar für die Beschäftigung, wir nicht. Eine freiwillige Basis würde uns besser taugen, zumal Hausaufgaben ja eh nicht in die Benotung einfließen. Zudem sind es auch so viele Fleißarbeiten, die das ggfs. vorhandene Interesse des Kindes schnell ermüden.

Wenn die Lehrer/Schule mehr Interesse zeigen würden an der individuellen Lebenssituation der Kinder und der Familien, in Form von regelmäßigen Anrufen (Telefon, Skype o.ä.), würde die Beziehung zum Kind auch aufrecht erhalten; so ist die Fachkraft nur jemand, der ungeliebte Aufgaben überträgt, sich ansonsten für das Wohlergehen nicht interessiert.

Es fehlt die Transferleistung der Lehrkräfte und Schule, dass die aktuelle Situation Kinder tatsächlich sehr beansprucht und belastet; wenn sogar die meisten Erwachsenen Adaptionsschwierigkeiten haben, soll es den Kindern dann leichter fallen?

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05.04.2020

Dialog fehlt

Ich arbeite im Homeoffice, habe 2 Kleinkinder und ein schulpflichtiges Kind zuhause. Dies erschwert die Situation natürlich noch etwas. Ich finde der Dialog zwischen Eltern und Lehrern fehlt etwas, teilweise bekommt man auf E-Mail Anfragen überhaupt keine Antwort.

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04.04.2020

Motivationsprobleme

Zum Lernen konnte man die Kinder nach den schriftlichen Aufgaben nur schwer motivieren.

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04.04.2020

Erste Woche am schwierigsten

Die erste Woche war am schwierigsten. Bis die Kinder verstehen sie müssen auch zu Hause richtig arbeiten, dauert es ca. 1 - 1,5 Wochen. Die reelle Zeit wie in der Schule schafft man zu Hause jedoch nicht.

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04.04.2020

Eine einzige Plattform bitte

Eine einzige Plattform, in der man die Aufgaben findet, wäre wünschenswert. - Wir hatten drei.

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04.04.2020

Eine Menge Arbeitsaufträge um die Ohren geknallt

Ich fand das Arbeitsmaterial viel zu umfangreich. Eine Woche später kamen erst die Lösungen mit den neuen Aufträgen. Die Kinder mussten sich um alles alleine kümmern. Man war fast den ersten Tag nur mit korrigieren beschäftigt. Keine Hilfe wurde angeboten, keine Rückgabe der Arbeitsmaterialien, kein Kontakt zu den Lehrern.

Auch um die jüngeren Jahrgänge hätte man sich mehr kümmern müssen. Selbstkontrolle war angesagt, funktioniert im Alter von 12 Jahren (Pupertät und Null-Bock-auf-Schule) natürlich gar nicht. Hatte die ersten beiden Wochen täglich 3 bis 4 Anrufe auf der Arbeit, da es Rückfragen zu den Hauptfächern gab. Wir haben das Material gekürzt und werden den Rest jetzt in den Ferien nacharbeiten müssen. Toll nicht?

Auf der Schulhomepage steht „Machen sie den Kindern keinen Druck“. Aber wieso gab man den Kids am letzten Schultag dann mit auf den Weg, dass sie, wenn sie eine Aufgabe nicht haben, einen Strich bekommen? (Ab einer gewissen Anzahl muss man nachsitzen - ist zumindest während der regulären Schulzeit so). Also wie gesagt, wir werden die ganze erste Ferienwoche damit verbringen, alles aufzuarbeiten.

Und warum ist bitte Kunst und Musik so wichtig? Für alle 3 Wochen Arbeitsaufträge!!!!!!! Meiner Meinung nach hätten Arbeitsaufträge in den Hauptfächern absolut ausgereicht. (In Deutsch hatten wir in allen 3 Wochen insgesamt 24 Seiten!!!!!!!) Erdkunde, Geschichte, Biologie... Es werden doch sowieso nicht alle Themen bearbeitet - hätte man jetzt auch drauf verzichten können. Die Kinder haben momentan genug andere Ängste auszustehen. Was macht dieser Virus? Erkrankt jemand aus unserer Familie? Wird sogar vielleicht jemand sterben? Usw. usw. Und was macht man? Man „knallt“ ihnen dann auch noch jede Menge Arbeitsaufträge um die Ohren........obwohl man mit seinem Gedanken woanders ist.

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04.04.2020

The show must go on - aber bitte mit Hirn

Die normale Lernsituation in der Schule, mit den Ritualen, der gewachsenen Autorität, die Lehrer und Schule ausstrahlen, kann (insbesondere für bestimmte Kinder in bestimmten niedrigeren Klassenstufen) zu Hause nur unzureichend simuliert werden. Das liegt daran, dass manche Kinder mit längerer selbstgesteuerter Still-Arbeit überfordert sind und dass Eltern keine Lehrer sind, die diese Rolle und Funktion einfach übernehmen können. Die sollte eigentlich zur Folge haben, dass das Kultusministerium und die Schulleitung erkennt, dass von dem normalerweise zu vermittelten Stoff pro Woche vielleicht höchstens die Hälfte via Homeschooling vermittelt werden kann (alle darüber hinausgehenden Aufgaben sollten als „Kann-Aufgaben“ gekennzeichnet sein). Und dies müsste allen Fachlehrern eingeschärft werden. Es müsste einen Koordinator geben, der sicherstellt, dass nicht einige Lehrer extrem viele Aufgaben schicken, andere dagegen wenig bis gar nichts. Genauso ist es aber leider bei uns, so dass die Osterferien jetzt nicht frei sind, sondern man sich als Eltern dazu verpflichtet fühlt, dass die liegengebliebenen Aufgaben nachgeholt werden.

Bereits im sogenannten Normalfall bin ich kein großer Fan unseres Schulsystems. Oft habe ich den Eindruck, dass die Eltern ihrem Kind denjenigen Stoff beibringen müssen, den die Schule nicht geschafft hat, dem Kind beizubringen, dessen Kenntnis aber letztlich als gegeben vorausgesetzt wird. Genau diese Situation hat sich jetzt, mit dem Corona-Homeschooling, noch verschlimmert.

Wenn ein Kind in der Schule nicht mehr klarkommt und die Klasse wiederholen oder die Schule am Ende verlassen muss, dann ist der Leidensdruck für Lehrer und Schule minimal. Im besten Fall wird ein Platz frei. Muss ja niemand aufs Gymnasium gehen…Für das Kind ist der Leidensdruck mittel, für die Eltern aber ist er immens.

Mein Vorschlag: Dass Aufgaben für das Homeschooling geschickt werden, ist prinzipiell gut und richtig. Es müssen aber viel stärker die derzeitig erschwerten Bedingungen berücksichtigt werden. Jeder in Verantwortung ist dazu aufgerufen, Maß und Mitte zu halten.

Und liebe Schule, liebe Lehrer, hier eine besondere Bitte: Nehmt euch nicht so wichtig! Tretet mal einen Schritt zurück aus eurem Hamsterrad und fragt euch selbst: Haben wir nicht vieles, was wir als Kinder in unserer Schulzeit gelernt haben, als Erwachsene wieder vergessen und benötigen es auch gar nicht mehr wirklich dringend? Und ist eine lebensbedrohende Krise wie die jetzige Corona-Pandemie nicht eine gute Gelegenheit, die vermeintliche Wichtigkeit so manchen Stoffs und so manch einer althergebrachten „heiligen Kuh“ einmal grundsätzlich zu hinterfragen?

In diesem Sinne: weiterhin frohes Schaffen. The show must go on. Aber bitte mit Hirn.

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04.04.2020

Videokonferenz-App "jitsi.meet" empfohlen

In der 3. Woche haben 3 von 14 Klassen die Videokonferenz-App "jitsi.meet" https://jitsi.org/jitsi-meet/ erfolgreich verwendet für Videokonferenzen mit der Klasse, ungefähr jeden zweiten Tag für 30 bis 90 Minuten. Manche andere Lehrkräfte haben Interesse die App auszuprobieren, andere aber nicht. Die Verwendung von jitsi.meet für Videokonferenzen entweder für Einzelgespräche (Lehrer-Kind) oder mit der gesamten Klasse (Lehrer-aller Kinder) empfehle ich sehr (unter Kennwort-Schutz). Die App läuft auf Rechnern (Windows, Linux, Mac) im Browser (u.a. Chrome, Firefox) oder auf Tablets/Smartfones mit einer App in der Android/Apple Playstore.

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04.04.2020

Organisatorischer Aufwand zu groß

Eine einzige und vor allem SIMPLE Möglichkeit der Übermittlung/des Austauschs/der Verbindung für ALLE Schulen wäre eine große Erleichterung. Bei zwei Kindern in verschiedenen Schulformen verwenden die Lehrer 3 verschiedene Anwendungen (Mebis, Office, E-Mail, teilweise auch noch das Handy), der organisatorische Aufwand ist für zwei berufstätige Eltern mit Schichtdienst eine Katastrophe. Außerdem sind die Notbetreuungsgruppen ein Witz, hier wird keine Hilfe beim Lernen angeboten sondern lediglich das Kind beaufsichtigt. Und wenn es spätnachmittags heimkommt müssen die Eltern mit ihm noch Schularbeiten machen.

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04.04.2020

Sehr anstrengend

Wir arbeiten beide im Gesundheitswesen, Vollzeit und 3/4, es ist für sehr anstrengend, nach unserem Arbeitstag noch zu kontrollieren/zu motivieren, dass zwei vorpubertäre Kinder mit dem Stoff halbwegs hinterher kommen. Die staatliche Betreuung wäre keine Option, bei uns hier wird dort kein Unterricht sondern nur Beaufsichtigung gewährleistet.

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04.04.2020

Richtiges Homeschooling ist eigentlich etwas ganz anderes

Das derzeitige Homeschooling auf Grund der Corona-Krise hat eigentlich nichts mit echtem Homeschooling zu tun!
Es handelt sich eher um „Quarantäne-schooling“ bzw. darum, dass krampfhaft versucht wird, Schule 1:1 nach Hause zu verlegen.

Richtiges Homeschooling ist aber eigentlich etwas ganz anderes:

  • Man gestaltet seinen Zeitplan selbst
  • Man wählt ein für die Familie passendes Lernprogramm bzw. einen Lehrplan
  • Die Mutter (bzw. der Vater, wenn die Mutter arbeitet) muss nicht nebenbei noch arbeiten und Homeoffice machen, sondern können sich ganz auf das Homeschooling konzentrieren
  • Die Kinder lernen in Form von Projekten und nicht nur mit Arbeitsblättern oder stundenlang vorm Computer
  • viele Homeschooling-Familien sind sogar bildschirmfrei und gestalten den Lernalltag mit Büchern / Ausdrucken
  • man besucht mehrmals pro Woche Museen und Sehenswürdigkeiten und entwickelt so daraus verschiedene Lerneinheiten zu verschiedenen Themen
  • man trifft regelmäßig andere Familien / Freunde, um Gemeinschaft zu pflegen.
  • die Kinder sind aktiv im Sportverein, Musikschule, etc. und beschäftigen sich intensiv mit Hobbies, wobei sie auch andere Kinder treffen.
  • man besucht regelmäßig die Bibliothek und man ist in einem Leseclub aktiv (z.B. The read-aloud revival)
  • Man macht viele Ausflüge und Reisen (worldschooling)
  • es wird viel kreativ gespielt
  • Gesellschaftsspiele, malen, basteln, musizieren, Sport machen, lesen, Aufgaben im Haushalt erledigen, viel Zeit in der Natur verbringen, kochen etc. sind feste Bestandteile eines jeden Tages!

Da bleibt wenig Zeit, um vor dem Bildschirm zu hängen.

Ich empfehle folgende Links zum Thema „Was ist homeschooling“ und „Was ist es nicht?

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04.04.2020

Kaum Rückmeldung durch die Lehrer

Erfahrungen:

  • Unser Kind bekommt kaum Rückmeldung durch die Lehrer. Wir können nicht beurteilen, wie gut er die neuen Themen tatsächlich verstanden / verinnerlicht hat, da wir beide quasi Vollzeit im Homeoffice mit sehr vielen Telefonaten / Telefonkonferenzen arbeiten und uns somit kaum Zeit für das Lernen, Reflektieren bleibt. Unser Kind ist im Grunde auf sich gestellt und kann nur zwischendurch Unterstützung bekommen.
  • es gab nicht in allen Fächern Aufgaben

Unsere Wünsche:

  • konkrete Aufgaben pro Unterrichtsstunde in jedem Fach - am liebsten als Wochenplan strukturiert mit Arbeitspaketen pro Tag zu Beginn der Woche. Die Aufgaben müssen eigenständig für die Kinder lösbar sein.
  • unser Kind muss die Ergebnisse seiner Arbeit täglich oder mindestens wöchentlich einreichen und bekommt zeitnah Rückmeldung.
  • mindestens einmal pro Woche pro Fach eine online Videosession, in der neue Themen erklärt werden und zu dem neuen Thema auch Fragen gestellt werden können.
  • zudem in den Fremdsprachen extra online Sessions zum interaktiven Austausch, v.a. Um die Aussprache und den Sprachgebrauch zu erlernen. Ebenso wären dem Unterrichtsstoff angepasste Hörspiele/Videos hilfreich.
  • Hotline / email Adresse pro Fachlehrer sollten dennoch Fragen aufkommen.

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04.04.2020

Anwesenheitspflicht ist überholt

Da wir schon lange davon überzeugt sind, dass die Schulgebäudeanwesenheitspflicht überholt ist, sind wir froh über die Möglichkeit, uns zuhause mit dem Stoff zu beschäftigen.

Unser Kind lernt ohne das schulische Umfeld deutlich leichter, kann sich besser konzentrieren und erfasst dadurch den Stoff viel schneller und ohne die verlangten endlosen Wiederholungen. Es kann sich entspannter auf die Aufgaben einlassen, wenn weder der Leistungsdruck der Schule noch der Wettbewerb zwischen den Mitschülern auf es einwirken. Auch kann es konzentrierter arbeiten, wenn es nicht mit 25 anderen Menschen auf engem Raum zusammen sein muss.

Wir freuen uns, dass der morgendliche Stress wegfällt, wir gemäß unseres Biorhythmus leben können und nicht mehr gezwungen sind, die Kinder jeden Morgen aus dem Tiefschlaf tätig reißen.

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04.04.2020

Im Stich gelassen

Ich arbeite in einem systemkritischen Beruf in der Gesundheitsversorgung, habe gerade jetzt sehr viel zu tun. Die Schule hat die Notfall Betreuung trotzdem abgelehnt. Ich könnte doch in kurzarbeit gehen, was natürlich unmöglich geht. Wir fühlen uns im Stich gelassen, unfair und ungerecht behandelt. Jeder versucht seinen Beitrag zu leisten, aber die Schule nicht. Aus Angst, dass das auf unser Kind zurück fällt und es darunter leidet, möchten wir anonym bleiben.

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04.04.2020

Lehrkräfte machen es sich sehr einfach

Ich muss leider sagen, dass es sich die Lehrkräfte etwas sehr einfach machen.
Ein direkter Kontakt zu Klassenlehrerin ist nicht gewünscht; das muss sich ändern sofern dieser Zustand nach Ostern noch anhalten sollte. Sollte dies nicht machbar sein, müssen die Aufgaben besser erklärt und vor allem besser strukturiert werden. Bei uns sind beide Elternteile in Vollbeschäftigung. Die Aufgaben der Lehrer “komplett“ zu übernehmen, ist kaum zu leisten.

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04.04.2020

Außerordentliches Engagement der Grundschullehrerin

Sehr großes Lob an das außerordentliche Engagement der Grundschullehrerin, die freundliche Kommunikation und die tolle Einbeziehung von Filmen.... zur Vermittlung der Lerninhalte z.B. in HSU. Hinweise auch auf Apps zur Vertiefung z. B. ANTON, Zahlenzorro usw.

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04.04.2020

Ansprüche runtergeschraubt

Die erste Woche war schlimm, da die Lehrer zu viel Material geliefert haben. Die Eltern der Klasse haben nach der ersten Woche Bilanz gezogen und konstruktives Feedback an den Lehrer gegeben. Danach lief es deutlich besser.
Problematisch sind Fächer wie Deutsch (zur Zeit werden Aufsätze geschrieben). Hier fehlt uns die Kontrolle und Anleitung durch die Lehrerin. Die Tatsache, dass wir das Ergebnis für gelungen halten, sagt leider nichts darüber aus, ob die Aufgabe korrekt ausgeführt wurde.

Ganz schwierig ist es mit Mathe. Nicht nur, dass man sich selbst erst mal die Themen der weiterführenden Schule wieder erarbeiten muss ... hinzukommt, dass der Erkläransatz heutzutage ein ganz anderer ist. Wir verbringen viel Zeit damit, die Themen neu zu erarbeiten und dann ans Kind weiterzuvermitteln. Als Berufstätige im home office mit 3 Kindern für mich kaum zu schaffen. Der Zeitaufwand und die Belastung insgesamt sind enorm und schlägt leider bei allen auf die Stimmung.

Wir haben ab der dritten Woche die Ansprüche an uns alle runterschrauben müssen, in der Hoffnung, dass sich die Schule am Ende verständnisvoll und kulant zeigt, den Stoff wiederholt und die Klassenarbeiten „fair“ und den Umständen entsprechend bewertet.

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04.04.2020

Bitte täglich 2-3 Minuten Kontakt mit den Kindern

Aufgrund von Bindungsorientierter Lehrer-Kind Dynamik wäre eine interaktive oder über neue Medien nutzbare Möglichkeiten , z.b. täglich 2-3 Minuten mit den Kindern in Kontakt zu treten (kurzes Video o.ä.), wünschenswert. Daraus würde eine viel höhere Lernmotivation entstehen.

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04.04.2020

Für berufstätige Eltern nicht machbar

Für berufstätige Eltern ist diese Situation nicht machbar. Wir haben die Schulleitung unseres Kindes mehrfach darauf hingewiesen, dass die Einführung eines virtuellen Unterrichts auch für Grundschulkinder enorm wichtig sei. Von der Schulleitung wurde uns nur gesagt, dass das Kultusministerium die Übermittlung von pdfs empfehle und das aus ihrer Sicht vollkommen ausreichend sei.

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04.04.2020

Kein koordiniertes Vorgehen

Eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema Home Schooling findet nicht statt! Ein koordiniertes Vorgehen fehlt vollständig.

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04.04.2020

Nachfrage wäre schon schön...

Ich weiß, dass es auch für die LehrerInnen keine einfache Situation ist, aber bei uns hat sich noch niemand persönlich gemeldet, um einfach mal zu fragen, wie es geht... Dass in der Grundschule Onlineunterricht kaum möglich ist (warum eigentlich), verstehe ich, aber mal ein Nachfragen oder Abfragen via Skype o.ä. wäre schon schön. Unsere Lehrerin kann nicht mal die Kontrolle leisten (Oton) das finde ich schon schwach und für manche Familien ist das wahrscheinlich nicht zu stämmen. Wir haben im Moment einfach Glück...wir sind im Job flexibel und haben nur ein Kind...

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04.04.2020

Einheitlichen Krisenplan entwickeln

Es ist teilweise ein Ding der Unmöglichkeit, alles zu schaffen und neue Lerninhalte zu vermitteln. Die Unsicherheit ist groß, etwas falsches zu erklären. Außerdem finde ich schade, dass an anderen Schulen *vermutlich nur Privatschulen der Unterricht per Internet läuft. Bei meiner Kollegin klappt das gut. Warum ist dies an staatlichen Schulen nicht möglich? Ich sehe mich nicht in der Lage eine bzw. mehrere Lehrkräfte zu ersetzen. Wenn das so wäre, bräuchten wir kein Schulsystem mehr.

Meiner Ansicht nach gehört ein einheitlich ausgebildeter Krisenplan entwickelt, der künftig solche Situationen abfängt. Oder gleich das Schuljahr vorzeitig beendet und im August/September alles nochmal von vorne für alle Jahrgänge. Die Abschlussklassen auch im berufsbildenden Bereich sind durchweg verunsichert, weil die Prüfungen mit so wenig Aufschub trotzdem abgehalten werden sollen. Ein Unding! Hier sollte dringend und eilig ein Beschluss her, bzw. Die Prüfungen vereinfacht werden. Der Gleichbehandlungsgrundsatz wird sonst mit Füßen getreten. Das wird hundertprozentig ein absolutes Chaos werden, wenn hier nicht eine zufriedenstellende Lösung angeboten wird.

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04.04.2020

Privilegiert

Ich selbst bin Sonderschullehrerin. Meine eigenen beiden Kinder sind absolut privilegiert, was die Situation des home schooling angeht. Dessen bin ich mir sehr bewusst. Ich befürchte, dass dies im Großteil der anderen Familien nicht der Fall ist. Meine Kinder bringen gute schulische Leistungen und arbeiten selbständig.

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04.04.2020

Vieles hätte man sich sparen können

Schule hält sich etwas für zu wichtig ... , 3 Wochen sind nicht so lang, als dass nun panisch alle krampfhaft versuchen müssen, Schule zum Home-Office zu machen und ganze Unterrichtseinheiten super digital zu ermöglichen... Man vermisst gute strukturierte Schulbücher :/ Arbeitshefte mit klaren Erklärungen und vielen vielen Aufgaben/Übungen!!! Diese hätten allen Beteiligten Vieles erleichtert!!!

Lehrkräfte bemühen sich krampfhaft um spannende abwechslungsreiche Arbeitsblätter/ suchen Links zu Learning Apps/ produzieren Videos und machen sogar Telefonunterricht/Videounterricht … Ganz viel Papier und digitales Hick-Hack hätte man sich mit guten Büchern ersparen können.

Auch wird einem bewusst, dass Kinder leider nicht mehr zu selbstständigem Erarbeiten und Verstehen angeleitet werden, sie scheinen gänzlich abhängig von einer erklärenden Lehrkraft zu sein. Schade!

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04.04.2020

Kommen zurecht

Wir kommen ganz klar gut mit der Übermittlung und der uns gestellten Aufgaben zurecht. Die Klassenlehrerin lässt uns am Wochenende die Wochenübersicht per Email für die folgende Woche zukommen. Die Arbeitsblätter dazu wurden schon am Anfang der Schulschließung kontaktlos an die Eltern übergeben und wurden die 3 Wochen über bearbeitet.

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04.04.2020

Nicht mit pubertierenden Kindern möglich

Mit pubertierenden Kindern funktioniert das nicht. Die Eltern müssen arbeiten "systemrelevant".

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04.04.2020

Friss oder stirb

Mit Digitalem Unterricht hat das an keiner der 3 Schulen meiner Kinder zu tun.
Die einen Lehrkräfte geben sich Mühe, den anderen total egal. Auch die Masse an Emails ist der Wahnsinn und verursacht totales Papierchaos. Auch der Kommunikationsmittelmix ist fürchterlich. Ich sitze schon min 45 min um alles zusammen zu suchen zu drucken und zu ordnen. Erklärvideos etc. Fehlanzeige. Es ist ein bisschen wie friss oder stirb. Ich hab zum Glück selber Abi gemacht und kann vieles noch, sonst ist das meiner Meinung nach nicht zu leisten.

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04.04.2020

Zu viel in zu wenig Zeit

Es war teilweise sehr viel Arbeitsmaterial pro Woche in gleichzeitig vielen Fächern für die vorgegebenen Zeiträume und wirklich schwer alles irgendwie rechtzeitig zu schaffen.

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04.04.2020

Keinerlei Konzept

Wir haben das Gefühl, dass die Schule keinerlei Konzept hat, dass Kind nichts lernt und dass das, außer uns, auch keinen interessiert.

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04.04.2020

Mittel aus dem Digitalpakt abrufen

Für die 1. Klasse ist es wirklich ok und zu schaffen, aber nur weil wir uns die Zeit gerade nehmen können.

Mehr Interaktivität und Videoschule fände ich besser. Die Schulen sollten ggf. Leihtablets zur Verfügung stellen und die nicht die genutzten Mittel aus dem Digitalpakt abrufen, gemäß Tagesspiegel seien dies mehrere Milliarden, die kaum genutzt werden.

Auch würde ich mir mehr telefonischen Kontakt mit der Lehrkraft wünschen, 1 Stunde pro Woche (falls es weiter nur Arbeitsblätter und keine Interaktivität gibt) fände ich angemessen, damit das Kind den Kontakt nicht ganz verliert und die Lehrkraft einen Feedback zur jeweiligen Situation und Lernumfang erhält.

Eine Öffnung der Grundschulen nach den Osterferien halte ich für unverantwortlich, vor allem Familien mit Risikogruppen im Haushalt ist dies nicht zuzumuten.

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04.04.2020

10 Jahre geschlafen

Ich bin über die schlechten technischen Möglichkeiten unserer Grundschule entsetzt. Während andere tägliche Videokonferenzen und interaktive Übungen mit Lernsoftware machen, sitzen wir hier wie 1970 und bearbeiten Arbeitsblätter. Der Elternbeirat spielt dabei auch noch stillte Post mit der Lehrkraft per E-Mail. Unglaublich!

Mittlerweile hat sich die Lehrekraft netterweise gemeldet und eine private E-Mail-Adresse mit allen geteilt. Auch unglaublich: Warum hat sie keine berufliche!?
Bitte sorgen Sie dringen für Digitalisierung, und zwar im Eiltempo und mit Bordmitteln. Jeder spielt den ganzen Tag mit Facebook, Skype und WhatsApp, aber jetzt wo wir es brauchen, tun wir so, als gäbe es die Möglichkeiten nicht. Dieser Virus war ein Weckruf - Sie haben 10 Jahre geschlafen!

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04.04.2020

Deutschland hat den Anschluss verpasst

Wenn man als Elternteil alleine ist, ist die Belastung doppelt hoch. Ich habe den Eindruck, dass wir die Aufgabe der Schule übernehmen und den Kindern das Wissen vermitteln sollen. Wenn ich nicht von zuhause aus arbeiten könnte, wäre die Situation unmöglich zu stemmen. Auch so ist es extrem schwer. Ich habe Glück, dass mein Kind so gut mit der Situation umgeht. Von den schulischen Institutionen fühle ich mich im Stich gelassen, von der Lehrkraft explizit nicht!

In der jetzigen Situation merkt man, wie sehr Deutschland beim digitalen Zeitalter den Anschluss verpasst hat. Eine Schande für ein Land mit derartigen Voraussetzungen! Hoffentlich trägt die Krise dazu bei, dies zu erkennen und mittelfristig zu beheben.

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04.04.2020

Ohne Freunde wenig Motivation

Dadurch dass die Lehrkraft meiner Tochter die Aufgaben hervorragend vorbereitet, ein gesundes (nicht zu hohes) Aufgabenpensum fordert und den Kindern am Anfang der Woche einen Wochenplan mit Arbeitsaufträgen zum Abhaken schickt, kann sich meine Tochter weitestgehend selbst Organisieren. Von Seiten der Lehrerin ist alles super für die Kinder vorbereitet (Umfang der Aufgaben, Verständlichkeit). Allerdings ist durch den fehlenden Sozialkontakt mit der Lehrkraft und den Mitschülern/Freundinnen die Motivation nach der ersten Woche Ausgangsbeschränkungen extrem in den Keller gegangen und meine Tochter hat sichtlich unter der Schule-zu-Hause gelitten. Seitdem offiziell Ferien sind und das die Schule abgehakt ist, ist sie sichtlich zufriedener und glücklicher! Der Kontakt zu gleichaltrigen und auch sonstigen Bezugspersonen FEHLT EXTREM....

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04.04.2020

Homeschooling klappt super

Homeschooling klappt super. Unser Gymnasium ist sehr darauf bedacht, die Situation gut zu managen und die Schüler so gut als möglich zu fördern.
Wir sind total zufrieden!

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04.04.2020

Hohe Erwartungen

Es wird den SuS viel neuer Stoff aufgebürdet, ebenso Hausaufgaben. Es wird auch erwartet, dass der noch nicht bewältigte Stoff in den Osterferien abgearbeitet wird. Außerdem wird auch erwartet, dass in den Osterferien die (bislang aufgrund der Fülle der Übungen und HA nicht geschafften) Hausaufgaben abgegeben werden.

Auf meinen Hinweis auf die Belastung und den Rückstand des Kindes aufgrund der riesigen Stofffülle an die Klassleitung kam als Antwort (O-Ton): "Lieben Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Ja, wir haben alle mit unseren jeweiligen Schwierigkeiten zu kämpfen." Das ist nicht hilfreich. Kein Eingehen auf die Situation. Auch ist mein Eindruck, dass die Lehrer sich überhaupt nicht abgesprochen haben in der Stofffülle, die den Kindern aufoktruiert wird.

Bei dem neuen Lernstoff steht gerne dabei: „Als Übung schicke ich euch zwei Arbeitsblätter schon gleich mit den Lösungen. Aber bitte zuerst selbst üben und später mit den Eltern überprüfen.“ Oder: „Dein Vorteil der aktuellen Lage besteht darin, dass du bestimmt jemanden zu Hause bitten kannst, dir zuzuhören.“ In meinen Ohren klingt das wie Hohn.

Mein persönlicher Eindruck: Verlängerte Osterferien für die Lehrer, bitte nicht mit Fragen oder Problemen belasten und wenn wieder Schule ist, dann muss der ganze neue Stoff 'sitzen'.

Ich hab mir die letzte Woche den 'Spaß' gemacht, die auszudruckenden Blätter zu zählen (sporatisch, nicht vollständig) Ergebnis: 67 Blätter. Weder wurde von der Schule abgefragt, ob wir überhaupt ausdrucken können noch wollen. Die Dateien liegen auf dem völlig überlasteten Schulserver, das Herunterladen den aktuellen Dateien ist absolut zeitfressend, denn alle Dateien liegen in einem Ordner und man muss sich heraussuchen, was man noch braucht und was man schon hat.

Das einzig Digitale ist, dass die Arbeitsblätter auf dem Schulserver liegen und sich die Kinder ein paar Youtube-Videos zur Erklärung von neuem Schulstoff anschauen sollten.

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04.04.2020

Mehr Erklärung über Skype, WhatsApp, Gruppentelefonate, Erklärvideos etc. erwünscht

Man kann den Schülern ab einer gewissen Jahrgangsstufe als Elternteil nicht mehr helfen, da der Stoff zu anspruchsvoll ist. Die Schüler sind durch die Arbeitsaufträge mehr beschäftigt als zur Schulzeit. Dadurch kommen sie kaum mehr zu einer Pause und müssen noch bis in die Ferien arbeiten. Die Arbeitsaufträge beinhalten außerdem in den meisten Fächern neuen Stoff, den sie sich selber erarbeiten müssen, was schwierig ist da die Schülbucher diesen oft unverständlich vermitteln. In unserem Fall würde auch von keinem Lehrer z.B. eine Videokonverenz zum erklären angeboten. Von dem Lehrern bekommen die Schüler kaum etwas, nur einmal die Woche den Wochen Plan mit Buchseiten aus denen sich die Schüler einen Hefteintrag erstellen sollen und die nachfolgenden Aufgaben sollen als Übung erledigt werden. Ich würde mir für die Jugendlichen wünschen, dass die Lehrer mehr Erklärung über zum Beispiel Skype, WhatsApp Gruppentelefonate, Erklärvideos etc. anbieten.

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04.04.2020

Verzögerter Anlauf

Erfahrungen: Die Lehrer haben dem Kind am letzten Schultag vor der Schulschließung eine übliche Menge Hausaufgaben mitgegeben. Nach einer Woche folgten dann auf zahlreiche Nachfragen von Eltern und Elternbeirat weitere Aufgaben. Es wird davon ausgegangen, dass das Kind diese Aufgaben selbstständig und ohne Hilfe zuhause erledigen kann.

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04.04.2020

Nicht passend für Eltern mit mehreren Kindern

Erfahrungen: Mebis hat zu Beginn mehrere Tage nicht funktioniert. Die Lehrer gingen davon aus, dass die Aufgaben, die uns anfangs nicht erreicht haben, trotzdem erledigt werden. So war unser Kind von Beginn an mit den Aufgaben „hinten dran“. Die Aufgaben wurden von den Lehrern so gestellt, als ob das Kind im regulären Unterricht wäre. Es wurde davon ausgegangen, dass das Kind von den Eltern ersatzweise beschult wird. Dies war jedoch nicht möglich. Es wäre angemessen gewesen, weniger Aufgaben zu stellen und dem Kind mehr Erklärungen mitzugeben. Teilweise wurden Tagespläne von den Lehrern geschickt, die das Kind nicht alleine und nicht in der dafür vorgesehenen Zeit bewältigen konnte.

Es wurde neuer Lernstoff eingeführt in der Annahme, die Eltern würden diesen vermitteln können. Das Kind war nur teilweise in der Lage, sich selbstständig neuen Lernstoff anzueignen. Wir Eltern waren teilweise nicht in der Lage und sehen uns auch nicht dafür verantwortlich, neuen Lernstoff an die Kinder zu vermitteln.

Die Kommunikation mit den Lehrern war nur per Email möglich und bedurfte ebenfalls der Hilfe durch die Eltern. Die Lehrer selbst kommunizieren nur per Email (über die Eltern). Das heißt, das Kind selbst kann nicht ohne Hilfe der Eltern mit den Lehrern kommunizieren.

Es wurde von den Lehrern nicht berücksichtigt, dass die Eltern parallel noch weitere Kinder zu beschäftigen haben und auch ihre eigene Arbeit (Homeoffice) zuhause erledigen müssen. Hinzu kommt natürlich auch der Mehraufwand an Hausarbeit und Kochen, Betreuung eines kranken Kindes und die Pflege der Großmutter.

Insgesamt ist diese Form der Beschulung nicht passend für Eltern, die mehrere Kinder gleichzeitig betreuen und im Homeoffice arbeiten müssen. Diese Form der Beschulung passt nur in ein konservatives Familienbild, in dem ein Elternteil arbeitet und das andere sich einzig und allein auf ein Kind konzentrieren kann.

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04.04.2020

Jeden Tag deprimierter

Die Motivation meiner Tochter hat von Tag zu Tag abgenommen - dieses alleine (und da meine ich jetzt ohne Freunde!!!!) lernen und Schulblätter abarbeiten hat sie jeden Tag deprimierter gemacht. Sie hat die Aufgaben erledigt - jedoch die letzten beiden Woche ohne Freude!!!! Und ihre Einsamkeit wuchs dadurch nur noch... Nun ist sie „frei“ von Schularbeiten (Ferienbeginn) und kann aufatmen und wieder fröhlich in den Tag hinein leben.

Wir als Eltern waren immer für sie da - saßen auch mit ihr beim Aufgaben erledigen, haben uns Pausen überlegt, diskutierten „neue“ Themen....aber - wir sind nicht ihre Freunde und nicht ihre Lehrerin zu der ein wunderbares Verhältnis besteht.

Ich fand die Zeit „Schule zu Hause“ nicht förderlich für die emotionale und seelische Verfassung unseres Kindes.

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04.04.2020

Vorbild Spanien

Warum gibt keinen online Unterricht wie z.B. in Spanien? Über Skype, Zoom o.ä.?

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04.04.2020

Dazugelernt

Die Schulen haben zwar bei der Digitalisierung in den letzten der Wochen dazu gelernt, sind aber noch weit vom digitalen Unterricht entfernt, den es die letzten Wochen benötigt hätte.

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04.04.2020

Auf Rückmeldung reagiert

Der Mathelehrer hat in der 3. Woche neuen Stoff angefangen und die Unterlagen in Mebis für 5 Tage eingestellt. Dafür war ein Zeitaufwand von jeweills 45-60 Minuten pro Tag von ihm angesetzt. Da es neuer Stoff war, hat mein Sohn, der eigentlich recht gut in Mathe ist, das 2-3 fache der Zeit gebraucht, was ihn sehr gestresst hat. Eine Rückmeldung bei dem Lehrer hat aber viel bewirkt diesbezüglich, er hat sehr nett auf unsere Rückmeldung reagiert. Deshalb würde ich alle ermutigen, bei Problemen eine Rückmeldung an die Lehrer zu geben.

Ansonsten - den Lehrern sollte mehr bewusst sein, dass nicht alle Eltern im Home Office sind. Wir arbeiten beide nicht zu Hause - mein Mann ist auf der Infektiologie in einem Krankenhaus Krankenpfleger und ich bin als Sozialpädagogin auch vor Ort für die Leute da. Zum Glück sind beide Kinder recht selbständig mit ihrer Arbeit für die Schule. Anstrengend war es für sie, dass sie sich neuen Stoff selbst beibringen mussten.

Ganz toll fand es mein Sohn, dass die zwei Klassenlehrer ein paar Mal mit der Klasse geskypt haben - es hat ihn sehr glücklich gemacht, alle wieder zu sehen.

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04.04.2020

Später einfacher geworden

Die erste Woche war relativ schwierig aber ich glaube, dass es überall war. Ab der zweiten Woche war es relativ einfacher auch für mein Kind. Wir konnten immer Kontakt mit den Lehrkräften, was ich gut fand.

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04.04.2020

Neben Geschwisterkindern Unterricht unmöglich

Wenn beide Eltern arbeiten müssen und es sind noch Geschwisterkinder daheim, wird es zur Mission impossible, Unterricht zu machen.

Natürlich müssen wir Wissen vermitteln. Insofern ist die Aussage von Herrn Piazolo eine Farce.

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04.04.2020

Zufrieden

Wir wurden gut informiert von der Lehrkraft sofort seit der ersten Woche wie wir mit dem Kind zu tun haben. Wir haben die Lösungen auch rechtzeitig bekommen. Die Lehrkraft war immer da wenn irgendwas wäre und hat uns eine Mail, um zu wissen, ob es zu wenig, zu viel oder passend war, was sie angegeben hatte.

Ich bin im groß und ganze zufrieden mit der Form. Vielleicht einmal per Skype oder per Zoom, dass die Lehrerin und die Schüler sich treffen, wäre auch nicht schlecht.

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04.04.2020

Schere geht auf

Ich glaube, dass die Schere innerhalb der Klassen weiter auseinandergeht und die Kinder nicht auf einem gemeinsamen Wissenslevel in die Schule zurückkehren.

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04.04.2020

YouTube nicht ohne Aufsicht

Bitte an Grundschulen weniger YouTube benutzen, da dies meiner Ansicht ohne Aufsicht nicht geht und oft den Eltern wertvolle PC Zeit nimmt.

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04.04.2020

Nach zwei Wochen endlich mehr Hilfe

Wir haben bemerkt, dass nach zwei Woche Schule daheim, haben wir mehr Hilfe von der Lehrkraft erhalten und einen richtigen Plan. Ich fand aber für das erste Lernjahr sehr viel was um Stoff angeht.

Aber leider sehr wenig Rückmeldungen von der Lehrkraft auch wenn wir eine Mail von ihr haben. Sie hat uns nie gefragt, wie wir schaffen und ob wir ein oder zwei Seiten zuschicken, damit sie sieht, wie das Kind arbeitet.

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04.04.2020

Ohne Vorbereitung ins kalte Wasser geworfen

Die Kinder und Familien werden mit der Situation allein gelassen bzw. die Probleme werden auf die Familien abgewälzt.

  • Es wird völlig ignoriert, dass Kinder keine Erwachsenen sind.
  • Es wird völlig ignoriert, dass nicht alle Eltern Lehrer sind.
  • Es wird völlig ignoriert, dass nicht alle Familien die technischen Voraussetzungen für Homeschooling haben.
  • Es wird völlig ignoriert, dass nicht alle Familien eine Wohnung haben, die die räumlichen Voraussetzungen für Homeschooling erfüllt.
  • Es wird völlig ignoriert, dass viele Kinder von ihren Eltern schon allein aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten nicht unterstützen können.
  • Es wird völlig ignoriert, dass auch die Eltern überfordert sind.
  • Es wird völlig ignoriert, dass die gesamte Ausnahmesituation eine psychische Belastung für die Kinder darstellt, die nicht unbedingt lernfördernd ist und dass Lernen nicht unbedingt die ideale Maßnahme ist, Lagerkoller zu beseitigen oder vorzubeugen. Druck ist eher kontraproduktiv.
  • Es wird völlig ignoriert, dass es ein Familienleben außerhalb der Schule gibt und dass „Sie als Eltern haben die Aufgabe die Struktur fürs Lernen zu schaffen“ nicht bedeutet, dass ich eine Schule daheim aufbaue. Wir Eltern müssen beide arbeiten, jetzt dürfen wir mal eben nebenher zu Arbeit und Haushalt auch noch Lehrer sein.
  • Es wird nicht berücksichtigt, dass Homeoffice bedeutet, dass der im Homeoffice Arbeitende ARBEITET und daher NICHT zur Verfügung steht. Und auch nicht, dass die meisten Arbeitenden im Homeoffice, ihre Arbeit aufgrund der Verfügbarkeit von Kollegen, Ansprechpartnern usw. NICHT in die extrem frühen Morgenstunden oder in den Abend verlegen können.

Technische Ausstattung: unsere Bandbreite reicht, da ja alle Bewohner unseres 17-Parteien-Hauses daheim sind, kaum für einen Mobilarbeitsplatz, geschweige denn für 4. Ich finde es eine Frechheit, zu erwarten, dass ich meine Mobilgeräte den Kindern zur Verfügung stelle, nur weil Programme inkompatibel zu älteren Rechnern sind. Datenschutz mal völlig außer Betracht gelassen.

Mebis ist total offen, d.h. die Kinder haben Zugang zu Materialien, die sie alleine noch nicht verarbeiten können, ich habe meine 10jährige vor einer Reportage über das Dritte Reich erwischt, „unglücklicherweise“ interessiert sie das Thema. Wie ergeht es Kindern, deren Eltern so etwas nicht mitbekommen oder die ihre Kinder bei solchen belastenden Themen nicht begleiten können?

Kindern jahrelang das Selbstständige Arbeiten abzutrainieren und dann zu erwarten, dass es, auch noch in einer Krisensituation, dann mal eben vom Himmel fällt, ist kinderverachtend und erhöht nur den Stress beim Kind, das ja eh schon mit der Gesamtsituation überfordert ist. Hier fehlt der persönliche Kontakt zum Lehrer, auch geben wenige Lehrer Feedback zu den eingereichten Aufgaben.

Gut funktionieren und wirklich unterstützend in der Gesamtsituation sind Aufgaben aus Musik, mit einer Hörgeschichte zu einem bestimmten musikalischen Werk und der Aufgabe hieraus sich einen Tanz auszudenken oder eine Anleitung den Rhythmus mitzuklopfen. Oder auch ein naturwissenschaftliches Experiment. Eine Reduzierung auf die Hauptfächer, wie einige Eltern befürworten, halte ich für die absolut falscheste Reaktion.

Besser läuft es bei unserer Erstklässlerin, sie ist es als Montessorischülerin gewohnt, selbstständig zu arbeiten und die Schule und die Lehrer gehen sehr feinfühlig mit der Situation um, die Kinder erhalten individualisierte Arbeitsmaterialien, wir Eltern haben persönlichen Kontakt mit den Lehrern per Email und Telefon, sodass, wenn es halt mal nicht geht, das Kind zu motivieren zu arbeiten, es dann halt auch ok ist.

Schule daheim ist nicht gleich Schule, und es funktioniert nicht, ohne es zu üben, wir sind alle ohne Vorbereitung ins kalte Wasser geworfen worden, jetzt nach 3 Wochen läuft es besser, mal sehen, wie es nach den Ferien weitergeht.

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04.04.2020

Mehr Skype und Zoom

Digitales Lernen über Skype, Zoom etc. wäre bei länger anhaltendem Lernen daheim wünschenswert bzw. angebracht. Schließlich können/wollen wir Eltern die Lehrer nicht ersetzen! Hoffe auf Wiederholung des Stoffes, was die Kinder in den letzten 3 Wochen erarbeiten sollten, wenn sie Schule wieder normal beginnt.

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04.04.2020

Lernen findet überall statt

Mein Sohn und ich sind keine Fans von dem von mir so genannten Schul-besuchs-zwang... lernen findet überall statt... und die Bildungspflicht ist selbstverständlich...

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04.04.2020

Jeden Tag extrem viel Streit

Wenn ein Kind den ganzen Tag alleine Zuhause ist, ist es fast unmöglich, eine disziplinierte, kontinuierliche und pausenlose Lernaktivität sicherzustellen. Auch wenn Kinder in einem normalen Alltag selbständig und erfolgreich waren, gleicht die Situation jetzt den Erwartungen, die man als Erwachsener in der Arbeit hat. Wenn bei den Kindern auch noch ein Alter zwischen 10 und 16 hinzugefügt wird (Pubertät), ist ein Erfolg fast unmöglich. Nach drei Wochen scheint es jetzt anfangen zu klappen. Unmengen sind nachzuholen, und jeden Tag ist extrem viel Streit, d.h. Türen knallen, Geschrei, Beleidigungen. Und dies bei einem Kind, welches über ein gutes, gehobenes Sozialverhalten verfügt, und welches in der Regel nur 1er und 2er schreibt. Und theoretisch sollen nach den Osterferien gleich in der 1. Woche 4!!! Schulaufgaben der Hauptfächer stattfinden, die den neuen Stoff der 3 Wochen Arbeitsaufgträge inkludieren. Für mich persönlich als Alleinerziehende ein Ding des Unmöglichen. Mir tun besonders die Eltern und Kinder leid, die sich eh schon mit dem Stoff schwer getan haben, und bei denen die noch ausstehenden Schulaufgaben diesen Jahres über einen Übertritt entscheiden.

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04.04.2020

Kind ist kreativer geworden

Um ehrlich zu sein, als es hieß, die Schüler dürften nicht mehr in die Schule und müssten 5 Wochen zu Hause bleiben, schlug ich die Hände über dem Kopf zusammen und fürchtete das Schlimmste.

Allerdings kam alles ganz anders. Meine Tochter kam selbst auf die Idee zu Hause „Schule“ zu spielen und doch den Vormittag zum Lernen zu nutzen. Dadurch gab sie sich die Struktur selbst vor und erledigte Ihre Aufgaben meist selbstständig.

Sie forderte aber dann auch am Nachmittag Zeit zum Miteinander ein. Und diesen Raum muss und darf man den Kindern dann aber auch nicht verwehren. Sozusagen als „Belohnung“ und als Ausgleich und dem Fehlen von sozialen Kontakten. Auch wenn man im Homeoffice sitzt. Mein Mann z. B. hat jetzt die Zeit, die er normalerweise im Auto zur Arbeit verbringt mit seinem Kind verbracht.

Fazit nach 3 Wochen: Die Nähe zum Kind ist grösser geworden. Die Krise hat uns als Familie mehr zusammen geschweißt. Die Freunde fehlen. Klar. Aber es wird täglich geskypt oder telefoniert. Das Kind ist kreativer geworden und hat sich selten gelangweilt. Ich hätte also nach meinen Erfahrungen keine Angst mehr vor weiteren 2 Wochen Schule zu Hause nach den Ferien.

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04.04.2020

Technische Ausstattung und Räume fehlen

Wenn auch über die Zeit der Osterferien hinaus Homeschooling notwendig ist, und dann vermehrt Online-Unterricht über Videokonferenz stattfinden soll, haben große Familien ein Problem, weil einfach die technische Ausstattung fehlt oder nicht ausreichend Räumlichkeiten da sind, um jedem ungestörtes Arbeiten ermöglichen zu können. Es müsste zumindest die Möglichkeit bestehen, sich Hardware kostenfrei ausleihen zu können.

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04.04.2020

Beeinträchtigte Schüler im Nachteil

Für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurde offenbar gar nicht an eine Schule daheim gedacht. Erst auf Nachfrage schickte man mir Arbeitsmaterial zu und ich habe mir im Internet vieles zusammen gesucht. Insgesamt spiegelt das eher die Einstellung wider, die auch sonst spürbar ist: Bildung ist bei dieser Klientel ja nicht wichtig!

Die Lehrkräfte und Schule meines Sohnes ist hier sehr hilfsbereit - meine Kritik richtet sich an das System der Aussonderung an sich. Gerade für kognitiv beeinträchtigte Schüler ist diese Zeit eine enorme Herausforderung. Persönlich verbringe ich fast den ganzen Tag damit, Aufgaben zu ersinnen für meinen Sohn, den ich nicht vor dem TV oder Radio parken will.

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04.04.2020

Gute Voraussetzungen zuhause

Insgesamt sind wir sehr gut zurechtgekommen. Allerdings bin ich Hausfrau, d.h. habe ausreichend Zeit, unsere Kinder zu unterstützen. Zudem bin ich ausgebildete (Erwachsenen-)Pädagogin und benötige meine gesamten didaktischen Kompetenzen, um diese Rolle adäquat auszufüllen. Auch unsere technische Ausstattung (Tablets, Drucker, digitale Lernmedien) ist eher üppig. Wir sind uns bewusst, dass diese Rahmenbedingungen sicher nicht in allen Haushalten gegeben sind.

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04.04.2020

Nachlassende Motivation

Die 1. Woche war noch alles ok. Die Umstellung war zwar die ersten 2. Tage schwierig, weil Mebis nicht funktioniert hat, aber mein Kind hat den stressfreien Ablauf genossen. Einfach auch zu Hause zu sein. Die Arbeiten haben allerdings länger gedauert, als sie in der Schule sicher dauern würden. Mich hat das nicht gestört, denn sonst war, außer mal eine Stunde rauszugehen, nicht viel für ihn zu tun. Dann hat sich aber in der 2. Woche schon ein gewisses Phlegma eingeschlichen, obwohl ich sehr darauf aus bin, dass ein gewisser Tagesablauf, wie aufstehen, frühstücken, waschen, Mittagessen zu bestimmten Zeiten eingehalten wird. Mein Kind kam dann schon nicht aus dem Bett, die Aufgaben wurden ebenfalls im Bett bearbeitet, er wollte nicht mehr frühstücken, sich nicht mehr waschen, obwohl ich schon immer darauf gedrängt habe. Dann wollte er auch nicht mehr an die frische Luft. Ist natürlich auch nicht so spannend mit der Mama Federball oder Frisbee zu spielen. Der Sportlehrer hat zwar einige YouTube-Übungen eingestellt, die aber einfach als gemacht abgehakt wurden. Und es bleibt immer noch die Ungewissheit, wie es anschließend weiter geht. Kommt mehr Druck anschließend usw.

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04.04.2020

Neid auf die Privatschulen

Wir sind massiv enttäuscht. Für uns alle ist das eine neue Situation und wir alle müssen versuchen, damit umzugehen. Dass eine Schule nicht von heute auf morgen ein exzellentes Notfall-Programm erstellen kann, versteht absolut jeder. Wir schauen mit großem Neid auf die verschiedenen großen und kleinen Privatschulen, die es aber ebenfalls und ohne Mebis schaffen, hervorragend mit der Situation umzugehen - siehe Sinai Schule, siehe Europäische Schule, siehe die verschiedensten anderen privaten Schulen, die über Plattformen wie Teams/WebEx/Zoom etc. TÄGLICH online Unterricht anbieten, zu den Arbeitsblättern Erklärvideos (selbst gemacht oder aus dem Fundus des WWW) beifügen, sich regelmäßig nach dem Wohlbefinden der Kinder erkundigen, Materialien auf Padlet und über Clouds zusätzlich zur Verfügung stellen. Wenn ein Kind etwas mal nicht einreicht, wird nicht streng auf die Deadline hingewiesen „Du solltest das bis Montag abgeben, heute ist schon Mittwoch“, sondern es wird auch gefragt - brauchst Du Hilfe? Geht es Dir gut?!

Hinzu kommt, dass viele Eltern, besonders eben in Großstädten wie München auf 2 Einkommen angewiesen sind und somit auch in dieser Zeit vielleicht beide Elternteile arbeiten und arbeiten im HomeOffice vielleicht auch für die Eltern eine neue Herausforderung ist. Dazu dann auch noch das Kind schulisch zu betreuen, ist für viele fast nicht machbar. Es geht nämlich über die übliche Hausaufgabenbetreuung hinaus. Plötzlich ist man für ALLE Fächer umfangreich zuständig. Von der Schule kam dann auch noch die Info, dass der neue Stoff, der von den Eltern vermittelt werden sollte, als „vermittelt“ gilt und nur in den ersten beiden Wochen dieser Stoff wiederholt wird.

Im Zuge von Corona wird nun eigentlich ganz offensichtlich sichtbar, dass die meisten LehrerInnen (vor allem auch die etwas älteren) nur rudimentäre Computerkenntnisse haben und das Word-Programm eher als moderne Schreibmaschine genutzt wird. Arbeitsblätter werden nicht einmal mit Datum versehen. Es fehlen zT. sogar die Arbeitsanweisungen. Auf Nachfrage bekommt man dann zu hören, dass sich das Kind zuerst das Lösungsblatt anschauen soll und dann wird es wissen, was zu tun ist. Da fällt man doch vom Glauben ab.

Das Mebis Programm - eine Zumutung! Die Chat-Funktion wurde dann immerhin von der Schulleitung irgendwann freigeschaltet. Eine Chat-Funktion dient aber dafür, Fragen zu stellen und zeitnah eine Antwort zu bekommen. Stattdessen kann es passieren, dass diese erst Stunden (wenn man Glück hat) oder Tage später kommt. Somit ist es keine Chat-Funktion, sondern erfüllt den Zweck von Emails. Eine Umfrage zu Mebis und Co. würde an die Kinder gestellt ohne Hinweis an die Eltern. Kinder in der Unterstufe können verschiedenes gar nicht beurteilen, denn auch für sie ist das neu. Das ist eher ein Versuch der eigenen Absicherung durch die Hintertür.

Auf Verbesserungsvorschläge (von vielen Eltern) wird patzig reagiert. Darauf eingegangen oder umgesetzt werden diese nicht. In der Info von der Schule kam dann auch noch, dass die Lehrer zu mehr nicht verpflichtet sind. Ein Hohn, wenn man bedenkt, dass es z.T. Beamte sind, die dem Volke „dienen“. Es ist eindeutig klar - es gibt sie, die engagierten Lehrerinnen und Lehrer, aber diese machen das aus freien Stücken und opfern dafür ihre Zeit, während andere wiederum wenig bis gar nichts machen. Vom Kunstlehrer z.B. gab es nicht eine einzige Aufgabe - das wäre doch ein Fach in dem man etwas kreatives anbieten könnte. Die engagierten Lehrerinnen und Lehrer sind am Ende die Dummen. Eltern und Schüler übrigens auch.

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04.04.2020

Lehrmaterialien völlig abstrakt

Die übermittelten Arbeitsaufträge besonders in Natur und Technik und Geographie erscheinen mir wenig hilfreich, weil sie sich ohne Erklärung nicht erschließen. Allerdings bezieht sich meine Kritik hier generell auf die Art der Lehrmaterialien, die völlig abstrakt und nicht altersgemäß sind. Z.B. werden Fachbegriffe eingeführt, ohne dass sie erklärt werden (und schon gar nicht altersgerecht...) oder kein Zusammenhang hergestellt. In manchen Fächern scheint "Masse" alles zu sein. Also hier gilt meine Kritik dem Lehrplan Gymnasium und den Unterrichtsmaterialien (übrigens sogar mit einigen Druck- und inhaltlichen Fehlern in Lehrbüchern wie Mathe...).

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04.04.2020

Aufgaben werden nicht zurückgefordert zur Überprüfung

FOS (11. Klasse) - Schüler sind auf sich alleine gestellt. Soweit in Ordnung. Sind alt genug.

Realschule (Junge 6. Klasse) - übermittelt über zwei Plattformen (einige Lehrer die eine, andere Lehrer die andere). Mein Kind geht in die 6. Klasse. Hier wird von manchen Lehrern mehr Selbstständigkeit abverlangt, die die Kinder noch nicht haben. Nur Übermittlung von Aufgaben in Dateiform. Fragen können gestellt werden, wird aber nicht wirklich genutzt, da ja keine sofortige Beantwortung ist. Aufgaben werden nicht zurückgefordert zur Überprüfung. Wird alles bei allen Lehrern kontrolliert, wenn Sie wieder in der Schule sind. Finde ich keine gute Lösung. Aber alles muss verpflichtend gemacht werden. Stressig für Eltern, da muss man ein Auge drauf werfen, sonst geht das schief. Mathe neuen Stoff mit YouTube Videos finde ich auch nicht okay. Einmalig in der 3. Woche Nachfrage des Klassenlehrers, wegen eines Feedbacks.

Grundschule (Mädchen 2. Klasse) - Jede Woche Wochenplan mit Arbeitsblättern zum Ausdrucken. Gute Lösung. Auch hier keine Rücksendung der Arbeitsblätter zur Kontrolle. Hauptsächlich Wiederholungen. Auch hier einmalig in der 3. Woche Nachfrage Feedback.

Allgemein läuft es einigermaßen gut. Ist natürlich auch schwierig. Ich kann nur froh sein, dass ich zur Betreuung der Kinder zu Hause bin. Mir fehlt der persönliche Kontakt zu den Schülern. Kein Telefonat, Skype, Whatapp, Videokonferenz oder eigener Film der Lehrer in der Grund- und Realschule. Die FOS Lehrer fordern wenigstens die Aufgaben zurück und kontrollieren Sie. Sie halten auch persönlichen Kontakt zu den Schülern, wenn auch nur per Mail.
Druckerpatronen- und Papierverbrauch ist enorm.

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04.04.2020

Relativ gut gemeistert

Wir haben die drei Wochen Schule jetzt relativ gut gemeistert. Mal besser mal schlechter. Alter Stoff war reibungslos, neuer schwerer.

Jetzt kommt mir allerdings folgende Frage. Ich bin derzeit von der Arbeit zuhause, um bei den Kindern zu sein. Das geht auch noch bis Ende der Ferien, aber dann muss ich auch wieder in die Arbeit. Das Geld muss verdient werden. Wie geht es weiter, wenn die Schulen nach den Ferien immer noch nicht öffnen? Das kann ja so auch keine Langzeit-Lösung sein. Zu den Großeltern soll man sie ja auch nicht geben.

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04.04.2020

Übergang ging nahtlos

Wir haben wirklich das große Glück, dass unser Sohn in der Oberstufe einer Montessori-Schule ist, an der die Digitalisierung Einzug gehalten hat. Aber auch hier wurden diese Techniken quasi am letzten Tag den Kindern mitgegeben, also vorher wurde es nur bedingt eingesetzt, aber immerhin. Der Übergang hingegen ging für uns nahtlos. Wir haben unserem Sohn einen PC mit großem Bildschirm am Wochenende der Ausgangsbeschränkung aufgestellt und gleich am Montag ging es los. Er erhält den Wochenplan, wie sonst auch, am Montag und hat dann Zeit sich darum selbständig (wie sonst auch) zu kümmern. Lehrkräfte geben Hilfestellung (wie sonst auch), stellen (allen) ein Thema vor (wie sonst auch), jetzt halt per VideoChat und vereinbaren mit jedem Kind 1:1 Zeit. Die Kinder laden die fertigen Ergebnisse auf MS Teams / OneNote hoch, die Lehrkräfte geben individuell Feedback und auch Hilfestellung. Die Kinder haben über die Plattform die Möglichkeit in Teams an Themen zu arbeiten. Hier sehe ich noch Ausbaumöglichkeiten, aber hey, die Lehrkräfte lernen da auch.

Alles in Allem. Für unsere Schule Daumen HOCH.

Aber ich will mit meinem Beitrag auf keinen Fall die Situation schön reden. Wie geschrieben, wir haben großes Glück. Was ich alles von anderen Eltern / Schulen gehört habe, macht einen mut- und sprachlos.

Lehrer, die sich ganze 3 Wochen gar nicht gemeldet haben. Eltern, die um die Versetzung ihres Kindes bangen. Lehrer, die nur mit dem Klassenelternsprecher kommunizieren. mebis, geht in die Knie. Die Arbeitsanweisungen kommen über Email, WhatsApp, mebis. Eltern rotieren, wo man was erhält. Lehrer schicken jedes Arbeitsblatt einzeln, weil sie nicht emailen können... Die Liste ist erschreckend lang. Aber am erschreckendsten ist, dass die Kinder jetzt Arbeitsblätter abarbeiten, sinnbefreit. Wohl dem, der projektorientiert arbeitet.

Bitte lieber BEV, sagt dem Kultusministerium, dass Wissensvermittlung nichts mit dem Abarbeiten von Arbeitsblättern zu tun hat. Kinder sollten jetzt in der Zeit eigen Projekte erarbeiten, mit den digitalen Möglichkeiten lernen umzugehen (da lernt man jetzt extrem viel) und nicht den Stoff durchbringen. Außerdem sollte kein Kind in diesem Jahr sitzenbleiben. Und der Übertritt sollte Eltern zusammen mit der Lehrkraft überlassen werden. Bitte bitte, sagt das dem Kultusministerium. Viele herzliche Grüße von einer besorgten Mutter, die sich wünscht, dass unsere Bildungslandschaft endlich eine Lernlandschaft wird und den Kontrollwahn endlich hinter sich lässt.

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04.04.2020

Direkter Kontakt fehlt

Es fehlt der direkte Kontakt zum Lehrer, der sie auch Mal zurechtweist, wenn sie eine bestimmte Aufgabe "doof" findet und sich verweigert. Ausserdem fehlen die Mitschüler, die sich sonst auf dem Weg zum Bus oder in Schule noch gegenseitig unterstützen, wenn jemand etwas nicht verstanden hat. Die meisten haben noch kein Handy.

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04.04.2020

Unkreative Lehrer

Leider ist kein Austausch mit der Lehrerin möglich. Die Kinder haben keine Möglichkeit, auf die Lehrerin zuzugehen. Bei ganz dringenden Fragen (so wurde es formuliert), kann über die Plattform Antolin eine Frage an die Lehrerin gestellt werden.

Ein digitaler Unterricht findet gar nicht statt. Es ist fast unmöglich neben der Home Office Arbeit, die sich sehr dynamisch und aufgrund der Situation sehr voluminös und stark fordernd herausstellt, die schulische Betreuung des Kindes parallel zu übernehmen.

Die Lehrerin stellt nur Lösungsblätter zur Verfügung und schaut sich nicht die individuellen Arbeiten der Kinder an.

Aus Bekanntenkreise freuen sich einige Lehrer über die ausgedehnten/vorgezogenen Osterferien („..und jetzt ist das Wetter auch noch so schön...“) - während die Familien zu Hause einen riesen Spagat zwischen Home Office, ggf. enger finanzieller Situation durch die Krise und schulischer Betreuung hinlegen.

Viele Lehrer nehmen ihre Verantwortung auch in der jetzigen veränderten Form des Lehrens nicht wahr und sind absolut unkreativ, wie sie den neuen Stoff an die Kinder bringen. Es ist ein großes Armutszeugnis in einem Land wie Deutschland, eine Situation so zu handeln. Doch dies zeigt leider wieder, wie rückschrittlich viele Schulen in Deutschland agieren.

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04.04.2020

Material völlig unstrukturiert

Die Lehrerin meiner Tochter schickt das Material völlig unstrukturiert, ich muss selbst entscheiden, wann was zu machen ist. Der Zeitaufwand ist enorm. Ich bin selbst Lehrerin in der gleichen Jahrgangsstufe und weiß wirklich nicht, wie sozial Schwäche Familien und Familien mit mehreren Kindern sowie Homeoffice das Ganze überhaupt schaffen. Es gibt täglich Tränen und Frust. Ich bin so froh, dass jetzt Ferien sind. Leider höre ich das von vielen Eltern an dieser Schule. Es gibt aber auch positive Beispiele, wo Lehrer täglich eine Mail mit 2 Arbeitsaufträgen schicken, um niemanden zu überfordern.

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04.04.2020

Kein späterer Nachteil

Ich finde es wichtig, dass die Kinder sich vormittags mit Schulstoff beschäftigen, wiederholen und sich vielleicht auch manche neuen Sachen selbst erarbeiten und versuchen zu verstehen. Ich glaube nicht, dass wegen diesen fehlenden Schulwochen.... ein Kind später Nachteile in seinen Leben haben wird. Das ist lächerlich gerade bei 5 Klässlern.

Was jetzt zählt, ist unsere Gesundheit, und dass man keine Angst haben muss, weil man in der Schule war, das man seine Mitmenschen ansteckt.....Ich weiß, dass unsere Kinder jeden Tag Angst hätten, Corona zu uns nach Hause zu bringen, wenn sie in die Schule gehen würden. Wir beten jeden Tag vor dem schlafen gehen, dass alles schnell vorbei geht, dabei spielt die Schule bei uns keine große Rolle, das ist unser kleinstes Problem. Wenn ein Kind (Mensch) im späteren Berufsleben erfolgreich werden will und das Zeug dazu hat, wird es das auch, das wird nicht von diesen fehlenden Schulwochen abhängen. Ich kann die Panik-Mancher-Eltern nicht verstehen.

Für 5.-Klässler fände ich arbeiten mit Arbeitsblättern oder arbeiten aus Schulbüchern besser (leichter) als im Internet immer die richtigen Lernseiten einzeln zu suchen. Die Kinder sind in der 5. Klasse mit dem Computer noch nicht so vertraut (was auch gut ist für 11 Jährige) und es ist manchmal sehr verwirrend und zeitaufwändig, bis man das richtige gefunden hat.

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04.04.2020

Kind über 7 Stunden täglich ganz auf sich gestellt

Unsere Mathelehrerin hat am letzten Schultag noch mit Maßstab begonnen. Und gleich am Sonntag hat sie uns Eltern und Schüler Geometrie aufgebrummt mit bereits drei Themen. Komplett neuer Stoff. Nach einer Woche hatte mein Sohn über 25 Seiten schriftliche Arbeiten ins Heft erledigt und zudem einige Schulseiten aus dem Mathebuch mussten gelesen werden. Die Deutschlehrerin hat uns diverse Arbeiten aus einem Arbeitsheft, die noch offen waren, erledigen lassen. Zudem noch unregelmässige Verben lernen, Buchreferat vorbereiten und für eine noch nicht gelesene Klassenlektüre pro Kapitel eine Lesetagebuch kreativ erstellen. In Kunst haben wir sogar Arbeitsaufträge bekommen, die verpflichtend waren. in Geologie und Biologie neue Thenen mit selbständigem Erarbeiten von Aufgaben. Ausserdem mehrere naturwissenschaftliche Experimente mit Versuchsprotokollen. Alles war neu für uns.

Mein Kind war in der ersten Woche über 7 Stunden täglich ganz allein auf sich gestellt. Ein Kind in der Unterstufe ist nicht fähig, soviele Arbeiten selbständig zu erledigen. Ich musste mehr denn je arbeiten, da in der Arbeit auch bei meinen Kollegen leider erst spät auf meine besondere Situation reagiert wurde, so dass ich ab der 2. Woche überwiegend im Homeoffice war. Mein Kind musste stundenlang alleine kämpfen. Ausserdem gehe ich davon aus, dass es nicht an ihm spurenlos vorbeigeht, wenn er nicht weiss, wann wieder der Papa heim kann.

Mein Fazit ist: Nebenfächer komplett zu verbieten. Es ist doch belanglos, ob mein Sohn weiss, wie das Allgäu ist und wie man Emmentaler Käse herstellt. Lehrer sollten nur in den Hauptfächern was aufgeben, aber neue Themen sollten tabu sein. In Mathe hätten wir eigentlich noch vor den Osterferien über Terme Schulaufgabe geschrieben. Ich denke nicht, dass unsere Lehrerin die Schüler vor der Schulaufgabe mit Geometrie so traktiert hätte. Hier wäre es gut und wichtig gewesen, das Wissen noch über das Schulaufgabenthema zu üben, zumal die Ex vorher bei vielen Kindern schlecht ausgefallen ist. In Englisch können Kinder neue Vokabeln lernen. Aber in Deutsch Buchreferat und Klassenlektüre eindeutig zuviel. Vor allem, wenn man ein Kind hat, das ungern liest.

Nach der ersten Woche war ich kurz vor dem Burn-out. Auch dass mein Kind zur Risikogruppe gehört und bereits aufgrund Lungenentzündung unbekannter Virusinfektion in der Vergangenheit intubiert wurde und ich durch den Gang in die Arbeit evtl auch mein Kind gefährde, hat mich psychisch sehr belastet.

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04.04.2020

Zerreißprobe

Meine Kinder haben eigentlich kein Problem zu lernen, aber hier zu Hause, den gesamten Stoff alleine zu bearbeiten fällt ihnen sehr schwer. Es erfordert sehr viel Druck von uns Eltern, macht sehr schlechte Stimmung und führt zu vielen Konflikten. Man fühlt sich wie ein Zirkus Dompteur der ständig darauf achten muss, dass keiner aus der Manage rennt. Es ist für mich als Mutter ein sehr großer Kraftakt. Inhaltlich liegen keine Probleme vor, aber es ist eine große Zerreißprobe für die ganze Familie, die Stimmung gut zu halten, dass alle, auch ich ihre Dinge erledigen können die anderen nicht zu kurz kommen und die Kinder sich verstanden fühlen und nicht das Gefühl haben, man will sie nur noch mit Schule beschäftigen. Ich wünschte sehr, es gäbe mehr Austausch über das IPad mit Lehrern und Mitschülern. Vor allem bei meinem Gymnasial-Kind.

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04.04.2020

Es wird auf allen Wegen kommuniziert

Unsere Mittelschule ist super. Es wird auf allen Wegen kommuniziert, Telefon, whats app, internet, sämtliche plattformen usw. es wird zu allen lerninhalten zusätzliches Material zur verfügung gestellt (Material, als videos auf der homepage oder youtube, lektionen auf plattformen...)

Die Zeiteinteilung blieb ihr überlassen, und es gibt noch extra Material, um in den Ferien fit zu bleiben (was kein muss ist, aber schon bearbeitet werden sollte, weil wenn es nicht erledigt wird, muss dies der Lehrkraft mitgeteilt werden; aha das ist ein minuspunkt-> ferien sind ferien!!!).

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04.04.2020

Hausaufgaben ohne Information für die Lehrer

Wir waren in der glücklichen Lage, ihm eine Schule zuhause bietet meinem Kind erstmalig in seinem eigenen Rythmus zu arbeiten und zu lernen. Er beginnt nicht um 8.00, sonder so gegen 9.00 und ist dann deutlich konzentrierter und ist mit Spaß an der Arbeit. Wir waren allerdings auch in der glücklichen Lage, ihm einen alten Laptop einrichten zu können, mit dem er jetzt nicht nur für die Schule lernt, sondern auch mit den technischen Vorraussaetzungen umzugehen. Das kann sicherlich nicht jede Familie leisten, Wir auch nur, da der Papa in der IT-Branche arbeitet.

Wir sehen das online Lernen als große Chance für die Schüler. Nun da das System gut funktioniert kann es ausgebaut werden und Lernstoff zum eigenen üben z.B. in Mebis gestellt werden. Das ist gut bei längeren Krankheiten und macht unabhängig von kostenpflichtigen Angeboten, die sich nicht alle leisten können.

Bei normalen Hausaufgaben stehen viele Eltern dahinter und beeinflußen die 'Ausführung', so verlieren Hausaufgaben in großem Mass den Informationscharakter für die Lehrer. Die Möglichkeiten, online zu üben, könnte hierbei helfen. Ganz in Anlehnung an Moodle für die Universitäten. Hier muß aber noch einiges investiert werden, damit dies funktionieren kann.

Im großen und ganzen genießen wir die Zeit zuhause und gehen entspannt mit der Situation um. Ja anfangs, war den ganzen Zocken unglaublich spannend, wir haben ihn gewähren lassen, jetzt ist es langweilig. Spannender ist es mit Freunden aus der ganzen Welt zu skypen. Und über Skype und Zoom haben sich die Klasse und die Eltern auch besser kennengelernt und ist zusammengewachsen.

Und der Sport kommt nicht zu kurz. Sein Parcours Trainer macht online Kraft, Fitness und Beweglichkeit - wir machen alle mit. Wir üben draußen unsere Schwertkampfdrills und gehen laufen und radeln. Damit machen wir sicherlich mehr als andere Familien. Doch es zeigt, dass es funktioniert, weil wir feste online Termine haben, und Challenges, die alle versuchen können. Das macht Spaß. Sie lernen auch so sehr viel. Gemeinsinn, Selbstorganisation.....

Die Kinder backen fürs Haus und sehen, das Kleingkeiten anderen große Freude machen. Er spielt jeden Tag auf dem Balkon Saxofon - er ist in einer Blässerklasse -, weil mit Applaus üben mehr Spass macht. Und er sieht, wie die alten Leute auf ihn warten. Er erlebt, dass andere viele Ideen entwickeln, um Gemeinschaft digital ins Haus zu bringen. Er hat Zeit zu Lesen. Und er hatte die Idee, dass man sich digital vorlesen könnte. Und er freut sich auf richtige Schule. Was will man mehr?

Aus der Montessorizeit meiner größeren Tochter, weiß ich, das Schulstoff recht schnell aufgeholt werden kann, Daher sehe ich diese Zeit als Chance, nicht als Belastung.

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04.04.2020

Neue Themen per Skype erklären

Die Lehrerinnen meiner kinder haben den lernstoff gut strukturiert - in form von wochenplänen - und abwechslungsreich gestaltet. rückfragen per mail wurden ermutigt. unser drittklässler kam mit den wochenplänen weitgehend selbständig klar.für die 3. klasse gab es eine Videokonferenz per skype,feedback wurde ansonsten über die elternsprecher eingeholt.

Verbesserungsvorschlag: erklärungen sowie hausaufgaben- und lernkorrektur fand rein über die eltern statt. gelöste Aufgaben (zumindest die wichtigen) eingescannt mailen oder hochladen, neue themen per skype erklären und auch eine Aufteilung in pflicht- und zusätzliche knobelaufgaben wäre toll.
gut wäre auch die Formulierung von (mindest) Wochenzielen, z.b kind sollte Bestandteile auge erklären können oder sollte Subtraktion im zehnerraum können.

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04.04.2020

Ständiges einfachstes Wiederholen

Bei uns wurde nur deutsch und mathe massenhaft aufgaben gegeben. Allerdings die 3wochen lang kein neues thema, nur einfachstes ständig wiederholt und massenweise schreibaufgaben (musste neue hefte beschaffen weil es soviel zu schreiben war).
In hsu wurde nur zweimal alte themen kurz angesprochen indem man es nur 3x durchlesen musste!
Englisch wurde total vergessen und auch keine Möglichkeit zum daheim üben gefeben da die Materialien am letzten Schultag die Schule behielt !

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04.04.2020

Von morgens 8 bis abends 18 Uhr

Gerade in Deutsch (8. Klasse Realschule) wird neuer Stoff, den sie in der Schule noch 1 Unterrichtsstunde hatten, durchgezogen. Deutsch ist ja eh so ein Fach, wo es nicht nur 1 richtige Antwort gibt. Es kommt auch auf den Lehrer an. Wenn man als Eltern dieses Thema damals selbst noch nicht hatte (oder es ist einfach schon zu lange her) und auch nicht genau weiß, wie der Lehrer das meint, ist das ein Faß ohne Boden. Wenn dann auch noch ein Feedback kommt, dass man 30/100 Punkte hat, ist das ja „sehr motivierend“ für die Kinder. Es fehlt einfach der mündliche Vortrag, denn es werden nur Arbeitsaufträge in mebis eingestellt.

Wir haben das große Glück, dass unsere Nichte Leistungskurs Deutsch hatte, und sie per WhatsApp-Video meinem Kind versucht, den Inhalt beizubringen. Sie selbst braucht teilweise 2 Stunden, um sich einzuarbeiten, dann doch die „Viedeo-Konferenz“.

Weiterhin stellen sich für mich noch folgende Fragen:

  • muss es unbedingt neuer Stoff sein? Gerade in Deutsch wären doch mal Wiederholungen beim Thema Grammatik und Rechtschreibung unbedingt notwendig. Da gibt's wenigstens nur 1 richtige Antwortmöglichkeit und die meisten Kinder hätten das sowieso dringend nötig.
  • muss es denn unbedingt sein, dass dann auch noch enorm viele Aufträge in Religion, Geschichte, Geo, Bio... teilweise mit Video hochladen, eingestellt werden?

Gerade, wenn man so wie ich 3 Kinder (13,11 und 8) hat, von dem jedes Kind meine Mithilfe benötigt, sitzt man von morgens 8 bis Abends 18 Uhr mit den Kindern nur an Schule. Haushalt und Arbeit müssen noch nebenbei funktionieren.

Ich muss noch erwähnen, dass ich Homeschooling in diesen Zeiten schon sinnvoll finde - aber nur die Hauptfächer in Maßen!! Wir Eltern sind ja kein geschultes Personal.

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04.04.2020

Angst nimmt zu

Da beide berufstätig und teilweise im Homeoffice ist die Situation dazu extrem anstrengend. Die Kinder sind von Ihren Freunden getrennt, und es fehlt einfach der Austausch. Es verbreitet sich bei den Kindern Angst, nicht nur um sich aber vor allem, dass die Eltern sterben könnten.

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04.04.2020

Strukturierter Tagesablauf wichtig

Kinder und Eltern brauchen einen strukturierten Tagesablauf und festgelegte Zeiten für das Homeschooling.

Wir schlafen aus, frühstücken und haben dann konzentriert 2-3 Stunden für die Schule reserviert. Hierbei lege ich Wert auf Deutsch, Mathe und Englisch. Andere Fächer wie Bio, Geo, Geschichte oder Religion, in denen Hefteinträge zu erledigen sind, schreiben wir teilweise von den Lösungen, die uns am Ende der Woche geschickt werden, sauber ab, damit sie nicht doppelt angefertigt werden müssen. Kurz darüber gesprochen und fertig. Das ist kein laufender Stoff, der für Schulaufgaben benötigt wird, und von daher muss dort kein Stress entstehen.

Wir genießen die Familienzeit und die Freizeit, auch wenn wir daheim bleiben. Die Kinder bekommen etwas mehr „digitale Zeit“ um mit ihren Freunden in Kontakt zu bleiben. Bei uns ist auch noch kein Lagerkoller entstanden. Die Vermittlung wie wichtig diese Zeit zu Hause für „alle“ ist, ist wichtig, dann verstehen und akzeptieren es alle Familienmitglieder.

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04.04.2020

Subtrahieren gelernt

Der 3. - Klass-Stoff war ganz gut zu vermitteln. Wir lernten Subtrahieren z. B.
Trotzdem hat man zu seinem Kind natürlich ein anderes Verhältnis als die Lehrerin und es ist nicht einfach mit dem Kind an den Aufgaben zu arbeiten.

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04.04.2020

Motivieren ist schwierig

Mein Kind tat sich schon vor Corona schwer, selbstständig zu lernen und Hausaufgaben ohne Ermahnung zu machen. Das ist nun die größte Last für uns Eltern: das Kind dazu bewegen etwas für die Schule zu tun.
Und in vielen Fächern können wir einfach nicht mehr helfen. Sofatutor hilft, ersetzt aber keinen Lehrer.

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04.04.2020

Angenehme und intensive Familienzeit

Da wir - mein Mann und ich - selbständig sind und zuhause arbeiten, haben wir im Gegensatz zu anderen Eltern kein Problem, etwas auszudrucken, zu scannen, auch unsere Internetverbindung ist beruflich bedingt sehr gut. Vielleicht wäre ein kurzer Online Unterricht bei neuen Themen z. B. Mathematik möglich. Insgesamt finden wir aber, dass es sehr gut geklappt hat, unser Tagesablauf war durch die Anwesenheit der Kinder nicht gestört. Wir haben darauf geachtet, dass die Kinder um 8:30 Uhr aufgestanden sind und danach haben Sie Ihre Aufgaben ziemlich selbständig erledigt. Natürlich gab es immer wieder Rückfragen - aber diese Fragen gab es ja auch schon bei Erledigung der Hausaufgaben.

Wenn die Bedrohung durch das Virus nicht wäre - ein Kind von uns hat Vorerkrankungen - würde ich sogar sagen, dass es eine sehr angenehme und intensive Familienzeit war.

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04.04.2020

Digitale Klassenzimmer voranbringen

Anstatt die Kinder nach Ostern wieder in die Schule zu schicken (es sollten nur die Abiturienten gehen), könnten wir die Zeit bis zum Schuljahresende nutzen, um digitale Klassenzimmer auszuprobieren. Also z. B. 2 Stunden "echter Unterricht", der Lehrer/die Lehrerin und die Schulkinder sind einer digitalen Sitzung und sehen sich. Auch um Gruppenzusammenhalt zu stärken und sozialen Austausch zu ermöglichen.

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04.04.2020

Betreuung fordert mehr als der Fernunterricht

Da mein Sohn in der zweiten Klasse ist, ist die Belastung weniger der Schulstoff als die Betreuung.

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04.04.2020

Viel Streit

Die Kinder drehen mindestens 2 mal am Tag durch. Viel Streit zwischen den Kindern.

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03.04.2020

Sehr schwer zu kontrollieren

Die Plattform Mebis ist viel zu störanfällig. Daher waren die Lehrkräfte gezwungen, viele verschiedene alternative Kommunikationswege zu suchen. Das hat zur Folge, dass es für Eltern sehr schwer ist, zu kontrollieren, ob wirklich alle Aufgaben erledigt wurden. Was tatsächlich fehlt, aber in dieser Form auch schwer möglich ist, ist die Wissensvermittlung neuen Unterrichtsstoffes.

Die Online-Plattform Mebis verdient leider das Prädikat „gut gemeint aber nicht gut gemacht“. Es funktioniert nach wie vor nur sehr unzuverlässig.

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03.04.2020

Mehr Zeit wegen nichtdeutscher Muttersprache

Wir sind nicht deutschen von muttersprach. Deswegen brauchte unsere Kinder ins 2 klasse mehrere Zeit, zu deutsch festhalten, weil wir spricht andere Sprache Zuhause.

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03.04.2020

Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen lassen

Ich finde, dass die Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen bleiben sollten. Ich kann es mir kaum vorstellen, am 20. April meine Tochter zur Schule zu schicken; zumal die Situation nicht besser geworden ist. Dies würde die aktuelle Corona-Situation noch schlimmer machen. Eine Sicherheit wäre nicht gewährleistet und die Kinder würden sich sowohl selbst, als auch Erwachsene in Gefahr bringen.
Das Lernen von zu Hause klappt eigentlich ganz gut; Insofern wünsche ich, dass die Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen bleiben; bis die Krise endlich vorbei ist und sich der Alltag wieder normalisiert hat. Vielleicht klappt es ja auch vor den Sommerferien, was sehr wünschenswert wäre.

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03.04.2020

Sorgen

Ich bin Mutter von 3 Kindern, eins davon, 1. Klasse, ist in der Risikogruppe von COVID 19 und ich auch. Wie wird das funktioniert wenn die Schule wieder los geht, und beide in die Schule gehen *mussen*? Ich mag nicht denke dass er oder ich krank werden.

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03.04.2020

Leitfaden und Struktur bieten

Die Lehrkraft hat dem Kind Arbeitsblätter sowie eine grobe Übersucht über die zu bearbeitenden Themen mitgegeben. Zusätzlich konnte man einige Arbeitsblätter über die schuleigene Homepage ausdrucken. Zwar gab es die Möglichkeit über diese Plattform Fragen zu stellen, dennoch finde ich die Vorgehensweise unangemessen. Gerade in der 1. Klasse sollten Lehrer einen Leitfaden, Struktur bieten. Ein Wochenplan wäre m. E. hier das mindeste gewesen.

Mein Sohn und ich haben die gemeinsame Zeit sehr genossen und können uns weiteres Homeschooling gut vorstellen, dennoch finde ich die Vorgehensweise bedenklich.

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03.04.2020

Mehr Onlineangebote

Mehr online Angebote wären sehr wünschenswert!

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03.04.2020

Überblick verloren

Wir haben mit jeder Woche etwas den Überblick verloren, was unser Sohn schon erledigt hatte und was nicht. Die Aufträge sind für die einzelnen Fächer nach und nach eingetrudelt. Manche Lehrer wollten Feedback, manche nicht. Da unser Sohn wenig Eigendynamik für den Stoff hatte, war dieses ‚Dranbleiben‘ sehr anstrengend für uns.

Wir hätten gerne eine Übersicht für ALLE Fächer mit allen Aufgaben für die einzelnen Fächer gehabt, vielleicht jeweils pro Woche gebündelt.

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03.04.2020

Massenhaft Schwierigkeiten

Problem #1:

  • Organisation: 4 verschiedene Plattformen, unterschiedliche Tage, an denen Material geliefert wird --> da ist auch ein gut organisierter Mensch überfordert
  • Plattform Elternportal kann nur von uns Eltern bedient werden
  • Mebis war zeitweise nicht mehr aufrufbar

Problem #2:

  • Mengen völlig überschätzt
  • Unkonkrete Angaben, langwieriger Prozess (via Elternportal), um Rückfragen zu stellen
  • nur 1x in 3 Wochen wurde 1 Stunde mit der Klasse die Möglichkeit zum Online-Meeting genutzt
  • sogar in Religion und Kunst wurden ohne Übertreibung mehrere Seiten an Aufgaben übermittelt --> m.E. sollte in solchen Phasen tatsächlich der Fokus auf ganz klar strukturierte Inhalte gelegt werden: Was muss das Kind nach Ostern können, um keinen Nachteil zu haben/ keine Lücke aufzuweisen? Alles andere darf auch zurückgestellt werden

Problem #3:

  • Kind ist leichter Asperger Autist: Selbstorganisation ist sehr schwierig. Inklusion findet nur statt, indem wir Eltern für manche Fächer eine Sonderlösung mit den Lehrkräften vereinbaren - bei 11 Fächern (ohne Sport) eine große Aufgabe - und wir haben noch mehr Kinder und das Homeoffice nicht zu vergessen...
  • bergeweise Arbeitsaufträge mit offenen Fragestellungen --> Kind überfordert schon allein mit dem Nachdenken, was eventuell mit der Frage gemeint sein könnte/ natürlich können wir Eltern helfen - aber ein 16jähriges Kind möchte es eigentlich verständlicherweise alleine können
  • keine Podcasts/ wenig Videomaterial/ nur vereinzelt gut aufbereitete Präsentationen als Unterrichtsersatz --> damit würde unser Kind sehr gut vorankommen --> Feedback an Lehrer gegeben --> Woche 2+3 keinerlei Änderungen in den Arbeitsaufträgen: Schade

Fazit: Für dieses Kind eine schwierige Aufgabe. Wir nehmen in der Tat einiges an Stoff mit in die Osterferien hinein.
In den Kernfächern und wichtigen Nebenfächern werden wir unterstützen, dass nach und nach der Stoff bestmöglich aufgeholt wird. Unseres Erachtens wäre das ja kein Problem, wenn nicht alles erledigt ist. Nur leider sieht die Schule das weniger entspannt.
Das Telefonat mit dem Klassenleiter ergab nur, dass unser Kind für alle Abgaben, die vor den Osterferien fertig hätten sein sollen, zwei Wochen extra Zeit bekommt.

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03.04.2020

Oft am Limit

Als Mutter von zwei Schulkindern bin ich oft am Limit mit der Schule zuhause. Mein Mann arbeitet Vollzeit und ich den Vormittag in Teilzeit. Die Kinder versuchen am Vormittag, ihre Schularbeiten alleine zu meistern. Sie sind stets bemüht, dies auch ordentlich zu tun. Jedoch fallen natürlich trotzdem immer wieder Fragen an, welche ich ihnen dann am Nachmittag beantworten muß. Dazu kommt das Kontrollieren der Aufgaben. Nachmittags sitze ich dann pro Kind im Schnitt normal 1,5h, um das mit ihnen aufzuarbeiten und evtl. die Aufgaben für den nächsten Tag schon mal zu besprechen.

Jetzt heißt es, dass man sich nicht stressen soll, Eltern sind kein Lehrerersatz. Aber ganz ehrlich, soll ich zu meinen Kinder sagen, dass ich nichts erkläre und sie warten müssen, bis die Schule wieder los geht? Damit sie dann am nächsten Tag noch mehr Fragen haben und sich noch mehr anstaut? Ich glaube, jeder der seine Kinder liebt, weiß, dass man das nicht machen kann.

Das Ganze in Verbindung mit Arbeit, Haushalt, Einkauf und Kochen ist wirklich eine nervenaufreibende Situation. Wir sind genervt, gestresst und teilweise auch wirklich überfordert. Ich persönlich habe mich noch nie so auf Ferien gefreut wie nach diesen drei Wochen.

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03.04.2020

Lernvideos zur Unterstützung

Es ist schon sehr anstrengend. Man soll mit den Kindern zum Start eines Tages erst mal die neuen Inhalte erarbeiten, bevor die Kinder selbstständig weiterarbeiten können. Und das am Vormittag - so wird es von der Lehrerin empfohlen. Gleichzeitig sollen die Eltern vormittags auch arbeiten. Da wären Lernvideos eine gute Unterstützung.

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03.04.2020

Mühsam bis unmöglich

Selbst arbeitend unmöglich! Wenn man Zeit und selbst nicht arbeiten muss, wäre es möglich, meist jedoch mühsam und begleitet von Auseinandersetzungen.

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03.04.2020

Teilweise war es viel

Ich bin echt froh, dass unsere Lehrerin so gut und menschlich ist. Teilweise war es viel, was ich mit mein Kind gemacht habe, aber vieles war auch freiwillig. Sie war so bemüht, hat meinen Sohn sogar angerufen und ihm mitgeteilt, dass er die Kinder sehr vermisst hat?. Ich schätze es sehr.

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03.04.2020

Sehr gute Erfahrungen

Sehr gute Erfahrungen. Lösungen werden auch zur Kontrolle übermittelt. Bedürftige Kinder/ Eltern erhalten Hilfe bei den Aufgaben bzw. beim Druck. Sehr gute Kommunikation mit der Schule. Auf Sportübungen werden übermittelt.

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03.04.2020

Nichts zu Meckern

Das Gymnasium meiner Tochter hat super informiert, die Lehrer haben sehr gute Materialien bereitgestellt und sofort auf Fragen geantwortet. Es wurden digitale Angebote geprüft, aber in der 5. Jahrgangsstufe fast nur für Mathe (mathegym) genutzt, was ich gut finde. Ich kann einem 11 jährigen Kind nicht einfach so den PC/ das Tablet überlassen. Es war eine Herausforderung, mein Kind zum Arbeiten zu motivieren, aber die gestellten Aufgaben konnten selbständig erledigt werden und waren super aufbereitet. Zum Teil wurde Rückmeldung erwartet, zum Teil wurden Lösungen angeboten. Tolle, engagierte Lehrer, wir haben nichts zu meckern.

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03.04.2020

Hausstundenplan und interaktiver Unterricht

Positives: Es war toll, dass sich fast alle Lehrer im Laufe der Zeit mit Aufgaben beteiligt haben und gut aufgeklärt wurde. Das war aber dann schon alles.

Empfehlungen/Negatives:

  1. Mebis geht bis heute nicht flüssig. Bildungslogin für die Bücher läuft gar nicht. Es muss sich über die einzelnen Verlage, auch mit Mühe, eingeloggt werden.
  2. Jeder Lehrer hat unabgestimmt, seine Aufträge eingestellt, der/die Eine sofort, manche in der ersten Woche, manche in der dritten Woche. Ein Lehrer für drei Wochen, ein Lehrer entsprechend den Stunden in der Woche, andere wieder mit Einzelaufträgen- völlig verwirrend. Nur einzelne Lehrer geben dienstliche Emailadressen frei oder haben gar keine.
  3. Interaktives Arbeiten über mebis wurde gar nicht angeboten. Ich konnte zumindest nur die zwischen den Schülern lesen.
  4. Eine Abfrage, wer über PC/Laptop/Drucker verfügt, wurde überhaupt nicht vorgenommen-ein großer Fehler. Die Aufgabenerstellung erfolgte unter diesen Voraussetzungen. Frage: Was machen Familien ohne oder nicht ausreichende Anzahl von PCs/Drucker.
  5. Die Erfassung und Ordnung, Ausdruck von Aufgaben kostete mich täglich anfänglich mindestens eine Stunde für ein Kind ! im Gymnasium, dazu kommen Zwillinge in der Grundschule 2. Klasse - die Grundschule hat's übrigens besser gemacht.
  6. Bei der Menge der Lernstoffverteilung wurde nicht berücksichtigt, dass Eltern vielleicht nicht über pädagogisches methodisches Verständnis verfügen, den Lernstoff beizubringen und das rein schriftliche Arbeiten und das eigene Erarbeiten neuen Lernstoffes 1. in der 5. Klasse durch Eltern begleitet werden muss und 2. die Konzentration dabei sehr gefordert wird, da die Lehrerarbeit zwischendurch fehlt. Für solche Fälle wie jetzt, müsste ein pädagogisches Konzept zur Vermittlung von Lernstoff rein schriftlich erarbeitet werden. Ein Schüler der 5. Klasse, der mit einem Mal in eine "Studentenrolle" gedrängt wird, kann dies noch nicht begreifen.
  7. Den Eltern wäre sehr geholfen, wenn nach Abstimmung der Lehrer mit ihren Lehraufträgen, ein Hausstundenplan von der Schule gestellt worden wäre, in dem die Aufträge erledigt werden sollen. So musste man diesen selbst erstellen und je nach Lernstoffeingang immer wieder ändern, um Ordnung und Regeln in den Hausschulunterricht zu bringen. Ohne Regeln, klarer Einteilung funktionierte, zumindest bei uns nichts.
  8. Sekundäre Fächer sind wichtig, aber ohne Abstimmung in der Lehrauftragsvergabe sollte die Auftragsvergabe gemäßigt ausgelegt sein.
  9. Wunsch: Sollten wir mal technisch dazu in der Lage sein, sollte realer interaktiver Unterricht nach Stundenplan mit Pausen stattfinden. So sind die Kinder gezwungen, aktiv am Unterricht teilzunehmen und sich durch nichts ablenkten zu lassen. Die techn. Voraussetzungen müssen dazu natürlich vorhanden sein, PC/Webcam/Drucker.
  10. Es muss auch ein Bewusstsein am Gymnasium dafür entstehen, dass die Unterstufe hier eher belastet wird, dass nicht alle gleiche Verhältnisse zu Hause in puncto Technik, Betreuung haben und das Kinder, die keine guten Verhältnisse zum Lernen zu Hause hatten, nicht hinten herunterfallen. Die jetzige Situation zeigt deutlich, wie weit Deutschland und auch die Schulen, den technisch möglichen Bedingungen hinterher hinken. Hier sehe ich extremen Nachholbedarf.

Mir ist bewusst, dass die sich überschlagenden Ereignisse und Maßnahmen Lehrer, Schüler und Eltern vor bisher nicht gekannte Herausforderungen stellen und ich möchte diesbezüglich niemandem einen Vorwurf machen. Jede/r hat sein Bestes gegeben, um diese Situation zu überstehen. Wir sollten aber daraus lernen und konkrete Punkte festhalten, wo es Nachholbedarf gibt. So eine Chance wird so schnell nicht wieder kommen, hier eine genaue Analyse vorzunehmen.

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03.04.2020

Komplett selbständig

Meine Tochter arbeitet ihren Stoff komplett alleine durch und motiviert sich auch, das in der vorgegebenen Zeit zu erledigen bzw. sich hinzusetzen. Sie zieht den Unterricht in der Schule vor. Habe großen Respekt davor.

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03.04.2020

Nur schwer umsetzbar

Wenn beide Eltern voll berufstätig sind, ist Homeschooling in den unteren Jahrgangstufen nur schwer umsetzbar und mit vielen Einschränkungen verbunden. Es wäre schön, wenn Lehrer*innen auf die berufliche Situation der Eltern in dieser außergewöhnlich Situation mehr Rücksicht nehmen würden.

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03.04.2020

Keine klaren Strukturen

Es gibt leider sehr unterschiedliche Herangehensweisen der unterschiedlichen Lehrer und Fächer.
Teilweise erfolgen die Aufgaben über WhatsApp (Rufnummern wurden ungefragt weitergegeben), dann über Teams und/oder auch via WebUntis. Unübersichtlich und zu keinen festen Zeiten.
Für uns ist dies sehr belastend, da auch unser Arbeitsalltag nicht entsprechend geplant werden kann. Es gibt keine klaren erkennbaren Strukturen. Dies ist selbst innerhalb der Schule sehr unterschiedlich, je nach Klassenlehrer.

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03.04.2020

Nicht ein einziges Mal persönlicher Kontakt

Ich finde es unmöglich, dass in der ganzen Zeit nicht 1x eine der 2 Lehrerinnen angerufen hat oder sich persönlich gemeldet hätte. Es gibt keine Möglichkeit, direkt in Kontakt mit den Lehrerinnen zu treten, es geht alles über den Elternbeirat! Gerade für die kleinen Kinder in der Grundschulalter eine persönliche Beziehung zum Lehrer sehr wichtig u die Kinder fühlen sich allein gelassen.

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03.04.2020

Wichtig, die verunsicherten Schüler an die Hand zu nehmen

Unsere Grundschullehrerin ist noch sehr jung/ neu im Job und ging mit der Situation nicht souverän um. Alles blieb an den Eltern hängen, so dass ganz klar die Kinder im Vorteil sind, deren Eltern Zeit hatten, sich zu kümmern, anzuleiten, zu korrigieren. Eine entsprechende Kritik des Klassenelternsprechers wurde empört zurückgewiesen. Alleine das Ausdrucken von Material kostete viel Zeit und war nervig. Oft war eigentlich ein Farbdruck nötig. Erst nach 2 Wochen wurden nette Worte an die Kinder gerichtet, dabei wäre es in der Anfangszeit so wichtig gewesen, die verunsicherten Schüler an die Hand zu nehmen. Mann im Büro, ich Job im Home Office, ein Gymnasiast, ein Grundschulkind, ein Kindergarten- und ein Krippenkind. Ich bin sehr belastbar, aber ich hätte mir viel mehr Unterstützung gewünscht, weil ich fürchte, dass besonders die Kinder einen Vorteil haben, wo sich ein Elternteil oder sogar beide stundenlang Zeit nehmen konnten und wo evtl. sogar Langeweile herrschte. Ich finde, gerade für die Grundschüler war es prima, ein simples Arbeitsblatt zu erhalten, in einer Situation, wo alles neu ist, müssen nicht noch neue Medien eingeführt werden. Aber mal ein Telefonat mit der Lehrerin, wie es läuft oder eine persönliche Email, wäre nett gewesen. Wir hatten sozusagen einfach Pech mit einer Lehrerin, die keinen Bock hatte, sich um die Kinder mehr als nötig zu kümmern. Der Stoff wurde aber vermittelt und meine Tochter konnte alles erledigen.

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03.04.2020

Luft nach oben

Durch die Überlastung der verschiedenen Online-Portale waren die ersten Tage sehr durch Organisieren, Abgleichen und Sortieren geprägt und für Kinder und Eltern sehr nervenaufreibend. Die Arbeitsaufträge kamen z.T. erst zur Wochenmitte, was die zeitliche Planung fast unmöglich machte.

Der zeitliche Aufwand, sich neuen Stoff selbst zu erarbeiten, wurde von den Lehrkräften - glaube ich- unterschätzt. Es bestand auch eine Hemmschwelle von Seiten des Kindes, bei Unklarheiten direkt bei den Lehrern nachzufragen. Insgesamt war die Menge des Stoffes zu umfangreich. Arbeitsaufträge aus Nebenfächern wie Kunst, Musik, Religion wurden eher als Beschäftigungsmaßnahme wahrgenommen, da der Umfang in den anderen Fächern schon groß war. Die Disziplin, zu lernen und dranzubleiben, ist zu Hause sehr schwer einzufordern und die Nutzung des Computers erschwert das teilweise noch. Es endete darin, dass jetzt Aufgaben Seiten meines Kindes für die Ferien aufgehoben wurden.

Einige Lehrer haben die Möglichkeiten über Mebis sehr gut genutzt, einige sind wegen der anfänglichen Probleme auf den Schulserver ausgewichen. Wenige haben Arbeitsaufträge leider so gestellt, dass man nicht das Gefühl hatte, der Stoff wäre an die veränderte Situation des Homeschoolings angepasst worden. Wenn ein Lehrer aufgrund eigener Krankheit am Abend des vorletzten Schultages noch Arbeitsaufträge für die verpassten zwei Wochen einstellt mit dem Hinweis, dass das leider in den Ferien zu erledigen sei, wird das nicht nur von den Schülern als Dreistigkeit empfunden.

Die Tage waren deutlich zu voll und für gut gemeinte Angebote aus Mediatheken oder Ideen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung in der Familie war gar keine Zeit.

Fazit: Manches lief gegen Ende schon gut, es gibt aber noch viel Luft nach oben.

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03.04.2020

Mehr Einblick in den Schulalltag

Meine Erfahrung in dieser Zeit ist, dass mein Kind sich nur schwer motivieren lässt, seine Wochenaufgaben zu erledigen. Was sicher auch mit meinen Schichten zu tun hat und es keinen festen Tagesrhythmus dadurch gibt. Beim Erledigen bin ich zu 90ig % dabei, um Unterstützung zu geben. Toll finde ich aber, dass ich selbst mehr Einblick in den Schulalltag habe und wie ich meinen Sohn in Punkt - Information über Medien zu sammeln, helfen und zeigen kann.

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03.04.2020

Teuer für uns

Der persönliche Unterricht ist nicht ersetzbar, digital nicht möglich und es fehlt das kollegiale partnerschaftliche Lernen und das Soziale. Wissensaneignung geht nur über persönliche Beziehung. Sonst ist es nur einseitiges Pauken. Es ist so teuer für uns. Druckerpatronen und Papier, Laptop usw.

Aber Lehrer leisten im Moment Übermenschliches und niemand sieht es!

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03.04.2020

Anruf der Lehrkraft wünschenswert

In Anbetracht der Situation und der Tatsache geschuldet, dass das auch für die Lehrer ein Novum ist, läuft es ok. Leider wird erwartet, dass die Eltern ständig greifbar sind, was Arbeit im Homeoffice oder im Büro unmöglich macht.

Einen Anruf der Lehrer um persönlich mit den Kids zu reden, wäre wünschenswert gewesen.

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03.04.2020

Einteilung erleichtern

Schwierig gerade für jüngere Schüler ist nicht nur die zeitliche Strukturierung des Tagesablaufs, sondern v.a. die Organisation der Fülle des Materials und Medien (ohne dabei den Überblick zu verlieren):

  • Parallel muss man oft mehrere Medien gleichzeitig verwenden: Computer (Arbeitsaufträge, Hörtexte, Videos...), Buch, Heft, Vokabelheft, Workbook, Arbeitsblätter..., man benötigt also eine gute Disziplin, um da nicht unterzugehen. Viele Arbeitsblätter für verschiedene Fächer müssen erst mal ausgedruckt (oder am Computer bearbeitet) werden. Wir haben glücklicherweise ausreichend Laptops zu Hause, an denen die Kinder jederzeit arbeiten konnten. Schwierig ist es aber, wenn z.B. Computer / Drucker nicht vorhanden, veraltet oder defekt sind bzw. die Computer von Eltern im Homeoffice selbst belegt sind und der Schüler dann keine Möglichkeit hat, die Aufträge wie angefordert am Computer zu erledigen - noch schwieriger ist es dann, wenn Lehrer zu bestimmten Zeiten erwarten, dass Schüler zu einer bestimmten Zeit online sind (oder mit bestimmten Programmen arbeiten).
  • Der Abgleich mit den Lösungen (die teilweise erst einige Tage später geschickt werden) benötigt relativ viel Zeit durch die versch. benötigten Medien.
  • Eine Fülle von (sich teilweise ergänzenden) Arbeitsanweisungen über verschiedene Kanäle (lange Mails, Mebis, Arbeitsblatt) müssen befolgt werden. Schwierig ist dabei das vollständige Verstehen und schrittweise Befolgen der verschiedenen Arbeitsanweisungen sowie das Finden/Zuordnen der erwähnten Materialien. Nicht immer sind alle Arbeitsaufträge ganz eindeutig formuliert (auch wenn die Lehrer sich wirklich Mühe gegeben haben), weshalb man als Eltern immer wieder Hilfestellung leisten muss.

Ab und zu gab es den Auftrag, eine Aufgabe bearbeitet zurückzuschicken, ein zusätzlicher Aufwand, der technisch teilweise nur mit Elternhilfe zu erfüllen war, z.B. weil etwas fotografiert werden sollte, um es dann per Mail zu verschicken (oder in der Fülle der Aufgaben einfach unterging, auch wenn die Aufgabe durchaus gemacht war...).
Aus der Beobachtung meiner beiden Kinder (11 und 13) geht etwa 1/3 der aufgewendeten Zeit an Organisation und Lösungsabgleich drauf, der Rest ist eigentliche Arbeitszeit für Übungen. Dadurch, dass die Kinder grundsätzlich eigenständig und (meist) konzentriert arbeiten, sehr viel lesen und schreiben müssen, brauchen sie immer wieder Pausen. Gerade die jüngere der beiden hat immer wieder Hilfe gebraucht (technisch oder v.a. fachlich, z.B. in Englisch oder Mathe) - was schwierig und mitunter nervenaufreibend ist, wenn man als Elternteil selbst konzentriert am Arbeiten ist und immer wieder unterbrochen wird (wobei natürlich etliche Kinder auch ganz auf sich allein gestellt sind, keine Fragen stellen können und sich selbst organisieren und motivieren müssen...).

Es ist hilfreich, wenn die Aufträge als Wochenplan zu Wochenbeginn oder noch besser am Wochenende geschickt werden, das erleichtert die Einteilung. Riesige Stoffberge zum selbst Einteilen sind eher kontraproduktiv und bewirken ein Verschieben der Aufgaben. Ab und zu ein (Lern)Video oder eine kreative Aufgabe bringen Abwechslung und Entspannung. Die meisten Lehrer haben sich insgesamt sehr bemüht, passende und anschauliche Aufgaben zu stellen und in Kontakt mit den Schülern zu bleiben (per Mail). Eigentliche Lernzeit von erlerntem Stoff (wie z.B. Vokabeln, Grammatik, Fachbegriffe) müsste zusätzlich noch eingeplant werden, damit das erarbeitete Wissen auch im Kopf bleibt.

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03.04.2020

Mehr Interaktion

Mehr Interaktion zwischen Lehrkraft und Schülern (Skypen, Telkos o.Ä.), die Kinder vermissen sich...

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03.04.2020

Zwischendurch sehr überlastet

Da ich noch nebenbei, zwar im Homeoffice, aber trotzdem voll berufstätig bin, war ich zwischendurch sehr überlastet. Haushalt, Unterhaltung usw. kam auch dazu. Für mich als Alleinerziehende war schon eine Herausforderung . Anderseits war schön, so viel Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Wir werden später viele witzige Geschichten zu erzählen.

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03.04.2020

Schub für Digitalisierung erwünscht

An unserer Schule gab es seitens der Leitung immer Widerstand zur Implementierung ESIS. Das rächt sich nun in der Kommunikation mit den Eltern. Es ist unklar, wann Elternbriefe über die Homepage der Schule eingestellt werden. Kompliment an mebis, das zunächst nicht vorbereitet war auf die vielen Zugriffe und das schnell gelöst wurde. Es ist natürlich für alle eine Sondersituation. Würde mir in Folge einen Schub der Digitalisierung von Schulen wünschen. Bisher war das bei uns ein schwerfälliges Thema. Dann wünschte ich mir in der derzeitigen Situation abgesehen der Vermittlung von Arbeitsaufträgen an die Schüler mehr persönlich Kontakt mit den Lehrern, interaktiver Unterricht. So denkbar über Onlinekonferenztools.

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03.04.2020

Interaktive Kommunikation

Mehr digitalen Unterricht. YouTube Videos statt Schulstunden. Interaktive Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern...

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03.04.2020

„Oben“ immer schwieriger

Umso höher die Jahrgangsstufe des Kindes, umso schwieriger zu helfen!!!

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03.04.2020

Hohe Erwartungen auch an Ausstattung

Die Schule / das Gymnasium erwartet, dass der Schüler ein eigenes Notebook hat. Tagsüber finden Lerneinheiten online statt, zeitgleich müssen die Eltern aber im Homeoffice am Notebook eigentlich arbeiten. Es ist selbstverständlich, dass ein Drucker mit Scanner im Haushalt verfügbar ist. Es wird viel neuer Lernstoff gefordert, obwohl es zeitlich durch die Eltern nicht erklärt werden kann, weil diese arbeiten müssen. Der Unterrichtsstoff, vor allem der neu zu lernende, ist zu viel. Die Kinder können sich in diesem Alter noch nicht vollständig allein strukturieren und sind auf Hilfe der Eltern angewiesen.

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03.04.2020

Verbesserungsbedürftig

Das Online-Lernen meines Kindes in den letzten drei Wochen weckt bei mir ein ganz trauriges Gefühl. Die Schule hat anfangs keine Informationen bzw. Anleitungen zum Online-Lernen gegeben, bis auf einen dürftigen Zettel für den Zugang zum Mebis. Mebis ist leider auch oft überlastet. Die Lernaufgaben, die mein Kind erhalten hat, wurden praktisch nur per E-Mail geschickt. Kaum richtige Kommunikation besteht zwischen Schüler und Lehrer und auch unter Schülern. Kinder können auch wegen Ausgangssperre außer Zocken nicht mehr miteinander spielen. Das Isolationsgefühl ist umso stärker. Eine Schule bzw. Klasse kennt man aber ganz anderes. Die Rückmeldungen kriegt mein Kind auch nur sehr sporadisch. Manche Lehrer schicken auf einmal das Lernpensum für die ganzen drei Wochen, was sicherlich für so ein Online-Lernen für Kinder didaktisch und pädagogisch fehlgeschlagen ist. Es besteht heutzutage so viele technische Möglichkeiten zum digitalen Unterricht. Wieso verwendet man das nicht?!
Ich wünsche mir beim richtigen Online-Lernen die folgenden Punkte:

  1. digitalen Live-Unterricht 1-2 mal pro Wochen in wichtigen Fächern durchzuführen;
  2. Zusammenarbeit unter Kindern zu organisieren, z.B. für Referate, Projekte, Sprachübungen, etc.;
  3. ein gewisses Gefühl für eine bestehende Klassengemeinschaft zu reaktivieren;
  4. regelmäßige Rückmeldungen zu den schulischen Aufgaben zu geben, individuell oder gemeinschaftlich;
  5. die Lernaufgaben strukturell und didaktisch zu optimieren, dass die gezielten Lernergebnisse gesichert werden;
  6. jahrgangsspezifische Bücherliste erstellen und Kinder zum Lesen aufzufordern.

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03.04.2020

Hardwareprobleme

Ein Onlinetest durch die Lehrerin in der 1. Klasse ist wenig sinnvoll, wenn ein Kind über die Tastatur Wörter schreiben soll. Teilweise auch nur außerhalb der Arbeitszeit der Eltern machbar, denn wir benutzen aufgrund beruflicher Vorgaben das private Notebook für das Homeoffice, ich arbeite in der Bankenbranche. Aufgrund der Massen an Papier zu drucken, hatten wir aufgrund Lieferzeiten Probleme, an neue Tonerkartuschen zu kommen. Es ist auch nicht selbstverständlich, dass jeder private Haushalt einen Drucker mit Scanner hat.

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03.04.2020

Direkten Kontakt zur Lehrkraft

  • es fehlt die pädagogische Vermittlung der Lerninhalte im Unterricht.
  • viele Erklärungen muss man als Eltern vornehmen
  • Unterrichtsmöglichkeiten per Skype oder Teams wären einen Versuch wert, um einen direkten Kontakt zur Lehrkraft zu erhalten
  • wir haben die Infrastruktur (neuer Rechner, Drucker mit Scanner) stark ausgebaut, um unserem Sohn alle notwendigen Möglichkeiten zu bieten. Hier haben sozial schwächere Elternhäuser erhebliche Nachteile
  • insgesamt lief die Home School gut, aber die Belastung Vollzeitjob zuhause + Koordinierung der Schulaufgaben war erheblich

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03.04.2020

Kinder benötigen andere Kinder

Eltern sind keine Pädagogen. Dazu kommt, das die Kinder Kritik und Anweisungen der Eltern schlechter annehmen. Meine Tochter ist absolut nicht motiviert und hat keine Lust, da der kleine Bruder eben nicht lernen und schreiben muss. Dazu wird sie durch ihn ständig abgelenkt. Jeden Tag ist somit Streit vorprogrammiert. Kinder benötigen andere Kinder.

Neben Homeoffice Kinder zu betreuen und auch zusätzlich etwas zu vermitteln, ist sehr schwer. Wenn der Lehrer jeden Tag anrufen würde und deutliche Ansagen machen würde, wäre es besser. Aber nach 3 Wochen ohne Schule hat meine Tochter heute, am letzten Schultag 3 Minuten mit der Lehrerin telefoniert...

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03.04.2020

Sehr schwierig

Ich arbeite 2 ganze Tage im Homeoffice mit einem 5jährigen Kind und einem Schulkind. Diese Tage sind grenzwertig und für mich eine echte Belastung. Unser Drittklässler ist sehr ehrgeizig und fleißig bei seinen Arbeiten, dennoch hat er natürlich viele Fragen und ich kann ihm gerade an den Arbeitstagen nur bedingt Zeit geben. Das ist sehr schwierig alles unter den Hut zu bringen.

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03.04.2020

Lehrer sucht keinen Kontakt

Das Unterrichtsmaterial wurde am letzten Schultag übergeben und zwei Wochen später gab es die Lösungen. Kontakt erfolgt nur über die Elternsprecher. Der Lehrer sucht keinen Kontakt zu den einzelnen Schülern. Finde ich überhaupt nicht gut. Andere Schulen machen dies besser.

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03.04.2020

Letztlich den ganzen Tag gebraucht

Unser Sohn geht nicht gerne in die Schule, deshalb ist er über diese außergewöhnliche Situation sehr glücklich. Er ist ein Kind, das sehr gerne draußen ist, Tiere liebt, aber auch gerne Hörgeschichten hört usw. Da sein "Freiheitsdrang" recht groß ist, ist es wirklich schwierig, ihn allzu lange zum Arbeiten an schulischen Inhalten zu "zwingen". So arbeiten wir eher kürzere Einheiten von einer halben Stunde an Themen und machen dann immer wieder Pausen.

Insgesamt nimmt dann aber das Thema Lernen letztendlich den ganzen Tag ein. Es handelt sich um ein intelligentes Kind, das schnell lernt. Alles, was ihn interessiert, merkt er sich sehr schnell...

Mit jeder Woche stieg nun der Druck, da wir die mit Zeitlimit versehenen Aufgabenlisten in Mathe, Deutsch, Französisch und Englisch nicht erfüllen konnten. Es kam also Woche 2 und dann Woche 3 und wir "schleppten" Aufgaben aus der jeweilig letzten Woche noch mit.

Dazu ist sicher anzumerken, dass wir nicht oberflächlich über den Stoff geflogen sind, sondern das zu Lernende so erarbeitet haben, dass es tatsächlich gelernt wurde. Es wurden in den Sprachen ja immer mehr Vokabeln verlangt, die wiederholt und eintrainiert werden müssen.

Daneben gibt es Arbeitsaufträge in Biologie, Erdkunde, IT und Geschichte, die bis zum Ende der Ferien erledigt werden sollen und bisher liegen geblieben sind. Ich bin davon überzeugt, dass in der gleichen Zeit nicht diese Fülle an Material in der Schule erarbeitet worden wäre! Es ist unser drittes Kind, das wir durch die Schulzeit begleiten. Wir haben also ein gewisses Maß an Erfahrung in diesen Punkten. Wir werden jedenfalls durch die gesamten Ferien hindurch uns mit fast allen Fächern weiterbeschäftigen müssen, um nach und nach die gestellten Aufgaben alle abzuarbeiten.

Zudem sind wir ein privilegierter Haushalt, haben Zeit für unser Kind und keine Not. Ich fürchte es findet eine weitere Trennung statt, in dem Sinne, dass die Kluft zwischen Menschen in ärmeren und schwierigeren Verhältnissen und anderen größer wird und die Chancen der Kinder auf Bildung sich verschlechtern.

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03.04.2020

Bereicherung

Für mich als Mutter ist es eine Bereicherung, so tiefen Einblick in den Schulstoff und Schulalltag meiner Kinder zubekommen. Ich genieße trotz der geforderten Disziplin und des doch erhöhten Zeitaufwands (so manches bleibt im Haushalt und auch beruflich liegen) die intensive Zeit mit meinen Kindern.

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03.04.2020

Kraftakt

Mein Sohn lässt sich schlecht motivieren und hat sowieso schon große Probleme beim Lesen und Schreiben. Ist für mich ein Kraftakt, dass er alle gestellten Aufgaben an einem Tag in kleinen Portionen schafft. Gerade mit kleineren Kindern nebenbei, die dich sich beschäftigen müssen.

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03.04.2020

Extreme Unterschiede bei Lehrkräften

Arbeitsumfang, Qualität der Unterlagen, Art der Fragestellungen und Aufgaben, Umfang, usw. sind extrem unterschiedlich und von den einzelnen Lehrkräften abhängig. Ein Teil der Lehrkräfte hat keinerlei Probleme mit der Situation, andere scheinen keinerlei Erfahrungen und Wissen im Umgang mit digitalen Medien, Möglichkeiten, usw. zu haben.

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03.04.2020

Strukturierende Unterstützung nötig

Unser Kind kam mit dem vielen Stoff zwar zu Recht, konnte sich aber nicht allein strukturieren. Unsere Unterstützung war notwendig, damit die Aufgaben bis zu Ende erledigt wurden.

Die beiden anderen Schulkinder brauchten auch regelmäßige Unterstützung, einfach um einen Rahmen zu bekommen, eine in der 6.Kl, eine in der 1.Klasse.
Parallel hatte ein Elternteil Home Office, der Andere war abwesend, das hieß für eine Person immer zwei Sachen gleichzeitig steuern, ohne das Haushalt zu erwähnen.... Die Kleine, die noch nicht schulpflichtig ist, hat sich auch sehr gelangweilt, nachdem sie mit Puzzles und andere Beschäftigungen fertig war. Es war für uns eine unheimliche stressige Zeit.

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03.04.2020

Zu viele unterschiedliche Medien

  • die Aufgaben werden in zu vielen unterschiedlichen Medien/Formen geliefert (WhatsApp, word-Dokument, pdf-Dokument, jpg-Bild)
  • keine durchgängig einheitliche Plattform
  • OneDrive erfüllt nicht meinen gewünschten Datenschutz-Status, da hier die Lehrkräfte auch vermutlich nicht sorgfältig genug vorbereitet werden konnten bzw. sind.

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03.04.2020

Zu schaffen

Da wir beide Ärzte sind und unser Kind in die Notbetreuung ist und dort ja verständlicher Weise nicht gelehrt werden darf, kommen wir kaum zum Lernen, eigentlich nur am Wochenende... Da wir als Lernmaterial nur 4 Arbeitsblätter pro Woche bekommen haben - ist dies zu schaffen.

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03.04.2020

Entspannt durch analoge Arbeit

Wir haben es als sehr entspannend erlebt, dass alle Materialien analog unserem Kind bereits am 13.3. mitgegeben wurden und wir uns selbst einen Plan erstellen konnten, wann was gemacht wird - in der weiterführenden Schule unseres anderen Kindes musste man jeden Tag online nach neuen Materialien suchen, was mit der Zeit sehr aufwändig und anstrengend wurde.
Es war auch sehr angenehm, dass keine digitalen Medien zur Bearbeitung der Arbeitsmaterialien benötigt wurden!

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03.04.2020

Mehr Interaktion und einheitliches Medium

Mehr Interaktion mit den Lehrern, Lernvideos, Unterricht... zusätzlich zeitnäheres Feedback. Einheitliche Kommunikation über ein Medium.

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03.04.2020

Unübersichtliche Cloud

Die Unübersichtlichkeit der Online-Cloud, auf der die Materialien hochgeladen werden konnten, hat uns mit der Zeit an unsere Grenzen gebracht. Man wusste nicht mehr, was man schon ausgedruckt hatte bzw. wo man nach neuen Materialien suchen sollte.

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03.04.2020

Keinerlei Hilfestellung

Meine Tochter ist damit überfordert, sich selbst zu organisieren, und es gibt keinerlei Hilfestellung wie Wochenplan oder Herangehensweisen, lediglich die Arbeitsaufträge und -blätter werden übermittelt. Weil sie eine Aufgabe nicht in der gestellten Zeit erledigen konnte, weigerte sich die Lehrerin, sie zu korrigieren. Ich habe den Eindruck, dass die komplette Organisation von uns Eltern erwartet wird, was in unserer Situation - beide berufstätig, mehrere Kinder, davon ein Kindergartenkind - nicht zu leisten ist. Zudem müssen wir für die jüngste Tochter den Überblick behalten, was gefordert ist, alle Arbeitsaufträge und -blätter ausdrucken und anschließend wieder scannen und den jeweiligen Lehrern mailen.

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03.04.2020

Völlig unübersichtlich

Die Übermittlung von Aufgaben erfolgt auf verschiedenen Kanälen und ist völlig unübersichtlich. In einem Fall wusste die Lehrerin selbst nicht mehr, welche Aufgaben verlangt waren, und hat die Antworten bemängelt.

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03.04.2020

Super gelöst

Die Grundschullehrerin gibt den Kindern einen wöchentlichen Arbeitsplan mit genauen Vorgaben, an welchem Tag welche Aufgaben zu bearbeiten sind. Das Kind hakt dann die einzelnen Aufgaben ab. Dies ist für einen Drittklässler wirklich super gelöst, da mein Sohn allein vermutlich nicht in der Lage wäre, ein Wochenpensum selbst in "Lernportionen" einzuteilen.

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03.04.2020

Heimunterricht immer ermöglichen

Es wäre eine Überlegung wert, auch zukünftig die Möglichkeit zu haben, Heimunterricht anzubieten und dieses veraltete Schulsystem zu überdenken.

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03.04.2020

Ganz gut

In der Jahrgangsstufe 11 geht es ganz gut.

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03.04.2020

Nicht einheitlich

Insgesamt empfinde ich die Lehrer als bemüht, die Kinder zu unterstützen. Sehr unangenehm ist die Tatsache, dass Unterricht gearbeitet wird in unserem Fall über WhatsApp, Email und Zoom, von anderen Eltern höre ich das auch: warum können die Lehrer einer Schule nicht alle das gleiche Medium benutzen?

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03.04.2020

An Online-Unterricht gewöhnt

Mein Kind ist seit drei Jahren in einer Tablet-Klasse, die deutschlandweit zu einer führenden Schule gehört. Damit ist für mich die jetzige Situation entspannt. Unterricht findet zwar ohne Lehrer statt, aber das Kind ist dies gewöhnt. Dialog kann stattfinden, wenn es vom Kind oder dem Lehrer gewünscht ist. Leider hat das MEBIS Portal die erste Woche nicht funktioniert. Aber vielleicht war es auch gut so.

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03.04.2020

Eher mehr Aufgaben als gewohnt

Bei uns ist alles gut von der Schule organisiert. Am 1. Tag gab es bislang technische Probleme, danach alles super. Wir haben kein so schnelles Internet daheim, aber unter dem Unterricht gibt es keine Internet Probleme oder sonstiges. Einige Kinder beklagen, dass es jetzt eher mehr Aufgaben sind und die Schulzeit länger ist als sonst. Schule daheim findet meine Tochter ganz gut, jetzt nicht für immer aber 2 Tage online Schule in der Woche wär ganz schön. Technisch ist unsere Schule sehr gut aufgestellt und machen des alles super.

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03.04.2020

Aufwand sehr hoch

Vor allem für unseren Sohn in der ersten Klasse war der Aufwand sehr hoch. Es mussten auch viele neue Aufgabengebiete bearbeitet werden. Obendrein kam von der Lehrkraft der Hinweis, dass Aufgaben zur Not in den Ferien fertiggestellt werden müssen.

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03.04.2020

Gut zurecht gekommen

Wir sind trotz Homeoffice und ein Kindergartenkind gut mit der Schule-daheim zurecht gekommen.

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03.04.2020

Nachlassende Motivation

Es wurde kein neuer Stoff erarbeitet, daher war der eigentliche Aufwand zur Unterstützung der Kinder gering. Schwieriger war es, die Kinder für die Aufgaben zu motivieren. Obwohl meine beiden Kinder relativ gut in der Schule sind, sank von Tag zu Tag die Motivation, die klar strukturierten Aufgaben zu erledigen. Da fehlte wahrscheinlich trotz allem das gemeinsame Lernen mit den Gleichaltrigen.

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03.04.2020

Sehr gute Arbeit

Die Lehrer machen eine sehr gute Arbeit.

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03.04.2020

Reichlich spät

Am Anfang der Schulschließung bekamen wir per Mail eine 3-Wochen-Übersicht, was bis wann zu schaffen sei. Davon z.B. in Deutsch ausschließlich neuer Lernstoff (also in der 1. Klasse neue Buchstaben). Erst nach 2,5 Wochen meldete sich die Lehrkraft per E-Mail, ob das Pensum denn zu schaffen sei und ob es mit dem Lernen gut ginge - leider empfand ich das als reichlich spät: Da war die Zeit vor den Osterferien doch schon fast rum! Ob das Pensum zu schaffen sei, wäre ich gerne einmal früher gefragt worden. Und eine Antwort darauf, wie man ein streikendes Kind noch irgendwie motivieren könne, bekam ich leider auch nicht. Ich mag die Lehrerin eigentlich sehr und war enttäuscht, dass sie sich bisher so wenig für unsere Situation (die ich mit Homeoffice sehr belastend empfinde) interessiert hat.

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03.04.2020

Großes Lob an die Lehrkräfte

Ich fand, für die kurze Vorbereitungszeit, wurde das sehr schnell und effizient umgesetzt. Großes Lob an die Lehrkräfte.

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03.04.2020

Kinder vermissen Schule

Unsere Klassenlehrerin hat alles bestens organisiert, die Kinder vermissen aber die Schule und die Klassenkameraden. Der Kleinkrieg zu Hause entsteht vor allem durch Frust auf Seiten der Kinder weil sie die Schule und das Umfeld vermissen. Positiv ist, dass wir hier später aufstehen können, was unserem Rhythmus zugutekommt.

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03.04.2020

Positive Erfahrung

Das Lernen zu Hause funktioniert bei uns sehr gut und ohne Probleme. Der Lernstoff bietet gute Ansatzpunkte für weitere vertiefende Gespräche zu dem Thema in der Familie. So haben wir z.B. gemeinsam vertiefende Recherchen zu dem Thema betrieben (z.B. gemeinsam Lernvideos vom Pflanzenwachstum im Zeitraffer angesehen usw.). Allerdings ist unser Kind erst in der Grundschule und ist von sich aus (weitestgehend) motiviert, den Stoff durchzuarbeiten. Daher ist es für uns keinerlei Herausforderung den Stoff zu absolvieren. Generell ist die ganze Situation für alle in der Familie eine positive Erfahrung, welche den Zusammenhalt in der Familie stärkt.

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03.04.2020

Schlägt auf die Stimmung

Es ist schon eine große Belastung, da wir diese Aufgabe neben unser beiden Vollzeitjobs erledigen. Auch sind wir beide keine Pädagogen und kommen in den Lerninhalten, die dem Kind nicht so Spaß machen, sehr an unsere Grenzen. Auch die Vorschrift, Schulrhythmus beizubehalten, ist nur extrem schwer neben der Arbeit einzuhalten. Das alles schlägt auf die Familienstimmung, da das Kind die gesamte Situation noch nicht verstehen kann.

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03.04.2020

Keine Motivation

Unserem Kind fällt es schwer, zu Hause ohne seine Freunde und seine vertraute Lehrerin die Unterrichtsmaterialien zu bearbeiten. Unser Kind ist ein guter Schüler in seiner Klasse, doch ohne den üblichen Alltag, des in die Schule Gehens, fehlt ihm die Motivation, die von der Lehrerin übermittelten Unterrichtsmaterialien zu bearbeiten. Dabei liegt es nicht daran, dass es zu unverständlich oder zu schwierig wäre.

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03.04.2020

Lerngemeinschaft fehlt

Das Lernen zu Hause fällt meinem Kind v.a. dadurch schwer, dass es "Alleinkämpfer" ist, ihm fehlt die Lerngemeinschaft als Klasse. Und natürlich der Umstand, dass das jüngere Geschwister keinen Schulstoff machen muss.  Aus diesem Grund muss ich oft dabei sitzen, weil es sich sonst nicht konzentriert und gar nicht voran kommt.

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03.04.2020

Hut ab vor so viel Engagement!

Schule daheim war für uns erst eine riesige Herausforderung, insbesondere da unser Kind bei vielen Themen noch Anleitungen und Unterstützung benötigt. Aber die Lehrkraft/Klassleiterin hat sich so unglaublich bemüht! Täglich erhielten wir allgemeine Tipps zum Lernen per Email plus Zusatzaufgaben für besonders flinke Kinder. Weiter gab es persönliche Emails mit individuell auf jedes Kind zurecht geschnittene Aufgaben. Dann gab es auch die Möglichkeiten, immer Kontakt mit der Lehrkraft aufzunehmen, und als besonderes Highlight wurden die Kinder auch mehrmals persönlich kontaktiert (telefonisch und per Email) und nach ihrem Befinden befragt. In der letzten Woche wurden Arbeitsblätter und weiteres Schulmaterial auch noch persönlich von der Lehrerin ausgefahren, da wohl einige Eltern Schwierigkeiten beim Drucken hatten.

Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir diese Situation alleine durchstehen müssen. Frau P. hat gezeigt, dass sie diesen Job auch in der Coronakrise mit Leidenschaft ausübt und für jedes einzelne Kind (und auch die Eltern) auch außerhalb der normalen Unterrichtszeiten da ist. Und das war sicherlich nicht einfach! Hut ab vor so viel Engagement!

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03.04.2020

Hilfreiche Lernplattformen

Ein großes Lob an die Lehrkraft, die Übungen aus folgenden interaktiven Plattformen empfohlen und freigeschaltet hat:
Anton.app, Sofatutor.com, https://grundschuldiagnose.westermann.de/
Diese Plattformen sind sehr leicht zu bedienen und unverzichtbar, um neues Stoff zu lernen sowie für Wiederholungen.

Kind im Alter von 8 Jahren in der 3. Klasse blieb maximal pro Tag 2,5 Stunden konzentriert - mit Aufsicht! Als Mutter musste ich pro Tag diese 2,5 Stunden 'opfern', wo ich im Home Office nicht arbeiten oder den Haushalt machen konnte. Es hat uns eine Stunde jeden Tag gefehlt, um das ganzen Wochenplan zu schaffen. Ich mache jetzt in den Osterferien Urlaub, um den Lernstoff in den Ferien nachzuholen.

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03.04.2020

Entspannt

Die erste Woche lief sehr gut, meine Tochter hatte täglich online Unterricht, zudem hatte sie Hausaufgaben zu erledigen. Seit der zweiten Woche wäre meine Tochter im Praktikum, deshalb gibt es nun keinen Online-Unterricht mehr. Meine Tochter übt deshalb selbstständig Englisch und erledigt einige Arbeitsaufträge. Sie hat aktuell viel Freizeit. Sie hat begonnen zu backen und für die Familie zu kochen.
Mein Mann und ich haben aktuell Homeoffice. Wir haben mit unseren Kindern einen klaren Tagesablauf vereinbart, mit Mittagessen, eine Stunde Frischluft und abends einen Film. Das hilft meiner Tochter, damit sie nicht so viel Zeit am Handy verbringt. Die gesamte Situation finde ich sehr entspannt.

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03.04.2020

Super

Die Lehrer machen eine super Arbeit.

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03.04.2020

Durcheinander

Leider habe ich nach drei Wochen erfahren, dass die Lehrer

  1. auf privates Equipment zurückgreifen müssen, damit Unterricht überhaupt funktionieren kann. Wenn Fragen an das KM von Lehrern gestellt werden, wie z. B.: "Wo finde ich geeignetes Material" werden sie alleine gelassen. Auch Lehrer müssen selbst recherchieren.
  2. Es gibt keinen IT Beauftragten an Schulen, der Lehrer unterstützt. Wenn es also gut läuft, so hat die Schule Glück, dass manche Lehrer sich auskennen.
  3. MEBIS gibt es zwar an vielen Schulen, kann jedoch nicht von Lehrern und Schülern sinnvoll bedient werden.
  4. Dateien lassen sich nicht öffnen, da jeder anderes Material in die EDV stellt und die Betriebssysteme unterschiedlich sind
  5. Jeder Lehrer macht sein eigenes Ding. Es läuft nicht über den Klasslehrer und dann über den Klassen Emailverteiler oder postalisch. So kam erst spät in den Klassen Struktur auf.
  6. Diese Struktur wurde von Eltern den Lehrern gegeben und entstand nicht von der Schule aus
  7. Lehrer mailten oft zusätzlich, dass dies bewertet wird, was unnötig Druck auf Schüler und Eltern ausgeübt hat
  8. Große Panikmache, obwohl bekannt ist, dass der Lehrstoff 6 Wochen Luft beinhaltet
  9. Schüler sind eigentlich erst ab der 7. Klasse evtl. fähig, mit EDV Unterricht umzugehen, da es an Schulen nicht gelehrt wird. Um dies dann umsetzen zu können, sind die Eltern die Lehrer.
  10. Lernvideos sind nicht immer hilfreich (YouTube). Besser wäre ein Discort, oder Skype Unterricht 2 Std. pro Tag (kann auch ohne Bild sein).
  11. Vielleicht kann man ja zukünftig für jede Jahrgangsstufe, für unterschiedliche Schulsysteme Unterricht anbieten im Internet oder Fernsehen, der dann abgerufen werden kann, wenn er benötigt wird. (Krisensituation.)

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03.04.2020

Chancengleichheit fehlt

Mein Sohn braucht Anleitung bei seinen Aufgaben. Wenn ich nicht arbeiten würde, wäre das kein Problem, dann würde ich jeden Morgen 3 Stunden mit ihm Schule machen. Für Familien, in denen beide Eltern arbeite müssen, ist die Situation sehr belastend. Und jetzt jammere ich hier noch auf hohem Niveau, weil ich zum einen nur Teilzeit arbeite und zum anderen zumindest kognitiv in der Lage bin, meinem Kind die Aufgaben gut zu erklären. Bei uns ist das nur ein zeitliches Problem. Die Chancengleichheit gegenüber Kindern aus niedrigschichtigeren Familien sehe ich hier absolut nicht gegeben.

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03.04.2020

Videounterricht nötig

Meine Tochter gehört zu den wenigen Schülern, die aufgrund einer Hochbegabung sehr wenig für die Schule tun muss. Sie tut sich mit allen Lerninhalten sehr leicht. Aber selbst Sie versteht die Aufgaben zum Teil nicht. Ich möchte gerade kein Kind haben, das sich schwer tut. Weder zeitlich noch inhaltlich wäre es mir möglich, hier gute Hilfestellung zu geben.

Sollte die Schulschließung noch länger andauern, ist es meiner Meinung nach nötig, dass die Lehrer wirklich Unterricht über Videounterricht anbieten und nicht nur Lerninhalte weitergeben.

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03.04.2020

Bitte nicht nur Wiederholungen

Also wenn mein Sohn noch länger zu Hause bleiben sollte, wäre es schön, wenn er Aufgaben bekommen könnte, die ihn weiter bringen und nicht nur Wiederholungen.

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03.04.2020

Geborgen und glücklich

Kind fühlt sich geborgen und ist glücklich, dass die Mama ihm den Unterricht macht.

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03.04.2020

Weichen jetzt stellen!

Nichte und Neffe gehen in Neuseeland zur Schule. Dort ist es gang und gebe, dass Kinder bereits in der Grundschule mit Tablet und Computer arbeiten. Deutschland ist da ein Entwicklungsland.

Es gibt in unserer Schule noch nicht mal eine Eltern-App für Elternbriefe, Termine oder sonstige Infos. Wir bekommen bei zwei Kindern alles doppelt. Wir sprechen hier vom Nachwuchs einer Industrienation, die leider den digitalen Anschluss komplett verpasst. Hier müssen dringend Gelder zur Verfügung gestellt, Lehrer geschult und Lehrpläne an die Digitalisierung angepasst werden.

Unsere Kinder haben in der Grundschule in Mathe und Deutsch pro Fach 4 Hefte und bekommen trotzdem jeden Tag noch einige Arbeitsblätter. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. In der Erwachsenenbildung wird so viel mit Webinars und Onlineseminaren geschult, davon sollten doch auch die Schulen profitieren. Ich hoffe, dass diese Krise dazu führt, das hier entscheidende Weichen gestellt werden.

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03.04.2020

Muss immer daneben sitzen

Kind 3 kann nicht arbeiten, ohne dass ich daneben sitze und die Aufgabenstellung erkläre bzw. darauf achte, dass ordentlich geschrieben wird. Zum Glück muss Kind 3 nur 0,5 - 1h am Tag arbeiten.

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03.04.2020

Unmöglich noch länger

Als alleinerziehende Mutter ohne weitere Hilfe finde ich es wahnsinnig anstrengend, mit dieser Situation umzugehen. Ich bin gebildet, aber ich muss täglich meiner Arbeit Vollzeit weiter nachgehen, und wenn dies nicht funktioniert, verliere ich meine Arbeit. Das Kind sitzt oft bis abends an den Hausaufgaben, da ich es nicht allein daheim lassen, wenn ich beruflich unterwegs bin. Ich fände es sehr unterstützend, wenn für Alleinerziehende auch die Notbetreuung greift. Ansonsten sehe ich keine Möglichkeit, dies noch länger so durchzuziehen. Das ist unmöglich.

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03.04.2020

Gut eingespielt

Die ersten Tage hat es noch nicht so gut geklappt und ich bin meiner Tochter mit meinem ständigen Nachfragen, ob sie schon etwas für die Schule gemacht hat, auf die Nerven gegangen. Ich habe mich dann zurückgehalten mit meinen Fragen, aber wir haben einen klaren Tagesablauf vereinbart mit Mittagessen, eine Stunde Frischluft und abends einen Film. Von Vorteil ist sicher, dass meine Tochter ein eigenes Zimmer zum Lernen hat. Nach den ersten Tagen hat meine Tochter dann alles selbstständig erledigt, zum Teil hat sie mit Freundinnen per Telefon gelernt. Ich habe lediglich die Arbeitsblätter ausgedruckt.

Ich finde die Situation aktuell viel entspannter als während der Schulzeit. Ich arbeite gerade im Homeoffice, mein Mann auch. Bis auf die festen Zeiten, an denen wir als Familie zusammen kommen, arbeitet jeder für sich. Meine Tochter ist viel entspannter als zu Schulzeiten (Ganztagsschule von 7.55-16.05 Uhr) und bastelt jetzt auch wieder sehr viel. Dazu hatte sie sonst kaum Zeit.

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03.04.2020

Der Vormittag genügt

Bei Kind 2 hält sich der Aufwand in Grenzen, da die Arbeitsaufträge für jeden Tag kommen und somit klar ist, was abzuarbeiten ist. Außerdem beträgt die Dauer nicht mehr als max. 3,5 h, d.h. Kind 2 wird immer vormittags fertig.

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03.04.2020

Feste Struktur hilft

Die Tochter geht auf eine Realschule, die bereits mebis und iPad - Klassen hat. Somit könnte sie bereits selbstständig Ihre Arbeitsaufträge bearbeiten und benötigte nur ab & zu Hilfestellung bei der Software.

Der Sohn geht auf ein Gymnasium, hatte bereits ein Login bei mebis, jedoch keine Erfahrungen. Hier Mehrarbeit bei der Unterstützung. Des Weiteren kommen Arbeitsaufgaben via Mail und mebis. Sollen zum Teil hochgeladen werden oder nur bis zu einem bestimmten Termin bearbeitet werden. Hier gab es auch gr. Anlaufschwierigkeiten, die Aufgaben zu bekommen. Info via Elternbeirat: Es werden erst die oberen Klassen versorgt und dann sukzessive die unteren.

Schlecht bei beiden Klassen ist, dass viele Arbeitsaufträge nicht digital bearbeitet werden können. Hier muss ausgedruckt, handschriftlich ausgefüllt und abfotografiert und hochgeladen werden.

Eine feste Struktur hat uns allen von Anbeginn geholfen das Homeschooling erfolgreich zu meistern. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es um 8 Uhr an die Laptops/Tablet und es wurden fast die normalen Pausen eingehalten. Wichtig war es auch, rauszugehen und mit aktiven Pausenspielen die Kinder zur Bewegung zu verhelfen. Neben meinem Home-Office ist es jedoch schlecht und schwierig ,den Kindern neuen Lernstoff zu vermitteln. Es könnten meist nur Anreize zum Selbststudium gegeben und bei Kleinigkeiten Hilfestellungen geleistet werden. Insgesamt bin ich auch sehr positiv überrascht, wie schnell die Kinder selbstständig wurden. Toll! Ihnen fehlt jedoch das Zusammenleben mit Ihren Freunden bzw. Klassenkameraden/innen.

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03.04.2020

Haben wir genug geübt?

Ich unterrichte meine beiden Kinder zuhause. Mein Mann und ich sind beide berufstätig, ich im Schichtdienst. Ich habe Angst , dass meine Kinder mit Beginn der Schule nicht mehr so gut im Unterricht mitkommen. Haben wir als Eltern genug mit meinen Kindern gelernt und geübt??

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03.04.2020

Spitze!

So wie es die Lehrerinnen an den Schulen meiner Kinder gemacht haben, war Spitze!!!!

Per Elternbrief auf die Situation vorbereitet, per Email und per Telefon kommuniziert. Aufgabenplan, Bücher, bzw. Aufgabenblätter für die Woche(n) gegeben, so dass Kinder jeden Tag 2-3 Std. früh (Bin auf Arbeit) die Arbeit selbständig erledigt haben. Der Austausch per Email war super!

Wenn ich von anderen Eltern gehört habe, wie lange deren Kinder tägl. sitzen an Aufgaben und über Facebook (Datenschutz?) was machen sollten.... Bzw.im Laufe des Tages ständig mit Aufgaben voll bombardiert worden sind. Bin ich froh, dass es bei uns so gehandhabt wird und für Kinder erträglich ist. Mir ist es wichtig, nicht immer nur Corona zu hören. Wir haben Garten gemacht, Holzfestung gebaut, Picknick alleine in der freien Natur. Kinder vermissen trotz allem Freunde. Es war und ist für alle eine große Herausforderung und jeder gibt sein Bestes.

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03.04.2020

Fühlen uns wohl

Wir kommen gut zurecht und es ist sehr strukturiert. Kinder und ich fühlen uns wohl.

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03.04.2020

Müssen uns nicht kümmern

Unsere Kinder sind schon immer sehr selbständig und recht gut in der Schule. Ich muss mich auch jetzt nicht um den Lernfortschritt kümmern und vertraue darauf, dass sie ihre Aufgaben erledigen. Im Gespräch beim gemeinsamen Essen habe ich das Gefühl, dass es sehr gut läuft. Beide Kinder erzählen, dass sie ihren Klassenkameraden bei Fragen weiterhelfen.

Anfangs funktionierte Mebis nicht und es kamen viele Arbeitsaufträge über Mail an die Eltern, diese haben wir ausgedruckt und den Kindern gegeben, ansonsten müssen wir uns nicht kümmern. Als Mebis noch nicht zuverlässig funktionierte, haben die Kinder, die Zugang zu Mebis hatten, die Arbeitsaufträge abfotografiert und über WhatsApp an die Klassengruppe geschickt. Ich finde Kinder und Lehrer geben sich sehr viel Mühe. Es könnte auch etwas weniger sein, das Lernpensum ist etwas zu viel. Das wäre für Lehrer und Kinder besser.

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03.04.2020

Bessere Anleitung

Da mein Sohn sich in der 10. Klasse befindet und somit dieses Jahr Abschlussprüfung schreibt, würde ich mir eine bessere Kommunikation wünschen, wie alles gehandhabt werden soll. In seiner Schule wird alles über mebis vermittelt, was technisch mal mehr mal weniger gut funktioniert. Ich habe von vielen anderen Schule gehört, welche virtuellen Unterricht anbieten, was hervorragend funktioniert. Ich habe Bedenken, dass durch die unterschiedlichen Methoden für einige Schüler Nachteile entstehen und somit die Prüfungsvoraussetzungen nicht die Gleichen sind.

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03.04.2020

Der Druck, Schritt halten zu müssen, fällt weg

Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit, das Schulpensum plötzlich zuhause zu bearbeiten, klappt das überraschenderweise hervorragend. Auch ich musste mich daran gewöhnen und mich daran erinnern, dass es jetzt länger dauern darf. Mein Kind ist total entspannt und gut gelaunt. Der Druck, Schritt halten zu müssen, fällt weg und auch der ständige Lärm, der in der Schule herrschte. Die Leistung hat sich sogar total verbessert.

Was ich nicht so gut fand war, dass wir erst per Mail Aufgaben (Mathe und Physik) bekamen, dann für 2 Wochen Mathe, Deutsch und Physik per Post, dann wieder per Mail (Religion und Werken), dann kam plötzlich Anton dazu (Mathe, Physik, Geschichte), dann wieder Post (Geschichte, Deutsch). Im ganzen fand ich es extrem mathelastig. Für Englisch kam gar nichts.

Ich persönlich kann sagen, dass das Arbeiten am Laptop am meisten Spaß machte. Mein Kind hofft, dass er noch sehr lange Zuhause arbeiten kann. Nur die Freunde zum persönlichem Spielen und Abhängen fehlen..... die gibt es halt dann auch nur elektronisch.

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03.04.2020

Technologie nützen!

Schulen hier in München und Umgebung müssen sich weiter digitalisieren! Privat Schulen haben während die Schließungen Online-Sessions ermittelt, warum nicht die Staatlichen Schulen auch? Es ist 2020, die Technology ist da, warum sie nicht benützen?!!!

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03.04.2020

Gedrückte Stimmung

Wenn mein Sohn zu lange für die Bearbeitung der Aufgaben benötigt und ich merke, dass er sich nicht mehr konzentrieren kann, lasse ich ihn zum Ende kommen und schiebe dann eine Extra-Stunde am Wochenende ein. Das viele Lesen über das Tablet steigert zusätzlich seine Unkonzentriertheit.
Da man auch als Mutter mal diese Lehrer-Strenge rausholen muss, trägt das natürlich sehr zur gedrückten Stimmung daheim bei.

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03.04.2020

Schulen schnell wieder öffnen

Mit 4 Kindern (davon 2 Schulkinder) ist die Situation „Schule daheim“ nicht zu stemmen. Morgens wird man überflutet von Emails und langschweifigen Anweisungen der Lehrer. Als Mutter rennt man anschließend nur von Zimmer zu Zimmer und kontrolliert die zu erledigenden, als auch die erledigten Aufgaben oder beruhigt, motiviert oder tröstet die Kinder. Eigentlich müsste ich parallel Homeoffice machen, um mir als Selbstständige in diesen Zeiten irgendwie zu versuchen, die Existenz zu sichern.

Ich appelliere an alle Entscheidungsträger, diese Situation so schnell wie möglich zu ändern und die Schulen wieder zu öffnen! Mein Mann und ich fühlen uns vom Staat allein gelassen!

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03.04.2020

Schule kann nicht ersetzt werden

Die Schule kann nicht ersetzt werden. Wer meint, dass die meisten Kinder "brav" lernen und arbeiten, täuscht sich bzw. hat diese Erfahrung nicht gemacht. Der Stoff ist auch zu viel. Es wird fast überall so viel Lernen erwartet wie in der Schule. Das geht nicht.

Wenn ich in den Arbeitsaufträgen schon lese: viel Spaß, euch ist bestimmt langweilig etc. -> es ist eine extreme Situation und das, obwohl wir Eltern den Stoff beherrschen.

Dass in manchen Schulen jetzt auch noch Übungen für die Ferien "freiwillig" kommen...

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03.04.2020

Manche Kinder benachteiligt

Leider sind Kinder im Alter meiner Tochter klar benachteiligt, wenn Eltern aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, die Kinder zu Hause zu unterrichten oder teure Kurse oder Lernplattformen zu finanzieren. Das war bereits vor der Schulschließung mein Eindruck und hat sich in der Situation gefestigt. Die von Schulseite erwünschte WhatsApp Gruppe empfand ich als sehr belastend, weil viele Mütter sie genutzt haben, um sich in der Darstellung ihrer Fähigkeiten als Lehrerinnen und der ihrer fleißigen Kinder zu überbieten.

Ich als alleinerziehende Mutter mit Vollzeitjob, zum Glück situationsbedingt Großteiles in Homeoffice, hatte große Mühe, die Lernaufträge, die über 4 verschiedene Kanäle ankamen zu organisieren. Die Lehrer haben sehr gut mit den Eltern kommuniziert und auch mit den Kindern. Allerdings war die Masse der Arbeitsaufträge, nach meinem Eindruck, im Kollegenkreis nicht besprochen und abgestimmt aufeinander. Auch hätten wir im Grunde genommen 3 Laptops benötigt, weil bereits bei meinem Grundschulkind teilweise digital gearbeitet werden sollte. Diese Voraussetzung werde ich auch zukünftig aus finanziellen Gründen nicht bieten können. Meine eigene Arbeit habe ich schlussendlich abends und bis in die Nacht hinein erledigt, weil ich tagsüber nicht dazu kam, obwohl ich behaupte, meine Kinder sind für ihr Alter wirklich selbständig und beide auch gute Schüler.

Fazit: In der besonderen Situation wird deutlich, was ohnehin schon längst offensichtlich war- die besseren Chancen haben schulisch in Deutschland die Kinder, die im Elternhaus am meisten gefördert werden. Kinder von berufstätigen Eltern sind klar im Nachteil. Und auch, wenn Lehrerverbände versichern, sie erwarten nicht, dass Kinder zu Hause unterrichtet werden, sind am Ende doch die Leistungen der überzüchteten Helikopterkinder das Maß aller Dinge!

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03.04.2020

Verlangt uns viel ab

Es ist nicht leicht, als arbeitende Eltern die Schulhausaufgaben mit den Kids zu erledigen! Sie benötigen zeitweise volle Unterstützung und somit wird es an manchen Tagen recht spät, bis die Kinder fertig damit sind. Gerade unser Sohn hat bisher in der Grundschule nichts lernen müssen, und dies sieht im Gymnasium anders aus. Das Lernen erst noch zu lernen ist natürlich schwer, vor allem wenn die Eltern die Personen sind, die einem dies vermitteln sollen! Er weiß, was seine Arbeitsaufträge für den Tag sind, und doch ist er leider nicht in der Lage, alle zu erledigen! Das hab ich vergessen, so hört man es oft - obwohl es sogar schriftlich festgehalten wird. Hier stoßen wir zeitweise schon an unsere Grenzen - obwohl wir dies von ihm bisher gar nicht kannten! Dann kommt man nach einen arbeitsreichen Tag heim und dann geht es mit den Hausaufgaben weiter. Zwar teilen mein Mann und ich uns die Betreuung der Kinder - wir haben abwechselnd Kurzarbeit - aber ich als Mutter bin da doch mehr gefordert als mein Mann.

Uns ist bewusst, dass es im Moment notwendig ist, die Schulen geschlossen zu halten, aber es verlangt auch uns Eltern viel ab und man hofft, dass es den Kindern dann auch nachgesehen wird, wenn wir den Stoff - zeitweise neuer Stoff in Mathe und Englisch geht - inclusive. Grammatik, dass wir zeitweise nicht in der Lage/Verfassung sind, unserem Kind dies überhaupt richtig zu vermitteln - gerade in der Fremdsprache tun wir uns etwas schwer.  Aber da viele andere Eltern auch in dieser Situation sind, sehen wir es so, dass wir nicht die einzigen sind, die sich darüber Gedanken machen, sondern es vielen womöglich auch so geht. Nichts desto trotz sehen wir dies auch als kleine Chance , als Familie noch mehr zusammen zu wachsen, und zu sehen, dass wir auch in solch einer Ausnahmesituation lernen, sich auf die Familie verlassen zu können - auch wenn es gar nicht ihr Aufgabenbereich ist, "Lehrer zu sein".

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03.04.2020

Zufriedenstellend

Nach Anlaufschwierigkeiten / technischen Schwierigkeiten lief die 3. Woche jetzt zufriedenstellend bis gut.

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03.04.2020

Hilfreicher Videounterricht

Zwei Lehrer haben auch Unterricht in Videoform aufgenommen und übermittelt, das fand meine Tochter sehr hilfreich!

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03.04.2020

Alles in Allem enttäuscht

Ich finde es sehr schade, dass sich keiner der Lehrer Zeit nimmt für eine Videosprechstunde o.ä. oder neues Wissen auf diese Art und Weise vermittelt. Auch die Übermittlung der Aufträge war trotz einem Cloud Link für die Klasse höchst different. Manche Lehrer konnten oder wollten diese einheitliche Plattform nicht nutzen. Bis diese Plattform eingerichtet war, ging alles drunter und drüber: per WhatsApp an einzelne Kinder, die das weiterverteilen sollten, per Email an Eltern, die die Mail weiterverteilen sollten etc. Da es keinerlei Rückkopplung zwischen Schüler und Lehrer gab, kann keiner der Lehrer sehen, wo es Probleme gab, wer was erledigt hat und ob das, was geübt wurde, so korrekt ist. Man hat sich einfach auf die Eltern verlassen. Außerdem war die Menge des Materials sehr unterschiedlich: z.T. riesige Aufträge, z.T. sehr wenig, oder gar nichts, oft nur ein paar Alibiaufgaben. Alles in Allem bin ich vom Gymnasium L. und seinem Umgang, dem Engagement der Lehrer sehr enttäuscht.

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03.04.2020

Pensum unrealistisch

Unbedingt notwendig ist die Digitalisierung des Unterrichts! In unserem persönlichen Fall wäre schon eine engagierte Lehrkraft bzw. Direktorin schon toll, selbst auf Nachfragen kommen keine Telefonate zustande, geschweige denn Videokonferenzen o.ä.. Das auferlegte Arbeitspensum ist in keiner Weise adäquat (1-2 Stunden sind von der Lehrkraft täglich vorgesehen, das Pensum ist aber selbst bei 5 Stunden täglich nicht absolvierbar), da wäre eine realistische Einschätzung sinnvoll.

Für die Erstklässler hätte ich mir gewünscht, dass sie in der Zeit den vergangenen Schulstoff spielerisch wiederholen dürfen (z.B. Kuchenrezepte vorlesen, Einkaufsliste schreiben und beim Backen dann zusammenrechnen) statt stur Seiten abarbeiten zu müssen.

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03.04.2020

Anschaulicher Unterricht per Video gefragt

Gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern wäre mehr Unterstützung der Lehrer gefragt.. In Mathematik bekommt mein Kind nur Aufgaben und Lösungen, da wäre mal anschaulicher Unterricht per Video gefragt!

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03.04.2020

Freiwilliges Homeschooling einführen

Es wäre schön, wenn Eltern auch in Zukunft die Möglichkeit hätten, Kinder 1-3 Wochen im Schuljahr freiwillig im Homeschooling zu unterrichten. Das könnte längere Auslandsaufenthalte o.ä. Dinge fördern.

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03.04.2020

Kind lernt besser im echten Unterricht

Schule zuhause funktioniert bei uns aufgrund des fehlenden Feedbacks der Lehrkraft nicht. Kind versteht nicht, warum es zuhause lernen soll, wenn Lehrkraft das Gelernte nicht abfragt, oder korrigiert. Kind lernt besser im Unterricht mit einer Lehrkraft anstatt Arbeitsblätter den ganzen Tag zu bearbeiten.

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03.04.2020

Persönlicher Kontakt freut unsere Tochter

Für unsere Tochter ist es schwierig, sich ohne die Gesellschaft ihrer Klasse zu motivieren und dran zu bleiben. Auch, dass Mama und Papa quasi in Lehrerrolle verbessern und kritisieren (und damit nicht meinen, dass sie an ihr als Person herum meckern), war anfangs schwierig zu verstehen. Mittlerweile haben wir aber eine Art Tagesplan, der gut funktioniert. Nachdem gerade Uhrzeiten gelernt werden, kann sie da immer gut erkennen, wann was dran ist und auch, wann Pause ist. Das lässt sie teils selbständiger werden.

Schön finde ich, dass die Klassenlehrerin zum Lernstoff - der täglich per mail kommt - immer ein kleines Anschreiben direkt an die Kinder richtet. Außerdem können die Kinder über Antolin persönlich mit ihr Kontakt halten. Das ist sehr persönlich und freut unsere Tochter immer besonders.

Insgesamt kommen wir ganz gut über die Runden. Trotzdem sind wir froh, wenn wir den Lehrerjob wieder in professionelle Hände abgeben dürfen.

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03.04.2020

Druck durch Eltern-WhatsApp-Gruppe

Von Schulseite habe ich in der Situation keinen Druck verspürt, die Arbeiten waren so aufgebaut und strukturiert, dass sie von meinem Grundschulkind weitestgehend selbst zu erledigen waren. Die allgemeine Voraussetzung der technischen Möglichkeiten finde ich persönlich nicht gut, da Kinder aus Familien mit geringerem Einkommen benachteiligt sind.

Unter Druck gesetzt fühle ich mich durch die leider zur Kommunikation notwendige Eltern WhatsApp Gruppe, die Vollzeit-Helikoptermütter nutzen, sich gegenseitig in der Darstellung ihrer tollen Kinder und dem Vorschlagen der 10000sten Lernplattform zu überbieten. Das spiegelt nämlich ganz klar, wie unser Schulsystem funktioniert. Auch wenn von Schulseite nicht der Wunsch besteht, Kinder zu Hause zu unterrichten, wird am Ende doch an den hoch geförderten Kindern und den Arbeiten, die eigentlich die dazugehörigen Mütter gemacht haben und nicht die Kinder selbst, die Messlatte angelegt. Das macht Eltern enormen Druck, die gleiches nicht leisten können. Daher wäre eine verpflichtende Ganztagsschule notwendig und gerecht!

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03.04.2020

Geht für eine gewisse Zeit

Ganz klar, Unterricht über Mebis o.ä. ist nicht wie Schulunterricht. Es geht aber - für eine gewisse Zeit. Mebis ist vermutlich für alle Beteiligten eher neu, ebenso wie die Form des 'Unterrichtes' damit.

Kind 1, 6. Kl. Gymnasium: Einige Lehrer haben ihre Aufgabe sehr gut gelöst: Ein Blatt mit Fach, Datum und einzelnen Tagen mit dem jeweiligen Tagesprogramm. Lösung gleich auf einem Blatt extra dabei. - super übersichtlich, strukturiert, wiederzufinden. Alles auszudrucken als pdf oder Worddatei. Andere waren leider nicht so strukturiert. Z.B. schrieben einige ihre Aufgaben etc. nicht, wie die Mehrzahl und wie es m.E. sinnvoll wäre, in die Rubrik "Schreibtisch", sondern woanders hin. Findet man auch, machte es aber schwieriger und unübersichtlicher. Und mühsam ist es schon genug. Manche schickten die Anweisungen auch nicht als pdf oder sonst zum Ausdrucken, sodass wir es abschreiben mussten. Geht, ist aber aufwendig. Es wurde auch nicht immer gebündelt, sondern auf unnötig viele Seiten verteilt. Gern auch ohne Datum. Seltsam, so was sollten Lehrer können. Insgesamt lief es gut. Ohne meinen persönlichen Einsatz und Mithilfe (und sei es nur dabei, bei Mebis alles zu finden, auszudrucken, zusammenzustellen und den Überblick zu behalten) wäre das aber eher nichts geworden. Und Selbstkontrolle per Lösung ist ganz gut, hilft aber nur bedingt. Denn natürlich weiß das Kind, dass das eine oder andere falsch ist, aber nicht unbedingt, warum, und wo der Fehler ist. Der wird ja so nicht erläutert. Dazu wäre Interaktion notwendig, die aber quasi nicht stattfindet/nicht angeboten. Teilweise wurde aber angeboten, dass man sich melden könne. Gemeint war vermutlich per E-Mail.

Kind 2, 4. Klasse Grundschule: ähnlich wie Kind 1, Kind 2 braucht mehr Hilfe, ist ja auch jünger. Die Übermittlung der Aufgaben erfolgte über die Webseite der Schule. Klappte prima, wurde mit prima Wochenplänen übermittelt. Dazu Arbeitsblätter, die natürlich ausgedruckt werden mussten. Alles somit sehr strukturiert. Das Kind konnte ganz leicht sehen, was es an welchen Tagen zu tun hatte. Dazu zwei gut gemachte kl. Lernvideos der Lehrerin in Mathe für etwas ganz neues. Ohne Elternhilfe dürfte das allein aber nicht reichen.

Ohne Computer und Drucker hätte es nicht geklappt. Nun hat aber nicht jeder sowas. Allerdings kann m. E. erwartet werden, dass Eltern sich dann an Mitschüler des Kindes bzw. dessen Eltern wenden, und um Hilfe bitten. Ich drucke z.B. etwas für ein Migrantenkind aus. Dessen Eltern musste ich auch erst auf die wöchentlich zu erledigenden Aufgaben aufmerksam machen, obwohl es eine gute Information per Elternbrief gegeben hatte. Die Familie ist da etwas schwierig. (aus Indien, mind. 4 Jahre in Deutschland)

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03.04.2020

Interaktiver Unterricht wäre besser

Interaktiver Unterricht wäre auf jeden Fall besser und wünschenswert. Über Skype, Zoom, Goto-Meeting oder ähnlichen Tools. Die Erledigung von schriftlichen und mündlichen Aufgaben klappt einigermaßen, aber die Vermittlung von neuen Lerninhalten ist mitunter schwer. Es ist viel Anleitung und Erklärung von den Eltern gefragt.

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03.04.2020

Urlaubstage opfern?

Wenn dieser Zustand noch länger andauert, dann werden die Urlaubstage nicht ausreichen, um mein Kind weiterhin bei "Schule zu Hause" ohne finanzielle Einbußen zu unterstützen.

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03.04.2020

Funktioniert fabelhaft

Ich habe 2 Kinder, 7. Klasse Realschule und 4. Klasse Grundschule. Die Kommunikation mit beiden Schulen bzw. den Lehrern funktioniert fabelhaft. Die Kinder haben tolle Aufgaben zum Erledigen bekommen und kommen auch sehr gut zurecht. Für alle ist es eine große Umstellung, aber auch ein großer Gewinn im Umgang mit der Technik. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen bedanken, die dies möglich machen.

Ich sehe es so, dass auch alle Angestellten des öffentlichen Dienstes Familien haben und trotzdem ihr aller aller Bestes geben, um Schule daheim möglichst perfekt umzusetzen! D A N K E!

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03.04.2020

Großes Lob

Unsere (Eltern und Kind) Erfahrungen bisher: sind sehr zufrieden mit Art und Inhalt der Kommunikation mit den Lehrkräften! großes Lob von uns!

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03.04.2020

Funktioniert sehr gut

Ich habe drei Kinder im Alter von 8, 10 und 11 Jahren. Der Unterricht zuhause funktioniert sehr gut. Die Aufgaben sind abwechslungsreich gut umzusetzen. Für die 4. Klasse etwas zu viel, an einem Tag kaum machbar. Man wird von den Lehrern auch nicht mit Überflüssigen belastet. Von vielen anderen Stellen leider schon. Es ist zwar gut gemeint und die Mails lassen sich auch schnell löschen , aber die vielen Vorschläge, um die Zeit totzuschlagen, müssen erst mal von Wichtigem getrennt werden. Das braucht Zeit, die ich jetzt gerade nicht habe. Außerdem stresst es, wenn ich zusätzlich angehalten werde, mit den Kindern Sport zu treiben, zu basteln, zu backen, Briefe zu schreiben ....Machen wir eh, aber in unserem eigenen Rhythmus.

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03.04.2020

Fragen im Klassenchat

Wenn Fragen aufkommen, müssen diese größtenteils in einem Gruppen-/ oder Klassenchat gestellt werden und somit nicht individuell beantwortet. Und der Lehrer kann sich eine Frage eines Schülers zwar anhören bzw. durchlesen, aber steht nicht direkt vor dem Schüler und erkennt so häufig das Problem erst nach langem hin und her schreiben.

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03.04.2020

Lehrer droht mit Konsequenzen

Das Lernen zu Hause hat sehr viele Nachteile für die, die keinen Drucker, PC etc. haben. Die Kinder müssen die Sachen auf ein Blatt abschreiben und dann per Foto an den Lehrer schicken. Nur mit Smartphone ist das ein ewiges Gefummle, zudem geben die Lehrer so viel Hausaufgaben auf 4 Seiten, Mathe ganze Seite, in den anderen Fächern schaut es nicht anders aus. Bei uns müssen diese Aufträge bis Freitags erledigt sein - teilweise unmachbar und der Lehrer droht mit Konsequenzen, wenn es nicht erledigt ist. Kein Verständnis dafür, dass es Eltern gibt, die arbeiten müssen, nicht nur Teilzeit arbeiten und dann heim kommen und sich und das Kind noch mit max. 5 Std Lernen quälen. Der Haushalt und Geschwisterkinder kommen evtl. auch noch dazu. Noch dazu sind viele Eltern mit dem Schulstoff überfordert, da sie evtl. selber eine ganz andere Schulbildung hatten oder auf niedrigem Niveau. Das sind alles Dinge, die nicht beachtet werden.

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03.04.2020

Bitte Einzelstunden via Skype

Bei meiner älteren Tochter gibt es keinen konkreten Wochenplan, das macht es uns schwerer, Aufgaben zu erledigen da ich nie weiß ,wann es für sie zu viel ist oder ob sie mich veräppelt und zu früh den Stift schmeißt.

Die Lehrer sind jederzeit erreichbar für uns und kümmern sich auch gut. Es gibt Einzelstunden bei Skype, wenn die Kinder größere Probleme haben, bei uns bspw. Englisch.

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03.04.2020

Durchaus machbar

Wir haben von unserer Lehrerin einen detaillierten Wochenplan bekommen, daran kann sich meine Tochter sehr gut orientieren. Bei Fragen oder großer Sehnsucht kann mein Kind die Lehrerin jederzeit kontaktieren. Das finde ich sehr wichtig. Das Pensum ist durchaus machbar, wenn man sich engagiert, und es muss auch nicht alles gemacht werden, wenn das Kind überfordert ist. Größere Probleme entstehen meiner Meinung nach bei mehreren Kindern verschiedener Altersstufen, wie hier zuhause. Das überfordert mich als Mutter manchmal schon.

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03.04.2020

Verwirrend

Schwierig ist die unterschiedliche zeitliche Einteilung. Manche Lehrer erstellen Lernpläne über 5 Wochen, einige arbeiten mit Wochenplan, andere stellen täglich Aufgaben oder einige auch nach Stundenplan. Das ist sehr unübersichtlich und vor allem für Kinder der ersten Klasse Gymnasium sehr verwirrend.

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03.04.2020

Zu wenig Hardware für fünf Personen

Wir haben drei Kinder und die Situation gestaltet sich mehr als schwierig bzw. ist in dieser Form auch nicht länger machbar. So ist z.B. unsere eine Tochter (5. Klasse Gymnasium) eine sehr gute Schülerin, die neue Lerninhalte leicht erfasst. Dennoch ist sie weitgehend überfordert, wenn sie die gestellten Aufgaben alleine machen soll, zumal immer wieder neuer - auch komplexer - Lernstoff enthalten ist (v.a. in Mathematik und Englisch). Somit ist es häufig nötig, dass wir uns als Eltern dazusetzten, um den Stoff zu vermitteln und einzuüben. Wir sind jedoch beide berufstätig und können uns in der aktuellen Situation nicht frei nehmen. Das heißt, wir müssen unsere eigene Arbeit erledigen und obendrein unsere Kinder versorgen und ihnen beim Lernen helfen. Wir halten uns dabei nur an die Vorgaben der Lehrer und stellen keine weiteren eigenen Anforderungen. Dennoch ist das kaum zu bewältigen und bringt uns als Familie an die absolute Grenze unserer Belastbarkeit.

Ein weiteres riesengroßes Problem stellt die Tatsache dar, dass die digitale Ausstattung zu Hause nicht reicht, um eine fünfköpfige Familie gleichzeitig mit Geräten zu "versorgen", sodass sich alles über den gesamten Tag hinwegzieht.
In unserem privaten Umfeld erleben wir außerdem, dass andere Kinder, die nicht das Glück haben, von ihren Eltern unterstützt werden zu können, verzweifeln und den Anschluss verlieren. Da Bayern aber jegliche Kontakte außerhalb der Kernfamilie untersagt hat, ist es nicht möglich, diese Kinder zusammen mit ihren Freunden lernen zu lassen. Auch depressive Verstimmungen und Ängste bei Kindern nehmen um uns herum zu und es gibt keine wirklich gute Möglichkeit, hier unterstützend zu wirken, außer vielleicht über Skype oder WhatsApp.

Falls Homeschooling nach den Ferien weitergehen soll, wäre für uns eine Umstellung auf Unterricht per Skype, zoom oder andere digitale Dienste, bei denen der Unterricht weiterläuft, nur bedingt hilfreich, da wir unsere Geräte teilen müssen und nicht alle parallel zu bestimmten Zeiten darauf zugreifen können, zumal unser WLAN dafür nicht ausreicht.

Wir können die Notwendigkeit der Schulschließungen natürlich nachvollziehen, aber die durch Homeschooling zu ersetzen, ist nur bedingt machbar und wir sehen uns nicht in der Lage, nach den Osterferien langfristig weiter so zu verfahren.

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03.04.2020

Zeit für Kreativität

Positiv für die Kinder! Ohne Druck lernen, wieder Zeit für Kreativität.

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03.04.2020

Erst am Nachmittag

Da wir beide außer Haus arbeiten, kommen wir täglich erst am Nachmittag dazu, die Hausaufgaben zu erledigen. Da ist sie oft nicht mehr motiviert genug, um das Pensum zu schaffen. Darum macht sie das Meiste mit mir am Wochenende.

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03.04.2020

Einsame Ausnahme

Nur eine Lehrerin (Nebenfach) hat mit digitalen Medien richtig und sinnvoll gearbeitet.

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03.04.2020

Immerhin bunt

Wir haben am ersten "schulfreien" Tag 2 DINA 4 Seiten bekommen, wo drin steht, welche Seiten wir im Mathe und den Deutscharbeitsheften erledigen sollen, was in den Büchern gelesen werden soll und welche vorhandene Arbeitsblätter fertiggestellt werden sollten. Dann noch viele Anregungen was wir noch tun können, wie Vorlesen, Garten pflanzen, backen etc. Das war’s eigentlich - immerhin war es bunt.

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03.04.2020

Reibungslos und gut

Der Unterricht zu Hause klappt reibungslos und gut. Die Lehrkraft freut sich über Feedback. Fragen unsererseits gab es nicht, alles war klar und verständlich in Form von Wochenplänen vorgegeben. Lediglich einige Hefte wurden nicht mitgegeben, das muss dann halt nachträglich eingeklebt werden.
Der Religionsunterricht konnte leider nicht stattfinden, da uns nur eine Materialflut erreichte, die in keinster Weise von der Lehrkraft vorbereitet war. Schade!

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03.04.2020

Mit den Nerven völlig am Ende

Würde ich die Pläne konsequent mit ihr bearbeiten, wären wir täglich mindestens 6 Stunden beschäftigt. Ich muss im Homeoffice tatsächlich arbeiten, 1x/Woche bis 18.30, zweimal bis 17 Uhr, 2x bis 12 Uhr. 2 Wochen raus aus dem Homeoffice, rein in die Grundschule. Diese Woche hab ich kapituliert. Wir sind mit den Nerven völlig am Ende, Kind verweigert sich komplett "dann mach ich die Klasse halt nochmal". Vermisst Freunde und Schule und ich hab nicht mal Zeit, sie zu trösten, geschweige denn irgendwas zu spielen oder basteln.
Wir fangen morgen, 1. Ferientag, mit den Aufgaben vom Dienstag an. Heute muss ich Kind, Beziehung und mich selbst mit einem Spaziergang retten. Für diejenigen, die wie ich 30 Stunden Homeoffice haben und liefern müssen, ist das alles viel zu viel zu viel!

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03.04.2020

Mittlerweile ok

Anfangs war es schwierig, meine Kinder dazu zu bringen, die schulischen Hausarbeiten gewissenhaft zu erledigen. Waren sie doch vielmehr von den "Corona-Ferien" begeistert. Mittlerweile läuft es ganz ok. Zum Glück ist eine gewisse Lockerheit meinerseits vorhanden. Ich muss nicht über meine Kinder und über die Situation, diese betreuen zu müssen, jammern.

Viele Eltern sind es nicht gewöhnt, sich über einen längeren Zeitraum um ihre Kinder zu kümmern, noch dazu, heimische Schule zu spielen. Das sind die, die am meisten jammern und rebellieren. Traurig sowas...

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03.04.2020

Manchmal unterirdisch

Wir bekommen die Arbeitsmaterialen auf sehr vielen Kanälen, in sehr unterschiedlichem Umfang und zu den unterschiedlichsten Zeiten. Virtuelle Kommunikation oder digitales Lernen ist etwas ganz anderes. Arbeitsaufträge über Arbeitsaufträge, korrigiert wird von uns, neuer Stoff in den meisten Fällen. Ich bin sehr enttäuscht wenn ich von anderen Eltern höre, wieviel Mühe sich dann manche Lehrer machen. Bei uns geben sich auch manche Mühe aber sie wissen es oft auch nicht besser. Bei anderen ist es unterirdisch und bei wenigen so, dass ich mich fragen muss, warum es Lehrer gibt, wenn diese der Meinung sind, ich kann mit meiner 5. Klässlerin in 3 Wochen 7 Mathekapitel aus dem aufarbeiten, ohne jegliche Hilfestellung und Hinführung. Meiner Tochter fehlt der Kontakt mit den Lehrern und sie ist komplett Autodidakt. Ich unterstütze sie natürlich mit sehr viel Zeitaufwand, doch ich kann das so nicht fortführen. In manchen Schulen läuft es definitiv besser - virtuelle Klassenzimmer, Aufgaben im stillen Klassenchat, Wochenpläne und direkte Kommunikation mit den Kindern - das würde ich mir für alle wünschen. Es muss sich nach Ostern, sollten die Schulschließungen anhalten, definitiv was ändern!

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03.04.2020

Zu stressig

Wie sollen die Eltern Kinder betreuen und ganz „normal“ weiter arbeiten (jetzt von Zuhause)?
Es ist viel zu stressig für alle! Vor allem für (klein)Kinder, die zwar mit Mama und Papa Zuhause sind, aber Mama & Papa müssen arbeiten! Deswegen - ruhe! Spiele mit Spielzeuge, mit Bruder/Schwester... Mama & Papa wieder ab 17:00 für euch da... wie soll das organisiert werden - Arbeit & Kinderbetreuung? Ich verbringe sehr gern Zeit mit Kids, aber nicht wenn ich parallel arbeiten muss...

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03.04.2020

Kind vermisst seine Lehrerin

Ich finde es super, wie alles Schulische gemacht wird. Da der Einsatz von allen kommt. Es fehlt nur der Kontakt zu anderen Kindern. Und mein Kind vermisst seine Lehrerin was auch manchmal Tränen mit sich bringt.

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03.04.2020

Hoher Organisationsaufwand

Nach unserem Empfinden ist die Fülle an Arbeitsaufträgen kaum zu bewältigen. Für Eltern, die berufstätig sind, ist dies eine klare Überforderung, und zwar für die Eltern und die Kinder!

Darüber hinaus ist es für uns auch nicht nachvollziehbar, dass die Arbeitsaufträge in den Nebenfächern teilweise so extrem hoch ausfallen. Wäre es nicht sinnvoller, den Schwerpunkt des Homeschooling auf die Hauptfächer (Mathe, Deutsch, Englisch, ggf. noch Französisch/Latein) zu legen?

Zu den fachlichen Inhalten, die bearbeitet werden müssen, darf auch der organisatorische Aufwand nicht außer Acht gelassen werden. Allein die Arbeitsmaterialien, Anweisungen etc. auszudrucken, bereitzustellen, zu erklären und nach Erledigung wieder abzufotografieren/einzuscannen, hochzuladen, per E-Mail zu versenden etc. erfordert einen hohen Arbeitsaufwand.

Dazu kommt, dass durch die Ausgangssperre auch kaum Möglichkeiten bestehen, einen adäquaten Ausgleich zum Homeschooling zu schaffen, der Hauskoller bahnt sich seinen Weg … Bedanken möchten wir uns aber für die guten Wünsche aller Lehrer und die schnelle Beantwortung per Mail bei Unklarheiten.

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03.04.2020

Kindgerecht und persönlich gestaltet

Ich kann für unsere beiden Kinder und Lehrerinnen nur sagen, dass es super organisiert ist und insbesondere die Lehrerin der Erstklässlerin einen enormen Aufwand betreibt, um die Situation bestmöglich zu leisten und nahezu versucht, die Stunden in Form von Video-Übermittlung darzustellen. Unsere Tochter kann anhand der einzelnen Videos zu den einzelnen Fächern den Stoff wunderbar durcharbeiten. Es ist so kindgerecht und persönlich gestaltet, einfach toll!!! Großartig wie das aufbereitet ist ganz besondere Dank dafür.

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03.04.2020

Sehr scheußliche Situation

Wenn Eltern derzeit aus dem Homeoffice arbeiten, müssen sie auch arbeiten.
Die Kinder zusätzlich zu betreuen, ist schon sehr schwierig. Dazu mit 3 Kindern Schularbeiten "nebenher" zu erledigen ist extrem grenzwertig. Wir brauchen pro Kind tägl. 2,5 Stunden für Schularbeiten und es wird nur das Notwendigste erledigt. Das alles kommt noch on top hinzu, zusätzlich zum Haushalt, Einkauf, etc.. Mehr ist nicht möglich, die Grenze meiner persönliches Belastbarkeit ist überschritten.

Die Kinder sind verständlicherweise zum Teil unausgeglichen, können sich nicht richtig austoben und Freunde treffen. Alles in allem eine sehr scheußliche Situation.

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03.04.2020

Von Anfang an neuer Stoff

Ich habe das Gefühl, dass die neu angelegten Hefter (die normalen Materialien sind in der Schule, da diese aufgrund eines Corona-Falls übers Wochenende geschlossen wurde), nach mittlerweile 4 Wochen Homeschooling fast schon umfangreicher sind als bis zur Schließung der Schule.

In allen Fächern (Deutsch, Mathe, Englisch, Geschichte, Biologie) wurde von Beginn an neuer Stoff vermittelt, z.T. mit der Ansage, dass nach Wiederöffnung der Schule sofort dringend eine Schulaufgabe zu schreiben sei, alle Referate gehalten werden müssen, aber es in diesem speziellen Fach keine Zeit für Wiederholungen etc. geben wird. Das ist selbstverständlich lehrerabhängig, denn nicht alle Lehrer*innen treten so auf. Nach zwei Wochen habe ich einen Hilferuf an die Klassenleiterinnen gesandt, der zum Glück auch zumindest von einer Lehrerin gehört wurde und die Taktung der gestellten Aufgaben wurde in ihren beiden Hauptfächern etwas verringert, sodass der Stoff nunmehr besser zu schaffen ist.

Was die Lehrer*innen wohl unterschätzt hatten, ist die Tatsache, dass die Schüler*innen im Unterricht besser arbeiten als daheim, wo es viele Ablenkungen gibt und die Eltern evtl. nicht da sind oder aufgrund von Home Office nicht für Fragen zur Verfügung stehen bzw. diese auch nicht vollumfänglich beantworten können. Wir sind keine Lehrerinnen und Lehrer! Wäre es so einfach, neuen Stoff zu vermitteln, indem man nur Arbeitsblätter verteilt sowie diese durchlesen und bearbeiten lässt, bräuchte es auch keine Lehrer*innen. Das ist zum Glück nicht so.

Auch die technischen Anforderungen waren besonders zu Beginn eine Katastrophe - ständige Abstürze und Nichterreichbarkeit der Plattformen, manche Lehrer*innen laden mal hier und mal dort etwas hoch, die Lösungen unterschieden sich von den Arbeitsaufträgen, z.T. völlig veraltete Arbeitsblätter. Man muss sich also immer alles aus verschiedenen Wegen zusammensuchen. Die Ablagestruktur war äußerst unübersichtlich, lehrerabhängig ist sie das immer noch, aber einige haben nachgebessert.

Insgesamt hoffe ich, dass die Schulen in Deutschland diese herausfordernde Situation auch als Chance begreifen, um endlich in Sachen Digitalisierung voranzukommen. In anderen Ländern gibt es Videochats mit den Lehrer*innen zu bestimmten Zeiten, in denen man Fragen stellen kann. Uns wurde die Möglichkeit gegeben, Fragen per Mail oder mebis zu stellen. Das ist aber für viele Schüler*innen nicht so einfach, denn um genau ausdrücken zu können, was sie nicht verstanden haben, fehlt ihnen die Erfahrung. Auch bringt es m.E. eher wenig, wenn die Antwort auf eine Frage ggf. erst nach einer gewissen Zeit kommt und dann aufgrund fehlender Klarheit in der Fragestellung vielleicht nicht das Gemeinte abdeckt. Hier wäre eine Gesprächssituation sicherlich hilfreicher.

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03.04.2020

Kinder helfen einander per Telefon

Da wir beide zur Arbeit aus dem Haus müssen, beginnt die Kontrolle der Aufgaben erst am Nachmittag. Wenn er etwas nicht kann und wir ihm in manchen Fächern nicht helfen können, helfen sich die Kids gegenseitig per Telefon.

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03.04.2020

Sehr professionelle Lehramtsanwärterin

Unser Sohn 12 Jahre alt, hat ADHS und es fällt ihm in der Schule nicht leicht, zu konzentrieren. Das Homeschooling bringt ihm einerseits sehr viel, da er die Aufmerksam bekommt, die er braucht. Wir nehmen da unsere Verpflichtung allerdings sehr ernst und schauen auch, dass er alles ordentlich macht.

Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der Lehrerin. Wir haben eine Lehramtsanwärterin als Klassenleitung und ich bin sehr froh darum, da Sie es sehr professionell gestaltet. Lehrmaterialien und Hefteinträge sind sehr gut verständlich. Mein Sohn tut sich generell sehr schwer im selbständigen Arbeiten, deswegen ist er kein Maßstab für die Masse. Aber gerade für Eltern von diesen Kindern ist das hier absolut herausfordernd, da das Kind ständig begleitet gehört.

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03.04.2020

Pensum ist viel zu groß

Ich finde die Situation eine Frechheit. Wir haben beruflich derzeit einen durchschnittlichen 16 Stunden Arbeitstag und es wird wie selbstverständlich erwartet, dass wir anschließend gut erholt mit dem Kind als Ersatzlehrer noch neuen Stoff machen, neue Wörter lernen und, und, …. Und es gibt auch keinen Stopp vor den Osterferien. Wir haben jetzt bereits Arbeitsblätter vorliegen, die an allen Ferientagen mit mindestens 1 bis 2 Stunden zu Buche schlagen, plus die aufgelaufenen Rückstände ergibt das nochmal mindestens 10 Arbeitsstunden. Rückstände aber nur weil es vorher nicht zu schaffen war. Kinder sind keine Maschinen, die zuhause das gleiche Arbeitspensum wie in der Schule schaffen. Wir reden hier über 12 jährige Kinder. Ich empfinde die Ostergrüße im Moment als blanken Hohn und Schlag ins Gesicht für die zu Hilfslehrern degradierten Eltern. Wir können das nicht mehr bewältigen. Das Pensum ist viel zu groß, schließlich müssen wir uns in jeden neuen Stoff selbst erst einmal einarbeiten, wie gesagt nach der beruflichen Arbeit.

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03.04.2020

Schlecht vorbereitet

Hurra die Schule brennt! Meine Tochter ist acht Jahre und geht in in Schwabing auf eine städtische Grundschule. Sie liebt ihre Lehrerin und geht sehr gerne in den Hort. Beides vermisst sie seit vier Wochen, da wir nach unserem Ski Faschingsferien schon eine Woche früher in Quarantäne mussten. In den Wochen, in denen sie zu Hause ist, habe ich in der öffentlichen Debatte vor allem vermisst, dass anerkannt wurde, dass der Unterricht nicht so einfach zu Hause durch Arbeitsblätter und welche digitalen Apps auch immer zu ersetzen ist. Auch erst so langsam werden die Stimmen lauter, die darauf hinweisen dass ein qualifizierter Unterricht nicht einfach so nebenbei im Home-Office durch die Eltern zu stemmen ist.

Vor allem die mangelnde Vorbereitung der Schulen auf digitale echte Kommunikation zu den Kindern hat mich sehr enttäuscht. Da hieß es, es gebe nicht die richtige Hardware seitens der Lehrer und auch die Lehrkräfte seien nicht entsprechend geschult. Und diese Aussagen wurden ganz ohne schlechtes Gewissen geäußert. Diese schlicht fehlende digitale Aufstellung und die mangelnde Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der Schulleitung und Ministerien ist für das Recht auf Bildung der Kinder fatal. Dieses Gut kann nicht hoch genug geschätzt und geschützt werden. Viel zu schnell fällt hier ein Tag Schule aus wegen Sturmwarnung oder nun über vielleicht Monate hinweg gar kein qualifizierter Unterricht.

Ich schätze die Bemühungen der Lehrkraft meiner Tochter, mit Emails, Arbeitsblättern und Links zu Lernplattformen zu helfen, und auch die zwei Videokonferenzen zeigen, dass sie sich bemüht.

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03.04.2020

Aufgaben kommen zu spät

Leider bekommen wir die Wochenhausaufgabe immer erst Montags gegen 11h, was zu spät ist, da wir versuchen, unseren Tag möglichst einem Schultag anzupassen und spätestens um 8.30h mit dem Lernen anfangen. Zudem bekommen wir von der Lehrkraft Lösungen und sind dazu aufgefordert, die bearbeiteten Sachen selbst zu korrigieren.

Da mein Sohn (4.Klasse) dieses Schuljahr von einer Privatschule auf ein Gymnasium wechseln möchte und deswegen an der Übertrittsprüfung teilnehmen muss, muss ich zusätzlich mit ihm dafür üben, da diesbezüglich keine Unterlagen von der Schule zur Verfügung gestellt werden.

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03.04.2020

Unpassende Meldung

Das zu erledigende Arbeitspensum ist in den Hauptfächern viel zu zeitintensiv und ist oft in der angegebenen Zeit nicht zu schaffen. Die Nebenfächer fordern nun Gleiches ein. Hier würde ich mir die freiwillige Erledigung wünschen. Unpassend finde ich eine Nachricht von heute (zu Beginn der Osterferien), in der der Termin für einen schriftlichen Leistungsnachweis in einem Nebenfach in der Zeit nach den Ferien mitgeteilt wird. Woher wollen wir heute wissen, wie es nach den Ferien weitergeht? Es wird nicht besonders auf das Wohlergehen der Schüler oder die Situation daheim Rücksicht genommen, der Stoff muss sitzen und wird eigentlich bei Schulbeginn doch vorausgesetzt. Was passiert mit Familien, die bereits Corona haben oder bei denen Schlimmes passiert? Hauptsache, die Schule läuft... Das kann es aber nicht sein und stellt eine starke Belastung dar. Wäre es nicht wichtiger, Zeit in der Familie zu haben, um sich in dieser schwierigen Situation gegenseitig zu unterstützen und eher Wert auf die psychische Gesundheit der Kinder und Eltern zu legen?

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03.04.2020

Ab und zu ein Telefonat mit der Lehrerin

Es wäre schön, wenn die Lehrerin mit uns Eltern direkt Kontakt aufnehmen würde. Ein Telefonat wäre denk ich schon gut. Sozusagen Elternsprechtag am Telefon.

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03.04.2020

Sehr belastet

Mein Mann macht Home Office und muss 8h täglich arbeiten. Ich muss weiterhin zur Arbeit gehen, jeden Tag 6h. Unser Schulkind muss somit alleine mit den Aufgaben zurechtkommen. Erst wenn ich nach Hause komme, kann ich Fragen beantworten oder helfen. Mein Mann versucht, am Vormittag so viel zu schaffen, wie das eben geht, wenn noch ein Kindergartenkind zu Hause ist, was gern mit jemandem spielen möchte, und ab und an auch Hunger hat. Am Nachmittag, wenn ich dann nach Hause komme, muss er den Rest der Zeit abarbeiten, was dann oft bis weit in den Abend rein reicht. Unser Kleiner spielt schon mal 1-2h alleine, aber keiner kann von einem 5-jährigen verlangen, dass er 4h am Stück still in einem Zimmer sitzt. Oft spielt dann unser Schulkind mit ihm, damit Papa arbeiten kann. Das führt dann aber dazu, dass er seine Aufgaben nicht schafft und so auch am WE und voraussichtlich auch noch ein paar Tage in den Ferien weiterarbeiten muss, um alle Pflichtaufgaben der Schule zu erledigen. Es kommen von der Lehrerin viele Ideen zum Basteln, Malen, Musizieren etc. Aber, ehrlich gesagt, haben wir dafür gar keine Zeit. Die Freizeit, die ich nachmittags mit meinen Kindern habe, nutzen wir, um mal frische Luft zu schnappen und mein Schulkind um evtl. noch ein paar Aufgaben ohne kleinen Bruder in Ruhe abzuarbeiten. Ich spiele dann oft mit dem Kleinen. Der Große kommt dann oft zu kurz. Wir versuchen aber, am Abend noch eine halbe Stunde, oder am WE mal länger, auch was mit ihm zu machen. Fazit: sind wir grad sehr belastet und freuen uns erst mal auf die Ferien, wo wir auch Urlaub machen, um echte Freizeit mit den Kindern zu verbringen und mal wirklich was basteln und spielen zu können. Wir hoffen, dass es nach den Ferien zu einer teilweisen Entlastung kommt, weil z.B. die Kinder an manchen Tagen schon wieder in den Kindergarten oder die Schule dürfen. Beiden fehlen ihre Freunde und mein Schulkind wünscht sich auch die Schule wieder herbei, bevor er noch länger allein zu Haus an seinem Schreibtisch arbeiten muss. Falls es mit der Schule noch länger dauern wird, wünschen wir uns mehr Interaktion mit den Lehrern, evtl. einmal alle 2 Tage eine Skype-Session. Das würde unseren Großen unheimlich motivieren.

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03.04.2020

Machbar

Für meinen Bedarf war alles super machbar. Aber ich hab auch keine Jahrgänge, die wichtig vom Lernen her sind. Richtig tief geht das Lernen daheim allerdings nicht. Ich finde es gut, wie es war. Bin aber auch froh , dass wir die Möglichkeiten zum Ausdrucken überhaupt hatten. Für den Grundschüler hätte es sogar auch mehr sein können. Aber das kommt ja auch auf das Kind an. Und die Zeit, die man selber zur Verfügung hat, um neben dran sitzen zu bleiben zum Motivieren.

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03.04.2020

Die Oma als Unterstützung per Skype zugeschaltet

Im Gegensatz zur 4. Klässlerin kommt die 1.Klässlerin weniger gut mit dieser Art und Weise des Unterrichts klar. Sie kann die Aufgabenstellungen nicht allein bewältigen, weil ihr die Konzentration fehlt. Sie braucht mehr Unterstützung und quasi ständige Motivation. Das kann ich im Homeoffice nicht leisten. Wir haben jetzt über Skype die Oma als Unterstützung online zugeschaltet, damit ich nebenbei arbeiten kann.

Ich finde es auch schade, dass von beiden Lehrern keine Nachfrage gibt, wie es den Schülern mit der Situation geht, ob es Probleme gibt .... Es sollen auch keine Arbeitsblätter korrigiert zurückgeschickt werden. Dann könnten die Lehrer über Ostern den aktuellen Stand der einzelnen Schüler prüfen.

Die Einführung neuer Stoffgebiete finde ich nicht gut, wenn es nicht einmal eine Video-Einführung gibt. Von Grundschülern zu verlangen, dass sie sich Wissen selbst aneignen sollen, ist schwierig. Vor allem, wenn dann weiterer Stoff darauf aufbauen soll. Es gibt vereinzelt Lehrer, die Videos drehen und auf YouTube einstellen. Das könnte man auch offiziell zu den einzelnen Stoffgebieten erstellen.

Ich finde, die Lehrer meiner Kinder machen es sich ein bisschen zu einfach, und ich bin neidisch auf engagierte Lehrer von bekannten Familien.

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03.04.2020

Anlaufstelle für Probleme

Ich habe Glück, meine Tochter lernt schnell und unkompliziert, ich kann im Homeoffice arbeiten. Unsere Klassenlehrerin ist sehr gut und die Arbeitsaufträge gut strukturiert. Etwas dazulernen oder neuen Stoff in z.B. HSU durchzulesen, finde ich gut und ist auch kein Problem. Wir Eltern haben ein gutes Netzwerk und informieren uns über außerschulische Angebote z.B. im Fernsehen, Tablet, Apps etc. Aber ich sehe auch, dass ich hier in einer glücklichen Lage bin und andere Eltern nicht so gut mit der Situation umgehen können. Es gibt einige Eltern/Erziehungsberechtigte, die keinen PC oder Tablet haben, hier sollte ein Ausleihgerät bereitgestellt werden. Allerdings haben wir hier auch das Problem dass einige Erziehungsberechtigte, z.B. Großeltern, diese nicht bedienen können. Hier wäre es hilfreich gewesen, wenn die Kinder schon ab der 3ten Klasse in die Materie eingeführt gewesen wären. Der digitale Unterricht hängt in Deutschland sehr nach. Meine Tochter besuchte in einem anderen, nicht-europäischen Land die erste Klasse und hatte schon ab dieser, die ersten Computerstunden. Wir haben an unserer Grundschule keine digitale Plattform zum Lernen gestellt bekommen.

Ich bin im Elternbeirat und zu Anfang der Krise war die Kommunikation gut mit der Schule, jetzt läuft alles. Es gibt aber Eltern, die diese Situation schlecht meistern. Es gibt keine zentralen Anlaufpunkt für Beschwerden/Sorgen etc. Hier würde es von Nöten sein, ein Schulgremium oder aber auch irgendwelche Hilfe von Seiten der Schule anzubieten. Unsere Schule hat keine Dienstemails für Lehrer und ich würde dies auch nicht befürworten. Ich verstehe, dass kein Lehrer die persönliche Email oder Telefonnummer hergeben will, aber man bräuchte eine Anlaufstelle, die die Anfragen der Eltern je Klasse bündelt und dann an die entsprechenden Klassenlehrer weitergibt. Im Moment läuft das bei uns über die Klassenelternsprecher, die leider hier sehr viel aushalten müssen. Diese helfen gerne, sind aber auch oft überfordert. Eltern mit Problemen gibt es zu jeder Zeit, in Krisensituationen werden die Probleme noch größer.

Für die Kinder selbst: Meine Tochter sieht das sehr gelassen, da alles klappt zu Hause, aber in anderen Familien könnte es sein, dass die Kinder sich alleine gelassen fühlen. In manchen Familien ist die Schule das einzige Stabile im Leben der Kinder. Hier wäre es schön, nicht nur von der Schule, sondern vielleicht eine Video-Botschaft vom Kulturministerium an die Kinder zu sehen. Die Kinder sind im deutschen Schulsystem und haben nun, durch Corona, den Einblick, dass das Kultusministerium für ihre Bildung verantwortlich ist. Ängste wie: Was wird aus dem Übertritt, komme ich in die nächste Klasse etc. werden zwar von den Eltern, so gut wie diese können, übermittelt aber, Kinder glauben meist den offiziellen Stellen mehr. Auch wäre es eine beruhigende Geste und wenn die Botschaft nur wäre: Keine Angst, ihr werdet keine Nachteile haben, oder wir werden Lösungen für euch finden.

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03.04.2020

Riesenlob

Wir sind froh, dass wir ‚nur‘ einen Zweitklässler beschulen müssen und dass ich arbeitsbedingt mehr zuhause bin (Kurzarbeit). Mit kleinerem Geschwisterkind zuhause eine echte Herausforderung und sehr abhängig von der Tagesform der Kinder. Ein riesen Lob an unsere Lehrkraft, die für Fragen bereit steht - wir wissen den offenen Dialog zu schätzen!

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03.04.2020

Hilfe im Internet oder von Verwandten

Mein Kind bereitet sich auf Quali alleine zu Hause und das ist sehr schwer, für mein Kind und auch für mich. Weil ich ihm nicht immer helfen kann. Wir suchen dann telefonisch Hilfe im Internet oder von den Verwandten.

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03.04.2020

Grenze der Belastbarkeit

Drei Wochen „Schule“ Daheim waren für uns beide die Grenze der Belastbarkeit. Nach den Ferien sollte unbedingt wieder der reguläre Schulbetrieb aufgenommen werden.

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03.04.2020

Gerne mehr Übungen

Es wäre super, wenn wir noch zusätzliche Übungs-Arbeitsblätter per Post bekommen können, weil viele keine Drucker daheim haben.

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03.04.2020

30 Arbeitsblätter in den Ferien

Ich finde zum Beispiel nicht schön, dass unsere Klasse nun auch 30 Arbeitsblätter in den Ferien erledigen soll. Sie haben in den letzten zwei Wochen wahnsinnig viel schon geschrieben und fleißig geschafft. Wir hatten uns jetzt auf 2 Wochen Pause gefreut, natürlich mit im Hinterkopf, für das ein oder andere Thema etwas zu lernen, aber bei 30 Arbeitsblättern wird das wieder auf der Strecke bleiben?? Zusätzlich müssen wir im Moment das komplette Fahrrad Thema allein durch gehen aber der Elan nach 3 Std. Mathe und Deutsch bleibt dann bei uns einfach auf der Strecke!!

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03.04.2020

Nur einmal die Woche

Die Lehrerin guckt nur einmal die Woche in ihre Emails, so sonst keinerlei Kontaktmöglichkeit.

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03.04.2020

Nicht der geringste Kontakt

Von der Schule selbst kommen wir keinerlei Informationen, sie sucht auch nicht den geringsten Kontakt zu den Eltern und Schülern. Laut Schulleiter vom 02.04. (Frankenpost) "mussten erst alle Emailadressen der Schüler aktualisiert werden", trotzdem kam bis dato nix!
Da auf keinerlei elektronische Medien zurückgegriffen wird, findet auch keine (Neu-)Wissensvermittlung statt: Arbeitsaufträge am Montag, Lösungen dazu am Ende der Woche - keinerlei interaktiver Unterricht. Bis jetzt, nach drei Wochen, sind noch nicht einmal alle Emailadressen der Lehrer bekannt. Hausaufgaben mussten an andere Lehrer versandt werden mit der Bitte um Weiterleitung an den richtigen Adressaten. …

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03.04.2020

Frühe Information für Abiturienten

Wichtig ist die frühzeitige Information, vor allem auch für den Abiturjahrgang ist die sehr indirekte Aussteuerung durch das Kultusministerium über die Schulen deutlich langsamer wie öffentliche zugängliche Medien.

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03.04.2020

Ohne Plan

In der ersten Woche gab's einen Stapel Aufgaben primär in Deutsch und Mathe mit dem Hinweis, das ist zu erledigen bis zu den Ferien. Sehr strebsame Eltern der Klasse wollten schon nach 4 Tagen mehr Aufgaben. Dann kam wieder ein Haufen an Aufgaben, diesmal zusätzlich Englisch, Musik, Religion, jedoch völlig ohne Struktur und Plan. Erst nach Forderung von einigen Eltern gab es ab der 2. Woche einen festen Wochenplan pro Tag.

Resümee: die 1. Woche war Horror für uns. Man erwartet von einem 10 jährigen Selbständigkeit. Gefühlt jedes Gymnasium hat seinen Schülern vom ersten Tag einen Plan pro Fach gegeben und die Schüler mussten abliefern. Bei uns an der Schule übernehmen wir den Job der Lehrerin in ihren Coronaferien.

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03.04.2020

Umstellung

Es ist toll, wie schnell die Lehrkräfte das Lernen umgestellt haben, obwohl vor Corona keinerlei elektronisches Lernen existiert hat. Leider mussten wir, Eltern und Kinder, kurzfristig uns umstellen und den Kindern erst mal beibringen, wo was ist, wie kann es bearbeitet werden, ohne es auf Papier zu drucken, usw.

Es wäre schön, wenn wenigstens nach dieser Krise, die Schulen sich umstellen würden und den Unterricht/Hausaufgaben/Lernstoff zeitgemäß gestalten würden (wenigstens zu Teil elektronisch).

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03.04.2020

Drei harte Wochen

Würde mir wünschen, dass es in den Ferien möglichst wenig Aufgaben gibt, die Kinder brauchen jetzt Ferien. Es waren harte drei Wochen, nicht mit dem normalen Schulalltag zu vergleichen.

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03.04.2020

Keinen Drucker gebraucht

Ich finde sehr gut, dass die Kinder Aufgaben aus ihren Büchern lösen sollten. So musste ich mich nicht noch um einen Drucker bemühen.
Die Betreuung der Aufgaben liegt wohl am jeweiligen Alter der Kinder. Wenn sie es in der Schule nicht gewusst hätten, warum dann Zuhause? Wenn ich nicht von Zuhause aus hätte arbeiten müssen, wäre die Beschulung daheim kein Problem gewesen. Liegt aber zum großen Teil an der tollen Lehrerin.

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03.04.2020

Bitte auch korrigieren!

Unserer Kinder sind eigentlich sehr selbständig was Lernen und Hausaufgaben betrifft. Das bestätigen auch Ihre Leistungen.
Aber in der aktuellen Situation ist es nicht einfach. Vielleicht müssten die Lehrer klassenweise auch mehr untereinander kommunizieren, um den Arbeitsmenge der Kinder abschätzen zu können. Problematisch finden wir, dass nicht-digitale Lehrformen digital übermittelt werden. Die allerwenigsten Lehrer nützen die digitalen Möglichkeiten wirklich. Und sehr enttäuschend ist, dass die Eltern die Korrekturen übernehmen müssen. Da bekommt man dann Freitag Mittag einen Haufen schlecht fotografierter Lösungsblätter zugemailt! Das war’s dann! Wie die Lehrer so den Wissensstand der Schüler kennen wollen, ist mir ein Rätsel. Wenn schon Arbeitsblätter, dann sollen sie es doch selber korrigieren!!

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03.04.2020

Spaß mit eingebaut

Die Lehrerin meines Sohnes hat neben dem Wochenplan täglich selbst gedrehte Videos geschickt, in denen sie auch Scherzfragen stellte oder die Kinder animierte, über eine Frage Recherche zu betreiben. Außerdem hat sie immer eine kleine Wissensvermittlung eingebaut. Sogar einen Aprilscherz gab es. Die Kinder liebten diese persönliche Note und freuten sich auf das nächste Video.

Der Wochenplan war mit Pflichtaufgaben versehen und zusätzlich freiwillige Arbeiten für die Schnelleren. Zudem gab es zahlreiche spannende Links – z.B. Sendung mit der Maus zum Thema Corona, Sport mit Alba Berlin, Logo- die Kindernachrichten, Planet Schule uvm. Aber auch Bastelideen.

Die drei Wochen Unterricht zu Hause waren eine Herausforderung, die wir Dank der tollen und kreativen Unterstützung der Klassenlehrerin gut bewältigen konnten. Sollte die Schulschließung in die Verlängerung gehen, sehen wir uns gut gerüstet.

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03.04.2020

Zu wenig Unterstützung

Die Lehrkraft gibt einen Wochenplan aus, mit vielen Papieren zum Ausdrucken und tollen Links. Die Übersichtlichkeit der Ausdrucke muss man sich erst organisieren. Bei neuen Matheübungen, die zu Hause angeeignet werden sollen, heißt es "lies im Buch Seite XX nach, da ist im grünen Kasten alles erklärt":) Danke! Wenn mein Kind so fix wäre, sowas mal sich schnell selber zu erarbeiten, wäre es nicht an der Mittelschule!!!

Links: tolle Sache. Mehrere Laptops: super. Aber wenn parallel im Homeoffice gearbeitet wird, funktioniert es eben nicht gleichzeitig, lustige YouTube Erklärungen anzuschauen!! Somit zieht sich die Beendigung aller Aufgaben über den ganzen Tag.

Da bei Wochenplan viel ausgedruckt wird, gibt es auch für ein Fach mehrere Blätter (für verschiedene Wochentage). Dann pro Wochentag in den Plan zu schreiben: "Bearbeite das Arbeitsblatt Deutsch" ist mehr als mager. Welches denn genau? Soll das noch ein Ratespiel für unterbeschäftigte Mütter werden?
Auch klang bei der Lehrkraft immer durch: du schaffst das ganz alleine, lies erst im Buch nach, schau erst den Link an ABER ruf mich nicht an! Aufgabenpakete, die pro Tag geschnürt werden, wirken schon mal angenehmer, lassen sich übersichtlicher abarbeiten und Kind hat auch mehr Übersicht.

Auch ist es sehr irritierend, dass die Lehrkraft keine Rückläufer wollte. (Keine Arbeiten, die sie korrigiert....), gibt ja immer einen Tag versetzt die Lösungen an. Da kommt stark der Eindruck auf, dass sich jemand eine sehr gemütliche Zeit macht. Zum Glück gibt es auch andere Lehrkräfte!!

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03.04.2020

Einheitliche Lernplattform

Warum gibt es im Jahr 2020 nicht eine einheitliche vernünftige Lernplattform für ganz Bayern (bzw. sogar bundesweit) für die Lehrer und Schüler gleichermaßen geschult sind? Bis wann gibt es diese Plattform verpflichtend für alle Schulen Bayerns?

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03.04.2020

Bitte mehr Abwechslung und mehr Kontakt

Durch Austausch mit anderen Eltern erfährt man, dass jede/r Lehrer/in den Umgang in dieser Situation anders handhabt. Von den Lehrer/innen meiner Tochter haben nur 2 einen persönlichen Kontakt angegeben, einmal um eine Arbeiten zu senden (Bio, Tiersteckbrief verfassen), einmal, falls es Fragen zum Auftrag gibt (IT), für die Hauptfächer gab es keinerlei Kontaktdaten und es hat auch niemand nachgefragt, wie es meiner Tochter mit den Aufgaben und der Situation geht.
Von anderen erfährt man, dass die Lehrer mindestens 1x die Woche anrufen und fragen, wie es Schülern und Eltern geht, ob alle gut zurechtkommen und Arbeiten werden täglich oder wöchentlich per E-Mail abgegeben.
Meine Tochter hatte eine Gesamtliste an Arbeitsaufträgen, die für 2 Wochen gelten sollte, dann kam nach 1,5 Wochen nochmal eine umfangreiche Liste mit Aufträgen, die meine Tochter erstmal in die Verzweiflung stürzte... Die Lehrer hatten gesagt, sie solle nach Stundenplan vorgehen und täglich 1,5 Stunden Deutsch, Englisch, Mathe machen, wie es im Stundenplan steht. Daher sind heute, am Ferienanfang, noch einige Aufgaben übrig... Wobei ich sagen muss, sie hat lobenswert selbständig und fleißig gearbeitet, damit hatten wir in der Grundschule noch große Probleme, da haben Hausaufgaben oft ewig gedauert.

Wünsche: wöchentlich zumindest 1x Kontakt zu Schüler/Lehrer/Eltern um Fragen zu klären, damit auch Lehrer wissen, wie es den Kindern geht und darauf reagieren können und um Druck abzubauen, da die Kinder schon "Angst" haben, dass sie Aufgaben, die sie nicht schaffen, in den Ferien machen müssen bzw. irgendwann später zusätzlich machen müssen (was ja für sie oft einer Strafaufgabe gleich kommt) oder sonst Nachteile entstehen.
Außerdem evtl. mehr YouTube-Lernfilme etc. mit einbauen, da das Arbeiten nur mit Heften, Büchern, Blättern eintönig ist.

Schön: es gab auch sportliche Aufgaben, was in dieser Situation natürlich super ist, um Bewegung reinzubringen. Und es gab für Werken den Auftrag, eine Osterkarte zu gestalten, was auch eine schöne Ablenkung war.

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03.04.2020

Mehr Übersichtlichkeit

Die Daten der Lehrkräfte an uns Eltern waren unübersichtlich. Täglich mehrere E-Mails von Lehrkräften und Elternsprechern. Teilweise acht und mehr E-Mails. Zudem war anhand des Datenwustes nicht sofort ersichtlich, was ich ausdrucken soll und was die Kinder als Buch schon zuhause haben. Teilweise waren 20 und mehr Blätter auszudrucken mit unnötigen Deckblättern, die vollflächig in Farbe waren. Informationen musste man sich aus E-Mails und Anhängen gemischt rausziehen.

Hierzu folgenden Wunsch:

  • KEINE Informationen als E-Mail-Text.
  • ALLE Aufgaben und Informationen täglich oder wöchentlich gebündelt in nur EINEM PDF, mit Datum, Aufgabenübersicht und wichtigen Informationen auf Seite 1.
  • KEINE unnötigen E-Mail-Anhänge, wenn diese schon in einem Buch zuhause vorliegen.
  • Freiwillige Zusatz- und Fleißaufgaben in einer GESONDERTEN E-Mail, was bereits im Betreff ersichtlich sein sollte.

In jeder Klasse gibt es bestimmt einen Elternteil, das den Lehrkräften ggf. bei der Datenaufbereitung helfen könnte.

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03.04.2020

Schulen mit Kompetenz und technischer Ausstattung stärken

Viele weiterführende Schulen und Hochschulen stellen ihren Lehrbetrieb seit drei Wochen vollständig auf online um. Dabei werden bereits verfügbare, ausgereifte technische Lösungen wie Canvas, Zoom, Teach@Home genutzt, die einen Dateidownload und -upload erlauben, sowie mit Gruppen von bis zu 100 Teilnehmern ein virtuelles Klassenzimmer mit Whiteboard +++
Eine Vielzahl von Endgeräten ermöglicht die Teilnahme, zur Not geht die Teilnahme auch per Handy.

Seitens öffentlicher Stellen wird oft angeführt, dass es an der flächendeckenden Verfügbarkeit an Endgeräten und/oder Internet-Tarifen mangelt, die einen hohen Datenumsatz erlauben. Diese Umsetzungshürden erscheinen aber oft "vorgeschoben", da diese nicht schwer lösbar erscheinen.
Bereits heute gibt es für bedürftige Eltern die Möglichkeit, bei städtischen Einrichtungen sich digitale Endgeräte zu leihen. Hier könnte man die Vergaberegeln großzügiger auslegen und eine größere Anzahl beschaffen (bei all den Rettungspaketen für die Wirtschaft sollte ein Rettungspaket für unsere Grundschüler doch auch drin sein). Wahrscheinlich wären auch die Internet-Provider bereit, solidarisch, die Datenvolumina der Internet-Tarife unserer Grundschuleltern kostenlos zu erhöhen (zumindest erst mal begrenzt für die Zeit der Schulschließung).

Dann kommen wir wahrscheinlich zu der derzeit größten Umsetzungshürde - die flächendeckende digitale Kompetenz unserer Grundschullehrer.
Unsere Grundschullehrer leisten im Moment wirklich Großartiges und sind sehr kreativ im Fernunterricht unserer Kinder - entsprechend ihren Möglichkeiten vor Ort in der Schule und dem Willen der Schulleitungen. Aber viele Grundschullehrer benötigen hier Hilfestellungen und Unterstützung, damit sie diesen Weg (schneller) beschreiten können. Dabei ist die Ausstattung mit dienstlichen Handys und Dienstrechnern kurzfristig wahrscheinlich als nachrangig zu erachten (mittelfristig nicht).
Viel wichtiger erscheint es, die Unterstützung der Medienberater der Staatlichen Schulämter intensiv zu nutzen und "Digital Coaches" für Schulamtsbezirke zu definieren, die dann zusammen mit den Schulleitungen die lokale Situation bewerten und einen Plan entwerfen, wie bayernweit die digitale Kompetenz unserer Grundschullehrer flächendeckend auf das Niveau der jetzigen, vereinzelten, Spitzenreiter zu heben. Das Staatliche Schulamt in der Landeshauptstadt München hat hier bereits ein gutes Konzept und Medienberater, die vor Ort die Schulen beraten.
Diese Spitzenreiter gibt es nicht nur an privaten Schulen, sondern auch an staatlichen Schulen. Diese Spitzenreiter gilt es zu identifizieren und deren kreative, erfolgreiche Konzepte schnell in die Breite zu tragen - und zwar über die Osterferien. Denn niemand kann Stand heute mit Gewissheit sagen, dass die Schulen in Bayern nach den Osterferien wieder öffnen werden. Und selbst wenn die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen sollten, wer kann heute mit Gewissheit sagen, dass im Jahresverlauf nicht eine weitere Schulschließung erforderlich sein wird?

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03.04.2020

Stress pur

Wir sind 2 berufstätige Eltern mit 2 schulpflichtigen Kindern. Einer arbeitet daheim und einer macht Homeoffice ... nebenbei noch für 2 Kinder “Homeschooling” ... Stress pur.

Ich finde, es sollte auf Mathe, Deutsch , Englisch und evtl. später 2 Fremdsprache reduziert werden. Kinder brauchen Stabilität und machen sich große Sorgen, Zeit miteinander wichtig (nicht nur Schule) mehr interaktiver Unterricht, Arbeitsblätter für die Kinder sehr schwierig! Ebenso soziale Isolation.

Evtl. Schule einmal / Woche , eine Art Teams . Bei 1000 Schülern wären dann täglich nur 200 Kinder an der Schule.

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03.04.2020

Nicht alle Lehrkräfte geben sich Mühe

Bisher erfolgte bis auf Ausnahmen kein Unterricht sondern nur Aufteilung von Aufgaben. Gerade für Kinder niedrigerer Jahrgangsstufen ist dies schon sehr schwierig. Ganz am Ende der ersten Schule daheim -Phase wurde Unterricht über Alphaview angeboten. Das fanden meine beiden Kinder sehr gut.

Insgesamt bin ich positiv überrascht, wie schnell und gut alles bisher funktioniert hat. Viele Lehrkräfte geben sich wirklich große Mühe, viele leider nicht. Aber so ist es ja immer.

Ich mache mir große Sorgen für die Kinder, deren Familien nicht die Möglichkeiten haben, Laptops etc. zu schaffen und die Lernsofware(s) zu installieren. Die Schulen müssen diese Kinder besonders berücksichtigen und helfen. Vielleicht könnten auch Firmen engagiert werden, um in dieser Ausnahmesituation die Familien zu unterstützen?

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03.04.2020

Professionell, zielführend, gut strukturiert

Die Schule kümmert sich professionell, zielführend, gut strukturiert. Die Schulleitung und die Klassenlehrkraft haben in dieser Situation das absolut bestmögliche geschafft. Wir haben dies auch der Lehrkraft rückgemeldet, die immer freundlich und schnell auch darauf reagierte.

Eine Anmerkung zur Umfrage: Es drängt sich (vielleicht unberechtigt, aber dennoch) ein wenig der Eindruck auf, dass die Umfrage vornehmlich dazu dienen soll potentielle Überforderung mancher Eltern zu sammeln und so kritisierend auf die Verantwortlichen zuzugehen. Warum?

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03.04.2020

Mehr Einheitlichkeit

Ein einheitlicheres Vorgehen bei der Ausgabe der Materialien wäre wünschenswert. Nicht mehrere Kanäle täglich (sogar stündlich) abrufen müssen.

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03.04.2020

Unübersichtlich

Ich empfinde Home schooling und home office als große Belastung! Der Vater ist erkrankt, das kommt erschwerend hinzu.

Die Übermittlung der Arbeitsblätter auf mebis ist überhaupt nicht gut gemacht. Alles ist in hunderten Einzel-Pdfs, -word, -docs, -links usw. zersplittert, die Dokumente sind nicht mit Datum gekennzeichnet, man verliert sehr leicht den Überblick, ob etwas alt oder neu ist, ob man es bereits runtergeladen hat oder nicht usw. Die Ausdruckerei und Sortiererei macht den Eltern unnötig viel Arbeit! Das sollte wirklich vom Lehrer besser vorstrukturiert werden! Außerdem werden massenhaft Zusatzaufgaben gegeben, von denen man nun nicht weiß, ob sie obligatorisch sind oder nicht.

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03.04.2020

Gut angepasst

Die Lehrerin ist sehr bemüht, die Aufgaben anzupassen. Es gibt Aufgaben, die zu erledigen sind und Aufgaben, die freiwillig sind. Am Ende der Woche gibt es immer die Möglichkeit, einen Fragebogen auszufüllen.

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03.04.2020

Anstrengende Situation

Die Situation kommt mir (in Bezug auf die Schule) etwas überalarmiert, was die Fülle der Aufgaben angeht, die Nachfragen etc., das bessert die anstrengende Situation nicht!

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03.04.2020

Bitte nicht nur Mathe und Deutsch

Die Befragung kann eigentlich schlecht verallgemeinert werden, es gibt in den Familien so viele unterschiedliche Voraussetzungen, Die Kinder sind auch alle unterschiedlich. Mir fehlt allerdings total die Vorgabe von Lernzielen. Zum Beispiel als Staffelung: 1. Was sollte das Kind unbedingt können 2. Was wäre gut wenn das Kind das könnte. 3. Was ist nicht unbedingt notwendig.
Als Abwechslung wäre auch schön, wenn nicht nur Aufgaben für Deutsch und Mathematik zur Verfügung gestellt werden würden, sondern auch für HSU.

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03.04.2020

Kinder kommen nicht hinterher

Ich habe das Gefühl, dass die Kinder sehr viel mehr Aufgaben zu bewältigen haben als während des normalen Unterrichtsverlaufs. Und das ohne auflockernde Stunden (Sport, Kunst) dazwischen. Außerdem ist es für die Kinder sehr schwer, neue Inhalte alleine zu bewältigen, auch wenn es dazu ein Lernvideo im Internet gibt, ist es doch ein Unterschied, ob ein Lehrer die Inhalte mit den Kindern erarbeitet, oder sich das Kind alleine ein Video anschaut. Meine beiden großen Kinder (Gymnasium) arbeiten von morgens bis abends mit vielen Pausen und sicher auch vielen Ablenkungen - und kommen nicht hinter dem vorgegebenen Pensum hinterher.

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03.04.2020

Den Schulalltag entschlacken

Ich stelle gerade fest, dass Anwesenheit in der Schule und Hausaufgaben tatsächlich viel zu viel Gewicht haben. Das Kind lernt und möchte gefordert werden, einzig der fehlende Kontakt zur Außenwelt belastet es.

Ich denke, viele Kinder erleben diese „Aha“-Momente, dass es in Zukunft vielleicht möglich ist, schulische Präsenzzeiten einzurichten oder überhaupt den Schulalltag zu entschlacken und den Kindern mehr lebensnahe Themen bieten, die nicht nur schriftlich präsentiert werden müssen. Und dass Hausaufgaben gar nicht sein müssen.

Überdies wäre es zukünftig auch überdenkenswert, dass eine ganze Menge an unfairen Wettbewerben und Mobbingsituationen damit beendet wäre. Ich bade nicht in Weichspüler, ich weiß genau, dass es Wettbewerbe gibt, die den Kindern Spaß machen, aber da nehmen sie freiwillig teil und möchten sich beweisen.

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03.04.2020

Mehr Intensivierung, mehr Lernvideos

Die Arbeitsaufträge der Lehrer sollten sich nicht an den Std. messen, die im Stundenplan stattfinden. Es ist illusorisch, dass die Kinder sich ab 8.00 Uhr hinsetzen und täglich 5 Std Schule machen und dann noch 1 Std. Hausaufgaben (die zusätzlich aufgegeben werden). Die Hauptfächer benötigen in Eigenarbeit mehr Zeit als in der Schule im Unterricht. Die Lernatmosphäre zuhause ist nicht die gleiche wie in der Schule. Gewünscht hätte ich mir mehr zu Wiederholung bzw. Intensivierung.

Jede Schule geht davon aus, dass man zuhause einen Farbdrucker und genügend Laptops / PC hat. Zufällig ist das bei uns der Fall, aber man muss sich schon durchtakten.

Gewünscht hätte ich mir mehr Lernvideos à la Sofatutor. Eine Lehrkraft hat mal eines mitgeschickt und dieses kam sehr gut bei meiner Tochter an. Hier hätte es mehr geben können.

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03.04.2020

Oft unverständlich

Gerade am Anfang war es sehr schwierig, durchzublicken welcher Lehrer was wann und wie genau zurück haben möchte. Auf Mebis stellen viele Lehrer kein Datum der Aufgaben ein, so findet man sich sehr schwierig zurecht. Viele Lehrer schreiben seitenweise Aufgaben, die oft etwas unverständlich sind. Es wird viel vorausgesetzt, dass man etwas per Word senden muss und nicht nur handschriftlich oder etwas genau auf eine Größe gedruckt werden muss.
Manche anderen Lehrer machen Lernvideos, welche ich sehr gut finde, gerade um neuen Stoff verständlicher den Kindern rüber zu bringen.

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03.04.2020

Unmöglich

Alles unmöglich. Ich verstehe nicht, warum und wofür Lehrer weiterhin bezahlt werden.

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03.04.2020

Großartige Erfahrung

Wir finden die Erfahrung großartig! Wir würden das gerne so weiter machen und unsere Kinder weiterhin zu Hause unterrichten. Unser Sohn ist ausgeglichener als im normalen Schulalltag, was auch an der nicht Existenz von Hausaufgaben liegt, denke ich.

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03.04.2020

Anfangs sehr schwierig

Gerade die Anfangszeit war sehr schwierig, bis wir uns alle darauf eingestellt hatten.

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03.04.2020

Mehr Videokonferenzen

Mehr mit Videos und evtl. Videokonferenzen, um Lerninhalte zu erklären.

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03.04.2020

Nicht getraut, nach Mailadresse zu fragen

Ich würde mir eine Kommunikation mit der Klassenleitung wünschen, da ich auch der Elternklassensprecher bin. Lehrerin hat mich aber nicht darauf angesprochen. Ich habe mir nicht getraut, sie nach ihrer E-Mail zu fragen.

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03.04.2020

EVA klappt

Wir haben Glück das unseres Kind schon im Digital EVA (Eigenverantwortlichen arbeiten). Sie haben schon ein iPad und sind schon gewöhnt mit dem umzugehen.

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03.04.2020

Hat sich eingespielt

Jetzt sind wir in der dritten Woche Homeschooling angekommen. Es hat sich langsam eingespielt, wann "Schule" ist und wann wir Pause haben.

Meine Tochter ist in der vierten Klasse und lernt relativ leicht. Kleine Hilfestellungen sind ab und zu nötig, sonst arbeitet sie selbstständig. Dafür danken wir unserer Grundschullehrerin, sie hat es den Kindern beigebracht.

Als Lehrkraft in dieser Zeit kann ich nur sagen, wann (zu "Schulzeiten" oder in der Nacht) ich die Aufgabenstellungen an die Schüler verschicke, spielt keine Rolle. Es ist wichtig, dass die Kinder sie immer zu gleichen Zeit bearbeiten und dann wird nicht mehr reingesehen. Und ich finde, dass in den Nebenfächern es nicht zwingend ist, dass etwas gemacht werden muss, sonst wird es schnell unübersichtlich.

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03.04.2020

Sehr gut organisiert

Ich finde, dass unsere Klassenleitung alles sehr gut organisiert hat, ich meine aber, dass die Beteiligung der Kinder nicht sehr groß war. Am besten wäre es, wenn die Aufgaben direkt im Laptop beantwortet werden können und direkt zurück gesendet werden.

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03.04.2020

Tägliche feste Online-Stunden gefordert

Ich würde mir von den Lehrer einfach mehr Engagement wünschen. Jedes Kind guckt doch gerne Videos - ich frage mich warum die Lehrer diesen Vorteil nicht nutzen und in kleinen Videos den neuen Stoff erklären und so die Unterrichtsstunden abhalten. Das wäre meines Erachtens kein sehr großer Aufwand.

Es ärgert mich sehr zu wissen, dass die Lehrer weiterhin ihr volles Gehalt beziehen und dafür wöchentlich 5 Arbeitsblätter versenden, die schlecht erklärt und nicht korrigiert werden. Während wir als Selbstständige unsere Existenz verlieren und währenddessen in aller Ruhe und Geduld drei Kinder gleichzeitig unterrichten sollen. Ich frage mich außerdem, wie Eltern mit Migrationshintergrund, die vielleicht kaum Deutsch verstehen, einen Lehrer ersetzen sollen? Ich befürchte, dass sich nun eine Riesenkluft auftut und Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern, oder aus ausländischen Familien ungerechterweise mal wieder sehr benachteiligt werden. Ich bin zornig und sehr enttäuscht.

Alle Lehrer sollten die Zeit nutzen und sich mit E-Learning auseinandersetzen. Sie sollten den persönlichen Kontakt zu den Schülern suchen. Sie sollten besonders nicht deutschsprachige Eltern intensiv unterstützen und begleiten. Alle Dokumente und Zettel sollten per Post versendet werden (man kann nicht davon ausgehen, dass jeder einen Computer, ein Handy und einen Drucker zu Hause stehen hat). Alle Hausaufgaben sollten kontrolliert und kommentiert werden. Täglich sollten Online Stunden abgehalten werden, per Video oder per Konferenz oder auch, wenn keine Internetzugang besteht, schlicht und einfach mal kurz per Telefon.

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03.04.2020

Klappt nur in Bildungshaushalten

Ich kenne die Eltern und die Kinder der Klasse sehr gut. Die Klasse ist bunt gemischt. Eltern, die berufstätig sind, gut mit allem klar kommen, alle Möglichkeiten haben, die Schulunterlagen auszudrucken ... aber auch Eltern, die nicht berufstätig sind, am Existenzminimum leben, keinen Drucker haben, dazu die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, wenig soziale Kontakte haben. Die Kommunikation ist nicht immer einfach.

Wir persönlich als Familie kommen mit der mangelnden Unterstützung durch die Schule relativ gut zu recht. Unser Kind ist ein guter Schüler. Für die Unterlagen bin ich als Mutter zuständig und auch für die Motivation des Kindes zum Erledigen der Aufgaben, sowie für die Erklärung und Korrektur der Aufgaben. Als Frau mit einem hohen Bildungsabschluss - kein Problem. Das zählt auch für das Lernen und Erledigen der Aufgaben des Geschwisterkindes.

Die Situation bei anderen Kindern zu Hause sehe ich als kritisch! Kein Drucker, erste Woche keine Unterlagen (erst nach direkte Abfrage durch mich an einzelne Eltern), zur Verfügung gestellte Papierunterlagen durch mich für einzelne Eltern,... die Eltern sind oft zu stolz (schämen sich vielleicht), und fragen nicht nach Hilfe von außen. Reaktion mancher Eltern in der Klasse: "ist mir egal - sie sollen sich halt einen Drucker kaufen"!

Unterstützung durch die Schule: Erstellen und Hochladen der Unterlagen auf der Homepage der Grundschule (nach Klassen sortiert). Es gibt einen guten Wochenplan inkl. freiwillige Aufgaben, den wir persönlich in nur 4 Tagen (etwa 2 bis max. 2,5 Std.) täglich schaffen. Für die Osterferien werden wir uns weiterhin selbständig als Eltern etwas einfallen lassen - Material haben wir zu Hause z.B. Lies mal Hefte etc., Unterlage aus dem Internet...
Es gibt kein Kontakt zwischen Eltern und Lehrerin, kein Kontakt zwischen Kinder und Lehrerin oder umgekehrt. Die erledigten Aufgaben werden nur durch Eltern korrigiert - es existiert keine Möglichkeit, die fertigen Arbeitsblätter an die Lehrerin zur Korrektur zu schicken!
Auf Fragen wie: "kann man die fehlenden Hefte in der Schule abholen?“ ist die Antwort klar: NEIN. Hier gibt es offensichtlich nicht gleiches Recht für alle. Es gab Klassen (Klassenvertreter), denen der Zutritt in die Schule ermöglicht wurde - und zwar sogar während der Quarantäne (1 positiv getestetes Kind). Ich weiß, dass es an anderen Schulen anders läuft, der Austausch zw. Lehrer und Kind (Eltern) funktioniert und ermöglicht wurde... "

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03.04.2020

Sehr große Unterschiede

Der Unterrichtsstoff war z. T. sehr viel, in einzelnen Fächern wieder weniger. Leider kann man die Umfrage nicht so pauschal beantworten, da es sehr große Unterschiede unter den Lehrern gab. Bei einer Lehrerin bekam man sofort das Feedback und die "Benotung" zurück. Andere wiederum brauchten sehr lange mit der Lösung und antworteten nicht auf Fragen. Einige Lehrer haben tolle Interaktive Bilder, Hörspiele, aber auch Erklärvideos ins Internet gestellt. Ich hatte die größten Probleme in Mathe, da ich das selber nicht kann und auch nicht verstehe. Gott sei Dank wohnt meine Nichte auch bei uns, und sie konnte es meinem Sohn einigermaßen erklären. Für mich persönlich war es sehr anstrengend, weil einfach bei drei Kindern der Vormittag gelaufen ist und man zu nichts mehr kommt. Ansonsten geht s gut.

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03.04.2020

Ich bin nicht die Lehrerin

Ich bin Mutter eines Kindes in der dritten Klasse. Die Lerninhalte sind soweit ja leicht verständlich und eigentlich kein Problem zu vermitteln, aber ich bin die Mutter und nicht die Lehrerin. Von mir wird anderes erwartet als zu lernen und den Stoff zu erarbeiten. Es klappt nicht gut, wenn ich Arbeitsaufträge gebe, sie werden auch nicht gerne bearbeitet. Der Stoff in HSU zum Beispiel wird nur sehr rudimentär an uns weitergegeben mit der Bitte, es zu erarbeiten. Ich finde es nicht kindgerecht, was wir da an Arbeitsblättern bekommen und habe auch nicht die nötigen Materialien parat, um meinem Kind diese Sachen dann auf dem Niveau zu vermitteln, die es benötigt.

Es gibt auch noch ein Kindergartenkind, dem man sich auch noch widmen muss, und somit ist es nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bringen und vor allem, jedem dabei noch gerecht zu werden.

Eine Kommunikation zwischen Schüler und Lehrer wäre bestimmt ganz sinnvoll, dort kommen dann auch noch ganz andere Fragen auf, die jetzt eher untergehen.

Meines Erachtens ist es auf jeden Fall wichtig, diese Situation mit den Kindern danach in der Schule aufzuarbeiten und nicht einfach wie nach den Ferien zu starten.

Auch von Seiten der Schule hätte ich mir ein Mehr an Informationen gewünscht, vor allem auch wie das weitere Vorgehen ist oder auch, wie weit wir mit dem Schulstoff hinterher hinken.

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03.04.2020

Nahezu unmöglich

Es ist nahezu unmöglich, ein Kind zu Hause zu unterrichten, ein Kindergarten Kind zu beschäftigen, ein Baby zu versorgen, den Haushalt zu schmeißen und nebenbei die 7 Stunden Homeoffice zu arbeiten. Diese Rückmeldung haben wir der Schule gegeben , und andere Eltern in der gleichen Situation auch. Leider hat es an den Erwartungen unserer Schule nichts verändert. Wir bekommen täglich min 2 Emails über Beschäftigungsmöglichkeit für die Kinder. Es werden viele digitale Plattformen angeboten, die neu für uns sind.

Ich habe es leider nicht geschafft, alle angebotenen Internet Seiten anzuschauen oder die neuen Apps oder Programme zu installieren. Im Gegenteil, es hat mehr gestresst. Unser Kind kennt sich damit nicht aus und ist auf unsere Hilfe angewiesen.

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03.04.2020

Gehalt für nichts

Bei unserer Schule ist es momentan so, dass die Lehrer einen coolen Job haben und Gehalt kassieren für nichts. Wenn ich mich bei Freunden umhöre, da wird geskypt und von der Schule auch mehr für die Prüfungen im Sommer gemacht. Die derzeitige Übungen ( Qualivorbereitung) mussten wir uns selber kaufen. Es gab keine Arbeitsblätter von der Schule.

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03.04.2020

Kein Überblick

Die Aufgabenstellungen sind manchmal sehr komplex, es werden verschiedene Medien kombiniert (Bücher, Arbeitsblätter, Filmclips, online-Lernplattformen). Den Überblick zu bekommen, zu behalten, die Arbeitsmenge einzuteilen und auch nichts zu vergessen ist ohne Unterstützung für mein Kind (5.Klasse Gymnasium) nicht vollständig möglich. Ein Wochenarbeitsplan, auf dem steht, wann was zu erledigen ist, wäre sehr sehr hilfreich, dann könnten die Kinder auch abhaken, was sie schon geschafft haben. Gibt zusätzliche Motivation!

In manchen Fächern werden neue Inhalte vermittelt. Ich habe den Eindruck, einigen Lehrern ist nicht bewusst, dass 5.-Klässler dabei noch recht viel Unterstützung brauchen. Sie müssen das selbständige Erfassen neuer Inhalt erst noch besser lernen. Auch die Medienkompetenz (Emails abrufen, recherchieren im Internet, sich auf Plattformen registrieren und einloggen etc.) ist noch nicht unbedingt vorhanden.

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03.04.2020

Chat wäre noch besser

Der Mathelehrer meiner Tochter hat nach der ersten Woche alle Kinder angerufen, sie gefragt, wie sie mit der Situation zurechtkommen und ihnen seine Privatnummer für Rückfragen gegeben. Er dreht auch jede Woche mehrere kurze Videos, in denen er den Kindern neuen Stoff erklärt. Bei ihm hat man das Gefühl, dass ihm die Kinder wirklich am Herzen liegen und er sie so gut wie möglich in diesen Wochen begleiten möchte. Diesen Einsatz finde ich toll! Allerdings würde meine Tochter niemals bei ihm anrufen und sich etwas telefonisch erklären lassen. Da ist die Hemmschwelle doch zu groß. Ein Chat, wo sich alle zu einer bestimmten Zeit treffen, und man fragen kann, weil man sieht, dass andere dasselbe auch nicht verstanden haben, wäre vielleicht besser.

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03.04.2020

Unterschiedliches Vorgehen

Die Lehrer haben unterschiedliche Ansichten, wie es laufen soll.

  • Lehrer eins: Schüler 9 Jahre alt, 3. Klasse....es werden nur Materialien per Download zur Verfügung gestellt. Keinerlei sonstige Betreuung. für dieses Kind fester Wochenplan, ist gut geeignet.
  • Lehrer zwei: Schüler 9 Jahre, 3. Klasse...Lehrer bietet 1x Skype an. Sehr viel Material. Kind benötigt komplette Unterstützung. Freier Wochenplan - sehr schlecht für das Kind. Muss sich selbst entscheiden, was er macht.
  • Lehrer/Schule 3: weiterführende Schule 6. Klasse. Unterricht geht unbeirrt weiter. Von den Eltern wird verlangt, alles zu unterrichten.

Ich arbeite seit 3 Wochen nicht mehr....Das ist unfassbar. Wir benötigen online Unterricht zu festen Zeiten!

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03.04.2020

Dauerhafte Alternative zum Schulunterricht

Das Homeschooling, welches in den meisten Ländern bereits als Alternative zum Schulunterricht in einer Einrichtung angeboten wird, empfinden wir als sehr angenehm und bereichernd. Es ist eine schöne Erfahrung zu sehen, wie das Lernen abgestimmt auf den eigenen Rhythmus, wunderbar klappen kann. Mobbing fällt weg, es muss nicht so viel sozial Ungutes zuhause aufgefangen werden. Dadurch kann auch konzentrierter zuhause gearbeitet werden. In der heutigen Zeit sollte es auch hier in Deutschland möglich sein, sich einem staatlich überprüften Bildungsauftrag zu unterziehen, wie es Länder wie z.B. Österreich machen. Nicht für jedes Kind ist die schulische Einrichtung das Beste. Jedes Kind ist ein Individuum und sollte so lernen dürfen, wie es dies am besten kann und die beste Leistung dadurch erzielt. Es gibt heute schon Fernunterrichtsangebote für Schüler, welche in Deutschland nicht zugelassen sind. Die Welt bewegt sich vorwärts, aber das Schulsystem leider seit Jahrzehnten nicht. Es ist veraltet, zu meinen, nur in Einrichtungen kann Wissen gelehrt werden. Ich plädiere für eine freie Entscheidung der Eltern und Kinder, wie diese lernen wollen. Das Argument, dass soziale Kontakte durch Homeschooling fehlen, ist auch zu widerlegen, da die meisten Freundschaften gar nicht aus der Schule heraus entstehen, sondern sich privat, durch Sport oder andere Hobbys oder auch innerhalb der Nachbarschaft entwickeln. Daher ist Corona eine wunderbare Möglichkeit, in diese vielleicht neue Form der Schule hineinschnuppern zu dürfen.

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03.04.2020

Kinder werden benachteiligt

Finde Homeschooling teilweise sehr schwierig, wenn man noch berufstätig ist. Ebenfalls benachteiligt sind Familien in beengten Wohnverhältnissen, wo das Kind keinen ruhigen Platz zum Lernen hat. Auch sozial schwache Familien ohne PC, etc. können die Aufgaben kaum bewältigen, wodurch die Kinder wiederum benachteiligt sind.

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03.04.2020

Gut und kindgerecht

In der 1. Klasse Grundschule wird ein Wochenplan mit klaren genauen Vorgaben per E-Mail am Sonntag zugesendet. Die meisten Aufgaben werden im Buch oder in den Aufgabenheften bearbeitet, wenig zum Ausdrucken. Die Kinder können die Aufgaben schön abhaken und teilweise gut allein lösen. Es gibt immer Hinweise auf Internetseiten oder Bastelmöglichkeiten wenn Zeit bleibt. So kann jeder in seinem Tempo arbeiten. Rechtschreibung und Ausführung müssen natürlich von den Eltern überprüft werden. Es läuft gut und kindgerecht.

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03.04.2020

Rückmeldung wäre wichtig

Ich wünsche mir, dass die Lehrer auch Aufgaben übernehmen außer der Aufgabenstellung. Das meiste muss nicht zurückgesendet werden und es wird nichts korrigiert. Es gibt keine Rückmeldungen von den Lehrern. Ich wünsche mir, dass die Lehrer für die Schüler eine Kommunikation anbieten, online-Schule wie hier an allen Privatschulen praktiziert. Die Kinder verlieren ohne Rückmeldungen jede Lust am weiteren Arbeiten.

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03.04.2020

Selbständiges Arbeiten gewohnt

Die Form der Arbeitsblätter und Aufträge ist meinem Kind aus der Schule vertraut. Die Gliederung der Arbeitsaufträge ist sehr klar. Mein Kind ist das selbständige Arbeiten aus seiner Flexi-GS-KLasse vertraut. Deshalb fällt es ihm leicht, zu Hause auch selbständig zu arbeiten.

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03.04.2020

Vorschläge

Telefonische Erreichbarkeit für Rückfragen (zu festgelegten Zeiten), Transparenz zur Notenbildung wg. Ausgefallener Schulaufgaben (ggf. Benotung selbst erarbeiteter Inhalte), Weiterführung des Lernstoffes, gelegentliche Videokonferenzen

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03.04.2020

Unendlich unterfordert

Leider kann durch die einheitlichen Arbeitsblätter gar nicht auf den Wissensstand eingegangen werden. Es wird kein neuer Stoff durchgenommen, seit 3 Wochen ist der Stoff nahezu dasselbe. Das Kind ist unendlich unterfordert und ist leider null motiviert.

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03.04.2020

In der größten Krise kann nicht alles klappen

Ich finde, es wird zu wenig vertieft und zu viel neuer Stoff durchgenommen, was nur anhand von Arbeitsblättern oder mithilfe des Buches nur bedingt bei allen Kindern gleich gut geht. Dabei können die Lehrkräfte doch nicht davon ausgehen, dass nach der Schulschließung alle Kinder auf demselben Stand sind und der Lehrplan ordnungsgemäß erfüllt werden kann. Außerdem ist es für die Kinder zu trockene Wissensvermittlung. Eine Interaktion findet lediglich per Mail statt. Meiner Ansicht nach fehlen aber auch klare Vorgaben vom Kultusministerium, ob nur vertieft oder ganz normal im Stoff fortgefahren werden soll. Dazu kommt, dass es bislang keine Ansage gibt, dass der Lehrplan dieses Jahr nicht erfüllt werden muss. Man kann aber nicht von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie sprechen und zugleich erwarten, dass alles nach Plan läuft, nur dass die Kinder eben zuhause lernen.

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03.04.2020

Vier verschiedene Lernplattformen

Problematisch an unserer Schule ist, dass 4 (!) verschiedene Lernplattformen genutzt werden müssen, um alle Aufgaben zu sammeln. Es gibt bislang nur sporadisch Wochenpläne. Die Lehrer/Schule können sich bislang nicht auf eine Plattform einigen - das kostet zusätzlich Zeit und Nerven! Es gibt auch keine virtuelle Beschulung, die eine gewisse Struktur vorgeben würde. Die Internetlernplattformen funktionieren teilweise nicht und sind überlastet.

Man kann nur hoffen, dass diese Krise wenigstens zu einer verbesserten Digitalisierung führt.

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03.04.2020

Aus der Situation lernen

Da diese Situation für alle neu ist, können auch alle viel daraus lernen. Ihre Umfrage finde ich sehr sinnvoll und gut!!!

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03.04.2020

Keine Zeit mehr für anderes

Unser Kind möchte lernen, das ist nicht das Problem. Sie bekommt so viele Aufgaben, (meistens neue Themen) die sie nicht bewältigen kann. Sie verbringt den ganzen Tag in Ihrem Zimmer bis abends am Schreibtisch um die Aufgaben zu erledigen (teilweise ohne Erfolg). Sie ist frustriert und gestresst, da sie keinerlei Anleitungen oder Beispiele von den Lehrern bekommt.

Ein Beispiel (ein Lehrer hat sie in eine Woche 9 x A4 Seiten mit mehrere Arbeitsaufträge in Biologie zugeschickt nur mit neuen Themen die Sie innerhalb von eine Woche abarbeiten sollte. Übrigens sie hat Biologie normalerweise nur 2 Stunde in der Woche). Wie soll sie das bewältigen?? Und das war nur ein Beispiel von vielen. Sie hat keine Zeit mit die Familie etwas zu unternehmen, (Spaziergänge, ein Film anschauen). Sie hat Angst , macht sich Sorgen um Ihre Großeltern, Geschwister, und wir können sie nicht beruhigen da sie keine Zeit hat, mit uns darüber zu reden.

Wir haben Emails an die Lehrer geschickt mit unseren Sorgen, bis jetzt kam kein Antwort zurück. Ein Lehrer hat sich nicht mal die Mühe gegeben um unsere Email zu Ende zu lesen, er hat uns nur ein Link geschickt wie meine Tochter in das Lernforum einloggen kann.

Etwas Positives: Ihre Latein-, Englisch- und Wirtschaft & Recht-Lehrer geben sich viel Mühe mit den Kindern, (nicht zu vielen neuen Lernstoff, wenn dann, mit Beispielen und Erklärungen) Vielen Dank dafür!!!

Meine Meinung nach, ist dies nicht die Zeit die Kindern mit so viel Aufgaben zu belasten sondern Ihnen die Angst zu mildern indem sie Zeit mit der Familie verbringen. Wir bitten die Lehrern darum ein bisschen mehr Rücksicht auf die Kinder und Eltern zu nehmen. Immerhin habe ich noch mehr Kinder die ich betreuen muss und noch home office und Haushalt bewältigen.

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03.04.2020

Voll im Stoff weiter

Aus unserer Sicht ist es sehr fragwürdig, wie die Lehrer-Aufgabe hier voll auf die Eltern übertragen wird. Aussagen des Kultusministers zu "kein neuer Stoff ... Stoff nicht prüfungsrelevant" werden absolut nicht gelebt. Die Grundschule ... macht voll im Stoff weiter. Selbst "nice to have" Fächer wie Sport, Kunst, Werken und sogar das Schulyoga platzieren voll ihre Aufgaben und bauen damit noch mehr Druck auf. Außerdem ist unglaublich viel elektronisches Material zu Drucken mit entsprechenden Kosten. Warum kann die Schule dieses nicht zur Abholung bereitstellen ... die Lehrer dürften ja im Moment viel Zeit zum Kopieren und Ausdrucken haben ...

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03.04.2020

Stress zuhause

Sehr viel Stress zuhause und überfordert mit dem Unterricht zuhause.

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03.04.2020

Auch technisch nicht befriedigend

Eine interaktive Lernplattform gibt es nicht - auch wenn gerne dieses Wording verwendet wird - das scheint noch absolute Zukunftsmusik zu sein. Es werden lediglich die Arbeitsaufträge in einem Online-Ordnersystem abgelegt. Der Upload der Arbeitsergebnisse funktioniert nicht. Wir müssen unsere private Cloud (Dropbox) dazu verwenden und den Lehrern den Zugriff ermöglichen.

Es gib kein Feedback von den Lehrern zu den Arbeitsergebnissen. Das bemerkt mein Sohn natürlich und entsprechend unaufwändig gestaltet er die Erledigung der weiteren Aufgaben. Die Aufgaben sollen erst ausgewertet werden, wenn die Schüler wieder in die Schule gehen. Wohl kaum - das kann man gar nicht alles nachträglich auswerten. Und die Zeit wird sicher benötigt, um den eigentlichen Lehrstoff nachzuholen. Das Lernen zu Hause beschränkt sich daher auf freiwillige Übungsaufgaben zu bereits bestehendem Wissen - mehr Beschäftigungstherapie als echtes Lernen.

Ich habe mit meinem Sohn vereinbart/ ihm vorgegeben, dass er täglich die Aufgaben erledigt. Ich lege für ihn die Arbeitsergebnisse in der Cloud ab. Das ist notwendig, um dem Tag Struktur zu geben. Und ich muss im Homeoffice arbeiten - mein Sohn muss in der Zeit beschäftigt sein. Einige Lehrer stellen einen Wochenplan zur Verfügung, ohne Einteilung in konkrete Wochentage. Das Gesamt-Arbeitsergebnis soll am Ende der Woche vorliegen. So etwas funktioniert komplett gar nicht! Von den Lehrern wurde freigestellt, dass die Aufgaben auch nicht in der Cloud abgelegt werden müssen - die Aufgaben können auch erst vorgelegt werden, wenn die Schüler wieder zur Schule gehen. Diese Info habe ich meinem Sohn vorenthalten. Sonst hätte ich jeden Tag die Diskussion mit ihm, dass die Aufgabe ja heute noch gar nicht gemacht werden muss - die kann man ja auch noch später machen - und wenn die Ausgangssperre verlängert wird, ja dann ... Diese freizügige Handhabung durch die Lehrer erachtet ich als pädagogisch ungeschickt. Nun muss ich mit meinem Sohn die benötigten Strukturen festlegen, die leider nicht von der Schule kommen.

Vom Admin der Schule wurde als Grund für den scheiternden Upload angegeben, dass eine Glasfaser-Leitung zwar bereits im Keller liegt - aber noch nicht von der Telekom angeschlossen wurde. Warum das in diesen Zeiten bei dieser Not so schleppend läuft, ist für mich nicht nachvollziehbar. Aber aus der Info kann ich ablesen, dass der Schulserver offenbar in der Schule selbst steht und auf eine performante Leitung angewiesen ist. Was soll das denn? Warum ist die Cloud denn nicht in der Cloud?! Hier läuft grundsätzlich etwas falsch.  Abgesehen von der Infrastruktur wird natürlich auch eine geeignete Lernplattform/Software benötigt. Mit dem Admin waren wir uns einig, dass eine Lösung wie Microsoft Teams genau das Richtige wäre. Aber offenbar mangelt es hier an Einsicht/Bedarfserkennung und Mut zur Beschaffung.

Das Lernen zu Hause ist nicht mehr als ein "Hausaufgaben extended" und kann die Schule nicht ersetzen. Mein Sohn hat keine sozialen Kontakte. Er hat keine Ahnung wie es seinen Mitschülern geht. Es gibt keinen Kontakt zum Lehrer und kein Feedback zu den Arbeitsergebnissen. Eine absolute Notsituation, die schnell beendet gehört.

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03.04.2020

Ist es mit Mädchen einfacher?

Mein Sohn hat mit 99%iger Wahrscheinlichkeit ADHS - und sehr ausgeprägt. Ich habe mir zwar ein sehr gutes Buch gekauft ("Besser lernen mit ADHS"), und es hilft ab und zu - trotzdem ist es ein DRAMA, unser Kind überhaupt dazu zu bewegen, sich an den Tisch zu setzen. Kein Trick, kein Zureden hilft. Es bleibt bei einem bestimmten "NEIN, ich mach das einfach nicht!!!". Gerade eben heult und schreit er wie am Spieß und weigert sich, überhaupt anzufangen. Ich bin stinksauer, Kind auch. Ich habe es mit allen Tipps versucht (viele Pausen, viel Bewegung etc. etc.), und mehr als eine Stunde pro Tag , aufgeteilt, schaffen wir sowieso niemals. Ich denke sowieso schon immer, dass sich Familien mit Mädchen i.d.R. viel leichter tun, als Eltern von Söhnen. Es wäre wirklich sehr interessant - und wichtig - die Erfahrungsberichte einzuteilen in "Jungen" und "Mädchen"! Ich bin mir sicher, dass sich die Eltern von Mädchen im Allgemeinen leichter tun als die Eltern von v.a. jüngeren Söhnen.

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03.04.2020

Mit mehreren Kindern und Homeoffice überfordert

Grundsätzlich haben wir eine tolle Schule. Auch sehen wir den Aufwand, den die Schule und der Lehrkörper hier in der Vorbereitung der Aufgaben betreiben. Allerdings ist die Anforderung an einen 11j in der 5. Klassenstufe an ein selbständiges und eigenverantwortliches Lernen aus unserer Sicht nicht altersgerecht. Ein Minimum an Interaktion zwischen Lehrer und Schüler, zur Strukturierung des Tages, für Rückfragen, zur Beibehaltung einer sozialen Interaktion zwischen Lehrer und Schüler sowie Schüler und Schüler, dies ist aus unserer Sicht, gerade für Kinder und Jugendliche essentiell.

Hinzu kommt, dass wir Eltern als Voll-&Teilzeittätige am Vormittag eigentlich gar keine Zeit haben, neben mehr oder weniger unterbrechungsfreien Telefonaten und Online-Terminen noch zusätzlich ein Kindergartenkind zu betreuen und zusätzlich die Erklärung von Aufgaben und die Motivation die Aufgaben vorzunehmen. Dies stellt uns als Eltern vor eine quasi unlösbare Aufgabe und behindert und benachteiligt unser schulpflichtiges Kind.

Das Kultusministerium hat schon am 12.3.2020 auf die Möglichkeiten des Online Unterrichts aufmerksam gemacht, aktuell zieht sich unsere Schule hinter dem Argument "Datenschutz" & "Sicherheit" zurück, sowie die Notwendigkeit, hier die Lösung eigenverantwortlich mit dem Sachaufwandsträger prüfen zu müssen. Es fehlt eine sehr klare Freigabeliste des Kultusministeriums für "erlaubte" Dienste bzw. klar nicht erlaubte Kanäle/Dienste. In der aktuellen Situation sollte die EU-DSGVO möglichst flexibel ausgelegt werden.

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03.04.2020

Kein Feedback vom Lehrer

Bis jetzt gibt es leider sehr wenig Interaktion mit dem Lehrer. Die Materialien werden auf der Homepage wochenweise zur Verfügung gestellt. Ein Erstklässler kann diese nicht ohne Anleitung bearbeiten. Die Eltern bearbeiten also die Materialien mit den Kindern und müssen diese dann selbst korrigieren. Ein Feedback vom Lehrer gibt es in keiner Form.

Die Schule ist gerade dabei, eine Onlineplattform einzuführen, allerdings wahrscheinlich erst nach den Osterferien. Dass niemand auf die Idee kam, vorher auf unbürokratischem Wege andere Kommunikationswege zu nutzen (z.B. Zoom), um den Kontakt zwischen Kindern und Lehrer nicht komplett abreißen zu lassen, finde ich schade.

An sich könnten wir den Lernumfang und die Inhalte sehr gut zu Hause abdecken, wenn nicht eigentlich beide Eltern gleichzeitig nahezu Vollzeit im Homeoffice arbeiten müssten (bzw. sollten). Da es momentan auch keine Kitabetreuung gibt, ist meistens beim Lernen auch noch der 1 1/2 Jährige Bruder dabei, was die Sache dann nahezu unmöglich macht, egal wie motiviert oder fleißig ein Kind in einer anderen Lernsituation potentiell wäre =(

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03.04.2020

Eine Frechheit

Die ganze Situation ist eine Frechheit, wir haben in Deutschland eine Schulpflicht. Und ich kann nicht nachvollziehen, warum gesunde Kinder dieser nicht nachkommen müssen. Wir Eltern können dieses Wissen zum Teil gar nicht vermitteln. 1. Weil wir es anders gelernt haben und 2. Weil wir es einfach nie gelernt haben. Wir sind keine Pädagogen, wir sind keine Lehrer! Es ist nicht nur der zeitliche Mehraufwand, sondern auch das ganze Verhältnis zu seinen Kindern ändert sich. Man hat ohnehin schon finanzielle Einbußen, dann muss man auch noch die ganzen Sachen ausdrucken, und kontrollieren tut es ohnehin niemand. Es ist alles so lächerlich. Wenn die Lehrer und die Schulleitung schon kein Interesse daran haben ob die Kinder das machen, warum sollen sie es überhaupt machen? Das sind die Fragen, die von den Kindern kommen.

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03.04.2020

Alles top

Materialen waren top vorbereitet, Arbeitsumfang absolut angemessen. Für uns alles kein Problem bis dato, unsere Tochter ist nach wie vor motiviert, gerade durch die app Anton, die uns ergänzend durch die Lehrkraft empfohlen wurde. Haben privat die Möglichkeit, dass ich als Mama nach wie vor zuhause bei den Kindern bin und daher bei mir kein home office nebenbei laufen muss - also beste Bedingungen auch in dieser Zeit!

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03.04.2020

Angenehmer als sonst

Ich empfinde den "Unterricht " Zuhause als angenehmer als die sonstige Hausaufgaben Situation. Da im Moment keinerlei sonstigen Termine anfallen und es somit eine gute Möglichkeit ist, unseren Vormittag sinnvoll zu strukturieren und der Nachmittag zur freien Verfügung steht. Jedoch habe ich auch sehr gute Voraussetzungen, da ich momentan selbst nicht arbeite, wir genug Platz haben (Haus mit Garten am Land) und ich "nur" einen Erstklässler zu betreuen habe.
Das Onlinelernportal nutzen wir nicht. Meiner Einschätzung nach ist die Vermittlung der Lerninhalte anhand des Wochenplanes (und gemailter Arbeitsblätter ) für meinen Erstklässler absolut ausreichend.

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03.04.2020

Kreativität gefragt

Bei uns klappt es soweit ganz gut. Natürlich ist es etwas schwierig, ein Kleinkind und ein Schulkind unter einen Hut zu bringen, aber mit ein bisschen Kreativität ist dies durchaus zu meistern. Ich würde mich freuen, wenn sich die Schulen für diese Art des Lernens auch für die Zukunft etwas mehr öffnen würden.
Vielen Dank fürs Nachfragen und Ihre Bemühungen.

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03.04.2020

Es geht an die Substanz

Es geht an die Substanz, ein Kind zu unterrichten, währenddessen man ein Kleinkind mit 3 Jahren auch beschäftigen soll.

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03.04.2020

Gefahr für Versetzung

Ich sehe eine große Gefährdung der Klassenversetzung da jedes Kind anders Hilfe erfährt und keine Benotung erfolgt. Ich halte von dieser Art der Unterrichtung rein gar nichts. Wer ersetzt uns die kosten für die ausdrucke?

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03.04.2020

Nicht machbar

Ich empfinde es als Zumutung, mit einem Kindergartenkind und einem Neugeborenen (2 Wochen) gleichzeitig das Schulkind zu unterrichten, wenn man nicht mal die Großeltern um Hilfe bitten kann. Für mich schlicht nicht machbar.

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03.04.2020

Überspannte Erwartung

Mein Eindruck ist, dass insbesondere die Lehrer am Gymnasium lediglich auf ihr Fach schauen, mit dem Anspruch, auf jeden Fall im Stoff zu bleiben, damit man ja nichts irgendwann nachholen oder Stoff streichen muss. Dabei werden die Kinder völlig unkoordiniert mit Aufgaben überfrachtet. Niemand ist bereit, in seinem Fach Abstriche zu machen. Insbesondere in den höheren und Abiturklassen wird das sehr deutlich. Die Erwartungshaltung ist völlig überspannt.

Zusätzlich macht sich überhaupt niemand Gedanken, wie das in kinderreichen Familien funktionieren soll (oder in solchen, die weder Drucker noch Scanner oder vielleicht sogar Computer oder ausreichend starkes Internet haben). Selbst wenn man einen Drucker und Scanner zu Hause hat, kann man nicht rund um die Uhr Emails von allen Kindern an diesen einen Rechner weiterleiten (zusätzlich wenn dieser zum Homeoffice genutzt werden muss), um an diesem einen Arbeitsauftrag nach dem anderen zu drucken und parallel erledigte Aufgaben zu scannen und hochzuladen. Es muss den Lehrkräften viel deutlicher als im letzten Rundbrief klar gemacht werden, dass hier wirklich Maß gehalten werden muss. Es ist eben gerade keine reguläre Schulzeit und es müssen, um Ungerechtigkeiten und Überforderungen (mehr der Familien insgesamt als des einzelnen Schülers) zu vermeiden, deutliche Abstriche vom Lehrplan gemacht werden. Es kann gerade NICHT jetzt alles von zu Hause umgesetzt werden!!!

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03.04.2020

Angenehme Situation – aber nur für mich

Ich gehöre zu den Müttern, die immer viel Zeit mit Ihren Kindern verbringen. Die Kinder sind täglich daheim und in keiner Mittagsbetreuung etc. Das Homeschooling an sich stellt für mich sogar eine angenehme Situation dar. Es bietet mir die Möglichkeit, absolut individuell auf mein Kind einzugehen und es an gewissen Schwachstellen noch zu unterstützen. Die Schule hat uns sehr gut versorgt und wir stehen in engem Kontakt. Das ganze funktioniert an einer Grundschule auch ohne große digitale Plattformen etc. sehr gut. Auch wurde kommuniziert, dass wir die Kinder nicht unter Druck setzen sollen und es einfach wichtig ist, dass sie "im Denken bleiben". Das ist ein sehr guter Ansatz und große Hilfestellung, da ich als Elternvertreterin von vielen höre, dass sie sich überfordert fühlen mit der Stoffvermittlung.

Was ich jedoch als eigentliches Problem sehe - die Kinder kommen mit der Allgemeinsituation nicht klar. Kinder zeigen das nicht so wie wir Erwachsene. Da wird auch das entspannteste Homeschooling zu einer Herausforderung, da die ganze Lage einfach zu lange dauert und keiner sagen kann, wann eine Erleichterung in Sicht ist. Sollte dieser Zustand länger andauern, so stellt sich für mich nicht mehr die Frage nach einer zielgerechten digitalen Bildung, denn die hilft uns nichts mehr, wenn die Seele krank ist.

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03.04.2020

Bitte mehr Begleitung

Es wäre schön, wenn sich die Lehrerin direkt mit uns und dem Kind in Verbindung setzt und uns bei dem Lernprozess etwas mehr begleitet.

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03.04.2020

Hausaufgaben in den Ferien

Unser Kind hat selbst in den Ferien Hausaufgaben bekommen, die bis zum 20.04. erledigt sein müssen!

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03.04.2020

Mühe, an die Unterlagen zu kommen

Leider werden die Arbeitsmaterialien als Wochenplan, ohne Struktur und Tagesziele oder Gliederung nach dem bestehenden Stundenplan, per Email verschickt. Teilweise werden Unterlagen vor die Schule gestellt, bei der Abholung steht aber nichts draußen, somit muss man mehrmals zur Schule fahren und Glück haben, die Unterlagen zu bekommen. Jetzt wurden noch Aufgaben für die Osterferien angekündigt.

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03.04.2020

Von Selbständigkeit überrascht

Natürlich wird nicht der volle Umfang wie in der Schule vermittelt. Auch dass soziale Arbeiten (Gruppenarbeiten etc.) fehlt.
Aber ich bin positiv überrascht, wie leicht es meinem Kind fällt, sich neue Themengebiete selbstständig zu erarbeiten, was ich gerade für eine weiterführende Schule als wichtige Grundlage empfinde!

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03.04.2020

Zu wenig Fernunterricht

Meine Tochter hat normalerweise 6 Unterrichtsstunden am Tag plus Hausaufgaben. Jetzt ist sie ca. 1-2 Stunden täglich mit der Schule beschäftigt - das finde ich zu wenig! Homeschooling in direktem Kontakt mit den Lehrern, sozusagen online-Unterricht in einem festen Zeitrahmen (z.B. täglich von 8.30-11.30 Uhr) hätte ich für diese Altersstufe sinnvoll gefunden... Dass der Unterricht IN der Schule ab dem 20.4. zwingend wieder aufgenommen wird, finde ich ein absolutes MUSS!

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03.04.2020

Wie geht es danach weiter?

Ich finde es sehr schwierig, wenn in diesen außergewöhnlichen Zeiten der Wochenplan der Lehrkraft eins zu eins an die Eltern weitergeleitet wird. Aufgrund unseres elterlichen Bildungsstandards können wir die Unterstützung gewährleisten, dennoch sind Eltern die Eltern und nicht die Lehrkräfte. Dass neuer Stoff vermittelt wird, ist möglich, es sollte jedoch nicht zu Ausmaßen von 4 Zeitstunden zu Hause kommen (in einer 2. Klasse), da die Eltern auch nicht in der Form rhythmisieren können, wie es Lehrer in ihrem schulischen Alltag tun. Positiv hervorzuheben ist, dass wir die Lösungen bereitgestellt bekommen. Es bleibt jedoch spannend, wie die jeweilige Lehrkraft im Anschluss mit der Thematik umgeht und was sie den Kindern abverlangt. Ich sorge ich mich hier um manch ein Kind in der Klasse meines Kindes. Grundsätzlich finde ich den Leistungswahn in Bayern Wahnsinn!

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03.04.2020

Internetausbau

Ausbau des Internet dringend erforderlich.

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03.04.2020

Alles gut

Alles gut, Lehrerin und Kind engagiert. Stoff für Eltern und Kind verständlich.

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03.04.2020

Lehrer geben sich Mühe, aber zu viele Arbeitsaufträge

Ich bin selbst Schülerin und habe die Erfahrung gemacht, dass die Lehrer sich alle Mühe geben, uns so gut wie möglich durch die Zeit zu bringen. Das ist wunderbar, aber meiner Meinung nach könnten sie die Masse an Material und Arbeitsaufträgen ein wenig reduzieren. Viele geben eine machbare und angenehme Menge auf, aber manche vergessen auch, dass wir Schüler mehr als nur ein Fach zu bearbeiten haben und das nicht mehr so leicht ist, wie in normalen Schulzeiten. Wir müssen uns vieles selbst erarbeiten und das braucht Zeit. Das dürfen die Lehrer bitte nicht vergessen. Sie haben es auch nicht leicht, das wissen wir und ich persönlich bin dankbar, dass es an unserer Schule wenig Probleme damit gibt. Aber manchmal ist weniger mehr und verhindert in diesem Fall die Überforderung beider Seiten.

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03.04.2020

Kein Drucker

Hallo, meine Kinder sind sehr selbstständig aber "was neue Themen oder sehr viele Arbeitsblätter auf einmal haben" würden gerne in der Schule arbeiten. (lernen). Wegen Drucker habe ich wirklich Probleme.

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03.04.2020

Zu wenig Engagement

Es waren zu wenig Aufgaben und die Lehrerin hat sich überhaupt nicht gekümmert. Für mein Empfinden viel zu wenig Engagement!

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03.04.2020

Großes Lob

Ich muss der Schule meiner Tochter ein ganz großes Lob aussprechen, weil

  • die Lehrkräfte schon ca. zwei Wochen vor Schulende großen Wert darauf gelegt haben, dass die Schüler mit Mebis zurechtkommen (super Schulung)
  • wir Eltern immer gut und zeitnah informiert werden, was die aktuelle Lage, .... angeht (das war auch vor Corona schon so)
  • die Möglichkeit besteht, die jeweiligen Lehrer direkt anzuschreiben, wenn Fragen oder Probleme auftreten (99 % der Lehrer melden sich sehr zeitnah zurück)
  • die Lehrer auch die Ängste und Sorgen der Schüler im Blick haben und immer achtsam und mit einem Offenen Ohr für die Schüler da ist

DANKE

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03.04.2020

Eltern rechnen noch mit alten Methoden

Das Homeschooling wäre einfacher, wenn den Eltern das Material zur Verfügung gestellt würde, mit denen im Unterricht gearbeitet wird. Denn z.B. in Mathe wird heutzutage ein anderer Rechenweg vermittelt als früher. Ich fände es auch extrem wichtig, dass der Unterricht nach den Ferien verlässlich wieder stattfindet. Kinder brauchen geregelten Schulunterricht, gerade in Krisenzeiten! 1 Stunde pro Tag direkten Unterricht über PC oder Laptop hätten wir auch hilfreich gefunden.

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03.04.2020

Läuft ganz gut

Teilweise sehr viel Aufgaben vom Zeitumfang; auch in den Ferien wird die Lehrkraft weiter Übungen schicken, weil das die Schulleitung so verlangen würde. Ansonsten läuft es ganz gut, man kann sich auch künftig gut vorstellen, ein bis zwei Schultage pro Woche durch das Heimmodell zu ersetzen!

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03.04.2020

Netz überlastet

Ausbau des Internet ist dringend erforderlich!!!!!!!! Bei mehreren Kindern kaum Downloads möglich. Netz ist überlastet. Zur manchen Tageszeiten ist nichts möglich.

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03.04.2020

Es gibt keine dummen Kinder

Also ein Kind in der Grundschule schulisch zu begleiten, dürfte für niemanden ein Problem darstellen. Wenn man sich auch sonst regelmäßig darum kümmert und nicht alles auf Lehrer und sonstiges Personal abwälzt. Die meisten Eltern sind zu Hause und haben genug Zeit und sehen jetzt auch mal, auf welchem schulischen Stand das Kind ist und entscheiden sich dann vielleicht auch mal für die richtige Schule, die ihrem Kind gut tut, und nicht, was die Eltern möchten. Und wenn man sich mit seinem Kind ein bisschen beschäftigt, dann kann jedes Kind in eine höhere Schule gehen, denn es gibt keine dummen Kinder, sondern nur zu wenig Förderung. Leider ist unser Bildungssystem zwischen Grundschule und z.B. Gymnasium zu schwach, bis 2,3 Notendurchschnitt in der Grundschule zu bekommen, ist nicht so schwer, und dann kommt im Gymnasium der Hammer und die Kinder sind seelisch enttäuscht und die Eltern auch. Und dann kommen die Kinder ans bayrische Gymnasium und sind dann gerade in der jetzigen Situation überfordert, besonders die aus nicht akademischen Familien, wo die Eltern auch keine Chance haben, groß zu helfen.

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03.04.2020

Heimunterricht – ein Traum!

Meine Erfahrungen mit "Schule daheim" ist sehr positiv. Es herrscht weniger Stress von beiden Seiten (Kindern und mir), als wenn sie in die Schule gehen. Meine beiden Großen arbeiten gewissenhaft und selbständig. Ich kontrolliere hier nur. Meine Kleine fühlt sich im Heimunterricht sehr geborgen und hat dadurch mehr Lust auf Lernen bekommen (für uns beide wäre es ein Traum, wenn in Deutschland auch ein Heimunterricht eingeführt werden würde).

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03.04.2020

Es kommt nichts

Leider nutzen nicht alle Lehrer die Möglichkeit.  Es kommt zum Beispiel in den Fächern HSU und Religion gar nichts. Das Engagement der Klassenlehrerin, mehr als nur Arbeitsblätter zu verteilen, ist nicht da. Technische Möglichkeiten werden nicht genutzt.

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03.04.2020

Wenigstens teilweise persönlicher Unterricht

Sollte die Schule länger geschlossen bleiben, dann sollte überlegt werden wie über Videokonferenz oder Live- Streaming ein persönlicher Unterricht zumindest zum Teil stattfinden könnte.

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03.04.2020

Selbständiges Lernen nahebringen

Grundsätzlich bemühen sich fast alle Lehrkräfte, die Schüler zu beschäftigen. Es ist jedoch Fakt, dass einige Lehrer die Zeit zur Vorarbeit von neuem Stoff nutzen möchten. Dies ist grundsätzlich natürlich auch eine schöne Möglichkeit, um den Schülern das selbstständige Lernen nahezubringen. Ein Verweis auf Videos, ist hierfür jedoch nicht ausreichend. Eine Erklärung zu Beginn eines neuen Themas - gerne per kurzer Videosequenz - wäre hier wünschenswert.

Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass teilweise die Situation seitens der Lehrkräfte nicht als das gesehen wird, was es wäre - eine Chance. Vermehrt entsteht der Eindruck, die Lehrer sehen diese Phase als Lehrerferien an. Es wird weder ausreichend Wiederholungsstoff mit Korrektur zur Verfügung gestellt, noch Anleitungen, wie bereits Gelerntes wiederholt werden kann.

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03.04.2020

Erklärvideos zentral sammeln

Mehr Interaktion mit der Klasse und feste Zeiten für Videokonferenzen in technisch stabiler Umgebung wären gut. Die Hard- und Software-Einstellungen dafür von zu Hause sind aber selbst für technisch versierte Eltern nicht immer leicht/möglich.

Der Rückgriff auf YouTube-Videos oder Mediatheken-Videos von Fernsehsendern erscheint mir schwierig. Das bedingt die Freischaltung dieser Seiten in einem Webseiten-Filter und ermöglicht den Kindern zu viel Ablenkung durch Betrachtung von Videos, die mit den Lerninhalten nichts zu tun haben. Das kann nur durch permanente Aufsicht gelöst werden, die in Verbindung mit Homeoffice nicht zu leisten ist. Hier müssten Erklärvideos zentral gesammelt und abrufbar bereitgestellt werden, ohne Ablenkungspotential für die Kinder.

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03.04.2020

Wir kommen zurecht, andere nicht

In dieser herausfordernden Situation sind in unserer Familie die Gegebenheiten so, dass ich sagen kann, wir kommen damit zurecht.

Als Mitglied im Elternbeirat und durch private Kontakte habe ich aber von anderen Verhältnissen erfahren, die Einzelne an oder über den Rand der Überforderung bringen:

  • Fehlende technische Voraussetzungen Computer/Drucker.
  • Z.B. Ehepaare mit "Mann ist auf Montage" oder Alleinerziehende mit Homeoffice und teilweise jüngeren Kindern, die "Homeschooling" noch nicht eigenständig erledigen können (1. - 7. Klasse).
  • Eltern von Kindern in den Abschlussklassen (10. Realschule).

Hier gibt es von Seiten des Ministeriums und der Schule eindeutig zu wenig Unterstützung.

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03.04.2020

Wenigstens teilweise Videokonferenzen

Ich würde es gut finden, wenn zumindest teilweise eine Art Videokonferenz oder Live-Streaming stattfinden würde.

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03.04.2020

Anstrengende Situation

Wir befinden uns zwar erst in der 3. Klasse und ich bin der Meinung, dass ich in dem momentanen Schulstoff fit bin, trotzdem ist es unheimlich schwierig und anstrengend Situation. Bei uns befinden sich beide Eltern in System relevanten Berufen und die gesamte Organisation des Tages ist sehr anstrengend. Nach 3 Wochen sind unser Kind und wir uns einig die eigenen Eltern sind keine guten Lehrer, sondern halt die Eltern. Und dann ist da ja auch noch die 3jährige, die bespaßt werden will.

Uns wird einmal pro Woche ein Wochenplan mit den gesamten Arbeitsblättern per Mail übermittelt. Es wird also vorausgesetzt, dass jeder Haushalt über einen Drucker verfügt. Kontrollen sollen die Eltern übernehmen und neuen Lernstoff sollen auch die Eltern den Kindern vermitteln. Möchte man doch mal ein Kontrolle der Lehrkraft, muss man die Unterlagen erst wieder einscannen (setzt wieder die nötige Technik voraus), um diese dann per Mail an den Lehrer zu übermitteln.

Die Schüler hatten in den letzten 3 Wochen keine Möglichkeit, mit dem Lehrer in Kontakt zu treten.

Und auch wir als Eltern fragen uns immer mehr, was tut eigentlich der Lehrer die ganze Zeit, während wir seinen Beruf erledigen und das zusätzlich zu unserem eigenen Beruf? Für uns ist Homeschooling keine Alternative und wir hoffen, dass es alles bald ein Ende hat, weil es unheimlich an den Nerven aller zehrt.

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03.04.2020

Pensum nicht zu schaffen

Home Schooling für 3 Kinder ist nahezu unmöglich. 2 meiner Kinder arbeiten großteils selbständig, was es erleichtert. Die Lehrerin des jüngsten ist allerdings absolut uneinsichtig, dass ihr vorgegebenes Pensum nicht zu schaffen ist, wenn man mehr als 1 Kind beschicken muss.

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03.04.2020

Ein Stundenplan hilft

Wir bekommen über einen an unserer "großen" Tochter orientierten Stundenplan (allerdings Vollstunden) das Lernen ganz gut strukturiert. Durch die gegebene Heterogenität (1. Kl., 3. Kl. und Vorschulkind) sind die Voraussetzungen schon herausfordernd. Andererseits beginnt z.B. die Große, dem Vorschulkind Aufgaben zu vermitteln und erhält damit selbst Kompetenzen, die über den reinen Schulstoff hinausgehen.

Feedback der Kinder: Es ist lauter als im normalen Klassenzimmer. Es ist schwieriger als in der Schule. Annahme: Die Sprünge im Stoff sind größer, da ich keine große Vorbereitung neuer Inhalte habe. In der Schule gibt es mehr sozialen Kontakt.

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03.04.2020

Problemlos

Bei uns läuft Schule zu Hause problemlos. Ich habe davor schon häufig auch mit anderen Kindern für die Schule gelernt und bei uns hat sich das gemeinsame Lernen (nun nur noch mit den eigenen Kindern) nur von nachmittags auf vormittags verschoben. Da ich nicht berufstätig bin, stellt sich die "Schule zu Hause" für mich als unproblematisch dar. Als Elternklassensprecher hatte ich den Eindruck, dass die größten technische Probleme bei den anderen anfangs das Ausdrucken der Unterlagen waren. Da meine Kinder sich grundsätzlich mit schulischen Aufgaben leicht tun, haben wir keine Probleme.

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03.04.2020

Abgekapselte Lehrerin

Die Grundschullehrerin unseres Sohnes kapselt sich ab und will möglichst wenig Kontakt mit Kindern und Eltern. Ansprechbar ist sie lediglich per Mail, die Antworten kommen nach ein bis zwei Tagen oder gar nicht. Für die Erledigung der Aufgaben war es nötig, einen Probezugang bei Sofatutor anzulegen, der im Falle des Vergessens der rechtzeitigen Kündigung knapp 18 Euro pro Monat, verpflichtend für 1 Jahr, kosten würde.

In der Klasse gibt es auch einige Kinder mit Eltern, die nicht gut oder gar kein Deutsch sprechen. Diese Kinder dürften jetzt klar im Nachteil sein.

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03.04.2020

Öffnet die Schulen wieder!

Unsere Kinder (beide Grundschule, 3. und 4. Klasse) sind gute Schüler/Schülerin doch es fehlt die Lehrkraft und die Klassenkameraden, denn ohne sie funktioniert Lernen nicht. Die Kinder haben nach einer Stunde keine Lust mehr, und ich verstehe das vollkommen. Wir beide sind selber Lehrer und kennen daher beide Seiten. Drei Wochen ohne Schule waren in Ordnung aber es ist dringend notwendig, dass nach den Osterferien wieder geregelter Unterricht stattfindet, denn sonst wird der Unterschied zwischen schwachen und starken Schülern noch mehr auseinander und das ist dann nicht mehr aufzufangen! Der Unterricht muss stattfinden auch wenn das Virus sich weiter verbreitet. Die Schäden die derzeit an gesunden Kindern und Jugendlichen angerichtet werden sind schlimmer! Öffnet die Schulen nach den Osterferien wieder.

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03.04.2020

Viel zu viel

Grundschule funktioniert sehr gut: es gibt jeden Abend eine klar strukturierte E-Mail mit den Aufgaben für den nächsten Tag.
Gymnasium funktioniert nicht gut: ich bekomme rund um die Uhr Nachrichten von Lehrern mit Aufgaben! Das ist ein Albtraum. Ständig muss man in die E-Mails reinschauen und dazu werden viele verschiedene Kanäle benutzt, E-Mail, mebis, Dropboxen, selbst erstellte Links.

Da wir uns einen Computer teilen, müssen wir als Eltern alles verteilen und leider rund um die Uhr nachschauen. Es wäre viel einfacher, bis z.B. morgens 9h alle Aufgaben für den Tag zu bekommen! Wochenpläne sind noch besser. Mein Tag ist chaotisch, da ich als Mutter erst sehr spät fertig bin mit allem. Außerdem sollten nicht alle Aufgaben im Gymnasium getippt werden müssen. Welches Kind kann in Unter- oder Mittelstufe schon tippen?

Es sollte eine klare Vorgabe geben, dass der Unterricht zu Hause nicht so lange dauert wie in der Schule. Hier sitzen die Kinder alleine am Schreibtisch, sollen sich im Mathe oder Französisch oder Ethik neue Inhalte selbst erarbeiten. Das erfordert absolute Konzentration. Danach können sie nicht direkt einen Deutschaufsatz schreiben, danach Vokabeln in Englisch lernen, einen Aufsatz in Englisch schreiben und am besten danach noch Französisch und Spanisch Vokabeln und Übungen bearbeiten.

Nach 3 Stunden plus Pausen geht da nicht mehr viel. Es ist einfach etwas anderes, was manche Lehrer aber nicht verstehen zu scheinen. Auch die Hausaufgaben wie Lektüre lesen oder Känguru-Tests in den Osterferien machen, sind echt zu viel. Auch wenn die Kinder nicht wegfahren. Es geht vielen Familien derzeit an die Substanz. So ist bei uns. Wir haben viele Sorgen und nun soll mein Sohn in den Ferien auch noch Schule machen? Und wie die Lektüre kaufen, die erst Mitte in den Ferien lieferbar ist? Wenn man der Deutschlehrerin schreibt, dass der Umfang sehr viel ist, bekommt man eine blöde Antwort, dass die Kinder ja nun nicht wegfahren und die Zeit dann nutzen können. Ich finde das leider echt nicht mehr lustig.

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03.04.2020

Zu viel neuer Stoff

Zeit zu Hause wurde leider genutzt, um Stoff aufzuholen: Ich beschreibe hier nur den HSU-Stoff, weil der gesamte Rest den Rahmen sprengt:
Themen die neu waren:
1 Referat über Haustier (tw. in Teamarbeit) mit Plakat
Kaninchen, Katze, Hund, welches Haustier eignet sich für wen
Erarbeitung von Inhalten zu unterschiedlichen Haustieren anhand einer über 50 Seiten langen elektronischen Haustierfibel. Hier wurden zu den oben genannten Tieren noch Mäuse, Fische, Meerschweinchen, unterschiedliche Hunde, Eidechsen, Vögel, Ratten behandelt.

Wichtig: auch hier wurde deutlich gemacht, dass es Aufgabe der Eltern ist, die Kinder bei der Erarbeitung zu unterstützen. Im Unterricht erfolgte zuvor keinerlei Einweisung in digitale Medien!

Zudem wurde in HSU das Thema Wetter erarbeitet: Wettersymbole, Thermometer, Wetterkarten, Temperaturen im Laufe des Tages, Wetterzeichen für gutes und schlechtes Wetter, Wolkenbildung

Wie beschrieben, betrifft diese Auflistung ausschließlich das Fach HSU. Als Ansprechpartner war ausschließlich die Klassenelternsprecherin verfügbar. Diese hat ihren Job zusätzlich zu ihrer beruflichen Tätigkeit und der Betreuung ihrer beiden Kinder erledigt. (Hierfür hätte sie meiner Ansicht nach einen Oskar verdient)

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03.04.2020

Vertrauen und Kontrolle

Neues Wissen ist nicht immer leicht zu vermitteln, besonders dann, wenn die Inhalte auch für das Elternteil neu ist. Zum Verstehen für alle werden zum Glück Video Links mitgeteilt.

Es gibt einen klaren Unterschied zwischen den verschiedenen Schulen in der Handhabung des Homeschooling. Hier sehe ich das Vertrauen von der Schule/Lehrkräfte der Realschule in die Kinder sehr positiv, während dies in der Mittelschule sehr stark kontrolliert stattfindet.

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03.04.2020

Selbstständigkeit

Ich sehe diese Zeit wirklich auch als Chance für selbstständiges Lernen - außerdem wird hierdurch das digitale Lernen mit Sicherheit vorangetrieben, was auch meiner Meinung nach Zeit wird. Mein Sohn kommt mit dem Lernen daheim sehr gut zurecht - das Fehlen der sozialen Kontakte ist das größte Problem.

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03.04.2020

Aufmerksamkeitsdefizit

Mein Sohn hat Ads. Für ihn ist diese Situation sehr schwierig. Er versucht immer, die Hausaufgaben nicht machen zu müssen oder zu splitten. Nebenbei noch die Große die ebenfalls sehr sehr viel Aufgaben erledigen muss.  Ich muss Home Office machen und das auch nicht wenig. Es wird viel verlangt.

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03.04.2020

Positiv überrascht

Ich bin sehr positiv überrascht, wie viel Mühe sich die Lehrkräfte geben und wie gut sie die Balance zwischen fachlichem Anspruch und Herausforderung, sowie psychischer Unterstützung halten. Sehr begrüßen würde ich es, wenn auch nach dieser Corona-Pause digitale Formen von Unterricht parallel zum Präsenzunterricht weiterlaufen könnten um so Schüler*innen, die gerade nicht am Unterricht teilnehmen können, zu versorgen.

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03.04.2020

Großer Zeitaufwand

Mit den meisten Lehrern klappt die Kommunikation recht gut. Ein Lehrer überträgt die Erstellung von prüfungsrelevanten Einträgen auf die Schüler, ohne diese zu korrigieren. Dabei erwartet er für ein 90 min Fach im Homeschooling einen Zeitaufwand von 270 min. Eine Lehrer erwarten, dass Arbeitsaufträge in den Ferien erledigt werden. Unsere Tochter nimmt zudem an dem Planspiel "play the market" teil. Dieses Planspiel findet ebenfalls während der Ferien statt.

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03.04.2020

Chance

Es ist ein deutlicher Unterschied zwischen Lernen Zuhause und Lernen Schule. Es fehlt das Lernumfeld Schule, die Schulkamerad*innen, das ganze Setting. Ich hoffe das Bildungssystem sieht in dieser Krise eine Chance um das ganze System zu reformieren. ... Gerade im Digitalen Bereich müsste endlich aufgeholt und nachgerüstet werden. Das hat diese Krise deutlich gezeigt. … Denn gerade Kinder aus sozial schwächeren Milieus, Kinder mit Migrationshintergrund (hinsichtlich Sprachbarrieren) und Kinder, deren Eltern alleinerziehend sind, bleiben auf der Strecke.

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03.04.2020

WhatsApp erlaubt?

Sind Leistungsabfragen in dieser besonderen Situation per WhatsApp erlaubt, oder auch generell erlaubt? Die Übermittlung von Hausaufgaben erfolgt über WhatsApp. Wie ist das in Sachen Datenschutz? Darf ein Lehrer in einer WhatsApp Klassengruppe sein?

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03.04.2020

Tolle Unterstützung

Tolle Unterstützung seitens unseres Lehrers, großen Dank an Herr Würdinger. Er hat uns mehrmals darauf hingewiesen, dass er nicht erwartet, dass wir Ersatzlehrer sind und den Kindern neue Inhalte vermitteln. Die Kids sollen einfach am Ball bleiben.

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03.04.2020

Gerne länger Online-Unterricht

Als Schülerin war ich von den Maßnahmen direkt betroffen und habe den Online-Unterricht selbst getestet. Die Kommunikation und Aufgabenverteilung hat meiner Meinung nach gut funktioniert sowie mehrere Telefonkonferenzen, um die Stunden zu ersetzen. Jedoch hörte man von einzelnen Lehrern nicht viel, da diese das neue Programm nicht wirklich verstanden hatten. Ein weiterer negativer Punkt, der mir aufgefallen ist, ist dass manche Lehrer die Situation ausnutzten und einem die doppelte, fast schon dreifache Menge an Arbeiten aufgaben. So musste man innerhalb eines Tages knappe 6 Seiten Arbeitsblätter bis zum nächsten Tag durcharbeiten - was prinzipiell nichts Neues oder Schlimmes ist. Da sich jedoch diese Lehrer nicht abgesprochen haben, musste man diese Menge in 2-3 Fächern bewältigen und saß schon mal 14 Stunden allein an den Hausaufgaben. Wenn die Lehrer sich in Zukunft jedoch besser absprechen und einen Gang zurück schalten würden, kann ich nur Positives aus dieser Erfahrung ziehen. Sich den Stoff selbstständig anzueignen, die Freiheit zu besitzen, selbst zu entscheiden, wann welches Fach gemacht wird, hat mir sehr gut gefallen. So konnte man sich auch beim Aneignen des Stoffes besser konzentrieren, da man nicht durchgehend seit 8 Stunden damit konfrontiert wird, immer 100%ig aufzupassen und mitzumachen zu müssen. Man konnte bequem etwas Pause dazwischen machen, auch mal kochen und etwas Warmes Essen. Ich persönlich würde gerne länger den Online-Unterricht nutzen können!

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03.04.2020

Ein Zeitplan

Ich hätte mir gewünscht, dass die Lehrkraft konkrete Termine vorgibt, in welchem Zeitraum die Hausaufgaben bearbeitet werden müssen. Zusätzlich würde ich mir eine zeitnahe Korrektur wünschen.

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03.04.2020

Bessere Abstimmung der Lehrer

Eine bessere Abstimmung der Lehrer wäre wünschenswert. Auch ein besserer Blick auf die wöchentliche Unterrichtszeit und was die Lehrkräfte hier schaffen, wäre für einen Maßstab hilfreich. Um neuen Stoff zu vermitteln, sollten die Lehrer vlt. Videos erstellen und die Kinder individueller fördern. Grundsätzlich wäre eine Übermittlung des Wochenplans einheitlich, per Mail wünschenswert. Auch eine grundsätzliche, bessere Vorbereitung auf eigenständiges Erstellen und Verwendung von verschiedenen Programmen wäre außerhalb dieser Situation zu optimieren. Schüler wurden hier gänzlich unvorbereitet in den digitalen Unterricht und ein eigenständiges Erarbeiten neuer Themen gestoßen.

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03.04.2020

Besser vorbereiten

Ich hätte mir mehr Einsatz bei der Voraussetzungen geschaffen. Gerne per Video, oder interaktiv! Denn ein Kind kann einen neuen Stoff, egal ob in Deutsch, Englisch oder Mathe, nicht verstehen, wenn es nur das Arbeitsblatt durchliest bzw. abschreibt! Ein Video könnte man x-mal anschauen, interaktiv könnte man Fragen stellen, oder Stellen wiederholen, die man nicht verstanden hat...

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03.04.2020

Voraussetzungen schaffen

Um für alle Kinder eine ähnlich gute Beschulung zu ermöglichen, ist ein digitaler Unterricht unumgänglich. Sollte das Homeschooling über den 20.04.2020 andauern, müssen hierfür die Voraussetzungen geschaffen werden.

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03.04.2020

Lehrerin macht das super!

In der ersten Woche war es ein bisschen schwierig, da mein Sohn nicht verstanden hat, dass die Situation keine Ferien sind. Ab der zweiten Woche hat alles im großen und ganzen funktioniert. Ich finde unsere Lehrerin macht das super! Die Kinder erhalten einen gut zu verstehenden Wochenplan der gut erfüllt werden kann. Ich empfinde es nur manchmal als schwierig meinem Sohn etwas zu erklären, weil er es von mir nicht so annehmen möchte / kann wie von seiner Lehrerin. Ich freue mich schon auf die Zeit nach corona wo die Kinder wieder geregelt in die Schule gehen können. Mein Sohn mag seine Lehrerin sehr gerne und geht immer gerne hin.

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03.04.2020

Ständig die nervige Mama sein

Ein Vorschlag wie ein Tag ablaufen könnte, weil mein Kind zum Teil das Gefühl hat, dass es Ferien hat und ich es sehr oft zum Lernen ermahnen muss. Es ist sehr anstrengend, wenn man ständig die nervige Mama sein muss.

  • Ab 9.00 Hausaufgaben erledigen
  • Um 10.30 Uhr Pause
  • Ab 11.00 Uhr Wörter lernen
  • Nachmittag: Freizeit
  • Abends 30 Minuten Wörter wiederholen

So einen Plan sollten die Kinder sehen, damit sie wissen, dass sie nicht bis 10.00 Uhr schlafen sollen und auch die anderen Kinder diesen Plan einzuhalten haben (nicht nur sie allein). Sonst sind immer die Eltern diejenigen, die antreiben müssen. Das ist eigentlich das Anstrengendste am Homeschooling. Was ich sehr positiv finde ist, dass die Kinder momentan den sinnvollen Umgang mit dem Computer usw. lernen bzw. sehr verbessern.

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03.04.2020

Homeschooling sehr herausfordernd

  • Mit 2 Kindern im Grundschulalter (3./4. Klasse) ist das Homeschooling sehr herausfordernd, da noch viel Unterstützung notwendig ist, sowohl beim Strukturieren als auch bei den einzelnen Aufgaben. Z. T. Muss auch neuer Stoff erarbeitet werden, was selbständig von den Kindern kaum zu leisten ist.
  • Nebenbei in der Zeit noch im Homeoffice arbeiten, ist völlig unrealistisch.
  • D.h. im Umkehrschluss, entweder man schafft das eigene Arbeitspensum nicht, oder muss abends noch arbeiten.
  • Die Kinder jeden Tag zu motivieren, wenn ein Berg an Matheaufgaben wartet, ist für alle kräftezehrend.
  • Die Unsicherheit, wie sich dann jetzt der Übertritt nach der 4. Klasse gestaltet, ist außerdem belastend, zudem man sich die Schulen nicht mehr anschauen konnte.

Fazit: Für 3 Wochen war das Homeschooling irgendwie machbar, sollte es jedoch nach den Ferien so weitergehen, sehe ich es sehr problematisch zu organisieren und durchzuhalten.

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03.04.2020

Unverschämtheit

Wir tun selbstverständlich alles um die Kinder und auch die Lehrer zu unterstützen. Da wir aber eigentlich beide täglich arbeiten müssten, gestaltet sich das sehr schwierig. Zahlreiche Überstunden bummle ich zur Zeit ab, um den Kindern gewissenhaft alles zu erklären und ihnen zur Seite zu stehen. Ich finde es eine Unverschämtheit, dass uns als Eltern die Aufgabe zu Teil wird, komplett neue Themen zu erarbeiten, sie den Kindern nahe zu bringen. Es gibt keine Wochenpläne. Täglich muss man in die Emails schauen und hoffen, dass heute mal nicht so viel Stoff per Mail kommt. (Emails kommen teils abends um zehn). Mit dem neuen Stoff kommen dann die Lösungen des zuletzt Bearbeiteten. Wieder geht Zeit für Kontrollen ins Land & ggf. Zeit für die Korrektur. Ich bin froh dass ich selbst auf dem Gymnasium war (wenn auch 20 Jahre her), so ist es mir möglich, mich wieder in den Stoff rein zu arbeiten. Aber was machen andere Eltern?

Ich hätte mir gewünscht, dass ein Teil per Video Schulung durch die Lehrer erledigt wird. Nichts! Zu Haus zu lernen ist für die Kinder auch schwieriger als in der Schule. Die Lernatmosphäre ist eine ganz andere. Konzentrieren und kontinuierliches arbeiten fällt viel schwerer.

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03.04.2020

Abstimmung der Lehrer wünschenswert

Eine bessere Abstimmung der Lehrer wäre wünschenswert. Auch ein besserer Blick auf die wöchentliche Unterrichtszeit und was die Lehrkräfte hier schaffen wäre für einen Maßstab hilfreich. Um neuen Stoff zu vermitteln, sollten die Lehrer vlt. Videos erstellen und die Kinder individueller fördern.

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03.04.2020

Keine Kommunikation im Klassenverbund

Aus meiner Sicht werden die Schüler zu sehr mit ihren Aufgaben und der Einteilung allein gelassen. Es fehlt außerdem die Kommunikation im Klassenverbund, d.h. wenn der Lehrer keinen virtuellen Austausch zwischen sich und den Schülern der Klasse anbietet, vereinsamen die Schüler. Ich kann als Elternteil nicht abschätzen, ob die erteilten Aufgaben von den Fachlehrerschaft vom Schüler ausreichend bearbeitet sind. Als selber arbeitende Eltern fehlt uns einfach die Zeit, mit 2 Kindern die kompletten Schul-Wochenpläne zu stemmen. Vielleicht bauen wir vom Elternhaus auch zu viel Druck auf die Kinder, das wissen wir nicht, wenn es keine Rückmeldungen von der Lehrerschaft zu den Lernergebnissen gibt.

In 3 Wochen Schule dahoam hat es eine Fachlehrkraft (Mathe 7. Klasse) geschafft, eine Videoschulstunde live anzubieten, damit Fragen der Schüler im Verbund gestellt werden können. Es haben sich auch 11 von 25 Schülern beteiligt, was noch nicht besonders ist, aber ein Anfang. Eine Sportlehrerin hat eine Online Stunde angeboten, wovon unsere Tochter leider die Startzeit verpasst hat, weil die Ankündigung über Mebis von ihr zu spät gelesen wurde (es gibt leider auch keine Aufzeichnung dazu). Auch da hätte die Ankündigung über das Elternportal erfolgen sollen, damit wir unterstützen können. Beide Lehrkräfte, die sich durch solche tollen Aktionen (Video Kommunikation) hervorgetan haben, sind von mir extra angesprochen und gelobt worden. Leider sind das aus meiner Sicht aber zu wenige Lehrkräfte, die ihre Arbeit in diesen Zeiten in solcher Form Ernst nehmen und an dem Wohl der Kinder interessiert sind.

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03.04.2020

Lehrkräfte zu schlecht erreichbar

Die Kinder hatten in den ersten anderthalb Wochen das Gefühl, nur sie arbeiten und die Lehrerinnen machen nichts. Es kamen einmal wöchentlich Arbeitsblätter und Aufgaben per E-Mail.

Für ein Kind (A) mit detailliertem Wochenarbeitsplan, für das andere Kind (B) mit 'freier Zeiteinteilung'. Bei beiden Kinder 'kleckselweise', so dass der zeitliche Aufwand, die Aufgaben für die Kinder vorzubereiten, verdreifacht wurde. Die Aufgaben waren teilweise recht uninspiriert: 'schaut auch einen Film in der Mediathek an', oder: 'macht Aufgaben in 'Anton', usw.

Erreichbarkeit der Lehrerinnen: Der Spamfilter der privaten Mailadresse der Lehrerin von Kind A hat unsere E-Mails aussortiert, eine Kontrolle des Spamfilters fand offensichtlich nicht statt. Eine telefonische Erreichbarkeit dieser Lehrerin wurde nicht angeboten. Wir empfinden dies als ...  untragbar. Die Lehrerin für Kind A mussten wir über die Schulleitung auffordern, sich zu melden. Sie hat dies mit unterdrückter Rufnummer getan. Rückfragen per Telefon waren nicht möglich, obwohl wir das für dieses Kind gebraucht hätten.
Die Lehrerin für Kind B hat sich gemeldet und auch die private Telefonnummer für Rückfragen angeboten. Da die Rückmeldung und Erreichbarkeit per E-Mail dieser Lehrerin für das Kind ausreichend war, haben wir die Lehrerin nicht selbst anrufen müssen.

Korrektur der gestellten Aufgaben: Für beide Kinder wurde von uns selbst eine Cloud auf eigenem Server eingerichtet, sämtliche bearbeiteten Aufgaben gescannt und hochgeladen, und den Lehrerinnen der Link dazu geschickt. Eine Korrektur der hochgeladenen Arbeiten fand so gut wie nicht statt, die Kinder bekamen Lösungsblätter per E-Mail, mit denen sie selbst kontrollieren sollten. Nur sehr vereinzelt wurde auf hochgeladenen Ergebnisse in (zu wenigen) Telefonaten Bezug genommen. Die Kinder wurden innerhalb der drei Wochen Schulschließung jeweils 3 Mal telefonisch kontaktiert. Wir empfinden dies nicht als ausreichend, da so gut wie alle Rückfragen zu den Aufgaben von uns als Eltern aufgefangen werden mussten.

Anregungen: Die Lehrkräfte müssen unserer Meinung nach zu den regulären, stundenplanmäßigen Zeiten zumindest telefonisch erreichbar sein. Wenn Lehrkräfte (aus verständlichen Gründen) private Telefonnummern nicht dazu benutzen wollen, so kann man entweder Prepaidhandys mit separater Telefonnummer anschaffen, oder aber Telefonnummer der Klassenräume in der Schule auf die Anschlüsse der Lehrerinnen umleiten.

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03.04.2020

Mehr Informationen

Videokonferenzen funktionieren gut, aber sinnvoller wäre es in allen Fächern nach Stundenplan zu machen. Mehr Mitteilung über wie das Schuljahr bewertet wird, Notenvergabe, Ablauf.

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03.04.2020

Klappt sehr gut

Die Schule daheim klappt sehr gut. Allerdings sind klare Vorgaben meinerseits notwendig. (Z.B. klare Vorgaben der Lernzeit 8Uhr- 11Uhr). Die Lehrkräfte stellen Arbeitsblätter, Podcasts zur Verfügung und sind immer per E-Mail zu erreichen. Da die Kinder schnell vorankommen, besteht die Möglichkeit durch interaktive Apps die die Lehrkräfte speziell für die Kinder eingerichtet haben, das Wissen zu vertiefen.

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03.04.2020

Schüler vereinsamen

Aus meiner Sicht werden die Schüler zu sehr mit ihren Aufgaben und der Einteilung allein gelassen. Es fehlt außerdem die Kommunikation im Klassenverbund, d.h. wenn der Lehrer keinen virtuellen Austausch zwischen sich und den Schülern der Klasse anbietet, vereinsamen die Schüler. Ich kann als Elternteil nicht abschätzen, ob die erteilten Aufgaben von den Fachlehrerschaft vom Schüler ausreichend bearbeitet sind. Als selber arbeitende Eltern fehlt uns die Zeit mit 2 Kindern die kompletten Schul-Wochenpläne zu stemmen. Vielleicht bauen wir vom Elternhaus auch zu viel Druck auf die Kinder, das wissen wir nicht, wenn es keine Rückmeldungen von der Lehrerschaft zu den Lernergebnissen gibt.

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03.04.2020

Keine Lust

Unser Kind hat keine Lust und es fehlen Klassenkameraden und vor allem die Lehrerin. Ein Kind in der 1. Klasse ist nicht gewillt zu lernen ohne Lehrerin. Der Zustand ohne Schule ist untragbar!

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03.04.2020

Zu wenig Unterstützung

... Wenn ich selbst nicht organisiert hätte Hilfe für meine Tochter per Video würde sie nicht die Schule schaffen dieses Jahr ...  Also etwas Unterstützung von der Lehrerin wäre dringend notwendig gewesen.

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03.04.2020

Direkte Kommunikation nicht möglich

In unserem Beispiel sehe ich einen großen Unterschied zwischen dem Stand der Digitalisierung im Gymnasium und in der Grundschule. Die Lehrkräfte in der Grundschule verfügen über keine eigene Schul-E-Mailadresse und ihre private Adresse wollen sie verständlicherweise nicht herausgeben. So ist eine direkte Kommunikation mit der Lehrkraft nicht möglich. Es gibt auch kein Portal, über das Elternbriefe herausgegeben oder Umfragen durchgeführt werden könnten oder ähnliches. Die Zeit der Schulschließung zeigt mir, dass solche Instrumente auch für die Grundschule sehr sinnvoll wären.

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03.04.2020

Vom virtuellen Unterricht ausgeschlossen

Die Schulleitung des Gymnasium agiert ohne Konsultation des Schulforums und Elternbeirates. Die Auswahl eines Videokonferenzsystems (Zoom) wird von dem Lehrkörper getroffen, ohne mit den Eltern via Elternbeirat bzw. Umfrage zu befragen. Weil gut informierte Eltern dieses Videosystem ablehnen und Zoom im Gegensatz zu WebEx keine Einwahl per Telefon ermöglicht, sind einige Schüler vom virtuellen Unterricht ausgeschlossen. Von den Lehrkräften haben nur 50% an der Schulung teilgenommen.

Der Klassenlehrer hat sich in den 3 Wochen nur einmal per Mail an die Eltern gewandt. Die progressivste Lehrkraft verschickt täglich Mails in Latein.

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03.04.2020

Reibungsloser als erwartet

Wir haben das große Glück, in einem Haus mit großem Garten am Ortsrand zu leben. Wir können viel raus und haben den HSU Unterricht teilweise beim Spazierengehen am Waldrand gemacht. Aber die ersten Tage waren sehr anstrengend, da unser Kind nicht einsehen wollte - es vielleicht auch nicht konnte - dass ich die Schulaufgaben nicht für mich einforderte, sondern dass es der Schulstoff war, den es sonst in der Schule bearbeiten würde. Das war dann ein Machtkampf mit Genörgel von der einen und Geschimpfe von der anderen Seite. Ich habe dann am Ende der Woche umgeschaltet auf eine tägliche erneute Erklärung der Situation und dem Hinweis, dass es allen Kindern zur Zeit so geht. Trotzdem lief es bei uns reibungsloser als erwartet.

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03.04.2020

Zu viele neue Themen

Leider werden zu viele neue Themen angeschnitten, Power Point Präsentationen verlangt, obwohl dies noch nie in der Schule erarbeitet wurde. Auch geben die Lehrer Arbeitsaufträge, die sie aus ihrer täglichen Verantwortung entlassen (Lesetagebuch über 5 Wochen anfertigen). Insgesamt kommt der Dialog zu kurz. - Warum nicht einfach Wiederholungen und Vertiefen stattfinden, ist mir ein Rätsel. Die Kinder und Eltern tun mir leid!

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03.04.2020

Bücher nicht geeignet

Ich habe gleich zu Beginn der Corona"ferien" das Kultusministerium angeschrieben und davor gewarnt, dass nun jeder Fachlehrer das Homeschooling von null auf hundert selbst zu "stricken" versuchen wird und damit quasi das "Rad neu erfinden wird". Und genau das ist auch eingetreten. Die Bücher und sonstige Lernmaterialien sind zum Selbststudium nicht konzipiert und daher auch nicht geeignet. MEBIS war in den ersten Tagen überhaupt nicht zu gebrauchen. Unsere Schule hat dann den weiteren Gebrauch von MEBIS abgebrochen.

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03.04.2020

Direkter Kontakt zur Lehrkraft

Ein direkter Kontakt zur Lehrkraft wäre für das Kind sehr wünschenswert! Ob über Skype oder Face Time. So verliert es leider die Lust und bekommt nur Arbeitsaufträge übergestülpt.

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03.04.2020

Lernportal für Eltern

Ein Lernportal einrichten, indem den Eltern der Stoff erklärt wird. Viele Eltern fühlen sich allein gelassen, wenn ihre Kinder den Lernstoff nicht verstehen und sie von ihren Kindern fragen beantworten sollen.

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03.04.2020

Situation im Griff

Grundsätzlich funktioniert das Lernen daheim gut. Unsere Kinder kommen mit Office 365 gut zurecht. Leider kann man das nicht von allen Lehrern behaupten. Die viel diskutierte Medienkompetenz lässt bei manchen Lehrern doch zu wünschen übrig. Bei manchen scheitert es schon daran, Dateianhänge vernünftig zu übermitteln. Der überwiegende Teil der Lehrkräfte hat die Situation aber gut im Griff.

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03.04.2020

Der echte Unterricht fehlt

Unsere 10jährige ist schon etwas selbstständiger, teilweise sind die Aufgaben aber so formuliert, dass wir viel erläutern müssen - und das auch manchmal sehr exzessiv, was ein paar Stunden am Tag einnehmen kann. Unsere große Tochter ist sehr pflichtbewusst und ehrgeizig, es belastet sie sehr, dass der Unterricht ausfällt und wir das aufgrund unserer Vollzeitarbeit nicht auffangen können. Der Unterricht fehlt einfach immens, genau wie der soziale Kontakt mit anderen Schülerinnen und Lehrer*innen.

Manche Schulen machen interaktiven Unterricht, aber das klappt bei uns leider nicht, das würde ich mir wünschen.

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03.04.2020

Überzogene Erwartungen von Eltern

Natürlich ist es keine ganz einfache Situation, wenn die Familie den ganzen Tag zuhause aufeinander hockt. Da ist das Lernen als tägliche Pflicht sogar ganz gut, weil Papa, Mama und Kind "alle zur Arbeit gehen" müssen, das fördert das Verständnis für einander. Die Lerndisziplin aufrechtzuerhalten, ist nicht immer leicht, aber mit vorher festgelegten Pausen zwischendurch (und seltenen (!) Ausnahmen, wenn's grad mal gar nicht geht,) ist das Lernpensum und auch die Lernmotivation durchaus aufrecht-erhaltbar.

Im Chat mit anderen Eltern lesen wir so manche Klage über die Zumutbarkeit, dazu möchte ich mich allgemein äußern (auch vor dem Hintergrund, dass ich seit Jahren Klassenelternsprecher/Beirat bin): Ich finde persönlich, dass wir es im Vergleich mit vorangegangenen Generationen sehr angenehm und regelrecht leicht haben. Die Erwartungshaltung mancher Eltern, was staatliche Institutionen für die Bildung unserer Kinder zu tun haben, und wie wenig man uns als Eltern diesbezüglich "zumuten" darf, empfinde ich als unverhältnismäßig bis unverschämt. Es geht uns als Bevölkerung im Durchschnitt wirtschaftlich gut, es gibt viele Hilfsangebote (nicht nur finanzieller Art).

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03.04.2020

Wie soll das gehen?

Der Bayerische Elternverband e. V. (BEV) schreibt in seinem letzten Newsletter:
Der folgenden Text stammt aus dem französischen Bildungsministerium: „Was Ihr Kind jetzt braucht, ist, sich wohl und geliebt zu fühlen. … Backen Sie Kekse und malen Sie Bilder. Spielen Sie Brettspiele und schauen Sie sich Filme an. … Machen Sie einen virtuellen Ausflug in den Zoo. Starten Sie ein Buch und lesen Sie gemeinsam als Familie.“

Wie soll das bitte auch nur im entferntesten zu bewerkstelligen sein, wenn ein Elternteil außerhaus arbeitet, das andere Elternteil im Homeoffice das leisten soll, was in 40 Wochenstunden in einem Büro möglich wäre und daneben Homeschooling begleiten und kochen?! Auf die Spitze kommt das, wenn die Lehrer wöchentlich einfach Schubkarren voller Arbeitsaufträge den Eltern vor die Füße kippen ,ohne Rückläufer zu erwarten. Lehrer, die sich aus der Affäre ziehen mit "Die Schüler könnten mich ja per Signal Messenger erreichen", aber keinen direkten Austausch pflegen. Schüler die sich vor dem Bearbeiten der Aufgaben winden, weil sie sich durch die schiere Menge der Aufgaben und deren Schwierigkeit überfordert und demotiviert fühlen.

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03.04.2020

Nervenaufreibend

Bei uns war es hauptsächlich ein Lehrer, der sehr viel von den Schülern und uns Eltern forderte. War teilweise sehr nervenaufreibend, da ich ja im Schichtdienst im KH arbeite und mein Mann im Außendienst, war das eine sehr große Herausforderung für uns.

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03.04.2020

Kommunikation fehlt

Für mein Kind , das sich in der Abschluss-Klasse befindet, ist diese Situation sehr schwierig. Da es sehr große Prüfungsangst hat.  Es fehlt etwas die Kommunikation.

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03.04.2020

Nicht zu schaffen

Unsere Tochter ist mit 6 Jahren noch kaum in der Lage, selbstständig zu arbeiten und hat auch Probleme, mit der Situation zurecht zu kommen, die für uns alle schwer ist.

Wie viele Grundschulen in München, ist auch unsere Grundschule digital sehr schlecht ausgestattet. Es gibt kein Lernportal, wir können nur über E-Mail oder Telefon kommunizieren.

Ärmere Eltern und solche mit Migrationshintergrund kommen momentan noch schlechter zurecht, weil sie Probleme haben, die Anweisungen umzusetzen.

Zu unserer Situation: wir arbeiten beide Vollzeit, auch jetzt, weil unsere Arbeit eher mehr als weniger geworden ist. Zusammen mit der Begleitung der Kinder, die auch psychisch und emotional wichtig ist, ist das auf Dauer so nicht zu schaffen. Wir können weder die Anforderungen der Schule noch die der Arbeit erfüllen. Als Eltern sind wir extrem erschöpft und fühlen uns wenig unterstützt, auch wenn viele Lehrer*innen ihr bestes tun. Momentan bauen wir Überstunden ab oder arbeiten teilweise nachts, was man nicht ewig aufrecht erhalten kann.

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03.04.2020

Soziale Isolation

Die soziale Isolation ist eine Katastrophe. Psychische Spätfolgen nicht abschätzbar! Die Entscheidung, noch weiter den Unterricht ausfallen zu lassen, nicht mehr nachzuvollziehen. Kinder sind keine Risikogruppe. Wieso bekommt nicht ein Kind ein Pult? Abstand wäre dann da. Aufklärung... Mein Kind hat jetzt schon einen Knacks weg. Wir Eltern sind beide in Vollzeit berufstätig. Mama im Homeoffice geht jetzt schon auf dem Zahnfleisch, weil Homeoffice mit Erstklässler fast unmöglich ist. Daheim ist keine Schulumgebung.

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03.04.2020

Befürchtung

Ich habe die Befürchtung, dass danach ALLE fehlenden Noten nachgeholt werden müssen und dass der Stoff von zu Hause vorausgesetzt und nur noch kurz wiederholt wird.

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03.04.2020

Aufmüpfig

Der Hauptaufwand für uns ist, unseren Sohn (7  Jahre) zu motivieren. Er ist, denke ich, bei uns deutlich widerspenstiger als er in der Schule mit ihrem Rahmen und der anerkannten Autoritätsperson der Lehrerin wäre (allerdings zählt er auch in der Schule eher zu den etwas aufmüpfigeren).

Wir erleben zwei sehr unterschiedliche Vorgehensweise bei unseren beiden Kindern: In einer Klasse ist die Lehrerin sehr engagiert, auch um die Laune der Kinder, sie animiert sie, sich Fragebögen zu schicken und versendet Aprilscherze oder Bastelanregungen - das tut den Kindern sehr gut und wir sind sehr erfreut und dankbar, denn das hätten wir nicht erwartet, und nachdem in den ersten Wochen die Kinder das Ganze noch lustig fanden, vermissen sie nun doch die Schule sehr. In der anderen Klasse erhalten wir nur die Arbeitsaufträge.

… Wer weiß schon, wie man einem Kind am besten Mal- und Teilaufgaben nahebringt, selbst wenn man selber malnehmen und teilen kann!? Etwas selber können bedeutet ja nicht automatisch, dass man es gut vermitteln kann.

Danke an alle engagierten Lehrkräfte, die das Beste aus diese schrägen Situation machen.

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03.04.2020

Kein Drucker

Nicht alle Kinder in der Klasse unseres Kindes haben die Möglichkeit, Arbeitsblätter auszudrucken. Die Lehrkräfte sorgen dafür, dass auch die Kinder die Aufgaben und Arbeitsblätter erhalten, denen zu Hause kein Drucker zur Verfügung steht.

Interaktive Dienste werden von der Lehrkraft nicht angeboten/genutzt, um eine Ungleichbehandlung der Kinder zu vermeiden.

Ich werde (als Elternbeirat) von der Schule informiert und gebe diese Informationen an andere Klassenelternsprecher/Eltern weiter. Es könnten aber mehr Informationen kommen.

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03.04.2020

Nur Hauptfächer abgedeckt

Es kommen nicht in allen Fächern Aufgaben bzw. Hefteinträge oder ähnliches, was ich sehr schade finde. Die Hauptfächer sind aber abgedeckt.

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02.04.2020

Digitalisierung ist nicht jedermanns Ding

Wir haben eine Grundschullehrerin, die über 50 Jahre alt ist. Wir haben zwar einen Nutzer-Zugang für mebis, da aber die Software "noch nicht eingeführt wurde" (Zitat der Lehrerin), wird dieses Portal nicht genutzt. – Rhetorische Frage: Bei den Eltern oder bei der Lehrerin nicht eingeführt? Ist eine Software nicht selbsterklärend bzw. hat sie kein Nutzerhandbuch, ist sie eh' schlecht gemacht.

Wir bekommen jeden Tag eine E-Mail mit den Tagesaufgaben. Es ist nicht klar ersichtlich, was davon zurück geschickt werden soll. Arbeitsblätter können nicht am PC bearbeitet, sondern müssen ausgedruckt werden. Sollten sie zurück geschickt werden, dann natürlich nach dem Ausfüllen wieder einscannen. Am Ende der Woche bekommen wir ein Word-Dokument, welches sich Wochenplan nennt. Dort sollen wir alle Aufgaben der Woche pro Fach eintragen, ob wir sie erledigt, kontrolliert und/oder korrigiert haben. Die Eltern müssen unterschreiben und diesen zurück schicken. Da der Plan erst am Ende der Woche kommt, muss ich alle Aufgaben der Woche anhand der Tagespläne raus suchen, damit ich die Bücherseiten und AB-Namen eintragen kann. Teilweise werden auch Lösungen geschickt, damit eine Selbstkontrolle stattfinden kann. Diese enthalten mitunter Fehler, die nur dann korrigiert werden, wenn sich mehr als 3 Eltern bei der Lehrkraft melden. Teilweise werden Lösungen zu Aufgaben geschickt, die gar nicht in den Tagesplänen standen. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Lehrkraft die Sache nun endlich in der 3. Woche im Griff hat. Abgesehen davon, dass beim E-Mailverteiler nicht mal die Grundregeln der DSGVO eingehalten werden. Ich frage mich auch, wie die Familien mit der Lage klar kommen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

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01.04.2020

Lehrer als Bezugsperson ist wichtig

Wenn die Lehrer einen Film senden würden, in dem sie selbst ein Thema erklären, wäre es perfekt. Es werden zwar Hilfsvideos von YouTube angehängt, aber von der Lehrerin selbst gezeigt wäre besser.

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31.03.2020

Mission: impossible

Situation: Wir sind zwei Erwachsene im Homeoffice, die Fulltime-Jobs haben. Wir können Anforderungen wie Hausaufgabenkontrolle und das Lernen auf Prüfungen abbilden - das war ja auch vor Corona so. Was absolut utopisch ist, ist auch noch die Rolle der Lehrer zu übernehmen. Hierfür fehlt es an Zeit und Didaktik-Kompetenz. Die Akzeptanz der Kinder (zwei Buben) ist begrenzt. Online-Angebote könnten wir allein aufgrund der Infrastruktur nicht wahrnehmen, da es schlicht nicht genug PCs u. ä. in der Familie gibt. In unserem Bekanntenkreis ist diese Situation eher die Norm als die Ausnahme.

Kritik: Wir halten es für ein absolutes Unding, dass der Bildungsauftrag der Schulen mal eben so an die Eltern abgegeben wird. Der Alltag der Eltern ist ja wegen Corona ohnehin schon aufwändiger geworden als er vorher war, da Tätigkeit im Homeoffice viel ineffizienter ist, als Bürotätigkeit - deshalb zahlen Arbeitgeber Miete für Büroflächen! Dass Eltern jetzt auch noch Lehrer spielen sollen, geht einfach nicht. Warum leisten wir uns als Gesellschaft denn sonst Schulen und Lehrer?

Vorschlag: Wiederholen und Festigen des bereits vor Corona erlernten Stoffes ist gut möglich und kann auch durch Eltern erfolgen. Neuer Stoff sollte aber unbedingt an Schulen von Lehrern vermittelt werden. Da dies aktuell nicht geht, muss diese Zeit eben nachgeholt werden. Es gibt erhebliche Ferienzeiten, die problemlos beschnitten werden können - vermutlich kann man in den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien eh noch nicht großartig verreisen. Zusätzlich könnte man auch den Stoff einiger Fächer einmalig kürzen. Warum wir auch von Musik-, Kunst- und Religionslehrern Arbeitsblätter bekommen, ist mir in Zeiten einer Pandemie offen gesagt schleierhaft - hier wäre eine Fokussierung auf essenzielle Themen wichtiger!

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30.03.2020

Auch Lehrer brauchen Auszeit

Dass Mails von Lehrern nachts um 23 Uhr oder Sonntags kommen, geht gar nicht! Irgendwann ist es auch mal gut. Auch Lehrer brauchen Auszeit.

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29.03.2020

Pädagogeneltern klar im Vorteil

Ich kann meine Kinder anhand meiner beruflichen Fähigkeiten gut unterstützen. Hätte ich diesen Background nicht, wäre es sicher schwieriger.

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29.03.2020

Arbeitsblätter werden an der Schule abgeholt

Uns fehlt die Interaktion mit Lehrkraft und anderen Kindern. Neue Medien werden an unserer Grundschule nicht genutzt.

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29.03.2020

Macht die Schulen wieder auf!

Macht die Schulen wieder auf! Nicht wegen des Lernstoffs, sondern wegen der Sozialisierung. Gerade Erstklässler, die sich erst eingewöhnt und neue Freunde gefunden haben, fangen wieder bei null an! Und die Grundschüler sind isoliert, da textet nicht jeder permanent WhatsApp usw. Sie sind klein und brauchen Struktur, das kann die Struktur zuhause nicht ersetzen.

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29.03.2020

Elternvertreter helfen in der Not

Aufgrund von engagierten Elternvertretern werden die Aufgaben zusätzlich per E-Mail verteilt. Mit mebis gab es in der ersten Woche einige Probleme. Die Schule wirkte nicht ganz so gut vorbereitet auf eine Schulschließung. Dank der Elterninitiative wurde ein Unterricht per Zoom-Videokonferenz über eine Stunde in Mathe und Deutsch ermöglicht, an 3 Tagen, an denen die Kinder Fragen stellen und die Lehrer etwas vertiefend erklären und auch veranschaulichen können. An 2 weiteren Tagen gibt eine Mutter per Zoom Englisch-Hausi-Hilfe. Die Elternsprecher richteten auch einen Austausch über Zoom ein, der bei aufgetauchten Problemen zum Klären untereinander diente. Unterlagen gibt es nur in den 3 Hauptfächern.

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29.03.2020

Vor Schulschließung Einweisung in Lern-Cloud

Unsere private Realschule zeigte sich vorbereitet auf eine Schulschließung und hatte den Schülerinnen bereits in der Schule ca. 2 Tage davor vermittelt, wie sie selbständig mit dieser Lern-Cloud umgehen können. Die Schülerinnen können so sehr selbständig ihr Schulmaterial ansehen und ausdrucken. Es werden Lösungen geschickt, anhand derer jedes Kind selbst seine Aufgaben korrigieren kann. Eine Kontrolle erfolgt stichprobenartig. Die Lehrer sind auch untereinander in Kontakt und tauschen sich aus. Trotzdem gibt es hin und wieder Softwareprobleme. Es wird in fast allen Fächern unterrichtet bzw. Hefteinträge verschickt.

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29.03.2020

Generelle Umstellung auf digitales Lernen bei jüngeren Kindern fraglich

Es gibt viele Studien, die bestätigen, dass digitales Lernen, vor allem bei jüngeren Kindern, nicht empfehlenswert ist. Klar, dass in der Situation viele Eltern keine Wahl haben, aber generelle Umstellung auf digital school sehe ich als sehr fraglich.

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28.03.2020

Organisatorisch muss sich noch vieles einspielen

Wir sind technisch überdurchschnittlich gut ausgestattet und ich kann mich als Hausfrau auch kümmern und auch vieles erklären, soweit die Kinder es zulassen. Die Motivierbarkeit der Jüngsten (13) ist allerdings begrenzt. Die älteren (9., 10. und 13. Klasse) arbeiten zum Glück recht zuverlässig selbstständig und informieren sich über Klassenchats, wenn sie nicht durchblicken. Es war viel Aufwand, herauszufinden, wo und wie Aufgaben übermittelt werden. Inzwischen ist es relativ übersichtlich in der Cloud. Das 13jährige Kind hat leider eine Klassleitung, die generell überlastet bis unengagiert wirkt, was Umgang mit Technik oder Kommunikation mit Schülern und Eltern betrifft. Andere Lehrkräfte sind unterschiedlich. Manche lassen viel ausdrucken. Rückmeldung erfolgt oft als Foto in die Cloud oder als Email. Viele verlangen bisher auch keine Rückmeldung und schicken Lösungen. Eine Lehrkraft (Mathe) nutzt Youtube und Lernplattformen. Insgesamt muss sich organisatorisch noch vieles einspielen. Es wird besser. Gut ist es noch nicht.

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28.03.2020

Diese Wochen sind ...

... eine interessante, aber spannende Erfahrung mit Schule daheim.

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28.03.2020

Die Corona-Situation ist das größere Probelm

Ich denke, Schule zu Hause ist nicht das Problem, ich mache beiden Kindern keinen Druck, denn ich bin die Mutter und kein Lehrer. Meine beiden tun sich aber zum Glück echt leicht mit ihren Hausaufgaben und lernen leicht. Den Druck, den das Coronavirus verbreitet, sehe ich als größeres Problem. Den Kindern fehlen ihre Freunde und Schulkameraden.

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28.03.2020

Eltern und Lehrer sind ein Team

Ich glaube, dass es in den drei Wochen kein Problem sein sollte, den Stoff unter einen Hut zu bringen. Ich bin davon überzeugt, dass es, wenn die Schule wieder stattfindet, von den Lehrkräften richtig aufgefangen wird. Es sollte nun keine Panik oder Angst auftreten, dass das Kind etwas versäumt, vielmehr sollte man das Vertrauen gegenüber der Schule, den Lehrkräften und dem Ministerium gegenüber haben. Wir sind nun alle ein Team und jeder wird in nächster Zeit versuchen, das Beste für die Kinder zu erkämpfen.

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28.03.2020

Pilotprojekt hilft jetzt allen

Die Schule meiner Tochter hat schon seit diesem Schuljahr die schul.cloud® als Versuch mit der Q11 und Q12 laufen. Alle Lehrer haben ein iPad und sind auf die schul.cloud® geschult worden. Von daher war die Aufnahme aller Klassen nur eine Kleinigkeit für unsere Schule. Die Elterninformationen laufen schon seit Jahren über ESIS mit dem Ziel der papierlosen Kommunikation mit den Eltern. Aktuell sind über 90 % über ESIS zu erreichen.

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28.03.2020

Viel Arbeit auch für Homeoffice gewohnte Eltern

Wir beide arbeiteten schon vor der Krise sehr viel aus dem Home-Office und von daher ist uns diese Art des Arbeitens nicht fremd, anstrengend wird es, wenn man neben der Arbeit noch die Schulsachen überwachen und das Kind immer wieder antreiben muss.

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28.03.2020

Glück mit selbstständigen Kindern

Wir haben Glück mit unseren Kindern. Beide stellen wenig Fragen, kommen mit der Situation momentan zurecht. Sie setzen sich an die Hausaufgaben und gehen ihnen nach, bis sie erledigt sind. Bei meiner Tochter kommen die Aufgaben als Wochenplan und bei meinem Sohn über mebis. Er sucht sich Hilfe im Internet, wobei einige Lehrer dies auch so vorbereiten und es per Mail verschicken. Mal schauen, wie es sich weiterentwickelt.

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28.03.2020

Kein Problem für vorbereitete Schulen

Da meine Tochter, seit der 5. Klassenstufe in einer Tablet-Klasse der Mittelschule unterrichtet wird, ist bei der Aufgabenübermittlung inzwischen etwas Routine vorhanden. Zudem geben sich die Lehrer, insbesondere die Klassenleitung, alle Mühe den Schülern den Lernstoff zu vermitteln.

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28.03.2020

Lerndruck vergrößert Kluft zwischen Schule und Familie

Während mein Mann als Selbständiger um unsere wirtschaftliche Existenz kämpft und ich selbst meine Arbeit im Homeoffice erledige, versuche ich drei Kinder in unterschiedlichen Schulklassen bei den Schularbeiten zu betreuen, was eine extreme Belastung darstellt. Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich diesen Kraftakt bewältigen kann. Zudem halte ich den Druck, der auf uns als Familie (in dieser ohnehin schon sehr schwierigen Lage) ausgeübt wird, für absolut unnötig. Abgesehen von den Abschlussklassen wäre es wohl nicht dramatisch, den Lernfortschritt für drei oder vier Wochen etwas zu bremsen oder ganz auszusetzen. Die aktuelle Situation wird nur die sozialen Unterschiede verschärfen, viele Familien psychisch und gesundheitlich belasten und die Kluft zwischen Schule und Familie vergrößern. Auch eine Zunahme der häuslichen Gewalt wird ja bereits vom Familienschutzbund erwartet. Wollen wir das wirklich?

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27.03.2020

Dauerstress ist nicht förderlich für die Gesundheit

Wir sind eine Familie mit sechs Schulkindern in sechs verschiedenen Jahrgangsstufen an sechs verschiedenen Schulen. Das Sortiment reicht von der ersten Grundschulklasse bis zur 12. Klasse am Gymnasium.

Pro Kind erreicht uns täglich mind. eine E-Mail mit Aufgaben zur häuslichen Bearbeitung. Für nur ein Kind erhielten wir gestern vier E-Mails mit Aufgaben. Ich kritisiere nicht die Lehrer, die sich große Mühe geben und sicherlich auch lieber den Unterricht an der Schule abhalten würden. Für Familien mit mehreren Kindern sprengt dieser Arbeitsaufwand allerdings die Möglichkeiten vieler Eltern, insbesondere wenn der Partner seiner Arbeit nachgeht. Wie ich dies in meiner Praxis von Patienten zu hören bekomme, sind wir bei weitem nicht die einzige Familie die hierunter stöhnt.

Im konkreten Fall mache ich mir als Arzt und Ehemann langsam Sorgen um die Gesundheit meiner Frau die diesem Arbeitsaufwand neben den üblichen Pflichten langsam nicht mehr gewachsen ist. Auch Dauerstress ist nicht förderlich für die Immunitätslage des menschlichen Organismus.

Ich bitte Sie, beim Kultusministerium darauf hin zu wirken, dass die derzeitigen Aufgabenstellungen auch für Familien mit mehreren Kindern noch zu bewältigen sind.

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26.03.2020

Zeit zum Wiederholen und Einüben von Methodenkompetenzen

Mich stört neben dem "einfach weiterlernen" vor allem auch die Art. Mebis funktioniert mal/mal nicht, Lehrer schicken morgens, mittags, abends ihre Aufträge - wie soll man da Lerneinheiten in die Tagesstruktur einplanen?
In Latein hat mein Sohn inzwischen zwei weitere Zeitformen gelernt, in Bio die Angepasstheit der Tiere in Bezug zur Nahrung, in Englisch heißt es lapidar Unit 4 komplett und in Mathe fangen sie jetzt mit Prozentrechnung an, obwohl sie erst nach den Ferien mit den Thema Brüche dividieren und multiplizieren beschäftigt waren.

Mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass Kinder all das selbstständig bewältigen können.

Damit das Wiederholen nicht langweilig wird, könnten Lehrer ihre Schwerpunkte auf Einübung verschiedener Methodenkompetenzen anhand bereits gelernten Stoffs und Transferaufgaben setzen. Das kommt ja ohnehin immer zu kurz.

Denkbar wäre auch ein Chat, in dem sich die Schüler in Bezug zu einem vom Lehrer gestellten Aufgabenproblem austauschen und gemeinsam Problemlösungsstrategien entwickeln. Fördert Teamarbeit, Kommunikationsregeln, Lernen…

Zuletzt möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass sich manche Lehrer auch sehr viel Mühe geben.

So, ich muss nun die restlichen Unterlagen für meinen Sohn ausdrucken.

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26.03.2020

Drucken, drucken, drucken ...

Meine Druckerzubehör-Firma hat gerade angerufen, ob ich die nächsten Monate etwas brauche. Die Lager sind leer gefegt wie noch nie. Es gibt keine Patronen, egal welcher Art, mehr.
Grund: Eltern drucken und drucken und drucken … Schulsachen aus.

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25.03.2020

Arbeiten mit Familienanschluss

Hier ein netter Beitrag aus einem anderen Blog.

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24.03.2020

Besser doch Corona-Ferien?

Ich bin derzeit im Homeoffice und bearbeite im Wechsel meine beruflichen Themen und die Organisation der Schulaufgaben für meinen 5tklässler. Diese Schulaufgaben trudeln zu unterschiedlichen Tageszeiten, auf unterschiedlichen Kanälen für unterschiedliche Bearbeitungszeiten ein. Diese Aufträge sind oft unklar und erfordern teils mehrere Rückfragen bei unterschiedlichen Lehrern.

Ich finde, hier wird ein unerträglicher Stress auf die Familien geladen, die Arbeit + Schule + Kind physisch ermüden (keine Sport-AG mehr) + Haushalt (Mittagessen kochen) usw. vereinbaren müssen. Und meist sind es wieder die Frauen, die all dies machen. Hinzu kommt, dass Kinder unerträglich sind, wenn soziale Kontakte fehlen. Dieser Stress schadet allen enorm.

Eine solche Situation gab es noch nie, aber ein derart chaotisches Vorgehen hätte ich nicht für möglich gehalten. Und wenn unser Kultusminister betont, dass es keine Corona-Ferien sind, dann wäre mir lieb, wenn er brauchbare Lösungen lieferte, wie diese Nicht-Ferien ohne bzw. nur mit minimaler Unterstützung durch die Eltern ablaufen. Das wäre sein Job. Wenn das nicht möglich ist, dann sollte man vielleicht doch Ferien ausrufen.

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23.03.2020

Viel Stress für Eltern und Kinder

meine persönlichen Erfahrung mit 2 Kindern, 14 und 15 Jahre, Mittelschule:

  • die häusliche Rahmensituation: technische Ausstattung (PC, Drucker) vorhanden, beide Eltern berufstätig
     
  • Menge und Qualität der Aufgaben bzw. des Lernstoffs:
    Aufgaben über Schulmanager und mebis für jedes Kind viel zu viel. Die Lehrer möchten die gemachten Unterlagen als Scan oder Foto per Email zurück.
     
  • zeitlicher Umfang des häuslichen Lernens:
    ist nach meiner Meinung zu viel!
     
  • Vermittlungsmethoden (technisch / didaktisch):
    gewöhnungsbedürftig/Kinder verstehen manchmal die Aufgabenstellung nicht.
     
  • Kontaktmöglichkeiten zur Lehrperson bei Fragen:
    schwierig
     
  • Zufriedenheit mit der Situation:
    Ich bin total unzufrieden.
    Die Aufgaben sollten besser freiwillig sein. Kein Druck ausüben dadurch, dass die Aufgaben zu einem bestimmten Datum zurückgeschickt werden sollen.
    Bringt zu viel Stress für Eltern und Kinder. Ist unverhältnismäßig.

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22.03.2020

Beschäftigungsideen für jüngere Kinder

Wir hatten eine sehr anstrengende Woche. Ich arbeite fast Vollzeit, zwei Kinder müssen Home-Learning und der Ehemann Homeoffice machen, letzterer mit Vertretung erkrankter Kollegen, die Mutter muss aus der Ferne versorgt und bei Laune gehalten werden. Wir versuchen, das Ganze entspannt anzugehen und erlauben auch mal mehr Medienkonsum als normalerweise.

Aber wir binden die Jungs auch deutlich mehr in den Haushalt ein, kochen, backen mit ihnen gemeinsam, machen die Wäsche zusammen. Das dauert in der Regel länger, aber wir haben ja jetzt auch mehr Zeit. Das kann man auch mit deutlich jüngeren Kindern gut machen. Oder die Kids können es sogar ein Stück weit alleine machen.

Auf dem Plan steht noch Aussortieren von Spielzeug. Gleichzeitig wird z. B. der Legokasten oder sonstiges, schon lange nicht mehr benutztes Spielzeug gemeinsam - oder auch von den Kindern alleine - reaktiviert.

Weitere Ideen:

  • Beim Aussortieren von Klamotten eröffnet sich vor allem für die Mädels die Möglichkeit, eine "Modenschau" zu machen.
  • Gesellschaftsspiele stehen jetzt hoch im Kurs, aber auch Malen und Basteln. Alles, für das sonst wenig oder keine Zeit ist. Mein Großer z. B. will sich von mir jetzt Klavierspielen beibringen lassen.
  • Gemeinsam Tanz- oder Fitnessvideos anschauen und zusammen Sport machen, das geht auch in kleineren Wohnungen.

Ich finde nur wichtig, dass sich die Eltern nicht zu sehr unter Druck setzen, alles zu ersetzen (Schule, Sportverein, Freundeskreis etc.), das geht nicht und darf nicht das Ziel sein. Sonst haben wir in ein paar Wochen, und wer weiß, wie lange das noch geht, lauter psychisch angeschlagene Familien mit nicht absehbaren Folgen (in China soll die Scheidungsrate bereits in die Höhe geschnellt sein …)

Die Kinder sind mit der neuen Situation auch ein Stück weit überfordert, sie haben Angst, verstehen nicht warum ihr soziales Leben brach liegt, die Oma oder der Opa nicht mehr besucht werden darf, die Eltern vielleicht öfter streiten, weil man aufeinander hockt und Angst um den Job hat, weil keiner so richtig weiß, wie es weiter geht.

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Eigentlich ist es eine gute Nachricht: Das Kultusministerium hat erkannt, dass allerspätestens jetzt etwas getan werden muss, damit der digitale...

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Der Ankündigung des Kultusministers, kein Schüler solle aufgrund der Corona-Situation benachteiligt werden, sind mindestens beim Übertritt bisher...

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Datum: 16 März 2020 bis 31 Juli 2020